Gerne darf Lili mit auf`s Sofa, sie liebt das abendliche Anschkuscheln und ich auch...
. Ich habe zwei schicke Wolldecken gekauft, mit denen mein hochwertiges Sofa abwechselnd abgedeckt wird. Mein Bett ist allerdings tabu!
Beiträge von woodyfan
-
-
naja wenn 2 Leute Interesse haben dann wird automatisch die Person genommen bei dem es der Hund besser hätte ( sprich nie regelmäßig alleine sein muss).
Wie hätten sie denn sonst zwischen euch entscheiden sol
Es kann doch nicht DAS Kriterium sein für eine Hundevermittlung sein, dass ein Hund nie regelmässig allein sein muss! Die Chemie zwischen Interesssent und Hund muss stimmen; auch der persönliche Eindruck, den die Bewerber im Gespräch machen, ist oft entscheidend... das vielzitierte "Bauchgefühl" sollte nicht unterschätzt werden!
-
Erstaunlich, diese Abnmeigung gegen Vor- und Nachkontrollen. Ich führe für unseren Tierschutzverein selbige durch und habe durchweg positive Erfahrungen gemacht. Auch meine drei Tierschutz
Anonyme Tierklappen? Wer soll die finanzieren? Tierschutzvereine krebsen jetzt schon am Rande ihrer Existenz, weil die Finanzierung durch die Kommunen für Fund- und beschlagnahmte Tiere mehr als dürftig ist. Daher erheben fast alle Tierheime Abgabegebühren, was ich auch aus moralischen Gründen sehr sinnvoll finde. Ein Haustier darf nicht zum Gegenstand mutieren, den man, je nach Belieben, einfach kostenfrei loswerden kann.
Geht es um "moralische Umerziehung"? Das wird so nicht klappen. Im Gegenteil werden eher mehr als weniger Tiere ausgesetzt, je höher die Hürden sind.
Wie das ansonsten finanziert wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt und betrifft eher die Frage, was uns als Gesellschaft Tiere wert sind. So gut wie nichts? Naja, wie will man dann vom einzelnen Bürger anderes verlangen?
Moralische Umerziehung? Wenn du es so nennen möchtest. Unser Tierheim erhebt seit einigen Jahren eine Abgabegebühr, die, je nach finanzieller Situation, auch ratenweise gezahlt werden kann. Tiere sind keine Wegwerfartikel, die, ganz nach Belieben, in Tierheime abgeschoben werden können. In der Regel handelt es sich bei Abgabehunden um Listenhunde, unüberlegt angeschafft, kranke Welpen aus dem Kofferraum ( Parvo...), und auffällig gewordene Hunde. Die Finanzierung ist natürlich ein Thema, da keine Kommune für Abgabetiere zahlt und viel Geld in Tierärzte, Versorgung, Trainer etc. investiert werden muss. Die Alternative wäre, dass Tierschutzvereine schließen müssen!
Übrigens, seit der Einführung der Gebühren werden weder mehr Tiere an das Tierheimtor gebunden ( kommt immer wieder mal vor ), noch sonst irgendwo im Stadtgebiet ausgesetzt. Eine Statistik darüber gibt es nicht.
-
Vielleicht sollte man mal anerkennen das nicht jedes Tierheim vorkontrollen macht? Oder sehr streng ist?
Bei uns gibt es keine VK für Katzen. Kann man gut oder schlecht finden.

Es geht doch nicht um Strenge. Tierschutzvereine tragen die Verantwortung für die Tiere, die sie vermitteln. Ein Besuch im potentiell neuen Zuhause ist völlig legitim. Wer sich darauf nicht einlassen will, muss eben woanders suchen.
-
Erstaunlich, diese Abnmeigung gegen Vor- und Nachkontrollen. Ich führe für unseren Tierschutzverein selbige durch und habe durchweg positive Erfahrungen gemacht. Auch meine drei Tierschutz
Aber es ist eine Hürde, die nicht im Sinne der Tiere ist. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass betuchte Leute das zahlen, wenn sie ein Tier einfach nur loswerden wollen.
Es müsste anonyme Tierklappen geben, wenn man den Tieren wirklich helfen will.
Ebenso müsste auch die Abgabe aus dem Tierheim heraus niedrigschwelliger sein.
Ich will nicht wissen, wieviele Tiere nur deshalb im Heim versauern, weil man keine Menschen mit perfektem Leben für sie findet.
Anonyme Tierklappen? Wer soll die finanzieren? Tierschutzvereine krebsen jetzt schon am Rande ihrer Existenz, weil die Finanzierung durch die Kommunen für Fund- und beschlagnahmte Tiere mehr als dürftig ist. Daher erheben fast alle Tierheime Abgabegebühren, was ich auch aus moralischen Gründen sehr sinnvoll finde. Ein Haustier darf nicht zum Gegenstand mutieren, den man, je nach Belieben, einfach kostenfrei loswerden kann.
