Nicht schön, eure Tochter wird traurig sein, lässt sich nicht vermeiden. Was kann man da raten? Versuchen, zu erklären, Abschied vom Hund nehmen lassen. Auf jeden Fall sollte das Kind vorbereitet und nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden.
Beiträge von woodyfan
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Ich bin ganz bei BieBoss. Indem ihr die Zurückhaltung deinem Freund gegenüber zum Problem macht und dem Ganzen viel Aufmerksamkeit schenkt, verschlimmbessert ihr die Situation noch.
Irgend etwas am Verhalten deines Freundes triggert deinen Hund, dass kann die Stimme sein, eine bestimmte Bewegung, man weiß es nicht. Ich würde auch empfehlen, lasst den Hund in Ruhe und selbst entscheiden, ob und wann er Kontakt aufnehmen möchte. Keine Leckerchen mehr, keinen Zwangskontakt durch eine Hausleine, einfach entspannt abwarten. Ich bin mir sicher, dass platzt der Knoten irgendwann, und sie traut sich. Kann aber dauern…
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Selbst kochen muss nicht zeitaufwändig sein. Ich koche für Lili Kartoffeln, Möhren und Sellerie, aber auch andere Gemüsesorten wie Pastinake, Süsskartoffeln, einmal wöchentlich vor. Sie bekommt täglich die Hälfte der empfohlenen Fleischration, die andere Hälfte ersetze ich durch das Gemüse. Angereichert wird mit einigen Tropfen Rapsöl. Das Ganze wird auf zwei Mahlzeiten täglich aufgeteilt.
Lili verträgt dieses Futter prima, hat jetzt ihr Wunschgewicht und ist deutlich agiler als zu der Zeit, in der sie gebarft wurde.
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weissichnicht , gibt es ein Update? Läuft es ein wenig runder?
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Du behauptest also, daß TS Orgas absichtlich eine Täuschung begehen?
Starke Aussage, kannst du das irgendwie belegen?
Man bekommt einen fremden Hund mit unbekannter Vorgeschichte in mehr oder weniger schlechtem Zustand vor die Nase gesetzt und schätzt anhand von Verhalten, Allgemeinzustand und Zähnen wie alt der Hund etwa ist.
Das ist selbstredend ungenau. Bei manchen Hunden auch vollkommen unmöglich.
Aber ich bezweifle, daß dabei "tendenziell" arglistige Täuschung betrieben wird.
Meiner wurde älter gemacht. Wurde als 1 jährig vermittelt, war aber erst max ein 3/4 Jahr. Wurde von mehreren Ta danach bestätigt.
Warum auch immer. Würde mal keine Absicht unterstellen aber man weiß es nicht. Im Grunde wars mir auch egal.
Du würdest bei einer Abweichung von drei Monaten evtl. von einer bewussten Täuschung sprechen? Wir reden über Hunde, deren genaues Alter niemand kennt. Vielleicht hat sich deine Tierärztin getäuscht?
Meine Lili ist lt. EU Ausweis 7 Jahre alt. Mein neuer Tierarzt schätzte sie aufgrund ihrer grauen Schnauze auf 9 Jahre, die vorherige Tierärztin aufgrund ihres guten Zahnstatus auf 7 Jahre. Aus meiner Sicht ist es schier unmöglich, das Alter auf wenige Monate genau zu schätzen. Ich bin da ganz bei rinski.
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Lass den Hund in Ruhe. Entspann dich, lebe dein Leben, und du wirst sehen, dass sich dein Hund zunehmend für dich interessiert.
Mit dem ständigen Druck, den du ausübst, wird das nix. Ich vermute, Hunde reagieren da ähnlich wie Menschen, die flüchten auch, wenn man sie mit Aufmerksamkeit und Zuwendung überschüttet. Weniger ist mehr!
