Jain. Ich vermenschliche es mir lieber und denk, eine junge Hündin ist eventuell noch nicht so gleichmäßig beim Ablauf. Oder ich hab die ersten Tage nicht mitbekommen, weil es anfangs eine weiße Läufigkeit war
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Zudem können auch Kastrierte Rüden rauf Hüpfen und stecken bleiben. Festhängen kann auch Verletzungen verursachen, besonders wenn die Menschen sich damit nicht auskennen und dann gar nicht Wissen wie sie helfen können.
Ich sehe das nur skeptisch, weil bei einer jungen Hündin die Erfahrung mit dieser Hündin fehlen.
Meine beiden Intakten liefen früher auch, bis zum Beginn der Standhitze ganz normal zusammen rum. Aber die waren Älter und die Läufigkeit lief ab, wie ein Uhrwerk, die Hündin war generell wählerisch und ne Zicke und der Rüde versuchte außerhalb der Standhitze auch nie sein Glück. Der war ja nicht Lebensmüde.
physioclaudi fühl dich gedrückt
. Mit meinem Rüden, bin ich das letzte Jahr tatsächlich recht gut "bewaffnet" immer draußen gewesen. Mit Wurfschellen und Spray. Was soll man sonst auch machen, wenn man einen Alten/Kranken Hund dabei hat?
Es gibt ja noch diese gelben Schleifen, als Zeichen, dass man keinen Kontakt will. Aber das kennen ja leider besonders die Menschen nicht, deren Hunde unkontrolliert rum rennen
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Beiträge von acidsmile
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Heute ist er wieder der Alte 🤪 Was war das gestern? 😂 das war super!
Hat dir schon mal zeigen wollen, wie es irgendwann mal mit ihm wird
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Ah OK, das ist ein guter Hinweis....wollte sie denn weg oder hat sie sich auch so gerziert? Bei Ida ist es so wenn sie merkt es geht los verzieht sie sich hinter meinen Sessel so nach dem Motto "och nööö, ich will nicht"....
Aber grundsätzlich ist ja Bewegung fast immer und bei allem besser. Es sei denn jemand sei krank (Infektion) oder so....Sie wirkte richtig Lethargisch. Die ersten Kilometer schlurfte sie richtig hinter mir her. Aber nach paar Kilometern lief sie wieder vor und wirkte wieder fröhlich und wie sie selbst.
Und bei uns im Wohngebiet wars am schlimmsten, mit den Stimmungsschwankungen.
Nach der ersten Läufigkeit, fing sie plötzlich an, wieder in die Leine zu springen, wenn sie andere Hunde sah und zu Frustfiepen.
Nach der zweiten Läufigkeit waren ihr andere Hunde nicht so wichtig, aber dafür hat se sich an jeden Fremden Menschen der nett lächelte ran geworfen.
Während der ganzen Scheinschwangerschaft wars unmöglich abzuleinen, wenn Menschen/Hunde irgendwo in der nähe hätten auftauchen können.
Und wenn keine anderen Hunde/Menschen um uns rum waren, musste ich sie gefühlt hinter mir her schleifen...
Und das ganze dann immer 2 bis 3 Monate lang, nach der Läufigkeit.
Und dann ists auf einmal wieder vorbei und ich hab mein Streber Hunde Mädchen wieder
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Sollte das bei jeder Läufigkeit so sein, wäre das ja fast immer ein halbes Jahr... -
Anne_Boleyn deine kleine ist bestimmt sehr Feinfühlig. Wird spannend, wie sie sich als Erwachsene Hündin Entwickelt. Würde mich nicht wundern, wenn du später mal ihrer Einschätzung, egal ob bei Mensch oder Hund Vertrauen kannst.
Als Erwachsene Hunde, laufen sie ja dann meist doch lieber einen Bogen und zeigen es dadurch, wenn jemand nicht Freundlich gestimmt ist.
Das Fidelige wird sich sicher noch mehr verwachsen. -
Schade, dass sie dabei so eine unpassende Menschenkenntnis hat. Eigentlich macht es ja sogar irgendwo Sinn, bei denen auf Schön Wetter zu machen, die Hunde weniger Mögen.
