Beiträge von acidsmile

    Ach ich finde das soo schön von euch zu lesen :herzen1:

    Hier in meinem Umfeld sagen fast alle, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, dass der Hund weiterhin im Bett schläft.

    Das selbe, wie mit dem Stillen, ja oder nein und ob Baby im Elternschlafzimmer im Bett, oder nur Beistel Bett, oder früh ausquartiert wird.
    Spreche mit anderen nicht näher drüber.
    Lächeln, Nicken und Winken und dann machst du es, wie es sich für dich richtig anfühlt.

    Ich find er hat doch total viel Ausdauer dabei :applaus: . Würde er keinen Spaß dran haben, würde das so nicht Funktionieren. Du hast ja auch keine Pfiffe oder anderes, was ihm hilft den Bereich einzugrenzen, also ist er da eben mit dem Feld gut beschäftigt und muss doch wuselig sein.
    Ich kann mir Vorstellen, dass dir ne ganze Menge an Nasen Beschäftigungs Möglichkeiten mit Eros tatsächlich offen steht.
    Weil er macht doch super mit und sucht doch begeistert das ganze hohe Gras da ab. Und das ist schwer, mit so hohem Gras.
    Wenn ich Tiny in so hohen bewuchs was rein werfe, dann muss ich schon gut Pfeifen, damit sie nicht zu großflächig sucht und das ganze Feld umpflügt.


    Ich habe auch eine Frage an euch, wenn ich mal so dazwischen hauen darf :sweet:

    Ich bin schwanger und das Kind kommt voraussichtlich Ende Februar nächsten Jahres :hurra:

    Aktuell schläft Figo bei uns im Bett und das würde ich auch eigentlich gerne beibehalten. Jetzt weiß ich aber nicht ob ich nicht vielleicht ihm doch das Bett verbieten muss, wenn das Kind kommt. (und dann würde ich ab sofort damit anfangen)

    Wie habt ihr das gehandhabt? Hund im Bett ja/nein? Wo hat euer Baby nachts geschlafen?

    Meine 2 waren Alt und Krank. Ich hatte ein Beistellbett fürs Baby. Mein Kind konnte aber nur in meinem Arm schlafen :ka: . Also fühlbaren Körperkontakt brauchte er. Ansonsten musste er wie Gepuckt eingewickelt sein.
    Ich hab den Hunden dann größere Kissen aufs Bett gelegt und diese als Bereiche zugeteilt. Das haben die ganz gut verstanden.
    Hätte ich früher gewusst, wodran meine Hündin litt, dann hätte ich ihr wohl häufiger mein Baby sogar an sie ran gelegt. Sie war so verliebt in mein Kind. Aber wusste ja nicht, ob sie was ansteckendes hat und das es ihre letzten Wochen mit uns waren, wussten wir ja auch noch nicht.

    Diese ermöglichen es eben - wie sie ja auch erläutert hat, wenn man gründlich liest - dass ein junger Hund sich viel frei bewegen kann, ohne dass dafür auf Spaziergängen Strecke gemacht werden muss.

    Wenn man das so ermöglichen kann, ist es sicher schön.
    Bei uns sind 5 Minuten Löserunde, anstrengender, wie 2 Stunden durch den Wald.
    Obwohl wir zum Wald erst mal längere zeit in Öffis hocken.
    Aber Stadt bedeutet, Lärm, Menschen, Hunde, Gerüche, wenig Optionen Frei Hund zu sein. Und wenn sie Offline ist, müssen wir non stopp in Kontakt sein. Ran rufen, bei mir halten, anleinen, wieder ableinen, wieder näher ran holen, weil niedriger Radius ist dann doch besser. Menschen und Hunde erscheinen irgendwo. Abschätzen, bleibt die Leine ab, oder ist das Hirn auf Durchzug. Fremde Hunde abblocken, manche Kontakte zulassen, dann kommt nen Hundekumpel.... .

    Im Wald dagegen: Leine ab, kennst die Regeln, viel Spaß.
    Manchmal rede ich erst wieder mit Tiny, wenn wir an unserem Ziel angekommen sind :ka: .

    Und wenn ich mit Tiny nicht raus fahre, läuft die mir früher oder später auch irgendwann auf dem Zahnfleisch.

    Wenn du Wiesen zur Verfügung hast, kannst du den Dummy doch auch auslegen und schickst den Hund dann von der ganz anderen Seite der Wiese zum Dummy. Dann hast du auch keine Fährte mehr, die geradlinig zum Dummy führt.
    Zudem vergeht auch einige Zeit, wenn du erst mal die halbe Wiese umrundest.

    Oder du suchst dir eine Stelle, mit einer V förmigen Weggabelung. gehst Bsp. den Weg links lang und wirfst den Dummy einige Meter links vom Weg ins Gebüsch. Gehst zum Hund zurück und ihr geht zusammen den Weg Rechts lang. Und da musst du etwas abschätzen, dass du weitgenug von der Abzweigung weg bist, damit Eros nicht einfach rückwärts wieder dem Weg und deiner Fährte folgt, sondern den direkten Weg über die Wiese, oder durch das Wäldchen läuft.
    Eine Schwierigkeit ist dann noch der Weg, vor dem Dummy, auf dem deine Fährte haftet, die muss er ja dann überqueren und darf den Weg nicht lang Pendeln.