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Für mich ist das bellen und hecheln kein Zeichen von Kontrolle, sondern von Unsicherheit. Das kann daran liegen, dass er mit neuen Situationen überfordert ist. Er ist noch nicht lange bei euch,und ich finde es beachtlich, dass er die Hundeschule schafft! Du hast überhaupt keinen Grund, dich zu schämen. Du kannst eigentlich stolz auf deinen Hund sein.
Ich würde die Hundeschule erst einmal sausen lassen, und das bereits Gelernte stabilisieren und aufbauen. Und das in aller Ruhe und ohne zusätzlichen Stress von außen.
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weissichnicht , habt ihr versucht, euch mit Hund ganz ruhig auf den Boden im Hinterhof zu setzen? Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen schräg, aber ich habe mit Zazi im Garten genau das gemacht. Und abgewartet. Irgendwann fiel die Angststarre ein wenig ab, und er hat nach gefühlt 15 Minuten Pipi gemacht.
Ich weiß nicht, ob es bei euch klappt, wenn Hund bereits gegen seinen Willen in den Hof gebracht/getragen wurde und entsprechend verängstigt ist. Und bitte extrem darauf achten, dass er doppelt gesichert wird, die Fluchtgefahr ist derzeit sehr hoch.
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Wie seid ihr dazu gekommen, als ersten Hund sofort einen aus Rumänien aufzunehmen? Das ist schon sehr… gewagt. Vorallem in der Stadt.
Was sind denn eure Ansprüche an einen Hund? Nicht bezogen auf diese Hündin, sondern was wollt ihr später mal mit dem Hund machen? Was soll er können?
Pupertärer Auslandsimport an Anfänger in eine Statdwohnung ohne vorhanden Hund als Orientierung. Die Orga strotzt ja wieder vor lauter Professionalität.
So ungewöhnlich ist das doch nicht, kommt doch (leider) sehr oft vor, dass man einen Hund aus dem Ausland (von der Tötungsstation) retten möchte, der einem dann natürlich auch sooo dankbar ist usw.

Aber jetzt ist es so wie es ist und da muss man das beste aus der Situation machen. Eine Woche ist noch gar keine lange Zeit, da ist sie ja noch lange nicht richtig angekommen, vor allem wenn sie aus ganz anderen Lebensumständen kommt.
Ihr könntet euch professionelle Hilfe vor Ort suchen (Trainer, Tierarzt) und natürlich auch die Orga kontaktieren. Und den Hund das Tempo vorgeben lassen, wenn er Nähe möchte, wird er schon kommen,
Von einem Trainer würde ich zum jetzigen Zeitpunkt abraten. Im Moment gibt es nichts zu trainieren, und jede weitere fremde Person um den Hund herum erhöht den Stress.
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Ehrlich gesagt halte ich nicht viel davon, solche Hunde in eine Stadtwohnung zu vermitteln. Ich war dankbar für meinen Garten, als wir einen komplett verängstigten Hund aus einem ungarischen Shelter aufgenommen haben. Er löste sich einige Tage nur im Haus, bis wir es schafften, ihn in den Garten zu bringen. Nach dem ersten Lösen im Freien war das Problem gelöst.
Wie sieht der Weg in den Hinterhof aus? Müsst ihr Treppen steigen? Wie sieht es aus, wenn ihr Zwang anwenden müsst? Euer Hund lebt derzeit im absoluten Panikmodus, alles ist neu, er hat möglicherweise Todesangst.
Es ist extrem schwierig, Tipps zu geben. Die Wohnsituation spielt sicher eine große Rolle, verängstigte Hunde fühlen sich in einem ruhigen, ländlichen Umfeld mit Sicherheit wohler als in der Stadt, wo sie mit viel mehr Reizen überflutet werden, als sie verarbeiten können.
Wichtig sind Geduld, Ruhe, Struktur, keine hohe Erwartungshaltung. Einen Tierarzt würde ich in jedem Fall bitten, sich den Hund im häuslichen Umfeld anzuschauen.
Außerdem würde ich mich an die vermittelnde Orga wenden und um Unterstützung bitten. Hat eine Vorkontrolle stattgefunden?