Was ich immer wieder gerne Erwähne ist, dass man auf den Ablauf der Kastra hinweißt und was dabei wichtig ist.
Bei einem Seminar von Clarissa v. Reinhardt war nämlich eine Hund bei dem so einiges schiefgelaufen ist und der deswegen Verhaltensprobleme bekommen hat.
Also wurden Tipps gegeben wie man so etwas vorbeugen kann.
1. Sollte man den Hund nichts zur Beruhigung spritzen lassen und dann gehen (die Hunde werden dann erst mal halb benommen aber wehrlos irgendwo abgelegt, bis es los geht). Man bleibt so lange beim Hund bis er richtig weg ist, dass kann man z.B. am Liedschlussreflex testen.
2. Ist es sicherer, wenn der Hund nach einer leichten Injektion mit Gas weiter narkotisiert wird, man kann ihn schneller wach bekommen.
3. Wär es gut, wenn man beim Aufwachen des Hundes dabei ist. Denn durch das Ketamin bekommen die Hunde Bad Trips (http://de.wikipedia.org/wiki/Horrortrip) und können das leichter Verarbeiten, wenn der Besitzer dabei ist (ich denke etwas was nach dem Besitzer riecht ist auch schon von Vorteil).
4. Sollte dem Besitzer Schmerzmittel und Antibiotikum mitgegeben werden.
5. Bei Blutungen aufpassen, die Ligatur (Abbinden der Samenstränge) könnte abgerutscht sein, dann muss die Naht noch mal geöffnet und neu gebuden werden.
6. Einen Kragen oder einen Body benutzen, damit der Hund nicht die Nähte öffnet oder an der Wunde leckt.
7. Strickter Leinenzwang, bis die Nähte gezogen werden.
8. Ggf. Kontakt zu anderen Hunden vermeiden, wenn der Hund Schmerzen hat (Verknüpfung Hund= Schmerz).