Beiträge von acidsmile

    Denke es ist Typ Sache. Tiny hat das erste Jahr allein Nachts im Wohnzimmer geschlafen und durfte dann irgendwann mit im Bett schlafen.
    Aktuell schläft sie seit einiger Zweit auch immer mit unter der Decke, weil ihr Winterfell noch nicht fertig ausgebildet ist und der Schmuse Labi hat es gern Kuschelig :smiling_face_with_hearts: . Und ich bin eine Frostbeule und hab auch gerne die beste Wärmflasche der Welt um mich rum.

    Hat jemand von euch die Hüpfmatte von Jako O? Die sind grad im Angebot und ich überleg für Weihnachten 2 zu holen. Eins fürs Kinderzimmer eine fürs Wohnzimmer, die dann auch als Hundematte genutzt werden kann. Wenns doch zu viele Interessenkonflikte damit gibt, kann die zweite dann ja auch ins Kinderzimmer. Hätte gern was zum Hüpfen, was nicht ganz so Blöd ist, wie ein Trampolin im Wohnzimmer :thinking_face: .

    Mein Kind hat schon immer seine Themen mit Nähe und Distanz und fühlt sensorisch anders. Ich bin selbst mit einem Labi aufgewachsen und wusste, dass diese Körperlichkeit dem Labrador enorm ähnlich ist. Die Distanzlosigkeit beim Labrador ist ja auch keine Einbahnstraße, mit denen sie nur Fremden auf die nerven gehen :p . Die eigene Toleranzschwelle ist bei denen deutlich höher, wie bei vielen anderen Rassen. Tiny war auch einer der verschmustesten Welpen, was mir auch wichtig war. Ruhe Plätze für sie gibt es so ziemlich überall in der Wohnung. Im Grunde eigentlich der gesamte Boden Bereich. Die Couch ist aber fürs Gruppenkuscheln da. Tiny legt sich auf der Couch, sobald ein Mensch mit drauf sitzt, sofort dazu.
    Gibt einige Bereiche da braucht es Management. Weil Tiny absolut keine Ressourcen Themen hat und keine Probleme mit Nähe und mein Kind manchmal nicht weit genug denkt. Oft wegen Liege Positionen. Mein Kind hat da kein Gefühl für, wie Hunde Beine sich Bewegen können, wenn die gestreckt werden und da will ich kein Kindergesicht dann in Pfoten Reichweite. Auch für sein eigenes Gewicht fehlt ihm das einsehen, dass er zwar an dem Hund dran liegen darf, aber nie auf dem Hund drauf. Auch dass keine Kinderfinger an den Hundekopf gehören, wenn Tiny auf irgendwas grad drauf beißt....
    Unbeaufsichtigt lassen kann ich die 2 nicht wirklich. Ein klein wenig Fein Justierung brauchts immer mal. Aber so unterm Strich ist mein Sohn glaub ich sogar ein Stück weniger Distanzlos und aufdringlich wie es Labis untereinander sind. Von daher kommen die gut miteinander zurecht.

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    Und sie hört ihm auch geduldig zu, wenn er sich mal wieder Beschwert, dass er lieber Zuhause auf der Couch Switch spielen würde, statt im Wald zu spielen :rolling_on_the_floor_laughing:

    Bei meiner kleinen fehlt es da noch an Reife. An der Leine, hat sie eine Gewisse Sicherheit. Ignorieren, Abwenden, Umorientieren klappt.
    Ohne Leine als Verbindung zu mir, im Freilauf da Haperts noch.
    Ohne Anleitung, klappt es Offline nur mit Souveränen Menschen.
    Oder tatsächlich mit Kindern oder Gebrechlichen. Rollstuhlfahrer kriegen Tinys Dickschädel nur ganz sanft auf den Schoß gelegt. Kinder Fragen ja sowieso immer. Da ist dann eh schon meist Ruhe drin.
    Die Erwachsenen der Sorte " :hurra: :cuinlove: :herzen1: Labrador :cuinlove: :herzen1: süüüüüß :party: ", die sind unser Nemesis.
    Da muss ich mich entweder vorstellen und Blocken, oder Tiny anleinen, oder wenn ich die von weitem schon sehe gleich nen großen Bogen drum laufen :lol: .

    Also, der Hund "freut" sich etc ... Ich sehe da eigentlich immer das Gegenteil, nämlich, dass der Hund aus Stress und Konflikt ins überdrehte Absichern kippt. Also, dass er übertriebenes, demütiges Begrüßungsverhalten zeigt, weil er nicht weiß wie er sonst mit dem Kontakt umgehen soll

    Da würde mich mal diene Meinung Interessieren. Kann sowas auch einfach Respektlos sein?
    Folgende Situation: Tiny durfte in den Freilauf und sich auch Frei bewegen. Es war nur eine Person, mit einem anderen Hund dabei. Die Person hat Tiny nicht zu sich gelockt, aber Tiny geht irgendwann hin, schmiegt sich mit der Schulter ran und schnuppert an den Taschen rum und klaut sich einen, ich vermute Futterdummy daraus.
    Der ganze Kontakt ist Labrador Typisch bei Tiny immer auch mit viel Gewedel dabei. Ich find die da weder Unterwürfig noch Unsicher bei, sondern einfach Frech.
    Oder werte ich das zu Vermenschlicht?
    (Bezogen auf Situationen, wo sie nicht bedrängt wird durch Menschen. Sondern Ignoriert wird und sie geht irgendwann selbst hin).

