Zitatalso... noch mal nachgefragt....ich darf dem hund also nicht essen oder spielzeug wegnehmen?
irgendwie denke ich mir das ich doch der chef hier bin und nicht der Hund.... Falscher Denkansatz?Ich habe mir grad aus der Buchhandlung "das andere Ende der Leine" von Patricia B. McConnell besorgt.
Vielleicht erschliesst sich mir da ja noch weiteres Wissen.Gruss
Gaby
Interessante Vorstellung über die Sichtweise, wie ein "Chef" sich so verhalten sollte! Unser Pflegehund, den wir halb verhungert übernommen haben, knurrte in den ersten Tagen jeden Menschen an, der sich ihm näherte, während er fraß. Wir sind ihm dann ganz vorsichtig täglich ein kleines Stück näher gerückt, haben aber nicht versucht, ihm Futter, Knabberstange etc. weg zu nehmen. Nach einigen Tagen ließ er es problemlos zu, daß wir neben ihm saßen, wenn er fraß. Der nächst Schritt war, ihn vorsichtig zu streicheln, während er seine Knabberstange futterte. Auch kein Problem mehr. Jetzt tauscht er bereitwillig die Knabberstange gegen ein anderes Leckerli und ist vollkommen relaxt, wenn jemand sich während des Fressens in seiner Nähe aufhält.
Das dürfte der richtige Ansatz auch für deinen Hund sein. Jeder Hund wehrt sich zunächst, wenn er Ressourcen abgeben soll bzw. ihm diese abgenommen werden. Deinem Kind solltest du verbieten, sich dem Hund beim Fressen zu nähern. Das kann gefährlich werden.
Hast du Hundeerfahrung? Vielleicht können auch ein paar Trainerstunden helfen, die Basics im Umgang mit Hund zu lernen. Hat mir seinerzeit sehr viel gebracht.