Allein schon die Entstehungsgeschichte dieser Mischlinge finde ich mehr als fragwürdig! Außerdem: wenn Du so klare Vorstellungen von "Deiner" gewählten Rasse hast kann ich jetzt nicht nachvollziehen, warum Du bei solchen Überraschungseiern ins Grübeln kommst.
Beiträge von woodyfan
-
-
Wir haben Anfang Dez. einen halb verhungerten und völlig verstörten Hund aus einem ung. TH übernommen. Unser Ersthund war anfangs nicht begeistert, hat sich aber inzwischen an den Neuzugang gewöhnt. Hier in Kürze unsere "Massnahmen:
- statt Box haben wir im WoZi ein Kinderbettgestell aufgebaut, wo wir zwei Stäbe entfernten. Zazi konnte somit selbst entscheiden, wann er in sein Höhle geht. Er hat sie sofort und dankbar angenommen. Nach zwei Wochen haben wir das Bett abgebaut und durch ein Körbchen ersetzt.
- wir haben beide Hunde IMMER getrennt gefüttert! Das halte ich für sehr wichtig. Leckerchen nur für beide Hunde, Spielzeug im Haus gar nicht.
- keine Erziehungsmaßnahmen, bevor keine Vertrauensbasis da ist. Für Zazi war alles neu, die Umgebung, die Menschen, Gassigänge... das reicht für den Anfang.
- keine Leckerchen einfach wegnehmen. Zazi knurrte, wenn man sich ihm während des Fressens näherte. Wir haben dann getauscht, inzwischen lässt er es ganz entspannt zu, wenn man neben ihm sitzt.
- Ruhe und ein geregelter Tagesablauf tragen auch zur Eingewöhnung bei.
- kein Druck, Zwang oder Gewalt, ist absolut kontraproduktiv. Jeder Trainer, der mit einem solchen verstörten Hund so arbeitet sollte seinen Job an den Nagel hängen.
Ich bin mir nicht sicher, ob ihr unbedingt einen Trainer braucht. Ihr müßt nur selber sehr sensibel sein, bestimmte Regeln unbedingt einhalten und beiden Hunden Zeit geben!
-
Zitat
Naja nur weil das in einem von 243858353 Fällen passiert und dann auch noch in einem, sagen wir mal, sehr dubiosen Fall...Man kann es auch mit der deutschen Gründlichkeit zu genau nehmen, vor allem weil es ja durchaus gesetzliche Regelungen gibt. Ich bin kein Fan von "Überabsicherung" und das trotz juristischem Studium.
Interessante Sichtweise, die ich absolut nicht teile, obwohl ich über kein juristisches Studium verfüge. Besonders, wenn es einen PKW-Kauf-oder Verkauf betrifft...

Sorry für das OT.
-
Zitat
Also ich habe für meinen Hund auch keinen schriftlichen Kaufvertrag und da wird es glaube ich viele geben. Und auch beim PKW-Verkauf reicht ein mündlicher Vertrag, auch diese sind in Deutschland bindend.
Und dann passiert genau das, was die TS hier schildert. Ich hätte keine Lust auf so einen Stress, weiß mit meiner Zeit doch etwas besseres anzufangen...
-
Zitat
Sie hat sich ja eine woche bevor sie ihn abgegeben hat zuerst bei uns alles angeguckt und war begeistert mit allem und voll zufrieden. Und hat meinem Sohn die ganze zeit erzählt das es jetzt bald sein hund wär und ob er sich freuen würde usw . Und der ist 6 Jahre alt der würde die Welt nicht mehr verstehn wenn der Hund wieder weg ist!
Dann verstehe ich nicht, warum du keinen Vertrag mit der Frau gemacht hast! Für mich klingt das sehr unseriös, nicht nur das Verhalten der Besitzerin, auch eure Reaktion darauf! Selbst bei einem PKW-Verkauf schließt man einen Kaufvertrag ab, erst recht bei einem Lebewesen.
-
Deine Frage lautete aber doch "Hund, ja oder nein". Insofern mußt du dann auch mal mit einem Nein aus Usersicht rechnen! ICH würde mich an deiner Stelle noch nicht für einen Hund entscheiden. Was du letztendlich tust ist natürlich deine Sache...
Außerdem sehe ich mich nicht als Negativbeispiel. Ich habe sehr gerne Vollzeit gearbeitet, gefeiert, Freunde besucht... da war für einen Hund gar kein Zeitfenster mehr. Jetzt genieße ich aber meine zwei Hunde total, habe nicht das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen.
Du hast ja keinen Zeitdruck, mach dir keinen Stress, irgendwann wird schon der richtige Zeitpunkt kommen!
-
So kann es gehen, wenn man Hund verschenkt oder sich schenken lässt! Ohne Übernahmevertrag hast du nichts in der Hand. Gib den Hund zurück und ewirb einen auf seriöse Weise!
-
Zitat
Ja, vielleicht hast du damit Recht.
Das war ja auch schon mein Gedankengang.Aber auf der anderen Seite habe ich eben auch darüber nachgedacht, dass niemand, der Vollzeit arbeitet sich 100%ig sicher sein kann, dass sein "Betreuer" im nächsten Jahr noch da ist. Egal, wer das ist. Und es ist ja nicht so, dass nur ich den Hund haben möchte und ihn dann an meinen Freund "abschiebe"..
Ich dachte halt einfach, dass ich nie wieder so viel Zeit am Anfang für ihn haben würde wie dann.Ich habe mich erst für einen Hund entschieden, nachdem sich dauerhaft die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung ergab. Alles andere wäre mir viel zu unsicher. Außerdem, was hast du noch von deinem Hund, wenn du 10 St. täglich außer Haus bist??
-
Wie alt ist der Hund, seit wann hast du ihn und was hast du bisher versucht?
-
Wie lange ist die Hündin allein? Ist gesundheitlich alles abgecheckt?