Beiträge von woodyfan

    Wir werden in Kürze einen Hund aus einem ungarischen TH in Pflege übernehmen. Der Kleine verweigert seit einiger Zeit das Futter und wirkt auf den Fotos sehr dünn, die Rippen treten deutlich hervor.

    Bzgl. des Futters bekam ich den Tipp, zunächst hochwertiges Tofu zu verwenden. Ich kenne mich in dem Bereich nicht so gut aus, das Futterhaus meinen Vertrauens riet mir zu Platinum, 5 kleine mahlzeiten täglich. Natürlich werde ich mich auch von meinem Tierarzt und der Orga beratend unterstützen lassen, aber vielleicht habt ihr auch noch Ideen, wie man den kleinen Mann aufpäppeln kann!

    Ich muss jetzt mal eine der " sieben Todsünden der modernen Welt " von Ghandi zitieren:

    Genuss ohne Gewissen

    So kommt mir dein Anspruch an die Hundehaltung vor! Hund wird billig gekauft, verbringt sein Leben weitestgehend im Garten und wenn er Glück hat wird er auch mal Gassi geführt!

    Mehr habe ich dazu auch nicht zu sagen. Stand auch alless schon in dem "Putzi" Thread....

    Du hast deine Frage ja eigentlich schon selber beantwortet: welcher Hund musss am wenigsten bei uns leiden?

    Die Form der Hundehaltung, die ihr anstrebt, ist nicht artgerecht und dies unabhängig von der Rasse.
    Kein Hund will den ganzen Tag allein im Garten verbringen, er möchte Kontakt zu Menschen und Artgenossen haben, spielen und lernen, also auch geistig gefordert werden. Gassi gehen ist für Hundebesitzer ein Muß, oder soll euer Hund sich im Garten lösen?

    Ich würde also noch einmal überlegen, ob es für euch Sinn macht, einen Hund anzuschaffen.

    Zitat

    Danke Karin! Wie bist Du denn so persönlich mit den Ärzten zufrieden?

    Da kann ich dir jetzt leider gar keine Namen nenne, weil es immer unterschiedliche Ärzte waren. Die Diagnostik war aber meiner Ansicht nach in Ordnung.

    Seit einiger Zeit wende ich mich aber verstärkt an eine Tierheilpraktikerin. Sie hat eine großflächige Wunde unter der Pfote homöopathisch behandelt, nach zwei Tagen war alles verheilt. Auch eine Muskelzerrung bekamen wir wunderbar in den Griff. Gerade bei Exzemen, Hauterkrankungen, Wunden würde ich nicht unbedingt der Schulmedizin vertrauen. Ich gebe dir gern die Adresse über eine PN.

    Zitat

    Ein Postbote hat ebenso wenig wie ein harmloser Besucher mein Grundstück unaufgefordert zu betreten.

    Ich könnte diesen Postboten im Gegenzug wegen Hausfriedensbruch und unerlaubtem Eindringens anzeigen :D

    Gaby und ihre schweren Jungs

    Meiner schon... er legt nämlich die Pakete auf die Terasse! Aber wir sind hier nicht so streng mit den Postboten, die dürfen fast alles.

    Zitat

    Da geht es aber nicht nur um 'scharf gemachte' Hunde.. Sorry, aber er ist denn so dumm einfach in eine Wohnung einzubrechen, wenn man dahinter Hunde bellen hört, ohne das er was klauen will? Und was hat das mit dem Postboten zu tun? Unsere Postboten klingeln und brechen nicht die Türe auf ;)

    Stell dir vor, es hat Postboten gegeben, die ein Grundstück betreten haben und von Hunden angegriffen wurden. Wie soll der Hund denn zwischen potentiellem Einbrecher und harmlosem Besucher unterscheiden? Und lediglich um bellen ging es in diesem Thread wohl nicht.

    Zitat

    Beissen darf dein Hund leider nie,selbst ein Einbrecher darf nicht gebissen werden, so ist es leider in Deutschland...

    Und das ist auch gut so! Ich möchte mir gar nicht erst ausmalen, wieviel harmlose Besucher, Postboten etc. von scharf gemachten Hunden gebissen würden! Hund als Waffe oder Alarmanlage, geht gar nicht!

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    Die Angst kommt daher dass ich zwei Beispiele kenne, wo der Hund nach einer Beinoperation aggressiv bzw. ängstlich wurde. Die Aggression zeigte sich in der Form dass der Hund andere Menschen anfallen wollte bzw. Keine Fremden ins Haus ließ. Der andere Fall war ein Hund der danach schreckhaft gegenüber allem wurde wovor ein Hund eventuell Angst haben könnte.

    Naja, zudem kommt dass ich selbst so ziemliche Probleme im Leben habe, weil ich mir wegen allem und jedem Sorgen mache und Tage damit verbringen kann über Dinge zu grübeln und alles in Erwägung zu ziehen was schiefgehen kann. Ich denke quasi immer nur an das pessimistische Ende ;)

    Für mich klingt das so, dass du deinen eigenen Ängste und Befürchtungen 1 zu 1 auf den Hund überträgst. Ich wiederhole mich, du nimmst ihm damit die Chance auf ein gesundes Leben.

    Du hast dich auch noch nicht zu dem Vorschlag, der von vielen Usern kam, geäussert, warum du keine zweite TA-Meinung einholst. Wo ist das Problem an dieser Stelle?