Aber entspannter ist es, wenn es nur Hundefreunde trifft
. Bin da mit Tiny total entspannt, weil sie sich nur die Menschen raus pickt, die schon auf Distanz Blicke mit ihr ausgetauscht haben und ihr zugelächelt haben.
Anne_Boleyn gibt es bei deiner Emma vielleicht zuvor auch Blickwechsel mit der Person und sie sucht sich nur diejenigen aus, die grimmig gucken?
Flossi bei uns waren die Läufigkeiten auch immer 'interessant'. Fühlt sich an, wie mit einem Manisch Depressiven Labrador unterwegs zu sein. Verhaltensweisen werden dann auch gerne ausgekramt, die an die Welpen, oder sehr frühe Junghunde Zeit erinnern.
Die dritte Läufigkeit steht bald an und ich bin gespannt.
Hab noch nie eine Hündin gehabt, die sich so anders verhält, vor allem dann nach der Läufigkeit noch Wochenlang, mit Scheinschwangerschaft und Scheinmutterschaft... Würde nicht mal mehr eine Kastration aus Prinzip ausschließen, irgendwann in der Zukunft.
Aber wir gehen gerade in der Scheinschwangerschaft extra lange Runden. Nach ein paar Kilometern, hab ich dann oft wieder mein normales Mädchen an der Leine. Und nicht das Mädel, die kaum noch weiß, wo oben und unten ist. -
Hast du da keine Angst, wegen der Gullideckel?
Ohne vernünftige Radwege, fahr ich mit Hund am Rad an Straßen gemütlich/Schrittgeschwindigkeit, über die Fußgängerwege deswegen. -
Ich hatte mal überlegt, bei Tiny zu versuchen, den Trieb zu steigern mit einer Reizangel. Aber das Älter werden hat es zum Glück auch so erledigt
. Hab nichts mehr an fehlender Motivation oder fehlendem Trieb derzeit auszusetzen
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Tiny hat sogar ihre Lieblings Ecke auf der Couch, die ihr auch frei gehalten wird und auch Besuch sich da nicht hin setzen darf
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Aber sie kann sich auch benehmen. Als sie noch sehr Jung war, durfte sie aber nicht so Frei auf die Couch. Kam dann auch mal hinters Welpengitter. Oder wurde bei mir angeleint, damit sie nicht immer wieder rauf hüpft und sich beruhigt. Da hatte mein Kind noch keinen sicheren Umgang mit ihr und war mit dem verspielten Hundekind überfordert. Wenn das Kind auf der Couch turnt und son Junger Hund das sieht, find ich das auch natürlich, dass der Hund mit rauf hüpft und mit rumbolzen will. War aber damals ein absolutes no go.
Jetzt ist es lockerer und manchmal lass ich fünfe gerade sein und Kind und Hund turnen mit Spielzeug über die Couch und raufen zusammen. Aber sie hat's ja von klein auf gelernt, vorsichtig mit ihm zu sein. Ich kanns auch jederzeit unterbrechen, wenn es doch zu wild wird.
Sie lässt sich auch von der Couch schicken. Aber dafür gibt es eigentlich nie einen Grund. -
Wir haben weniger geplante Pausen Tage, dafür öfter mal "Mehr nicht geschafft, Tage". Also angeleint ne Runde um den Häuser Block.
Vermisse es da, dass wir nicht mal eine Wiese in der nähe haben, wo der Hund sich wenigstens ein bisschen in Ruhe die Beine vertreten kann.
Wir machen dann manchmal Zuhause was zusammen. Tiny sucht sich auch selbst Beschäftigungen sonst. Alles wenig spektakulär. Sie trägt dann halt Handtücher und meine Schuhe ins Wohnzimmer und lässt sie da fallen, oder bringt sie mir.
wenn man Fieber hat und 10mal Schuhe und Handtücher zurück bringen muss, kanns auch nervig sein
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Aber Notfalls sucht sie einfach in der Wohnung nach versteckten Spielsachen und bringt dann immer genau das, was ich zuletzt in der Hand hatte. Unsere nächste Wohnung braucht unbedingt einen Garten. -
Mit 18 Wochen Jagd dein Hund auch bald schon, den Herbst Blättern im Wind hinterher. Da kannst du dich entweder verrückt mit machen, oder das als Junghunde Blödsinn sehen
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Mit meinen jungen Hunden bin ich da lieber zusammen durch aufgewirbelte Blätter getobt. Kommenden Herbst wird meine Labi Hündin schon 2 und Blätter Jagen ist nicht mehr so Reizvoll wie damals als Dreikäsehoch.
