Beiträge von acidsmile

    Notfalls läuft der Hund, wenn er sich in die Leine hängt, auch mal eben 500m so im Fuß

    Wegen der vielen Menschen, Radfahrer, Hundedichte gehörte sowas bei uns auch von Anfang an zum Gassi gehen dazu. Nur das es ein Alltagsfuß ist und kein richtiges Fuß. Das heißt, kein Überholen. Sofort stehen bleiben, wenn ich stehen bleibe. Der Abstand soll bei ca. einem halben Meter bleiben.

    Weil es bei uns Alltag ist, damit der Hund nicht von Radfahrern umgefahren wird, oder von Joggern umgerannt wird, ist es von Anfang an sehr Konsequent geübt.

    Mal ein spontanes nach links oder rechts wechseln, um irgendwo zu schnüffeln wäre im worst case ein Unfall mit nem Radfahrer.

    Wir haben das Alltagsfuß über längere Strecken laufen aber überwiegend ohne Leine geübt. Und brauchen das ja auch bei jedem Gassigang.

    Sonst wären wir die ersten Kilometer im Wald nur mit an- und ableinen beschäftigt, wenn wir keine verbindlichen Regeln hätten, wo Frau Hund zu laufen hat.

    Zudem kann Tiny wunderbar Ignorant an Menschen vorbei gehen, die sie locken, wenn sie im Alltagsfuß bei mir läuft. Wenn sie aber weiter vor geht und Menschen locken sie, dann muss ich deutlich Abbrechen, damit sie keine Menschen Knuddeln geht :tropf: .

    Vielen ist die Position ihres Hundes egal. Mir nicht. Ich habe immer wieder gemerkt wie entscheidend es ist, wo der Hund läuft.

    Selbst für meinen Kuschel Labi ist die Position der Schlüssel. Auf der abgewandten Seite latscht sie entspannt mit durchhängender Leine an allem vorbei.

    Vielleicht Hilft dem ein oder anderem ja auch unser Trick 17. Bei uns kommt immer, mindestens eine Fleece Decke mit. Diese billigen für unter 5€. Fleece hält gut warm und wiegt dabei nichts und für irgendwas brauchen wir die immer :tropf: . Kann man über den Hund werfen, oder noch über den eigenen Schlafsack.

    Mir ging es darum, dass es KURZE Isomatten gibt, die sind auch Preisgünstig. UL ist eigentlich nicht so viel Teurer. Beim Zelt kann man aber tatschlich Arm werden, je nachdem welche Ansprüche man hat.
    Nur ein Schlafsack drunter Isoliert gar nichts, auch kein Militär Schlafsack. Die Füllung liegt sich einfach Platt und hält von unten dann nicht mehr Warm und leitet einfach die Kälte weiter. Schlafsäcke Funktionieren indem die Füllung Luftig ist. Wenn das Platt gedrückt wird, speichert das auch keine Wärme. Da muss man schon schauen, oder selbst mal ne Nacht Probeliegen auf kaltem Boden.
    Aber ich gehör auch zu den Frostbeulen. Schlafsäcke unter -5Grad Komfort Temperatur kommen bei mir auch im Sommer nicht zum Einsatz :tropf: . Mit meinem *Winter Equip muss ich ja Zwangsläufig im UL Bereich immer gucken :lol: .

    Danke für den Tip! Der Labbi hat eigentlich auf einer schönen dicken Luftmatratze geschlafen, aber das scheint ihm nicht gereicht zu haben =)

    Luftmatratze oder Isomatte?
    Ist ja nicht das gleiche. Eine gute Isomatte mit R Wert Isoliert einen vor Bodenkälte.

    Generell muss man gucken, welche Werte angegeben sind und ob die geprüft worden sind. Bei Kinderschlafsäcken hat man es auch, dass die nicht so ganz richtige Werte immer anzeigen, da man schlecht mit Kindern Kälte Experimente machen kann und man eher hofft das andere Testverfahren dann so ungefähr stimmen.
    Ich kann mir Vorstellen, dass für Hundeschlafsäcke/Equipment ähnliches gilt.
    Darum lohnt es sich auch im Ultra Leicht Bereich beim Zeug für Erwachsene Menschen zu gucken. Es gibt ja auch kürzere Isomatten, die geprüft sind. Dann schleppt man sich nicht so viel Zeug mit. Kann sich aber drauf verlassen, dass die angegebenen Werte stimmen und der Hund sich keine Frostbeulen holt.

    Meine Tiny hatte es sich bei mir auf der ThermaRest im Urlaub bequem gemacht. Ich bin zum Glück nur son halbes Hemd, irgendwie haben wir da beide drauf gepasst :smiling_face_with_hearts: .

    Fischstaebchen Ja Sand ist auch sowas mit Party Garantie mit einem Junghund :tropf: . Für meine war um das Erste Lebensjahr rum Sand + Wasser unser Endgegner. Wenn dann noch andere Hunde herum rannten, dann wars ganz vorbei. Dann hatte ich son fiependes, hüpfendes, sich nicht mehr einkriegendes Labi Hundekind an der Leine :roll: . Darum haben wir solche Orte das erste Lebensjahr einfach gemieden und höchstens von weitem mal Impulskontrolle geübt und uns vorgearbeitet.
    Mittlerweile kann meine sogar Offline am Hundestrand laufen und kriegt sogar den Abruf mit :smile: .
    Schon schön, wenn sie endlich etwas Älter und vernünftiger werden.