-
Es ist pädagogisch nicht falsch, Kindern zu erklären, dass nicht jeder Herzenswunsch erfüllt werden kann! Und ich möchte ein 8-jähriges Kind sehen, dass sich kein Haustier wünscht! Etliche Hunde und Kleintiere landen jährlich in Tierheimen, weil unüberlegt Kinderwünsche erfüllt werden....
-
Alles anzeigen
Wir haben uns vorhin den vom Tierheim so bezeichneten "Angsthund" angeschaut. Mit seiner Betreuerin und einem anderen Paar, das Interesse hatte (bzw., eigentlich hatte so wie es aussah nur die Frau Interesse
), sind wir spazieren gewesen.Angst hatte er nur am Anfang. Er hat uns einmal kurz angebellt, danach kam er immer mal um sich Streicheleinheiten abzuholen, bei mir hat er öfter versucht, auf den Arm zu kommen. Für das andere Paar hat er sich gar nicht interessiert.
Ich würde den Hund eher sensibel nennen, er wurde einmal sanft zur Ordnung gerufen von der Betreuerin und ist dabei direkt zusammen gezuckt, hat die Ohren angelegt und den Schwanz eingezogen.
Es hat sich schnell gezeigt, dass er noch gar nichts kennt, er hat sich permanent gekratzt und gegen das Geschirr gewehrt und ist wild hin und her gesprungen und kreuz und quer gelaufen, wie ein Flummi
. Dabei war er bevor wir da waren schon einmal kurz mit seiner Betreuerin raus um Energie loszuwerden.An der Betreuerin ist er mehrfach hochgesprungen. Alle anderen Hunde wurden zum Spielen aufgefordert und man konnte ihn kaum davon wegkriegen
.Kurzum, für uns viel zu aufgedreht. Das war doch sehr eindeutig, auch ohne Trainer.
Die Betreuerin fragte noch mal, wie lange der Hund jeweils allein sein müsste. Bei uns wären es ja besagte 4 Stunden, das andere Paar sagte, bei Ihnen sei immer einer von beiden da.
Wir haben uns nach dem Spaziergang dann kurz beratschlagt und gesagt, dass er für uns leider nicht in Frage kommt.
Da sagten die vom Tierheim direkt, dass wir ihn sowieso nicht bekommen hätten, weil er bei uns allein sein müsste und bei dem anderen Paar nicht. Das hatten wir aber vorher schon so angegeben

Immer wieder ein KO-Kriterium, die Frage nach dem Alleinbleiben. Ich meine, dass grundsätzlich jeder Hund in der Lage sein sollte, einige Stunden allein bleiben zu können. Ob das immer gelingt, ist eine andere Frage. Lebenssituationen verändern sich, längere Einkäufe oder Arzttermine stehen an, ausserdem gibt es immer wieder Situationen, wo ein Hund nicht dabei sein kann oder soll. Für mich wären 4 Stunden kein Thema, ich würde eher die Frage stellen, wie das Alleinbleiben antrainiert werden soll und ob es einen Plan B gibt, wenn es wider Erwarten nicht funktioniert.
Gut finde ich, dass ihr bei der Entscheidung für oder gegen diesen Hund auf euer Bauchgefühl gehört habt!

-
Ich mache selber Katzen-Nachkontrollen für ein Tierheim und auch bei mir wurden, vor der Übernahme von Tierschutzhunden, Vor- und Nachkontrollen durchgeführt.
Die Besuche bei mir waren durchweg positiv und sind auch heute noch wertvoll, weil der Kontakt zu den vermittelnden Orgas immer noch besteht und wir uns regelmässig austauschen.
Insofern kann ich nicht nachvollziehen, warum bei einigen Leuten ein solches Misstrauen besteht, und ich persönlich würde kein Tier an jemanden vermitteln, der sich dem Züchter/Orga/Verein gegenüber abschottet und niemanden in die Wohnung lässt.
Kontrollbesuche meinerseits werden natürlich vorab angemeldet und fanden, bis auf eine Ausnahme, in einer freundlichen und offenen Atmosphäre statt. Mein Erfahrung ist, dass meine Besuche sehr positiv wahrgenommen werden und gerne die Gelegenheit genutzt wird, über die Fortschritte der Katzen im neuen Zuhause zu erzählen.
Ich finde es den vermittelnden Tieren gegenüber nur fair, sie nicht in ein anonymes Zuhause zu vermitteln, sondern sich persönlich davon zu überzeugen, dass die Basics stimmen. Ob die Wohnung super aufgeräumt ist interessiert dabei eher weniger...
-
Und??? Er hat euch doch gefallen, warum lernt ihr ihn nicht besser kennen?
Weil wir nicht "dürfen". Wie es der Zufall will hatte kurz bevor wir da waren jemand im Tierheim angerufen, der auch Interesse an genau dem Hund hatte. Daraufhin wurde er reserviert und steht für weitere Vermittlungsanfragen nun nicht mehr zur Verfügung, es sei denn, der andere Interessent nimmt ihn am Ende doch nicht.
"Was ist das "wahre Leben"? Was bietet ihr dem Hund? Was erwartet ihr von ihm?"
