In einem anderen Thread habe ich was von "selbstbelohnendem Verhalten" gelesen. Es ging um langes Drumrumkauen.
Da ich dort nicht mit meiner Frage stören wollte:
Meine Hündin hat gestern auch ziemlich lange (vielleicht halbe Stunde) auf ihrem Knochen rumgekaut. War völlig vertieft.
Normalerweise nehme ich ihr ihn nach ner Weile weg, aber diesmal hab ich sie gelassen.
Ist das schon selbstbelohnendes Verhalten? Oder wie äußert sich das? Bzw. warum sollte man das unterbinden?
Sorry, wenn sich die Fragen dämlich anhören, aber ich weiß es wirklich nicht, trotz zweitem Hund 
In dem Kontext ging es glaube um einen Labrador, bei der Rasse ist der Teil "Beute tragen" genetisch, also durch Zucht, herausgestellt und extrem verstärkt worden. Das Verhalten wird also von innen heraus belohnt, da der Hund es einfach gern von sich aus macht.
Mitunter (und das ist eben die Schattenseite) nimmt dies extreme Auswüchse an, Labradore nehmen halt gern Dinge auf, arbeiten sowieso viel mit dem Maul, und (da sie zudem auch noch leichtfuttrig sind) fressen mitunter was ihnen zwischen die Zähne kommt, auch werden diese Verhaltensweisen oft in Verbindung mit Stress gezeigt und dann schaukelt sich das eben hoch ...
Kauen beruhigt eigentlich. Kauen ist was tolles. Das lastet aus, das Knabberzeug schmeckt und der Hund beschäftigt sich damit.
Unterbinden bzw. einschränken sollte man sowas wenn man merkt, dass es dem Hund nicht gut tut, dass er dabei nicht entspannt, Hektik und extremes Verhalten zeigt...
"Meine Hündin hat gestern auch ziemlich lange (vielleicht halbe Stunde) auf ihrem Knochen rumgekaut. War völlig vertieft." Find ich z. B. völlig in Ordnung. Der Hund hat die Ruhe weg und kann sich Zeit dafür nehmen.
Unser 14Jähriger hat sich mal 45 Minuten lang ausgiebig mit einem Markknochen beschäftigt, danach hat der was gesoffen und ist schnurstracks ins Bett gegangen 