    Das mit 1Stunde raus und danach wirds stressig, halte ich auch für zu wenig Individuell. Mit Tiny kann ich so oft raus, wie sie es schafft Wach zu bleiben. Wobei ihre Ruhe und Safe Zone haben wir ja immer dabei. Die kann überall schlafen und zur Ruhe kommen.
    Mit meinem Reizoffenen Rüden sah es dagegen so ganz anders aus. Der hatte ein richtig getackteten Wochenplan. Aber den hatte ich mir mit nem Tagebuch aufgebaut. Wo ich Notizen hatte, was am Tag passierte und wie der darauf reagierte. Der war aber Mental auch überhaupt nicht Stabil und hatte durch seinen Deprivationsschaden dieses schlechte Nervenkostüm.
    Auch bei dem wär ich mit der Pauschal Aussage 1Stunde Gassi nicht weit gekommen.
    Weils wichtiger war, die Reizthemen heraus zu finden. Bei ihm waren es Gerüche und die Wahrnehmung über Gerüche. Und da konnte man dem ganz gut helfen, wenn der täglich die gleiche Gasis Strecke hatte, wo kaum andere Leute langgingen und er möglichst wenig neue Gerüche auf SEINER Gassistrecke zu verarbeiten hatte. Und durch Nasenarbeit die Konzentrationsfähigkeit fördern. Dadurch lernte der, auch mal unwichtiges ausblenden zu können... .
    Mit dem konnte ich auf unserer Wiese aber auch Problemlos 2 oder 3 Stunden stehen. Da kamen ja keine neuen Geruch Reize dazu.

    Als Idee und Ansatzpunkt, das sich Stress bei Hunden aufbaut durch Außenreize und man so ungefähr den Zeitraum von einer Stunde im Blick haben kann, damit kann ich schon was anfangen.

    Mit Tiny am Hundestrand wo permanent für sie wichtig gewertete Außenreize auf sie einprasseln, da ist nach einer Stunde dann sicher Tilt bei ihr. Meine Erwartungshaltung an sie ist dann auch auf ein ganz niedriges Niveau angepasst.
    Aber Alltag(ohne Hundestrand) ist sie auch nach 5 Stunden Unterwegs noch gechillt.

    Allein weil wir für gescheite Spaziergänge aus der Stadt raus müssen, darf die große Runde auch immer gern etwas länger sein. Aber 8-9 Monate waren es bestimmt auch immer so 1 bis 2 Stunden.
    Und weil die Welt in dem Alter so spannend war, waren die Löserunden in dem Alter dann auch gerne noch 30 Minuten. Mittlerweile sind die auf 10 bis 15 Minuten runter. Die großen Runden liegen bei 1 bis 3 Stunden, bei meiner fast 2 Jährigen.

    Aber Aufenthalt am Wasser Knipste besonders in dem Alter das Hirn aus. Wasser sehen reichte da auch schon aus. Hatte nichts mit der Dauer vom Gassigang zu tun :tropf: .

    In dem Fall, dass er zu uns gekommen wäre, weil er nicht hört, würde ich Eros dann lieber abmachen. Oder was sagt ihr?

    Total schwierig sowas und ich Entscheide das auch im Einzelfall.
    Bei Rüden ist es ja gerne son Kommentkampf seltener Tötungsabsicht.
    Bisher ist mir erst ein Hund begegnet, da war mein gedanklicher Ablauf "Leine loslassen, Darauf einstellen dass ich danach keinen Hund mehr habe. Kind festkrallen und mit der freien Hand die Polizei sofort dazu rufen, damit die den Hund aus dem Verkehr ziehen."
    Weil da 2 Erwachsene Menschen sich ins Geschirr ihres keifenden Rottweilers krallten.
    Das wäre mit Sicherheit kein Komment Kampf geworden, sondern ein Meucheln wollen. Da hätte ich mich nicht in den Weg gestellt, weil der ja auch auf die Menschen bei sich, schon nicht reagiert hat.
    Aber sowas sieht man ja selten, das Menschen mit einem Hund den sie gar nicht im Griff haben und auch allein nicht halten können, ohne Maulkorb mit ihrem Hund unterwegs sind. So Grenzdebil ist die Menschheit überwiegend ja Gott sei Dank nicht :gott: .

    Bei jedem anderen Hund stell ich mich in den Weg. Greif denen auch ins Geschirr und halt die fest, wenn es sein muss. Meine Tiny mischt sich ja auch nicht ein und hält Abstand, wenn ich was regeln muss.
    Ich find die Leine loslassen auch gefährlicher, wie aus versehen vom anderen Hund dann mal ne Schramme abzubekommen.
    Öfter war bei uns schon die Lösung, ich Krall mir den anderen Hund und lass dann, wenn ich den Safe habe, Tiny los und schick Tiny einfach kurz weg.
    Aus Fehlern lernt man ja. Während der Läufigkeit und noch längere Zeit danach, lass ich bis auf eine Bekannte Hündin keine anderen der Stadthündinnen mehr in Tiny's nähe. So Sozial sind die nämlich auch in der Stadt alle nicht.
    Oft setz ich Tiny einfach zwischen meine Beine ab und hab dann beide Hände vorne Frei und kann nach hinten auch noch gut treten. Und ich kann mich auch mit Tiny zusammen drehen, während sie zwischen den Beinen sitzt. So können wir schlechter umrundet werden vom anderen Hund. Ist Verhältnis mäßig sicher, weil ich dann keine Nervös werdende 30Kg Tiny rumhüpfen habe, wenn der andere Hund Frech wird.