Beiträge von acidsmile

    Das macht mir dann ein schlechtes Gewissen. Ja, albern, ich weiß schon :see_no_evil_monkey:

    Kann es ein wenig Nachvollziehen. Unsere letzte längere Runde im Wald, sollte zuerst zum See und dann zu einem Bach führen. Am See war noch alles ok. Dann 5km weiter am Bach, Tiny rennt schon vor, kennt die Stelle ja und Freute sich riesig auf die nächste Erfrischung im Wasser bei 30 Grad. Und dann hör ich es gar nicht Platschen und kein verrückter Nasser Labi kommt angeflitzt :flushed_face: .
    Der Bach war komplett ausgetrocknet. Nicht mal ein Rinnsal war zu sehen. Tiny war so enttäuscht :loudly_crying_face: .
    Sind dann zum See zurück und da durfte sie nochmal Schwimmen :smiling_face_with_hearts: .

    Muss er es denn spannend finden? Wenn es jetzt eh eine Wanderung für die Menschen sein soll :ka: .
    Tiny ist ja überall meist dabei und ich bin so ein Wander Mensch. 10km ist unsere normale Gassi Strecke eh :tropf: . Manchmal findet sie es spannender. Manchmal ist es mehr für uns Menschen.
    Aber wenn längere Stopps geplant sind, dann hab ich auch immer was leckeres für den Hund dabei und sowieso immer ihre Wasserflasche, mit Napf dran.

    Wälder sind bei dem aktuellen Wetter, nur leider wirklich etwas Öde. Alle Wasserstellen sind vertrocknet, alle Wassergräben leer und je nach Sonnenstand knallt die Sonne genau auf den Weg, während der Wald komplett Duster ist.

    Wir Wandern derzeit lieber, von Wasserloch zu Wasserloch. oder am Fluss lang, wahlweise auch im Fluss lang.
    Oder auch Wanderungen um Seen rum.

    Aber Wanderungen im Wald, zur aktuellen Jahreszeit. Bin da ganz bei Eros, es ist Öde derzeit durch den Wald zu laufen :nicken: .

    Oder denkt ihr es ist noch zu früh?

    Würde sagen, es ist zu Früh. Besonders wegen :

    weil er davon ausgeht, dass der Besuch nur da ist um ihn zu bespaßen (was leider in der Vergangenheit oft der Fall war).

    Das ist grad bei den Labis so ein Riesen großes Thema.
    Und bei einem Labi in der Großstadt, nochmal ne Ecke mehr...
    Wir haben hier schon Sachen erlebt :roll: .
    Im Ergebnis hat meine Hündin absolut 0 Respekt vor Fremden Menschen und denkt, die laufen da draußen rum, um sie anzuhimmeln.
    Muss da also immer noch ganz viel Managen und Anleiten.


    Das erste halbe Jahr, Fragen die meisten Erwachsenen draußen sowieso nicht, ob sie deinen Hund mal streicheln dürfen und damit und mit den Folgen wirst du auch schon genug zu tun bekommen.
    Sobald die anfangen etwas reifer auszusehen und eine Gewisse Größe haben, hört das erst auf.
    Bei meiner ca. 30 Kg Hündin wird mittlerweile immer gefragt.

    Kommt aber auf den Tierschuzt an. Meinen Rüden bekam ich aus dem Tierheim mit, für nen Apple und nen Ei. Dazu noch 1 Monat lang Tierarzt Besuche, übers Tierheim Gratis. Für denn Fall, wenn mir was gesundheitlich auffällt, was dort im städtischen Tierheim(Verwahr Lager für Fundhunde), halt nicht aufgefallen ist. Dafür waren die, soweit es ihnen Möglich war Aussagen über die Fundhunde zu machen, ehrlich und Fair in der Beratung. Waren auch Froh, wenn sie einen Hund raus bekommen haben.
    Für "ordentlich" abgegebene Tiere, gab es ein besseres Tierheim vom Tierschutz Verein. Mit Auslauf Flächen und Hundetrainer, mehr sozialen Kontakte etc. pp. Die dann auch das volle Programm, mit Vorkontrollen, Nachkontrollen, Gehaltskontrollen und so weiter hatten.

    Jana und so so einfach ist das nicht, mit der Züchter suche. Einen Seriösen Retriever Züchter, in einer Mietswohnung in der Stadt, da wirst kaum fündig werden :winking_face: .
    Dass der Züchter natürlich schon mehr hätte machen können, mit dem Welpen mag schon stimmen.
    Ebenso eine bessere Einweisung für dich und vielleicht noch als Voraussetzung, dir Urlaub zu nehmen.

    Flying_Paws hat schon Ahnung. Da steckt eine Menge Wissen hinter den Tipps.

    Meine Retriever Hündin hatte die ersten Wochen, als Welpe auch durch ungeplant veränderte Lebensumstände, gleich ein ordentliches Programm zu wuppen. Der Unterschied war nur, dass ich ihr immer Ruhe Tage eingerichtet hab und die Welpen Schlafenszeiten hier Heilig waren. Das erste Ziel nach Einzug, war für uns, dass sie Tagsüber schafft zu schlafen. Weil bei uns jeden Tag ordentlich Familien Trubel herrscht :tropf: . Und da kann so ein Welpe genauso Überdrehen, wie wenn er täglich nur durch eine Person bespaßt wird.
    Das der Welpe viele Zeiträume am Tag eingeräumt bekommt, wo er nicht im Fokus steht ist sehr Hilfreich.

    Du hast ja jetzt nach 2 Wochen schon gemerkt, dass da was nicht stimmt und irgendwie falsch läuft. Nicht erst nach 2 Monaten, oder wirst erst stutzig, wenn dann noch on Top die Pubertät dazu kommt.
    Da gibt es ja auch einige, die sich wundern, warum der Hund mit 1 Jahr immer noch die Wohnung auffrisst, oder andere komische Verhaltenswiesen zeigt.
    2 Wochen Power Programm, für so ein Baby ist nicht schön. Aber kaputt ist da hoffentlich noch nichts. Du hast ja verstanden, dass du die Bremse anziehen musst.

    Wenn er sich an die Betreuung gewöhnt hat, wird er da schon zurecht kommen. Er ist ja nicht allein.

    Und wenn ihr eure Balance gefunden habt, dein Welpe auch bei dir Zuhause von morgens bis Mittags gut zur ruhe kommt, kann das ja aufs Büro erweitert werden.
    Es ist doch eigentlich Ideal, wenn der Welpe in deiner nähe im Büro ruhen üben kann.

    Das die auch überall rumwuseln und rein beißen ist doch auch Normal. Damit die aber eben auch irgendwann in den Schlaf finden, ist es wichtig das passende Ambiente dafür zu schaffen.
    Also nicht beachten, nicht raus gehen, nicht mit Training oder spielen hoch pushen...
    Meine Hündin hab ich oft einfach etwas festgehalten, langsam gestreichelt und ihr irgendwas weiches zum beißen und nuckeln zwischen die Zähne geschoben. Mit Kontaktliegen, schlief sie dann irgendwann mit dem Spielzeug im Maul ein. Wie ein Baby mit einem Nuckel im Mund

    Wenn dir dien Welpe die Wohnung auffressen will, besorg dir ein Welpengitter. Dann kannst du den Welpen mit Spielzeug darein setzen und brauchst nicht ständig auf den kleinen reagieren, weil er wieder die Wohnung anknabbert.
    Weil auch dieses ständige reagieren, auf alles was sie tun, pusht so Welpen wieder auf.

    Sowas wie Markier Verhalten hab ich erst nach der Zweiten Läufigkeit beobachtet. Ist insgesamt aber bei Tiny noch immer nicht ausgeprägt. Sie Pinkelt eben, weil sie ne volle Blase hat, nicht weil es Strategisch ein günstiger Ort ist.
    Ich glaube manchmal Pinkelt sie über Stellen einer Hündin, die sie seit dem Welpen Alter kennt.

