Beiträge von acidsmile

    Liegt dieses "high need" den inzwischen häufiger zu finden oder ist man sensibilisierter diesbezüglich?

    Wenn es jetzt nicht um ein subjektiv empfundenes high need geht, sondern um echte Behinderungen, Wahrnehmungsstörungen... Dann liegt es am besseren Informationsaustausch und einer höheren Sensibilisierung.
    Viele Eltern von Diagnostizierten Kindern machen dann selbst eine Diagnostik und et voila, plötzlich hat alles was an der eigene Kindheit, Schulzeit etc. immer so schwierig war einen Namen.
    Es gab eine Zeit, da wurde nicht zimperlich mit auffälligen Kindern umgegangen. Entsprechend waren Maßnahmen die Kinder dahin zu ziehen, dass sie mehr versuchen unterm Radar zu Fliegen gebräuchlicher.
    Heute greift da keiner mehr zum Rohrstock, sondern geht zum Arzt und redet darüber.
    Darum sollte man dieses Gerede, mit Mode Diagnosen, was es ja oft gibt, nicht zu viel Beachtung schenken.

    Mal abgesehen davon, dass "suboptimal" noch eine arge Beschönigung der Situation in der Kita ist habe ich eine allgemeine Frage:

    Ich höre immer häufiger, dass Kinder starke Probleme haben (high need Kinder, Entwicklungsverzögert, AD(H)S,...). Wie kann ich mir da eine gute Eingewöhnung vorstellen? Also eine Kita hat ja nur begrenzte Kapazitäten. Sagen wir 50 Kinder und 5 oder 6 Betreuer (keine Ahnung, da gibt es sicher einen Schlüssel).

    Wie kann man da jedem Kind gerecht werden? Wie kann man für jedes Kind eine gute Eingewöhnung erreichen?

    Wenn es nicht geht, wird es hoffentlich mit den Eltern abgesprochen und das Kind hoffentlich gekündigt und nicht einfach dort aufbewahrt.
    Weil es gibt Förderkrippen und Förder-KiTas. Und die können in ihren kleinen Gruppen viel besser auf die Kinder eingehen. 2-3 Betreuer bei 5 Kindern. Mein Kind wurde in einer Privaten KiTa ein halbes Jahr lang Eingewöhnt. Monatlich höchsten ne Stunde Steigerung... Dann kam Corona und irgendwo dümpelten wir dann bei 1- 2 Std. mit 1:1 Betreuung rum, wo ich draußen vor der Tür jederzeit abrufbereit hockte :schweig: .
    Für so schlecht Betreubare Kinder sollte man möglichst früh eine Pflegestufe beantragen.
    Und Beschulung ist dann nochmal ein Thema für sich :roll: .

    Bellen wird hier nicht beigebracht. Mein Sohn will das unbedingt, aber nur um sie dann in allen möglichen unpassenden Situationen Bellen zu lassen :skeptisch2: .

    Bei Tiny hats mit den Dummys ja diesen Sommer Klick gemacht, wie Abgabe in der Grundstellung geht. Ich versuch das noch zu festigen, also wird es fleißig geübt, auch mit Fundsachen! Und weils so süß mit der Fundsache heute war, hier das Foto vom Breitmaulfrosch xD

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    Meine kleine hat nur als Welpe gebellt. Weil sie als verwöhnte Prinzessin zu mir kam. Wozu zum Menschen hin laufen, um Streicheleinheiten ab zu holen, wenn man ihn auch einfach anglotzen und anbellen kann? Dann kommt der Mensch doch selbstverständlich zum Hund!
    Bin aber sehr Froh, dass sich das verwachsen hat. Zuhause wird eigentlich wenn dann eher Stumm Gewufft. Meist Kommuniziert sie mit Blickrichtungen mit mir.
    Bsp. Steht mit mir in der Küche und schaut zu mir und wenn wir Blickkontakt haben, zeigt sie mit der Nase Richtung Kühlschrank und guckt dann mit den Augen ein wenig hin und her. Kriegt dann natürlich auch was, wenn sie so nett fragt.
    :denker: Eigentlich immer noch eine verwöhnte Prinzessin, nur Vertraut sie mehr drauf, was zu kriegen und Bellt nicht mehr dafür :ops: .
    Anders ist das Wach Bellen. Wenn sie ihren Inneren Wachhund raus lässt, weil sie sich gruselt, ist das ein richtig tiefes beeindruckendes Bellen.
    Das find ich ok.
    Ich bin froh das sie ein eher stiller Hund ist.

