Beiträge von acidsmile

    Grundsätzlich ist mir das für meine aktuellen Hunde völlig egal. Daher die Frage an diejenigen mit etwas schwierigeren Hunden bei Leinenbegegnungen: Ist es euch lieber, man geht vorbei (und ihr könnt ggf. absitzen lassen) oder lieber, man setzt selber ab und ihr geht vorbei?

    Grundsätzlich bin ich für "Sprechenden Menschen, kann geholfen werden".
    Eine Begegnung im Wald, die wir vor kurzem hatten. Vor mir lief eine Frau mit ihrem Hund, die Sichtbar Probleme hatte, ihren Hund zum laufen zu kriegen. Sie Blockte, versperrte den Weg, schob ihren Hund an, machte alles Mögliche und nichts klappte so recht. Der Hund versuchte alles um meine Hündin an zu glotzen. Was meine Tiny zum Glück 0 störte. Hab der Dame dann zugerufen, dass wir auch vor gehen können. Dann parkte sie ihren Hund am Rand, so gut es ging. Beim vorbeigehen hab ich auch kurz gefragt "Ist der Jung oder was anderes?", "Grad 1 Jahr Alt geworden", "Ach süß. Ja sah in dem Alter bei uns auch oft so aus". und spazierte dann mit meinem super-Streber-mich-anhimmelnden-Labrador an lockerer Leine an der Dame vorbei xD . Sind dann auch extra etwas zügiger gegangen, um den Abstand zu vergrößern.
    Vor allem war der Weg auch Kilometer lang Schnur gerade aus. Wär ich da Stumm hinter der her gelatscht, wär das doch eh nur in Frust für die mit dem Junghund ausgeartet.
    Als Tiny noch so viel Gemüse im Hirn hatte, hab ich auch lieber gewartet und wir haben Kleinigkeiten trainiert, bis dann wieder ausreichend Abstand zum Fremdhund war.

    Manches verwächst sich ja zum Glück, wenn die Hunde dann Älter werden.

    er hört nicht, wenn Max mit ihm spielen möchte und ihn anbellt.

    Mein anderer Kater dagegen schon und dann läuft er natürlich weg. Was Max natürlich als lustiges Spiel ansieht und ihm nachjagt.

    Was glaubst du was dein Max da mit den Katzen spielen will? Selbst unter Hunden können solche Jagd Spiele manchmal unpassend, bis unhöflich sein.
    -Dein Hund Jagd die Katzen einfach, weil es ihm als Carnivore Spaß macht.
    Vielleicht will er die sogar bewusst aktiv verjagen, als Futter Konkurrenten. :ka: 

    Jagen fängt schon mit Fixieren an. Also wenn Max die Katzen anstarrt, startet er schon Jagdsequenzen. An der Stelle darfst ihn schon anfangen umzulenken. Anbellen und hinter her Jagen geht gar nicht. Wenn du dass nicht verhindern kannst, würd ich anfangs auf eine Hausleine setzen und sofort den Hund über die Leine sichern.
    Eine Hausleine ist einfach ein kurzes Stückchen Leine oder Seil, welches du dem Hund ans Geschirr bindest, um unkompliziert den Hund schnell in seiner Bewegungsfreiheit einschränken und lenken zu können.
    Was du bei Max aber immer bestätigen darfst, ist braves liegen bleiben und vor allem, wenn der Hund entspannt ist, obwohl die Katzen im selben Raum sind. Da darfst du ohne viel Tamtam, also ohne den Hund verbal oder durch zu viel Aufmerksamkeit hoch zu pushen, einfach mal einen Keks zwischen die Pfoten legen. (Die Katzen sollten dann natürlich nicht in der direkten nähe des Hundes sein, wenn du mit Futter belohnst. Wer weiß ob der nicht sonst erst recht auf Katzen Jagd geht um seine Futter Ressource zu sichern).
    Eigentlich ja Ideal bei dir, mit dem Tauben Kater der wenig mit kriegt. Da sollten ja häufiger gute Situationen entstehen, wo Max trotz Anwesenheit der Katze Zeit hat sich runter zu fahren und zu lernen die Katzen als Bestandteil der Wohnung zu dulden.