    Du kannst auch ganz Stumpf heimlich den Dummy beim Gassi in ein Gebüsch neben dem Weg fallen lassen, möglichst leise. Läufst dann weiter, solang wie du magst und schickst ihn zurück zum suchen. Der gesamte Weg hinter dir ist dann ja eh, diene Fährte.
    Wenn er sich an deiner Fährte orientiert und dein Suchwort ignoriert, hat er ordentlich was zu tun.
    (Im schlimmsten Fall trefft ihr euch bei dir Zuhause wieder, wenn er stumpf über deine Fährte läuft :see_no_evil_monkey: )

    Oder du lässt den Dummy leise vor dir zu Boden fallen, auf der Wiese und läufst nochmal 50 bis 100m weiter.

    Futter ist aber wirklich eine Riesen Geruchs Quelle. Mir ist beim Dummy auslegen irgendwo auf der Wiese mal mein Futterbeutel runter gefallen. Das was rausgefallen war, hab ich nicht bemerkt. Beim Voran rennen haute Tiny dann plötzlich die Bremse rein und legte erst mal ne Snack Pause ein :see_no_evil_monkey: .

    Ich für mich möchte nur von jemanden, der "Glück" hatte, ein angepassteres Kind zu haben

    Ich hab mich ja echt schon oft gefragt, woran diese Unterschiede liegen. Ist es einfach charakterabhängig? Oder spielen auch der Charakter der Eltern, der Umgang der Eltern mit dem Kind, das Vorleben der Eltern da mit rein? Was denkt ihr?

    Man kann durch Erziehung das Kind durchaus Positiv beeinflussen. Ich kann die eigene Weltanschauung, die Autonomie meines Autisten jedoch nicht wegerziehen. Ich kann die Overloads, Meltdowns und Shutdowns nicht wegerziehen. Ich kann die nötigen Rituale nicht wegerziehen.
    Aber ich kann Strukturen schaffen, womit wir schöne Tage haben und nicht jeden Tag Land unter ist.
    Aber wenn es draußen zu einem Meltdown kommt, dann denkt sich natürlich jeder der es mitbekommt seine Meinung, denn Autismus sieht man den Kindern ja auch nicht an.
    Ebenso kann keiner sehen, was man alles tut um alles in günstigere Bahnen zu lenken.

    Für mich ist es Charakterabhängig, Genetisch. Und Erziehung ist dann mehr wie eine Leitplanke, die Hilft dem Kind mit seinem Charakter den richtigen Weg zu finden.

    Es gibt auch Nylon Kotbeutel Halter, welche dann die Größe von Pocket Dummys haben. Die lassen sich für sehr kleine Hunde als Futterdummy Zweckentfremden. Oder eben für einen großen Hund, als kleineres such Objekt.

    Verstecken machen wir nur, bewusst als Spiel, mit dem Kind. Sie kennt unsere Namen und unsere Gerüche und hilft mit suchen.
    Beim Gassi geh ich lediglich mal einfach weiter, wenn Frau Hund meint nicht folgen zu wollen, weil sie riecht grad was Interessant. Aber das weiter gehen von mir, wird dann auch als Strafe verstanden und mit Beschwichtigungssignalen begleitet und später damit dann auch aufgelöst.
    Aber Tiny ist da auch kein Hans Guck in die Luft, sondern ein Nachdenklicher Hund, die sehr genau überlegt hat, ob sie sich zurück fallen lässt, oder nicht. Der selbst belohnende Effekt, den es zuvor gab, der ist in den Fällen dann auch nicht höher gewichtet. Der Familienanschluss ist wichtiger für sie, weshalb das weitergehen von mir auch eine Strafe ist.

    Und weil die Familie das wichtigste ist, hat sie auch immer mein Kind mit mir im Blick und wenn mein Sohn sie an der Leine hält, immer noch einen Draht zu mir offen.
    Auf mein Kind hört sie genauso wie auf mich. Manchmal hör wie mein Kind sie mit mit einem Redeschwall in der Küche dirigiert. Wenn ich dann nachgucken gehe, ob er da Hilfe braucht ,oder Tiny vielleicht doch zu aufdringlich ist, hockt sie schon längst brav auf ihrer Decke.
    Das ist das schöne an den Labis :smiling_face_with_hearts:, die bauen sich einen Draht zu allen Familien Mitgliedern auf.
    Der Labi mit dem ich aufgewachsen bin, die hat auch auf uns Kinder gehört.

    Und andere Personen, die nicht zur Familie gehören. Meine Freunde sind da besonders von meiner früheren Hündin schon dran gewöhnt, dass meine Hündinnen Männer nicht so richtig als Respektspersonen betrachten :see_no_evil_monkey: .
    Ich klemm mich da aber auch nicht mehr hinter. Mit meiner Erst Hündin wars oft so. ich reguliere sie und so wie ich mal aus dem Zimmer war, wurde sie wieder zu Unfug angestiftet, weil "Frauchen ist doch so streng mit ihr"...
    Und mit Tiny ist es wieder ähnlich.

    Meiner hat auch eine Wohlfühl T-Shirt Temperatur von 15 Grad. Wir scherzen da immer drüber. Weil ich da schon fast mit Schal und Mütze daher komme :see_no_evil_monkey: . Menschen sind da doch total unterschiedlich.
    Wir checken vor dem raus gehen immer kurz die Temperatur. Da brauchen wir auch nicht Diskutieren, wenn die Wohlfühl Temperaturen bekannt sind.