    Das mit der Angst vor den Collies find ich ganz Spannend. Nur wegen der Farbe + Größe eigentlich oder?

    Labradore sind ja nicht kleiner. Aber grad bei den Blonden sind Menschen ich würd mal Behaupten, komplett Naiv gegenüber. ALLE Blonden Labradore werden Gesellschaftlich als IMMER Freundliche Hunde eingestuft. Ich lass Tiny ja auch auf Spielplätzen Chillen. Ganz oft kommen Eltern mit ihren Kindern, die Angst vor Hunden haben zu uns und fragen, ob das Kind vielleicht mal streicheln dürfte, um die Hunde Angst etwas abzubauen. Weil die liegt da ja so Lieb und hört so gut, da braucht man ja keine Angst vor haben.
    Auch mit dem Labrador meiner Kindheit wars so. Von Freunden mit Hundeangst hieß es immer "Ne, die guckt so Freundlich und wedelt immer sofort. Vor der kann ich keine Angst haben".
    Musste auch schon mal mit nem Fremden Vater schimpfen. Hatte Tiny vorm Bäcker sitzen. Also Glaswände, Automatische Tür, ich quasi 2m daneben, nur innen. Geht der Vater mit seinem Kleinkind auf den Arm zur Tiny hin und spricht sie an. Ich sah es schon kommen, dass der sich mit seinem Kleinkind über Tiny beugen wollte, damit der kleine mal den Hund antatschen kann. Bin dann sofort raus und hab den erst mal kurz zusammen gefaltet :barbar: .
    Tiny ist zwar ein Tut Nix. Aber 30 Kilo die Hochhüpfen um dann ein Fremdes Kind im Flug, Maul voran, abzuknutschen... :doh: .

    Faktisch ist mir das bei uns mittlerweile alles zu blöd und ich fahre 2x am Tag in den Wald :(

    Dito, aber bei uns und meiner ausschweifenden Wanderlust reicht 1x . Wenn es dann plötzlich doch mal wieder 3 oder 4 Stunden Gassi waren :herzen1: .

    Er musste nie länger als 2 Minuten aushalten, dann durfte er gehen, aber die 2 Minuten haben gereicht um einen anderen Menschen glücklich zu machen.

    Vielleicht zaubert Ida deiner Nachbarin auch einen Moment Sonne ins Herz?

    Wegen sowas bin ich mit Tiny auch oft so Inkonsequent, dass sie nicht zu anderen hin soll. In der Stadt und auch auf unseren Wegen, zwischen 2 Seniorenheimen und 2 Krankenhäusern, da trifft man eben öfter mal Seelen denen ein Freundlicher Labrador ein Lächeln ins Gesicht Zaubert.
    Aber da wir zur großen Runde ja gern in der Pampa Unterwegs sind, wird Tiny zum Glück nicht zu oft durch meine Inkonsequenz durcheinander gebracht xD .


    Nach den ersten beiden Läufigkeiten hatte ich mit Tiny bisher immer eine starke Entwicklungs Regression. Jetzt nach der magischen dritten, warte ich drauf. War auch auf alles Vorbereitet.
    :ka: Nix. Keine Rückschritte. Kein spontaner Hirn Verlust :ka: .
    Waren heute im Regen mal im Stadtpark und haben Beutespiele mit den Dummy gemacht. Weil mein Unreifes Tinyleinchen, ja bloß keine Konflikte mit anderen Hunden haben will, lässt sie Beutegegenstände immer schnell aus dem Maul ploppen, wenn Fremdhunde am Horizont auftauchen. Oder wird Fahrig, oder Kaspert rum. Wegen des Regens war heut auch kaum jemand da.
    Hab ihr heut nach ner Weile zusammen spielen, einen Speedy Dummy geworfen, hab sie hin geschickt und im Lauf nochmal Stoppen können mit Stopp Pfiff!!! Das ist ganz neu, das die das kann in der Situation! Dann wieder holen geschickt. Grad als sie mir ihn abgibt, läuft jemand mit seinem Hund daher, den sie eigentlich 100% beim aufnehmen gesehen haben müsste.
    Weil sie insgesamt Hochgepusht war, lief sie kurz auf den Fremdhund zu. Lies sich wieder Stoppen und sogar zurück rufen. Und das ist auch neu. Sie zu Stoppen und an Ort und Stelle abholen, klappte ja schon länger. Oder sie stoppen und zurück rufen, wenn sie eh durch eine Schleppleine in meiner Hand gesichert war, auch das klappte. Aber dem Fremdhund den Rücken zudrehen und sofort zu mir zu kommen, ohne Schleppleine dran, das ist auch Neu. Ohne Schleppleine hat sie da dann doch eher die Nerven verloren und ging doch hin zum rumhüpfen.

    Also das darf sich gern so Festigen. Kann sie dann ja fast überall, wo keine Autos fahren mal laufen lassen, ohne das hinterher der halbe Ort meinen Hund kennt :lol: .