    Habt ihr Tipps für mich, wie ich damit umgehen soll?

    Maulkorb Training. Ein Hund der gelernt hat einen zu tragen, für den ist es das selbe, wie ein Halsband angelegt zu bekommen.
    Im Laufe eures zusammen Lebens wird es immer mal Situationen geben, wo ihr nicht für ausreichend Platz um Max rum sorgen könnt. Da wird er nähe aushalten müssen. Beim Tierarzt zum Beispiel.

    Auf Besuch würde ich nicht verzichten. Ihr macht es richtig, dass der Besuch euren Hund Ignorieren soll.
    Am besten hat Max sein Körbchen und seinen Ruhe Bereich an einem Ort, wo er seine ruhe vor dem Besuch hat. Wo der besuch nicht an ihm vorbei muss und wo er nicht permanent Blick auf euren Besuch haben muss.
    Ideal wäre es auch, wenn Max lernt auch einfach alleine in einem Zimmer bei geschlossener Türe zu bleiben.
    So kann dann jeder Besuch und jeder Handwerker durch eure Wohnung, ohne das Max gestresst wird.

    Ich weiß auch nicht, ob das ein Problem ist, das sich von selbst legen wird, wenn Max genug Vertrauen aufgebaut hat oder ob es etwas ist, wo ich aktiv gegensteuern sollte, bevor so eine Verhaltensweise Fuß fasst.

    Ich kann mir eher Vorstellen, dass ihr Rassebedingt immer da so eure Themen mit haben werdet und am besten immer euren Besuch Instruiert Max in ruhe zu lassen und Max zur Seite nehmt.
    Sollte Max aber doch irgendwann zu einer Knutschkugel werden, dann kann man solche Regeln auch aufweichen. Aber rechnen solltest ihr damit vorerst nicht.


    Mein früherer Rüde aus dem TS, war auch etwas bissig zu anfangs. Der bekam in allen Situationen im Öffentlichen Raum zum Schutz immer seinen MK drauf. Beim Tierarzt sowieso. Tatsächlich Entwickelte der sich zu einer riesigen Schmusebacke. Auch wenn Fremde ihn streichelten, wackelte der ganze Hund. ABER das war ein Mix aus als sehr sozial geltenden Jagdhund Rassen. Der hatte Bock MIT Menschen was zusammen zu machen. War jedoch Genetisch auch so drauf, dass er in Situationen die er als Bedrohlich empfand, dann die Zähne einsetzte.
    Bei allen Vertrauensaufbau gehörte also auch das, immer zu diesem Hund und sowas geht auch nicht weg.


    Bei deinem Hund soll Schäfer und Border Collie drin sein. Die Rassen kenne ich nicht als Everybody's Darling Hunde. Von daher machst du es dir vermutlich deutlich einfacher, wenn du dich von vornherein darauf Einstellst, dass dein Hund zu Fremden Menschen und Hunden etc. einfach keinen Kontakt braucht und er sich an dir Orientieren lernen soll.

    Wenns ein Labi ist, kann der bestimmt Sitz. Die lernen das als Welpe innerhalb von 5 Minuten und weils von jedem Hinz und Kunz dann mal als Trick abgefragt wird, kennen die das Wort schon ungefähr. Und auch die Wahrscheinlichkeit, dass er bei geworfenen Keksen sofort abdreht und danach sucht, ist ja auch verhältnismäßig hoch :ka: .

    Aber Schwarze Hunde in der Nacht, sind schon eine Herausforderung. Ich hab Abends zur Löse Runde immer eine Stirn Lampe mit. Ist mir bei der Hundedichte bei uns so lieber, dass ich sehe wer oder was vor mir passiert.
    Bei Schwarzen Hunden ohne Leuchthalsband, sehe ich von weitem dann auch nur eine dunkle silhouette mit leuchtenden Augen xD . Aber reicht immer schon etwas für die Hunde, um ein wenig auf Distanz zu Kommunizieren und sich aufeinander einzustellen.
    Wenn wir im Dunklen von dunklen Hunden überrascht werden, ist allein der Überraschungs Moment ja schon immer Blöd.
    Tiny und ich sind auch schon mal mit Ausweich Sprung davon gehüpft, weil plötzlich was großes schwarzes das unter einer Bank lag hervor geschossen kam. Allein durch den Schreck waren die Hunde sofort auf Puls und Hibbelig.
    Wenn man keinen Tut Nix an der Leine führt, braucht man sowas wirklich nicht im Dunkeln.