    Tiny gefällt mir total :herzen1:

    Ist sie eigentlich tatsächlich tiny?

    Nach der Namesvetterin durchaus :rolling_on_the_floor_laughing: . Der Name kommt von einer Kinderserie, "Dino-Zug", da gibt es ein Pteranodon Mädchen, welche sich mit jedem immer gleich anfreundet. "Hallo, ich bin Tiny. Lass uns Freunde sein" =) .
    Die Serie lief damals bei uns, rauf und runter in unendlicher Wiederholung und Charakterlich konnte sich mein Kind dann schon in etwa Vorstellen, was mit einem Labrador so auf uns zu kommt :tropf: .

    Zuma aus Paw Patrol stand auch noch zur Auswahl. Aber es sollte ja ein gelber Labi werden und kein Brauner, also ging das nicht :nerd_face: .

    Die Ablage selbst und das entspannte liegen bleiben, gehört bei uns aber auch zu den kurz Übungen, wenn wir so durch Stadtwiesen gehen. Einfach mal kurz den Hund ablegen und eine einzelne Person latscht dran vorbei. Oder ein einzelner fahrradfahre fährt dran vorbei.
    Finde auch Rossmann, DM, Müller, Media Markt... deutlich einfacher, wie eine Ablage im Fressnapf.
    Und im Fressnapf muss es ja auch nicht unbedingt mal zum Üben, gleich die Futterabteilung sein. Die Kleintier Abteilung, oder die Reihe mit Katzenstreu und Heu ist insgesamt viel einfacher.
    Oder Langweilige Baumärkte.

    Meine Erst Hündin kam auch nie mit in die Stadt. Für sie war das nichts. Folgte Brav, aber geduckt und mit Rute runter an mein Bein geklebt.
    Tiny hat dagegen richtig Spaß und freut sich von allen Möglichen Leuten, die an ihr vorbei gehen und "So ein braver Hund" sagen, angehimmelt wird. Für sie sind Stadtspaziergänge mehr was zum Ego aufpolieren :lol: .

    Ja so mache ich das auch. Dann pinkelt er auch nicht. Klappt auch wie gestern gut, aber wenn ich alleine bin, nach Dingen schaue und dann auch noch 100% Aufmerksamkeit beim Hund haben muss, isses anstrengend.

    Und ablegen? gerade das find ich immer so schön, am Einkaufen mit Hund. Wir machen ganz viel Ablage Übungen, mit allen Reizen, die da so kommen. Ich Pendel mit Tiny möglichst nie durch die Gänge, wenn ich was am schauen bin.
    Chillen im Müller

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    Chillen bei 30 Grad im Fressnapf
    [img]https://i.postimg.cc/3RF2DgF7/20230701-175744.jpg[/img

    :tropf: Wenn man in der Innenstadt wohnt, und so viele Läden zu Fuß erreichen kann, wird es ab Welpenalter natürlich Zwangsläufig mit geübt.
    Tiny wollt als jüngere Hündin auch schon mal mit nem geklauten Schweineohr ab durch den Laden :ops: .

    Baumärkte, Tiergeschäfte und Einkaufscenter sind die Orte, wo es viele Pinkel Stellen von Hunden gibt.
    Wir haben ein Einkaufscenter ums Eck und da sehe ich ständig Hunde, die an die Säulen Pieseln.
    Ich erlaub Tiny da nicht mal dran zu schnüffeln innerhalb von Gebäuden.
    Früher mit meinem Rüden genauso. Der durfte da weder dran Schnüffeln, noch sich zu weit von meinem Bein entfernen.

    Würde mich damit auch nicht wohlfühlen sie weinen zu lassen. Aber es ist schon sehr zeitaufwendig und wenig spaßig das Training. Hab das so gar nicht in Erinnerung von meinem ersten Hund. Ist aber auch 20 Jahre her

    Ging mir genauso, bin auch rein wenn Pauli geweint hat.

    Tiny hab ich über die Kamera als Welpe beobachtet und bin nicht rein, wenn sie nach mir Gewufft hatte. Über die Kamera konnte ich sehr genau sehen, wie sie zwischen ihren Bell Pausen, fröhlich das Zimmer durchsuchte und mit Klamotten von mir durchs Zimmer tobte und dabei sehr Freudig wirkte :party: :hurra: . Und sie hat sich immer von allein reguliert und nach einer Weile einfach Schlafen gelegt.
    Aber im Welpenalter/frühe Junghund Zeit ist das vermutlich öfter nur ein Versuch nach der Familie zu Wuffen und kein "Hilfe ich hab Stress" gewuffe? :ka: