Beiträge von woodyfan

    :roll:

    Es ging um die Aussage, man koenne keinen Welpen im 4. Stock halten und aufziehen. Als sei das absolut unmoeglich...

    Btw. da steht 'Ja, ich habe das getan' und 'War es anstrengender als ich im 2. Stock gewohnt habe?'. Heisst also ich habe Welpen im 4. Stock gehalten und aufgezogen.

    Man kann auch einen Welpen im 7. Stock halten, ohne Frage. Tut allerdings dem Welpen und auch dem ausgewachsenen Hund nicht gut, und der Halterin offenbar auch nicht, da sie schon nach einigen Tagen genervt ist.

    Du hast deinen Welpen 5 Tage und denkst darüber nach, ihn vllt abzugeben? Wie hast du dir die Realität vorgestellt? Du lebst im 4 Stock, wie soll der Welpe denn sonst auf die Wiese kommen, außer über die Treppen?

    Wenn du daran „kaputt gehst“ solltest du ernsthaft überlegen, dich von dem Hund zu trennen.

    Aus meiner Sicht wäre es unseriös zu sagen, dass ein Hund irgendwann sicher allein bleiben kann. Ich kenne wenige Hunde, die es nie geschafft haben, trotz kontinuierlichem Training.

    Insofern solltest Du immer den worst case im Hinterkopf haben.

    Ich würde mir unter solchen Bedingungen keinen Hund anschaffen.

    Oder nur in Form von dogsharing mit einer zuverlässigen und vertrauenswürdigen Person.

    Ich bin immer für eine offene Kommunikation in freundlicher und wertschätzender Form.

    Insofern würde ich nicht vorgeben, der Hund sei krank. Einfach bei den Fakten bleiben! Vielleicht erwartet euch sogar eine positive Reaktion von Seiten der Nachbarin. Was könnte schlimmstenfalls passieren? Sie ist gekränkt und zieht sich zurück, dann ist das so.

    Der erste und zielführende Weg ist wohl, die Besitzer des Hundes anzusprechen. Ist das schon geschehen? Der Hund befindet sich zwar auf einem Privatgrundstück, aber ich nehme an, dass die der Reiterhof kommerziell betrieben wird und die Betreiber kein Interesse daran haben, dass ihr Hund die Kunden in die Waden zwickt.

    Ich koche selbst für meine Hunde, und auch die Mäkler haben selbstgekochtes, gemischt mit Reinfleischdosen, immer gerne angenommen.

    Ich verwende verschiedenes Gemüse, Kartoffeln, Möhren, Kohlrabi; koche das Ganze weich und vermische es mit Fleisch und Hüttenkäse. Viel Erfolg!

    Chrissi193 , habe gerade gelesen, dass du kochen magst. Dann erübrigt sich natürlich mein Hinweis.

    Meine beiden Tierschutzhunde haben sich gerne Löcher in die Beete gebuddelt und sich hineingelegt. Ich fand das nie bedenklich, weil sie ansonsten keine Verhaltensauffäligkeiten gezeigt haben.

    Deine Hündin fühlt sich vermutlich wohl und geborgen in ihrer „Höhle“. Ich würde sie dort liegen lassen, allerdings mit einem zeitlichen Limit.

    Und natürlich abklären lassen, ob eine Erkrankung vorliegt und sie sich deshalb zurückzieht.

    Ein Hund bedeutet nun einmal eine Riesenverantwortung, und genau damit bist du jetzt konfrontiert. Im Fachjargon nennt man das Welpenblues, aber ich vermute mal, es ist die komplette Umstellung der eigenen Routine plus Verantwortung auf viele Jahre plus extremer Erwartungshaltung an den Hund, die solche Negativ -Gefühle hervorruft.

    Was kann man da raten? Mach dir keinen Stress, lass dich ein auf dieses kleine Wesen. Niemand erwartet Perfektion. Hast du Unterstützung an deiner Seite? Du musst ja nicht 24/7 mit dem Welpen Zeit verbringen, wenn du nicht alleine lebst. Das wird!