    Starfield läuft in den großen Städten noch immer nicht. Aber nun Knick ich ein. Meine GraKa musste ich kaufen, als es damals keine gab und man nehmen musste, was grad irgendwo noch vorhanden war, wenn man keine Fantasy Preise bezahlen wollte.
    Macht Sinn, bis Black Friday zu warten oder?
    Aktuell sind sie alle meist noch übern UVP, aber laut dem Preisrechner von Idealo alle deutlich im Preis gefallen seit kurzem. Oft um 50% günstiger, wie noch vor 6 Monaten.

    Die neue Version von Ark ist ja auch draußen. Ich und mein Kind, wir sind große Ark Fans was PVE und die Mods angeht. Aber das soll wohl selbst mit RTX der 40er Generation nur mäßig laufen.
    Mit meiner Gurken GraKa brauch ich nicht mal über das neue Ark nachdenken xD .
    Aber schön solls wohl sein, nach den Videos zu Urteilen.

    Nur wenn man immer auf den gleichen unbelehrbaren trifft, sehe ich 2 Möglichkeiten. Den Hund zum Freund machen, oder dafür sorgen dass der sich mir nicht mehr nähert. Wenn man nicht so einen Hund wie Eros dabei hat, der deutlich Kommuniziert, muss man dann selbst sehr deutlich werden. :thinking_face:
    Find beides legitim. Wenn der Halter sich nicht um die Erziehung von seinem Hund kümmert, muss er mit Blöden Aktionen durch Fremde rechnen :ka: .

    Geht, wenn der eigene Hunde diese Distanzunterschreitung toleriert. Wenn Du Hunde hast, die diesen Hundetyp gelernt haben zu hassen, wird so ein Vorgehen evtl. schwierig ... (Meine wollen mit so einem nicht in der Reihe vor mir sitzen. ;) )

    Das ist Wahr! Mit meinem Rüden damals, war ich auch nicht mehr Nett, als der schon komplett Blind war und ich kein Bock auf Kloppereien neben dem Kinderwagen hatte. Weil irgendein Fremdhund in uns rein rennt. Da waren dann extra deutlichere Mittelchen immer mit dabei, Wurfkette, Abwehrspray...
    Hatte da auch kein Verständnis mehr über, wenn mir so Quatschköppe die ihren Hund nicht zurück gerufen bekommen, dann erklärten ich solle meinen Blinden, Tauben Hunde Opa halt mal Sozialisieren :face_with_rolling_eyes: .

    Ätzend.

    Kenne das auch so.

    Von Retrievern. Da macht Eros kurzen Prozess und es gibt ne deftige Ansage, so schnelle kann ich mich gar nicht vor ihn stellen. Inzwischen halten alle Retriever der Gegend großen Abstand zu uns. Die Halter raffen leider nicht wie unhöflich die Hunde sind, weil … Retriever eben … die lieben doch jeden und selbstverständlich werden sie auch zurückgeliebt :fear:

    Vielleicht sehen das manche auch anders und Trainieren dagegen an. Aber die werden eben wirklich sehr viel zurück geleibt und darum ist das gar nicht immer so Leicht, wenn der Hund fürs gefiddel von der anderen Person in den Himmel gelobt wird, für das Benehmen und man selbst ist am Schimpfen. Man muss da echt aufpassen, dass die andere Person dann nicht für den aaarrmen Retriever der grad Ärger bekommen hat, noch nen Trost Leckerchen hin wirft.

    Ben_auch_mal_hier wenn der Halter son Idiot ist, werfe dem Labrador Leckerchen auf eine Wiese oder in irgendein Gebüsch und geh.
    Vermutlich verknüpft der dich dann auch mit den Keksen und könnte noch häufiger kommen. Aber die Rasse hört eigentlich auch sehr gut auf andere. Also könntest du den mit etwas Übung auch auf Distanz Sitz machen lassen, dem seinen Keks weit weg in ein Gebüsch werfen, wo der lang mit suchen beschäftigt ist und gehst dann.

