Beiträge von acidsmile

    Sozialverhalten lässt sich ja auch Erziehen. Meine Labi Junghündin hört auf Verbale Signale, mit denen ich sie im kontakt mit anderen Hunden steuern kann.
    Sie ist auch ein "Tut nix", aber auch zu Jugendliches, wildes aufdrehen und herum gehüpfe, kann für Artgenossen schon zu viel sein. Und warum soll ich meine Junghündin ständig ungebremst ins verberben laufen lassen, wenn sie Brav genug ist, sich mit Anleitung auf andere Einzustellen.
    Andere Hunde hätten es ihr sicher auch beibringen können. Aber halt mit den Zähnen, wenn deren Geduldsfaden dann gerissen ist.
    Und warum sollte ich aus dem Background meinem Hund nicht einfach "Langsamer" sagen dürfen und schon drosselt sie ihre Hüpfigkeit.
    Oder "Abmarsch" und schon entfernt sie sich vom Artgenossen, der keinen Bock hat, weil Alt, oder Krank, oder nicht verspielt, oder fehlende Sympathie.

    Sehe absolut keinen Grund, warum ich auf Kommunikation mit meinem Hund verzichten sollte, wenn sie Kontakt zu Artgenossen hat und nur wie ne Salzsäule :hear_no_evil_monkey: :speak_no_evil_monkey: :see_no_evil_monkey: daneben stehen bleiben soll.

    Und meine Hündin braucht auch nichts mit Artgenossen klären, wenn die aus was auch immer für komischen gründen zu uns kommen. Da stehe ich Grundsätzlich im Weg und meine Hündin sitzt hinter/neben mir. Wenn ich unsicher bin, hockt meine Hündin zwischen meinen Beinen und ich Block sie so von der Seite und vorne ab und zieh dem anderen Hund eins drüber, mit Leine, oder Schlüssel, oder Wurfkette.
    lediglich, wenn ich denke der andere Hund hat so viel Kraft, dass der mich zerfleischen könnte, dann würd ich meine Hündin wohl laufen lassen ,Beten und die Polizei dazu rufen.

    Und "Die Tut nix" durfte ich auch schon mal rufen. Aber das waren die Momente, wo ich genau wusste, das Junghunde Hirn wird meinen Abruf eh Ignorieren und ich muss die einsammeln gehen.

    MariosDogshop vielleicht noch.
    Die Reklamations Abteilung ist aber etwas langsam und unprofessionell.
    Aber kleinere Bestellungen, da find ich die Preise und Auswahl ganz ok bisher.


    Habt ihr Tipps, wie man im Wasser auch mal auf "Blinds" schicken könnte? Tiny geht nicht bis zur Schwimm Tiefe, wenn sie nicht 100% weiß, das da was ist.
    Ich hab gestern mal ausprobiert, ihr unseren gut sichtbaren Wasserdummy weiter in den See zu werfen und wenn sie dahin Schwamm, unseren grünen Standard Dummy in meinen nah Bereich geworfen. Das Nasse Grün des Dummys und der grünlich schimmernde See, da war der Dummy je nach Sonneneinstrahlung mal besser, mal schlechter zu sehen.
    Wenn sie ihn nicht gleich gesehen hat, blieb sie meist an der Stelle stehen, wo sie noch Boden unter den Füßen hatte und hat erst mal die Wasseroberfläche studiert, ob sie was sieht.
    Sie versucht auch, mit der Nase die Richtung festzustellen.
    Also steht dann da und schnüffelt in die Richtung, die ich ihr gezeigt hab. (Da der ja eh im Nahbereich lagt, hat das glaub ich auch gut funktioniert, mit dem erschnüffeln)
    Das Vertrauen einfach mal los zu schwimmen fehlt ihr da wohl.
    Los laufen klappt und dann ab Übergang Schwimmtiefe, steht sie da wie festgewurzelt.

    Der ganze See geht mir an der tiefsten Stelle auch höchstens bis zur Hüfte.
    Es wechselt sich zwischen einigen niedrigen Bereichen und Hunde Schwimm Tiefe ab. Schätz das Üben da als sehr überschaubar bezüglich Gefahren stellen ein. Sie braucht immer nur paar Meter zu schwimmen und schon kommt der nächste Boden unter ihren Füßen.
    Kann da also auch mit ihr rein und Dummys heimlich platzieren, ohne das sie platschen.

