Jetzt kommt noch unsere persönlichen Berichte:
Sara (Labrador Retriever) wurde mit ca. 2-2 1/2 Jahren kastriert.
Grund war eine Hormonüberproduktion.
Danach setzte sie etwas leichter an, was durch Futterreduktion behoben werden konnte.
Ihr Verhalten änderte sich langsam aber deutlich, sie war im Umgang mit anderen Hunden nicht mehr so ängstlich und deutlich ruhiger.
Durch die Hormonüberproduktion wurde sie ständig von Rüden bestiegen oder von Hündinnen weggebissen, normale Sozialkontakte waren deswegen nicht möglich. Das Verhalten hat sich innerhalb eines halben Jahres verändert
Ulexa (Dalamtiner) wurde mit 1 1/2 - 2 Jahre kastriert.
Da Ulexa taub ist, wollten wir sie eigentlich kastieren lassen.
Da sie aber mit 6 Monaten an Morbus Addison erkrankt ist, wurde sie gar nicht läufig. Ob das überhaupt mal passiert, wussten wir nicht.
Mit ca. 12 Monaten war sie das erste Mal läufig, unkompliziert und relativ kurz, interessierte sich aber sehr stark für Rüden.
Da sie durch die Läufigkeit fast in eine Addison Krise gerutscht ist, haben wir mit Absprache der TA uns für eine Kastration entschieden.
Eine Wesensveränderung haben wir nicht bemerkt.
Biene (Langhaardackelhündin meiner Eltern) wurde mit 10 Jahren kastriert.
Grund waren sich wiederholende Scheinschwangerschaften und Gebärmutterentzündungen.
Wesensveränderung gab es nicht, allerdings hat sich ihr Haarkleid sehr starkt verändert.
Tammy (Jack Russelhündin meiner Schwester) wurde mit 6 Jahren kastriert.
Grund waren sich wiederholende Scheinschwangerschaften und Gebärmutterentzündungen.
Wesensveränderung gab es nicht.