Vögeln nach hüpfen und feststellen, dass die wegfliegen und das Hundekind, nicht Fliegen kann, gehört auch zu den Erfahrungen, die dein Hund ruhig machen kann und die Welt geht davon nicht unter.
Eichhörnchen auf einen Baum treiben und dein Hundekind stellt fest, dass es nicht auf Bäume klettern kann, auch da geht die Welt nicht unter.
Erfahrungen die ich jedoch nicht beim Junghund haben möchte, sind richtig strecke machen und Hetzen.
Mal ein Hüpfer und die Amsel fliegt hoch, okay. Solang sich danach schnell wieder runtergefahren wird und sich die Aufmerksamkeit wieder zu mir lenken lässt, durch kleine spiele/Übungen.
Aber übers Feld sprinten und Beutetieren nachjagen und der Hund kommt mit richtig Puls irgendwann zurück.
Oder noch schlimmer, mit anderen zusammen Beutetieren über der Wiese nach Hetzen...
In allen Situationen, wo sowas Möglich wäre, blieb bei meiner Hündin die Schlepp dran.
Neben Schleppleine gibt es bei uns noch Weg Treue. Meine Hündin darf nicht von den Wegen runter. Sie kennt da als Signale "Raus da", "weiter"... Zum lösen darf sie von den Wegen runter, aber wir haben da auch eine Kommunikation für, dass ich ihr das ansehe.
Ebenso fürs Dummy suchen, darf sie in den Wald, auch weitere strecken. Aber das wird ja dann durch die Start Rituale eingeleitet.
Und auch da gab es Zeiten, da durfte sie nicht. Oder auch nur solang, wie die Schlepp reichte, an Lichtungen.
Jetzt kann ich sie auch komplett nackig durchs Unterholz für eine Aufgabe schicken und sie ist nur auf ihre Aufgabe Konzentriert und mit einem Ohr immer bei mir. Um das Erste Lebensjahr rum, wär sowas aber einfach nicht machbar gewesen.
Und ob du wirklich Umorientierung willst, oder brauchst? Sprech da mal mit deinen Dummytrainern drüber.
Ist doch schön, wenn die gucken und sich die Fall Stelle merken.
Meine Hündin hockt sich auf ihren Hintern, wenn sie Witterung von unbekanntem Wild aufnimmt und ich hol sie dann ab.
Genauso wie sie sich ab Stopp Pfiff hinsetzt. Oder wenn vor ihr irgendwelche Wild Tiere rum hüpfen.
Solang ihr hintern unten bleibt und ich sie es schafft mit rumhüpfenden Wildtieren auch im Alltags Fuß bei mir noch gehen zu können, ist doch alles ok. Auch in der Grundstellung Wildtiere anglotzen, machen wir auch oft. Irgendwann machen Wildtiere ja auch hektische Bewegungen und da erwarte ich dann, dass das Sitz nicht aufgelöst wird(Und beim Jungen Hund ist da eben eine Leine am Hund).
Aber das gehört alles mehr zu Team "Gehorsam".
Es gehört doch auch zu den Lebenserfahrungen, das wenn eingesprungen wird, durch die Leine das Hetzen keinen Erfolg hat. Oder auch, die Signal Verweigerung, keinen Erfolg hat.
Wenn du ein Sitz, Platz, sonstiges verlangst, wenn Wild vor euch ist, dann ist der Hund an der Schlepp und du kannst dein Signal Konsequent durchsetzen.
Und zur Pubertät gehört es bei manchen Hunden eben auch, zu überprüfen ob du das wirklich, wirklich, wirklich durchsetzen kannst.
Und je nach Individuum überprüfen die das unterschiedlich oft
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Impulisivität beim Jungen Hund, gehört einfach dazu.
Wenn du damit rechnest, dass dein Hund jederzeit los hüpfen kann, und vorausschauend führst und sicherst, wird schon nichts groß schief gehen.