Verstecken machen wir nur, bewusst als Spiel, mit dem Kind. Sie kennt unsere Namen und unsere Gerüche und hilft mit suchen.
Beim Gassi geh ich lediglich mal einfach weiter, wenn Frau Hund meint nicht folgen zu wollen, weil sie riecht grad was Interessant. Aber das weiter gehen von mir, wird dann auch als Strafe verstanden und mit Beschwichtigungssignalen begleitet und später damit dann auch aufgelöst.
Aber Tiny ist da auch kein Hans Guck in die Luft, sondern ein Nachdenklicher Hund, die sehr genau überlegt hat, ob sie sich zurück fallen lässt, oder nicht. Der selbst belohnende Effekt, den es zuvor gab, der ist in den Fällen dann auch nicht höher gewichtet. Der Familienanschluss ist wichtiger für sie, weshalb das weitergehen von mir auch eine Strafe ist.
Und weil die Familie das wichtigste ist, hat sie auch immer mein Kind mit mir im Blick und wenn mein Sohn sie an der Leine hält, immer noch einen Draht zu mir offen.
Auf mein Kind hört sie genauso wie auf mich. Manchmal hör wie mein Kind sie mit mit einem Redeschwall in der Küche dirigiert. Wenn ich dann nachgucken gehe, ob er da Hilfe braucht ,oder Tiny vielleicht doch zu aufdringlich ist, hockt sie schon längst brav auf ihrer Decke.
Das ist das schöne an den Labis
, die bauen sich einen Draht zu allen Familien Mitgliedern auf.
Der Labi mit dem ich aufgewachsen bin, die hat auch auf uns Kinder gehört.
Und andere Personen, die nicht zur Familie gehören. Meine Freunde sind da besonders von meiner früheren Hündin schon dran gewöhnt, dass meine Hündinnen Männer nicht so richtig als Respektspersonen betrachten
.
Ich klemm mich da aber auch nicht mehr hinter. Mit meiner Erst Hündin wars oft so. ich reguliere sie und so wie ich mal aus dem Zimmer war, wurde sie wieder zu Unfug angestiftet, weil "Frauchen ist doch so streng mit ihr"...
Und mit Tiny ist es wieder ähnlich.