Beiträge von woodyfan

    Unsere Nachbarn haben sich einen Zwergspitz zugelegt. Das Hündchen kläfft eigentlich ununterbrochen, in einer, wie ich finde, extrem hohen Frequenz.

    Er darf allerdings allein im Garten herumwuseln und wird nicht zurückgepfiffen, wenn er bellt. Ist wahrscheinlich auch Erziehungssache. Unsere Lili, Dackelmix, bellt fast gar nicht. Ob das jetzt Rassebedingt ist, keine Ahnung, empfinde ich allerdings als sehr angenehm.

    Ich würde von einem Spitz Abstand nehmen, wenn häufiges anschlagen oder bellen unerwünscht ist.

    Ich habe alle meine Hunde aus dem Tierschutz sofort allein gelassen, erst für kurze Zeit, dann auch länger. Es gab niemals ein Problem, wobei meine Hunde niemals länger als max. 5 Stunden alleine bleiben mussten. Und das auch nur relativ selten.

    Die meisten Hunde können durchaus problemlos einige Stunden allein bleiben. Ich würde das ganz entspannt angehen.

    Ich kann dazu nur eins sagen….du solltest dem Hund zumindest während deiner Überlegensphase Schmerzmittel zukommen lassen. Er hat etliche körperliche Baustellen, insbesondere die Zähne. Das tut weh!!!

    Vllt läuft er buchstäblich wegen der Schmerzen an die Wand, who knows. Kein Arzt würde dir diese verweigern, bei der Krankheitsgeschichte. Probiere es aus, dann entscheide.

    Was erwartet ihr nach 4 Tagen? Der Hund kommt aus einem Tierheim, hatte wahrscheinlich vorher ein Zuhause, und muss sich wieder in einer unbekannten Umgebung zurecht finden. Das dauert!

    Da ihr beide hundeunerfahren seid würde ich empfehlen, euch fachlichen Rat in Form von Einzelstunden zu nehmen. Das Problem ist, dass ihr jetzt schon zweifelt, ob ihr sie behalten wollt. Bei Tierschutzhunden sollte man immer mit Ängsten und Verhaltensauffälligkeiten rechnen. Von daher solltet ihr schnell entscheiden, ob ihr damit umgehen könnt und wollt.

    Ein Hund wird vor deinen Augen misshandelt. Du würdest es als Belehrung empfinden, wenn jemand einschreitet?

    Darum geht es hier doch die ganze Zeit, dass „Misshandlung“ sehr subjektiv wahrgenommen wird.

    Das ist richtig. Darüber streitet man sich sogar vor Gericht.

    Ich habe meine persönliche Schmerzgrenze. Wenn die überschritten wird, mische ich mich ein. Zugegeben, es kommt äußerst selten vor, sogar sehr selten. Trotzdem habe ich einem Fall das Vet.amt eingeschaltet, weil ein Welpe ausschließlich in einem Zwinger im Garten gehalten wurde und Tag und Nacht weinte. Gespräche mit dem Halter waren sinnlos.

    Im Grunde sind wir alle dafür verantwortlich, einzuschreiten, wenn Grenzen massiv überschritten werden. Diese genau zu definieren wird uns auch in diesem Thread wahrscheinlich nicht gelingen. Dennoch halte ichmich nicht raus, wenn mein Störgefühl es nicht zulässt, nichts zu tun.