Mit dem wahren Leben meine ich den Alltag. Wir bieten einem Hund viel Zuneigung, Platz, Ruhe und eben alles, was er braucht. Erwarten tun wir nichts. Es wäre nur schön, wenn er schon stubenrein ist.Und??? Er hat euch doch gefallen, warum lernt ihr ihn nicht besser kennen?Weil wir nicht "dürfen". Wie es der Zufall will hatte kurz bevor wir da waren jemand im Tierheim angerufen, der auch Interesse an genau dem Hund hatte. Daraufhin wurde er reserviert und steht für weitere Vermittlungsanfragen nun nicht mehr zur Verfügung, es sei denn, der andere Interessent nimmt ihn am Ende doch nicht.
"Was ist das "wahre Leben"? Was bietet ihr dem Hund? Was erwartet ihr von ihm?"
Mit dem wahren Leben meine ich den Alltag. Wir bieten einem Hund viel Zuneigung, Platz, Ruhe und eben alles, was er braucht. Erwarten tun wir nichts. Es wäre nur schön, wenn er schon stubenrein ist.Viele Tierschutzhunde, die überwiegend in Zwingern gelebt haben, können anfänglich Schwierigkeiten mit der Sauberkeit im Haus haben. Nach meinen Erfahrungen lässt sich das aber schnell trainieren, wenn ihr regelmässig mit ihm rausgeht.
Empfehlen würde ich euch, wenn es ein Hund aus dem Tierschutz sein soll, weiter in Tierheimen oder Pflegestellen zu suchen, und das ohne jeglichen Zeitdruck! Wenn ihr die Möglichkeit habt, einen Hund vor der Übernahme regelmässig zu treffen und euch mit den Gassigängern oder der Pflegestelle austauschen könnt bin ich mir sicher, dass ihr auch fündig werdet.
Vorabinformationen über bestimmte Rasseeigenschaften sind auch hilfreich. Lili kann z.B. nicht abgeleint werden, sie hat einen extremen Jagdtrieb ( Dackel-JRT-Mischling ).
Für mich ist das völlig ok, sie läuft an der Schleppleine prima mit, aber das kann natürlich auch ein KO-Kriterium sein. Wenn ich dich aber richtig interpretiere sucht ihr einen "Familienhund", der keine speziellen Aufgaben oder Fähigkeiten haben soll, wie Hundesportkompatibel, jagdliche Eignung etc.
-
Alles anzeigen
Hallo Ihr Lieben,
ich habe mich zusammen mit meinem Freund entschlossen, einen Hund aus einem Tierheim bei uns aufzunehmen. Mittlerweile waren wir in drei verschiedenen Tierheimen und überall sitzen auch kleinere Hunde, die zu unseren Wünschen passen würden.
Jetzt die Frage an euch Profis: Worauf sollte man da genau achten? Lässt das Verhalten im Tierheim überhaupt schon Rückschlüsse auf den wahren Charakter des Tieres zu, oder ist das durch die Situation dort alles total verfälscht und unsicher?
Das kommt drauf an. Wenn das Tierheim mit festen Gassigängern arbeitet, die den Hund gut kennen, würde ich mich mit ihnen austauschen und Gassigänge begleiten. Das Verhalten, das Hunde im Zwinger zeigen; wie laut bellen, gegen die Tür springen etc. ist meiner Erfahrung nach eine Stressreaktion, die wenig über den Hund aussagt.
Hintergrund: Der Hund müsste später 4 Stunden allein sein und wir möchten darum einen ruhigen Hund.
Auch ein eigentlich ruhiger Hund kann laut werden, wenn er nicht gelernt hat, allein zu bleiben und gestresst ist. Das ist Trainingssache.
Einer der Hunde die uns gefielen war sehr ruhig in seinem Einzelgehege, hat uns aber interessiert und freundlich angeschaut und leicht gewedelt. Da dachten wir, das könnte bestimmt passen. Der kommt aber aus dem Ausland und richtig viel konnte man uns nicht zu ihm sagen. Vielleicht kennt der nicht mal das Leben im Haus.
Und??? Er hat euch doch gefallen, warum lernt ihr ihn nicht besser kennen?
Ein anderer Hund war sehr aufgeregt, kam nach vorn und hat uns zusammen mit seinem Kumpel in dem Doppelgehege angebellt. Das wirkte so, als sei der Hund vom Charakter eher hibbelig als der andere. Aber ist das zwingend so?
Nein, s.o.
Die Tierheimangestellte sagte dann, der Hund wurde seinem bisherigen Besitzer weg genommen weil der sich nie gekümmert hat und sei ein Angsthund. Das passte aber gar nicht zu seinem Verhalten im Gehege.
Da ihr keine Hundeerfahrung mitbringt würde ich von traumatisierten Hunden abraten.
Gibt es irgendwelche Anhaltspunkte, mit denen man ungefähr abschätzen kann, wie der Hund dann hinterher im wahren Leben sein wird?
Was ist das "wahre Leben"? Was bietet ihr dem Hund? Was erwartet ihr von ihm? Solche Fragestellungen sollten vorher klar sein.