Liegt dieses "high need" den inzwischen häufiger zu finden oder ist man sensibilisierter diesbezüglich?
Wenn es jetzt nicht um ein subjektiv empfundenes high need geht, sondern um echte Behinderungen, Wahrnehmungsstörungen... Dann liegt es am besseren Informationsaustausch und einer höheren Sensibilisierung.
Viele Eltern von Diagnostizierten Kindern machen dann selbst eine Diagnostik und et voila, plötzlich hat alles was an der eigene Kindheit, Schulzeit etc. immer so schwierig war einen Namen.
Es gab eine Zeit, da wurde nicht zimperlich mit auffälligen Kindern umgegangen. Entsprechend waren Maßnahmen die Kinder dahin zu ziehen, dass sie mehr versuchen unterm Radar zu Fliegen gebräuchlicher.
Heute greift da keiner mehr zum Rohrstock, sondern geht zum Arzt und redet darüber.
Darum sollte man dieses Gerede, mit Mode Diagnosen, was es ja oft gibt, nicht zu viel Beachtung schenken.