    Meine ist ja gerne mal Distanzlos und lässt sich gerne von anderen Knuddeln und versucht andere Hunde zum spielen zu animieren.
    Wenn ich auf die letzten Monate zurück Blicke, gehören "Eifersüchtige" Hunde für uns immer zu den eher negativen Begegnungen.
    Bsp: Am Hundestrand. 1 Eifersüchtiger Hund, durfte Freilaufen und sein Zweithund, wegen des Jagdtriebes musste an der Leine bleiben. Das ganze sah dann so aus, das der Freilaufende Ressourcen Schützende Hund, Tiny ständig massiv eingeschränkt hat. Ständig angerannt kam und keifte. Der Zweithund durfte auch keine Kontakte aufnehmen, obwohl das Altersmäßig mit Tiny sicher gut gepasst hatte. Hatte der halt Pech. Aber Tiny leider auch, weil auch sie an der 5m Schlepp bleiben musste, damit ich schnell genug in Reichweite war.
    Weil wir längere Zeit dort am Strand "zusammen" waren, schob dieser Hund sich auch sofort dazwischen, wenn Tiny dann mal zu anderen dazu gekommenen Hunden Kontakt aufnehmen wollt und keifte da gleich alle auseinander...
    Sehr unangenehm und ich denke auch für den Hund unheimlich Stressig, da King of the Beach für alle Menschen und Hunde gewesen zu sein.
    Die Halter des Hundes brauchten Tiny auch nicht zu streicheln, dem hatte es schon gereicht, wenn andere Hunde es nur wagen in die Richtung der Halter zu gucken, um los zu motzen.

    Dann haben wir hier im Umfeld eine Hündin, die auch meint "Mein Frauchen, meine Wiese, meine Rüden". Wenn ich die schon sehe, dann muss Tiny angeleint bleiben. Weil sonst kommt die angeschossen und versucht richtig zu tackern. Sehr unangenehm dann für uns, denn ein Rüde und Tiny verstehen sich eigentlich richtig gut und der rennt auch gerne in uns rein, wenn Tiny an der Leine ist und versucht zu Raufen... Wir gehen dann also nicht mehr zu dieser Uhrzeit, zu dieser Wiese hin, wo die da sind.

    Jeder darf ja seinen Hund so halten, wie er mag. Ich würd mir wenigstens wünschen, wenn jemand kein Problem damit hat, von seinem Hund zur Ressource degradiert zu werden, dann wenigstens den Hund an Öffentlichen Orten gescheit zu sichern und extra Freilauf Areale einfach zu meiden. Junghunde laufen ja überall rum und sind gerne Mal Naiv, Fidelnd, Distanzlos.
    Bin da auch froh, dass Tiny bei solchen Hunden nicht mehr Kopflos ins Fideln verfällt, sondern sich sofort entfernt und sich bei sowas Notfalls auch abrufen lässt. Solang wie der "Eifersüchtige" Hund dann halt im Freilauf in unserer nähe Kreist, bleibt meine dann eben angeleint. Mag meine ja nicht getackert haben, bloß weil sie den falschen Menschen/Hund ansieht, oder auf dem falschen Flecken Wiese steht....
    Wie KayaFlat es schon beschreibt. Sowas weitet sich ja mitunter auch aus.

    Tanjaxb Ich fühl mit dir. Bei uns liegts bisher an der Scheinträchtigkeit dann und so wie die Hormone wieder im Lot sind, ist alles vorbei. Hoffe das wir nie in diesem Stimmungsschwankungs Zustand stecken bleiben :see_no_evil_monkey: .
    Aus einem Bauchgefühl heraus, würd ich mal mit Tierkliniken Telefonieren, ob es Hormon Checks für Hündinnen gibt. Ebenso auf Zysten untersuchen lassen.
    Stimmunsschwankungen von Haustieren, hab ich bisher 2 mal aufgrund Veränderungen erlebt. Beim Rüden Prostata und bei meiner Katze Zysten. Wurden deswegen Kastriert und waren danach Charakterlich wieder ganz die alten.(Waren beide aber natürlich schon ältere Tiere)
    Aber auch andere Gesundheitliche Ursachen würd ich nochmal überprüfen wollen. Vielleicht Schilddrüse? Nährstoff Mangel? Bauchweh?

    Gab nicht auch Spritzen für Hündinnen, um Läufigkeiten/Fortpflanzung zu unterdrücken? Über sowas würd ich wohl auch mal Testweise nachdenken.

    Würdet ihr trotzdem fahren?

    Definitiv.
    Aber sehr genau alles was im Worst Case passieren könnte, vom TA erklären lassen. Notfall Apotheke eventuell nochmal aufstocken. Die Autofahrt sollte ja eh dann schon mal gut tun, bezüglich ruhig halten. Dann nochmal einen extra tag nehmen, zum ankommen, wo alles ruhig abläuft und dann muss das doch endlich mal ausreichend abgeheilt sein, wenn ihr Antibiothika nebenher gebt.
    Wobei man ja vielleicht noch hier, vor Ort ne Probe über die Bakterien ins Labor schicken lassen kann. Dann habt ihr am Urlaubsort den Befund und könnt dort leichter das passende Mittel vom TA holen.

