Beiträge von woodyfan

    Kommt die Hündin aus dem Tierschutz? Möglicherweise hat sie schlimme Traumata erlebt, das würde die Ängste erklären. Gib ihr Zeit, dränge dich nicht auf und warte, bis sie auf dich zukommt. Wir haben auch einen Angsthund zuhause, der extrem auf eine Person fixiert ist.

    Schön ist doch, dass die Hündin mit dir raus geht, das würde unser Zazi niemals wagen, er läuft nur mit seinem Lieblingsmenschen. Es scheint so, als ob du alles richtig machst, die Hündin nicht bedrängst und die nötige Geduld mitbringst.

    Warum kommt sie nachts in die Dose?

    wir dachten uns, dass sie sich dann daran gewöhnt, wenn wir mal in urlaub oder zelten fahren. Oder wenn sie mal bei meiner mutter bleiben soll, die möchte nicht, dass sie nachts draußen ist. hatte auch super geklappt, sie ist auch selber reingegangen- jetzt auf einmal passt ihr das nicht mehr. Hm

    Lasst die Tür der Box offen, dann kann sie selber entscheiden, ob sie hineingeht oder nicht. Warum kann sie sich ihren Schlafplatz nicht selber aussuchen? Mein Hund hat zwei Kissen, im Schlaf- und Wohnzimmer, und wechselt öfter die Schlafplätze.

    Ich würde mich als Passant nicht wohlfühlen wenn 45 Kilo bellend gegen den Zaun springen - kannst du da eine Hecke oder einen zweiten Zaun davor machen?

    Und wenn einem Passanten nicht gefällt, dass meine Terrasse mit Holz verlegt ist, dann verlege ich Platten, weil er sich dann besser fühlt? Was wenn der Hund dann durch die Hecke geht und dann an den Zaun? Vielleicht Feuerdorn pflanzen, weil der so schön stachelig ist? Was mache ich in den Jahren, die eine Hecke braucht um so dicht zu wachsen, dass kein Hund durchkommt?

    Sorry, ich finde es ja schön , wenn man der Umwelt gegenüber sehr "wohlgefällig" ist, aber Hunde sind nicht verboten uns man muss sich nicht für sie schäme, (den Eindruck kann man bei so manchem Post hier bekommen) wenn sie genau das tun, was sie Jahrtausende getan haben uns wofür sie nicht selten extra gezüchtet wurden : Bewachen und schützen. Genau das sage ich auch den Leuten, die an unserem Grundstück vorbeigehen und sich gestört fühlen, stehenbleiben und sich dann, dämlich glotzend darüber aufregen, dass die Hunde nicht aufhören......

    Wir haben unsere, bzw. diese Hunde, WEIL wir ländlich wohnen, bzw. wohnen ländlich weil wir diese Hunde haben. Dafür beschützen sie und darum sind wir, wie alle unsere Nachbarn mit bellenden und territorialen großen Hunden auch noch nie Opfer eines Einbruchs geworden.... Natürlich holt man den Hund ab, wenn es Überhand nimmt und natürlich hängt man den Briefkasten nicht an den Zaun an dem die Hunde hochkant stehen, sondern 1 Meter davor (Nur für neue Briefträger, denn die allermeisten Hunde gewöhnen sich an Personen, wenn sie ihnen häufiger begegnen... sonst würden sie irgendwann einen Herzinfarkt bekommen). Und natürlich muss das Gebell einem vernünftigen und gesetzlichen Rahmen liegen, auch auf dem Land.

    Wenn ein Hund aber nicht mal 10 x am Tag , also innerhalb von 12 Stunden bellen darf (so "reden" Hunde nun mal) oder potentielle UNBEKANNTE Eindringlinge durch Springen an einen Zaun, bzw. dort hochkant stehend vertreiben dürfen, und solange das nicht in permanenter Ruhestörung mündet,..... als wenn einem dieses völlig normal Hundeverhalten peinlich ist..... sollte man sich vielleicht überlegen Fische anzuschaffen: Die sind relativ leise und springen ganz bestimmt nicht gegen einen Zaun....

    I

    Ich lebe auch ländlich und fühle mich überhaupt nicht unsicher! Warum auch, die Kriminalitätsrate ist in ländlichen Regionen deutlich niedriger als in der Stadt. Einen sog. Wachhund, der jeden harmlosen Spaziergänger erschreckt, möchte ich nicht in meinem Garten haben.

    Als ich vor 20 Jahren hierhinzog wurde ich auf meiner ersten Joggingrunde von einem Rottweiler zu Tode erschreckt, der laut kläffend am Zaun hing und äusserst bedrohlich wirkte. Da musst du dich nicht wundern, wenn diese Leute "dämlich glotzend" vor deinem Grundstück stehen bleiben...

    Wir leben in dicht besiedelten Gebieten, und Rücksichtnahme heisst das Zauberwort zu einem konfliktfreien Miteinander.

    Therapiemischung, blumig formuliert. Die gute Frau ist eine Vermehrerin, erzeugt unsinnigerweise Mischlinge und verkauft sie dann für viel Geld als Therapiehunde!

    Ich sehe hier eine ganz große Überforderung und Unsicherheit im Umgang mit dem Hund. Das endet dann leider häufig mit dem Tipp: der Hund braucht Ruhe, für mehrer Stunden in die Box! In die gleiche Box, die vorher als Mittel zur Bestrafung gedient hat ( er hat gebissen und wurde dann in die Box verbannt ). Was soll der Hund daraus lernen? Hinzu kommen ständig neue Kommandos, vom Aufschreien und abwenden bis zum Ignorieren. Der dritte Trainer empfiehlt Körperkontakt, aber inzwischen ist der Hund wahrscheinlich so verwirrt, dass er überhaupt nicht mehr reagiert auf solche "Erziehungsversuche".

    Jetzt kommen noch eure eigenen Ängste dazu und verschärfen die Situation. Ich würde mich ganz schnell nach einem guten Platz für den Hund umschauen, den die Gartenlösung ist ja auf Dauer nicht machbar. Mit dem Hund muss ja gearbeitet werden, und das ist schwierig unter solchen Voraussetzungen. Ich hoffe, ihr findet schnell eine Lösung!