Beiträge von acidsmile

    Meine kleine ist nach wie vor ein absoluter Morgen Muffel.
    Meine Hunde früher sind morgens sofort wie ein Flummi aus dem Bett gehüpft, wenn die mitbekommen haben, dass ich die Augen aufmache und waren sofort in Party Laune. Ist auch ok, um selbst schneller in die Gänge zu kommen. Ersetzt auf jeden fall ne Tasse Kaffee so Flummi Hunde.
    Mit Tiny ist es jetzt anders. Mit ihr ist morgens alles ne Runde entspannter, ich trink erst mal Kaffee und wir Kuscheln, oder vielleicht nochmal rum drehen und ne Stunde länger schlafen :tropf: .

    Mein Läufiges Mädel geht auf die Stehtage zu. Sie hat sich wieder mal total in meine Couch Kissen verliebt :skeptisch2: . Die haben aber auch die Perfekte Größe für sie :skeptisch2: .(Man darf sich das Vorstellen, wie ein Rammelnder Frosch auf nem Kissen, wenn sie da so auf der Couch, auf dem Kissen drapiert herumhopst beim Rammeln. Die Couch hat ne sehr gute Federung :lachtot: )
    Und jetzt werde ich angeqfiept, weil sie die Kissen nicht Rammeln darf :skeptisch2: .

    Meine kleine verweigert mitunter, wenn es ihr zu Plump ist. Ich kann Pocket Dummys in hohen Bewuchs in den Wald schmeißen und sie sucht Ausdauernd und mit Begeisterung. Die Rute Wedelt und sie ist Konzentriert und auch schnell. Sowas muss ich dann immer Beenden, weil sie würde auch 20 oder 30 Pocket Dummys aus den Gebüschen suchen. Die Tätigkeit an sich ist für meine kleine komplett Selbstbelohnend.
    Will ich aber nur Aufnahme und Abgabe Üben und Schmeiß den Pocket Dummy Sichtbar auf die Wiese, mehr wie 2x sowas Wiederholen und die würd mir die Mittelkralle zeigen. Die Belohnung muss für sowas dann schon seeeehr Hochwertig sein.

    Und was für ein Hund ist der deiner Freundin?

    Ein Labrador.

    Dann Vergleich das mal nicht :see_no_evil_monkey: .
    Mir ist mal beim Auslegen der Dummys meine Leckerchen Tasche auf die Wiese gefallen. War mir nicht aufgefallen, dass da welche ins Gras gefallen sind. Ich schick Tiny also Voran, auf dieser riesigen Wiese und eine weite Strecke voran. Nu rate mal, wo Frau Hund aus dem Galopp die Bremse reinhaut und erst mal die Wiese ab sucht |) . Nachdem sie dann sicher war, dass da keine ihrer Leckerchen mehr auf der Wiese liegen, ist sie dann endlich mal den Dummy holen gegangen :roll: .
    Dinge über die Nase zu Orten ist quasi ab Geburt bei denen drin.
    Tiny hat als Welpe schon das Glotzen in eine bestimmte Richtung angefangen, wenn für mich noch gar kein Hund in Sichtweite war. Nur über die Witterung durch den Wind und auch daran erkannt, ob es ein Spielkumpel war oder ein Fremdhund. Was die Sache mit dem Außenfokus damals nicht einfacher gemacht hat :tropf: .

    Mit meinen Hunden früher hab ich Gegenstände ganz Langsam mit dem Clicker aufgebaut. Der Gegenstand wurde zwischen mir und dem Hund gelegt und dann wurde erst mal das Interesse an dem Gegenstand geclickert. Das Anstupsen, dran schnüffeln. Später mit Verweis Form. Das war Platz vor dem Gegenstand. Und dann wurde der Gegenstand mal woanders hingelegt und überprüft, ob der Hund das ablegen vor dem Gegenstand schon verstanden hatte und auch um ein "Such" Wort aufzubauen, was dann bedeutete zum Gegenstand zu gehen und sich davor ins Platz legen. Und dann wurde der Gegenstand mal so hingelegt, dass er nicht auf dem ersten Blick Sichtbar ist...
    Die Nase nutzen und sich auf einen Geruch zu Konzentrieren ist anstrengend und da muss die Ausdauer auch erst aufgebaut werden.
    Nach 3 Wiederholungen reicht es eigentlich auch schon. Wenn der Hund länger mit der Suche beschäftigt ist, kann man auch nach einer Übung schon aufhören. Hauptsache man hört auf, solang wie der Hund noch Spaß dran hat und nicht erst, wenn der Hund signalisiert, dass er keinen Bock mehr hat.
    :tropf: So hat es mit meinen Hunden bisher immer ganz gut Funktioniert.

    Wow. Wie zurückhalten, aber alle beide.

    Tiny hat ja schon ne Weile vor der Läufigkeit manche Rüden wuschig gemacht und angeflirtet. Vermutlich auch abgecheckt, ob sie ihr zusagen. Mit manchen Retrievern hatte sie ordentlich Kräftemessen veranstaltet.
    Hatten auch schon die ersten ausgebüchsten Rüden abends bei uns stehen :lol: . Zum Glück sind Stadthunde die Offline laufen, ja immer "Tut Nix Hunde", also halb so Wild.
    Solang kein Bekannter Retriever Rüde ausbüchst und ich 2 x Distanzlose 30Kg am Halsband sichern muss, ist es noch ganz entspannt.
    Hab zur Abends Runde immer eine Stirnlampe dabei, dann hab ich die Hände Frei und sehe nicht nur näher kommende Leuchthalsbänder, sondern auch zu wem das Leuchthalsband gehört.