    Das Erste Jahr mit Hunden ist eigentlich insgesamt eher ein Jahr des Verzichts, wenn du ein sehr aktiver Mensch bist. Du wirst es die nächsten 14 Jahre einfacher haben, wenn du jetzt zur Welpen Zeit schon anfängst darauf zu achten, dass dein Hund so in Balance ist, dass er seine Ruhezeiten bekommt und auch nutzen kann.
    Alleine bleiben ist da auch total wichtig. Damit der Welpe/Junghund nicht zu jeder Erledigung mit muss und einfach zuhause bleiben und Ruhen darf.

    Das du Tagesauflüge mit deinem Hund machen kannst und durch die Welt tingeln, dafür habt ihr noch reichlich Zeit. Und dann Profitierst du davon, wenn sich dein Hund in den Pausen auch schafft auszuruhen und dir nicht ständig die Wände überdreht hoch läuft.

    Ich hatte mal einen Erwachsenen Hund aus dem Tierschutz, mit kaputtem Nervenkostüm. Wenn man einen Hund von den Reizen her helfen will, runter zu fahren, kann es Helfen täglich zur gleichen überschaubaren Wiese zu gehen.
    Weil grad Jagdhunde die Welt unheimlich viel auch über Nase wahrnehmen. Dein Welpe beschäftigt sich noch, während ihr draußen wo langlauft, mit jedem Geruchspartikel der ihn in die Nase kommt. Der muss das erst Lernen, was wichtige Gerüche und unwichtige sind.
    Darum sind selbst, wenn du mit deinem Hund täglich den selben Weg gehst, tausende neue Informationen die dein Hund da versucht auf dem Weg zu verarbeiten.
    In der Stadt ist sowas dann nochmal ne Ecke mehr. Da riecht schon jeden Tag, der Weg vor der eigenen Haustür anders.

    Wenn du jetzt deinen Hund erst mal helfen willst, wieder in Balance zu kommen, Hilfst du ihm, wenn du täglich mit deinem Welpen den selben Gassi Weg gehst.

    Für die Junghund Phase kann es sicher mit einem Labi auch Hilfreich sein, wenn du dann frühestens in 2 Wochen mal guckst, wohin du gut mit dem Zug aus der Stadt raus kommst, dass du quasi in der Pampa stehst, wo dir nicht alle paar Minuten andere Menschen und Hunde übern Weg laufen.
    Wenn man da eine Stelle gefunden hat, die der Hund dann auch gut kennt, kann man mit dem Junghund der auch noch viele anstrengende Entwicklungsphasen durchlebt die nächsten Jahre, immer mal für Reizärmere Spaziergänge raus aus der Stadt.
    Und es kann sich Lohnen, sich schon Stellen in der Pampa außerhalb der Stadt zu suchen, bevor der Hund in die Pubertät kommt.
    (Da hast du also auch noch Zeit für).

    Für Zug Fahrten würde ich dir auch entweder ein Sicherungsgeschirr empfehlen. Oder Doppelt Sicherung, mit einer Leine am Halsband und einer am Geschirr.
    Meine Hündin war zwar echt gechillt, mit der Stadt Umgebung. Aber unsere ersten längeren Reisen und Umsteigen am Bahnhof, haben ihr durchaus mal die Sicherungen raus hauen können. Und dann muss der Hund 100% Safe am Bahnsteig gesichert sein.

    Meine Erst Hündin bekam eine Seite entfernt und ich würde es bei einem Hund mit chronischen Problemen Definitiv wieder machen.
    So ein Ärger immer damit gehabt. Da war mit eine "vielleicht" Inkontinenz dann auch irgendwann egal.
    Rüden fanden sie nach der OP plötzlich unsexy. Und das war ein richtig Klasse Nebeneffekt! Zuvor wurde sie ständig außerhalb der Läufigkeit von Rüden bedrängt, nach der OP dann nur noch wenn sie wirklich Läufig war. Aber sonst hatte sich nichts verändert, außer dass sie weniger belästigt wurde.