    Falls sie noch innerhalb der 100 Tage seit Läufigkeit ist, kann es auch etwas mit Scheinträchtig/Scheinmutterschafft zusammenhängen. In der Phase sind meine viel bräver und ruhiger als sonst.

    Ui, da beneide ich dich. Für uns sind das immer die Phasen, wo es gefühlt 2 Schritte zurück geht :tropf: . Wir haben da noch nicht so ganz unseren Weg gefunden, mit umzugehen, glaub ich. Kenne das so extrem bisher auch von anderen Hündinnen nicht. Aber mag bei der Junghündin da nun auch noch nichts Dramatisieren.

    hab ja sonst immer ne total Brave und auch zuverlässige Hündin. Aber wenn die Läufigkeit los geht und dann die Scheinschwangerschaft und Scheinmutterschaft... puhh. Mit Zuverlässigkeit ist dann den Zeitraum rum, nicht mehr viel. Eher so knapp 60% höchstens noch.

    Mit einer läufigen Hündin gehe ich dieselben Wege und die Rüden müssen eben dran glauben und ihre Besitzer auch

    Uiiii da bin ich gemeint :applaus:

    Da ich weder Auto noch Führerschein habe, und das Beamen an Ferne Orte noch nicht erfunden wurde, geh ich meine üblichen Strecken. :lol:

    Mein Hund ist ja weder ansteckend krank, noch gefährlich.

    Wir müssen auch durch die Stadt.
    Wobei ich im Bus, die Sache mit den Blut spuren, noch etwas überdenke, ob es da nicht Lösungen gibt. Bisher verwisch ich es etwas mit dem Schuh und hoff "Sieht scho keiner. Der Boden ist eh dreckig, sollte niemanden stören" :thinking_face: .
    Und wenn dann jemand mit Rüden nach uns in den Bus einsteigt, sehe ich das auch nicht als unser Problem:ka: . Kann ja nicht mit nem Hund, die sonst fast täglich 3std. mit uns unterwegs ist, nur noch runden um den Häuserblock der Innenstadt drehen.

    Dazu würden mich ein paar Meinungen interessieren: Findet ihr, dass man sich immer durchsetzen muss und ein Hund nur alleine atmen, aber sonst gar nichts zu entscheiden hat?

    Je nachdem, ob der Hund Kompetenzen in einem Bereich hat, oder nicht darf er bei mir Entscheidungen treffen.
    Bsp. meine Erst Hündin der brauchte ich irgendwann nichts mehr zu sagen, oder auf sie groß acht geben. Sie konnte in unserem Umfeld mit jeder Situation umgehen und die richtig bewerten.
    Mein TS-Rüde wurde dagegen kurz gehalten. Der durfte im Zweifelsfall grad mal Frei Atmen. Der war total Lost.
    Wäre der gescheit aufgewachsen, dann hätte der sicher in manchen Bereichen Kompetenzen erwerben können. Wobei ihm als Jagdhund-Mix, der nur für die Jagd lebte, sowieso schon nur ein bescheidenes Leben vorher bestimmt war. Der hatte Talente die für Jäger nützlich waren.
    Und Tiny ist weder Fisch, noch Fleisch. Die erwirbt zunehmend Kompetenzen. Aber noch ist sie ein Hundekind und braucht noch viel Anleitung.

    Was Wege angeht, da lege ich wert drauf, dass meine Hunde lernen, dass ich Strecke und Tempo bestimme. Diskutieren lasse ich da nicht mit mir. Aber freundlich anfragen ist ok. Bsp. ich lasse mich nicht vom Hund durch die Gegend ziehen, oder Bremsen, weil der Hund Blockiert.
    Aber wenn Tiny kurz stehen bleibt und in eine Richtung schaut und so zwischen Weg und mir ein wenig hin und her guckt, dann entscheide ich auch mal, dass wir ihren Weg gehen. Wenn ich dann stehen bleibe und überlege, welchen Weg wir wählen, kommt sie auch nah zu mir und setzt sich neben mir ab und wartet meine Entscheidung ab.
    Auch wenn sie einen Hund sieht und Interesse hat und sich erst mal mit Blickrichtung zu dem absetzt, sehe ich als anfrage. Mal darf sie dann Kontakt haben, manchmal aber auch nicht. Wichtig ist mir, dass sie meine Entscheidung abwartet und nicht einfach lossprintet.
    Anders ist es, wenn ein Hund ein Problem mit etwas bestimmten hat, dann schleif ich den Hund da nicht auf Teufel komm raus durch. Meine Erst Hündin fühlte sich in Innenstädten nie wohl. Sie folgte selbstverständlich, aber war gestresst. Sie hab ich zwischendurch versucht zu Desensibilisieren, damit ihr Stress Pegel etwas geringer ist, aber üblicherweise blieb sie einfach Zuhause und brauchte nur im Urlaub mal durch Innenstädte.