    Aber heute habe ich mal wieder gemerkt, dass Wasser wohl einfach das Gehirn wegbläst bei ihr.

    Bei uns stand Steadyness am Wasser ganz oben auf der Prio Liste dieses Jahr. Das lässt sich schon Trainieren alles. Step by Step.
    Der Anfang ist tatsächlich Steadyness ohne Wasser. Wenn der Hund ohne Wasser in Reichweite schon nicht auf dem Hintern sitzen bleiben kann, wenn jemand anderes seinem Hund einen Ball wirft, oder man selbst, dann wird es auch nichts mit Wasser dazu.
    Und wenn sich am Wasser schon das Hirn ausknipst, selbst wenn keine anderen Menschen und Hunde und Beute Gegenstände dabei sind, dann braucht man eine Wasser Stelle, wo man ganz für sich ist und festigt erst nochmal alle Grundlagen.
    Letztes Jahr hab ich mit meiner kleinen eigentlich fast nur Abruf am Wasser geübt, mit Superleckerli.
    Dieses Jahr mit Beute Gegenstände und Steadyness und auch mit anderen Hunden mit ihren Beute Gegenständen.
    Step by Step und ganz Langsam wird es endlich was :tropf: .
    Find Gehorsam mit Beutegegenständen aber auch echt schwierig, wenn der Hund die Beute unbedingt finden will.
    Abgerufen aus der Suche, krieg ich meine noch nicht zuverlässig. Egal ob im Wasser oder an Land. Alles was an Land noch nicht klappt, klappt dann eben auch nicht im Wasser :roll: .Hab dafür immer ihren gelben Lieblings Ball in der Tasche. Wenn mir irgendwas im Wasser nicht gefällt, kann ich den als Notfall Option werfen und krieg sie aus dem Gewässer raus.

    Sagt mal, wie ihr wo lagert ihr Wäsche, die die Kinder schon anhatte, die aber noch sauber sind? Das ist bei uns aktuell ein echtes Problem, dass zu viel Chaos im Bad führt :see_no_evil_monkey:

    :see_no_evil_monkey: Die fliegt Lose im Kinderzimmer rum :see_no_evil_monkey: .
    Wenn's zu viel wird, hat meine Tiny (Apportierhunde sind die besten :partying_face:  :winking_face_with_tongue: )gelernt, durchs Kinderzimmer zu Wirbeln und alle Kleidung zu finden und mir in den Wäschekorb fallen zu lassen, für einen Keks :gut: .

    Zudem hat mein Kind auch schon Verstanden, dass alle Wäsche die nicht im üblicherweise Hundefreien Kinderzimmer gelagert wird, im Hundemaul verschwindet.

    Hab nun schon die Zweite Hündin hier, mit der ich Stundenlang Wortlos durch die Natur Spazieren kann. Natürlich an passenden Orten dafür. Trotzdem hält die sich an alle erlernten Regeln.
    Find es aber auch wichtig, die Verbalen Signale immer wieder auf zu frischen und immer wieder mal Anzuwenden, für den Fall der Fälle.

    Wo es bei uns absolute Kontrolle und nahezu 0 Freilauf ist, selbst wenn die Leine ab ist, ist der Stadtpark mit den Riesen Hundefreilaufzonen. Und da würde ich meiner Hündin auch nicht erlauben, mal die Sau raus zu lassen und sich dort auszutoben. Nach dem Motto Hauptsache man geht irgendwann wieder zusammen nach Hause. Ist einfach nicht mein Ding.

    So nach den Eingangstexten kann meine Hündin glaube ich gar keine absolute Freiheit dann mehr haben. Weil sie Kommuniziert ständig mit mir, auch wenn wir Wortlos durch die Landschaft latschen. Das würde ich ihr auch nie verwehren und anfangen sie zu Ignorieren, wenn sie was bei mir anfragt.
    Welche Freiheit soll dass dann noch sein, wenn diese Art Freiheit einen Ausschluss aus der Familie bedeutet?


    Und wie viel Vermenschlichung ist dann auch bei den Argumenten dabei? Früher bei meinem Hunde Pärchen, war es meine Hündin, die mir den Blind werdenden Rüden immer einholte und abfing.
    Der alternde Rüde wurde also nicht nur durch mich eingegrenzt, sondern auch durch die Hündin, damit der nicht verloren geht.

    Meine aktuelle Hündin ist immer in der nähe von meinem Kind. Mir ist auch schon aufgefallen, dass sie mit mir ein Auge auf ihn hat und genauso wie ich immer exakt weiß, wo mein Kind grad im Wald unterwegs ist.
    Also auch sie zeigt deutlich, dass ihr Zusammenhalt wichtiger ist, wie alleine rum zu stromern.

    Und dann gibt es auch noch Solitärjäger, die kommen dann halt zurück, wenn se sich Satt gefressen haben? :lol: 

    Ist mir alles zu Romantisiert, diese Vorstellung von Freiheit, nur wenn der Hund keinen Einfluss durch den Menschen hat.

    Meine Hunde sind alle Familienmitglieder und ich denke die sehen sich auch irgendwo im Familienverband als festes Mitglied. Da Ignoriert man sich nicht.