Lili, ebenfalls Tierschutzhund, hat anfangs Frauen, die Kopftücher tragen, massiv angebellt, und auch Männer mit Plastiktüten in der Hand. Sie hatte wohl einige Monate in Bulgarien auf der Straße verbracht und entsprechend schlechte Erfahrungen gemacht.
Ich habe es so gehandelt wie du, vorausschauend an die kurze Leine genommen, wenn sich eine Person genähert hat, die in Lilis Angstschema passte. Mit der Zeit hat sie ihre Ängste und Unsicherheiten komplett verloren, aktuell ist das kein Thema mehr.
Das Bellen zu bestrafen halte ich für keine gute Lösung! Was soll der Hund lernen? Er wird bestraft, weil er seine Unsicherheit durch bellen ausdrückt. Du solltest ihm klar machen, dass er keinen Grund hat, sich bedroht zu fühlen, indem du die Situation souverän für ihn regelst.
Insofern kann ich auch nur zu Geduld raten. 3 Monate sind gar nichts…