    Ressourcen gibt es auch über mich. Meine Erst Hündin hatte ein Thema mit Ressourcen (in manchen Situationen) und da durfte sie keine freien Entscheidungen treffen. Als der Rüde einzog, bekam beide Hunde dann sogar komplett Küchen Verbot, weil die gierige Hündin meinte, der Rüde darf nicht in die nähe vom Kühlschrank :doh: . Und der Rüde war zu dem Zeitpunkt vermutlich zum ersten Mal überhaupt in einer Wohnung und wusste nicht mal was ein Kühlschrank ist :lol: .

    Mit Tiny sind Ressourcen gar kein Thema und in dem Bereich hat sie wahnsinnig viele Freiheiten. Sie hat die Mentalität "Was mein ist, ist auch dein", was sehr angenehm ist :smile:.

    Und ich hab Gewisse Signale, die DÜRFEN nicht hinterfragt werden, sondern sind immer so gemeint und werden Konsequent durchgesetzt.
    Wenn die nicht Funktionieren, gibt es auch keinen Freilauf.
    Bei manch anderen dagegen ist es ein wenig Larifari, die verpack ich auch gern in einen Satz.
    -Das mach ich aber nur bei meinen Hündinnen so.
    -Der Rüde damals, war so lost, der brauchte klare Führung und klare Ansagen und immer Konsequenz. (Baustellen: Deprivationsschaden, dazu Zwanghaften Kreiseln und fiepen, was der von morgens bis abends ohne pause praktizieren konnte, denke durch Lebenslange Zwingerhaltung. Dazu war der 24/7 im Jagdmodus, ich denke weil der durch die Gitterstäbe Bewegungsreize und Gerüche wahrnahm, aber dazu keine echten Erfahrungen machen konnte).

    Vielleicht wäre ein Trainer für dich im Einzeltraining sinnvoll.
    Das was du über deine kleine schreibst, erinnert mich immer ein wenig an meine Unsichere bis sehr ängstliche Erst Hündin damals. Und ich hab da auch ne Menge Fehler gemacht, wodurch die Unsicherheit dann auch richtig in Angst umschlug.
    Und den Dreh bei ihr bekam ich erst, als mir eine Trainerin dann gezeigt hat, wie ich mit so einem Hund umgehen muss.
    Und das ist auch nichts, was sich so einfach durch ein Forum erklären lassen würde, weil man es sehen und lernen muss. Als Handwerk.
    Und überwiegend geht es dabei auch, um Veränderungen im ganzen Alltag. Wo jemand bei dir vor Ort hinsehen müsste.
    Eine Menge Kleinigkeiten, die man als Erst Hunde Halter eigentlich kaum auf dem Schirm haben kann, die aber dazu führen, dass der Hund ängstlicher ist, wie er sein müsste.

    Hundeerziehung kann ich :headbash: Oder wie es läuft, wenn der Hund schlauer als der HH ist :lachtot:

    Ähnliches hattest du ja auch schon Mal mit Vögeln, die dann verjagt wurden berichtet.
    Warum gibst du sie überhaupt Frei, wenn ihr da doch so in dem Muster drinhängt :headbash: ?
    Diese "Freigabe" lernen Hunde öfter mal als ein, "sich weiter vom Halter entfernen".
    Kannst du nicht einfach auf die Freigabe verzichten? oder die Freigabe einfach neu aufbauen? So das die Freigabe ohne wegschicken verknüpft wird, sondern bedeutet es darf um dich herum geschnüffelt werden(Da könnt man bsp. dann Leckerchen auf die Wiese vor sich streuen).
    Aktuell hat dein Hund ja wirklich eine Verhaltenskette von:
    Freigabe = Es wird sich schnell und weit von dir entfernt + danach Rückruf = fürs umdrehen, gibt es eine Keks.
    Vielleicht das nächste mal nach dem Rückruf auf die Zunge beißen, keine Freigabe mehr geben, stattdessen Leine dran und fürs Angeleint werden, gibt es bei dir den Keks.
    Oder die Freigabe nochmal ganz neu aufbauen und kein Fortschicken mehr damit verknüpfen.
    Ist deine Freigabe auch mit einer Handbewegung vielleicht sogar verknüpft, wo du deinen Hund Körperlich von dir wegschickst? Oder eine subtile Drehbewegung mit dem Körper. Manche geben bei der Freigabe auch Stimmlich eine Menge Schwung mit. "Los!" oder "Lauf"...
    Da kann man ruhig drauf achten, wenn man nicht will, dass der Hund ab Freigabe sofort los sprintet, von einem weg.