    Ich find die immer ganz Knuddelig, wenn die zu uns laufen. Ich Treff bei den Labis immer schnell den passenden Ton und hab dann 2 Streber Hunde vor mir hocken :herzen1: . Irgendwann dringt der Rückruf des Halters dann auch ins Ohr des Fremden Labis und die gehen wieder.
    Für meine Hündin find ich die auch ganz gut, um ruhig bleiben und schnelles runter fahren zu Üben :ka: .
    Ich seh das als Trainings Defizit bei ihr, wenn sie dann an der Leine anfängt mit dem Fremden herum zu Hüpfen.

    Aber wenn ihr die Wohnung verlasst, verlasst ihr die doch über den Flur?
    Bei mir hatten alle Hunde bisher den Aufenthalt zusammen im Flur, dann auch immer, mit dem zusammen raus gehen verknüpft.
    Ich weiß dass es bei manchen Funktioniert, dass die Hunde beim alleine bleiben im Flur sind. Ich hab bisher noch keinen Hund gehabt bei dem das so Funktioniert hätte.
    Vielleicht stellst du dir mit dem Flur als Übungs Zimmer fürs allein bleiben selbst ein Bein mit :ka: .

    Bei uns ist der Flur immer der unruhigste Raum, wenn wir die Wohnung verlassen. Meine Hündin verfrachte ich dann schon immer vorher ins Wohnzimmer, wo sie als Ritual eine Playlist zu hören bekommt, dann geht die Tür zu und sie schlummert ein. Während wir unruhig den Flur entlang Wuseln :tropf: und dann gehen, ohne dass der Hund durch unsere raus geh Hektik mit Nervös gemacht wurde.

    Ich nicht direkt, aber die Nachbarskinder. Laut der Mama wird die kaum noch genutzt (haben sie etwa ein 3/4 Jahr), liegt jetzt als Sprungpolster unter einer Sprossenwand. zum ausdauernden hüpfen ist sie dann irgendwie doch zu klein.

    Ja, deswegen wärs dann als Hüpfmatte fürs Kind + sekundär Liege Matte fürn Hund im Wohnzimmer vielleicht gar nicht so eine Geld Verschwendung. Wenn die dann ab nachlassendem Interesse noch ihr Zweites Leben fürn Hund vor sich hat :thinking_face: .
    Oder 2 Matten nebeneinander und mein Kind kann von seinem Klettergerüst drauf springen. Derzeit springt er immer auf sein Bett, was das Lattenrost an einigen Stellen schon nicht mehr mit macht.

    In einem Bericht über Junghunde hab ich mal gelesen, dass Junge Hunde irgendwann Sensibler bezüglich ihres Körpers werden können. Was Berührungen angeht, etc. Hatte mir da zuvor noch nie Gedanken drüber gemacht.
    Bei uns war das Geschirr, Halsband anlegen mal eine Weile schwieriger. Hätte ich mich drüber gebeugt, wäre meine auch Rückwerts gegangen. Hab es dann anders gemacht und immer im Hocken angezogen. Auch das Anleinen kann man mal eine Weile im hocken machen. Oder Leckerchen mal eine Weile, mehr Seitlich von sich geben, statt Frontal zum Hund.
    Du kannst auch die Boden Temperatur im Blick haben. Vielleicht mag dein Junger Hund, der eventuell noch ein Fell wie Kraut und Rüben hat, grad nicht so gerne sitzen, oder liegen.

    Aber Schön dass es dir auffällt :smiling_face_with_hearts: . Ich denke nicht dass es an der Bindung oder Ernsten Problemen liegt. Ich find auch die ersten Monate bis Jahre, muss man sich erst mal richtig kennen lernen. Dein Hund muss dich richtig Lesen lernen und du musst deinen Hund richtig kennen lernen. Wenn deiner eben Sensibler ist, dann darfst du dich daran auch anpassen.
    Es gibt Hunde vom Typ her, da kann man etwas deutlicher werden und es gibt Hunde, da reicht schon eine Hoch gezogene Augenbraue.