Möglich, dass meine mal dabei ist, wenn wir durch einen durch müssen.
Wir sind keine Weihnachtsmarkt Besucher. Aber meine kleine ist ein entspannter Stadthund. Hat sich mit uns auch schon öfter in Menschenmassen stapeln müssen, kurzzeitig.
Generell würd ich sie aber nicht bewusst zu sowas mitnehmen.
Der Markt bei uns ist einer der größten Deutschland. Dazu laufen da Betrunkene Menschen rum. Man kann nicht erkennen, wo Glasscherben auf dem Boden liegen... (Eigentlich kann man vor lauter Menschen den Boden gar nicht erkennen und muss mit dem Strom dadurch laufen.)
Beiträge von acidsmile
-
-
Bei uns sieht es genauso aus, im Alltag.
Schwieriger wird es bei uns jedoch noch, wenn das Verhalten durch Appetenz Verhalten ausgelöst wird. (Vermutlich nutz ich den Begriff grad nicht korrekt).
Hunger, oder Sexualtrieb zum Beispiel.
Wo die Hunde dann mit einem höheren Fokus auf Gerüche unterwegs sind.
Vielleicht zählt auch Buddeln dazu? Wenn nach einer Maus gesucht wird?
Für meine Hündin sind es: Heißhungerattacken, Bsp. nach dem Schwimmen. Mit Abbruch + notfalls Aversiv, krieg ich es kurzzeitig verboten.
Ich muss bei Heißhunger aber immer sehr deutlich werden, in Stimmlage, oder auch Körperlich wegschubsen.
Wirklich beendet wird die Heißhungerattacke nur, wenn sie was in den Magen bekommt.
Oder Sexuell Motiviert, wo ich das Wälzen zuordnen würde. Nach der dritten Läufigkeit und dem Scheinschwangerschafts Gedöns, ist mir dann auch aufgefallen, dass sich in stinkigem Zeug Wälzen wollen, immer in diesem Zeitraum auftritt. Da muss ich ja auch immer besonders deutlich werden.
Die letzte Läufigkeit waren wir oft täglich die gleiche Runde. Gewälzt wurde dieses Mal sogar nur 2x. Der normale Verbale Abbruch wurde dafür sogar bei einer toten und zum Himmel stinkenden Maus akzeptiert.
Kann Appetenz Verhalten eine Art Grenze sein? Oder ist dieses starke Triebgesteuerte Verhalten einfach eine schwieriger zu meisternde Hürde für einen Jungen Hund ?
Und ist überhaupt alles Abbrechbar?
Ich setz bei unseren 2 Themen aktuell lieber auf Prävention. Passe das Futter an. Oder packe einen Snack für Tiny ein.
Beim Wälz Thema weiß ich noch nicht so ganz. Es bessert sich ja. Aber die beste Prävention ist die Leine dran lassen, wenn ich schon merke, sie sucht nach Düften, am liebsten an Baumstämmen in Rüden Pinkelhöhe. Wege wo viele Rüden langlaufen, wenn da eine tote Maus liegt, oder Wildtierlosung während die Sexualhormone aktiv sind
. -
Ja, wäre Möglich. Ich ging davon aus, dass da weniger Flexibilität und Erklärungen mit zur Aufgabe folgten, da @Lima21 die Übung so ja auch nicht im ganzen mitgemacht hat.
-
Wenn da ein Trainer vor mir steht und mir sagt "Schick mal suchen" oder "Animiere mal zum suchen", mit verteilten Leckerchen auf der Wiese, würde ich vielleicht aus der Intuition heraus, in die Suche schicken. Könnte gut passieren. -
Warum sollte da bei einem sauberen Aufbau mit einem Kommando was kaputt gehen?
Die Kommandos die man da aber aufbaut, sind Stopp Signal, oder Abruf.
Keine Hemmung.
Dinge mal nicht aufzunehmen gehört eh dazu. Aber ich Hemme es nicht. Ich sag einfach "Ausspucken" und "weiter".
Es gibt keinen einzigen Grund den Hund den ich in die Suche, mit Signal geschickt habe, jetzt zu Hemmen. -
Der Hund war auf einer Wiese, hat geschnuppert oder wurde zum Buddeln oder Leckerlis suchen animiert - und dann kam der Abbruch.
Mir ging es um das suchen/buddeln schicken, um dann aversiv das suchen/buddeln abzubrechen, bei diesem speziellen Trainingsaufbau. Aber wie BieBoss ja auch schon erwähnt hat. vermutlich wars einfach die Lösung um eine Gruppentaugliche Übung zu kreieren.
Vielleicht würd mich der Übungsaufbau weniger stören, wenn was anderes verlockendes auf der Wiese verteilt worden wäre. Keine Ahnung, paar Spritzer Wurstwasser dort verteilen, damit die Hunde dort ohne durch die Halter aufgefordert zu werden herumschnüffeln
.
Aber aus Retriever Halter Sicht ist das vielleicht auch anders. Da stellt man sich hin, baut mit dem Hund ne schöne Suche auf und feiert den Finderwillen seines Hundes. Trainiert, dass der Hund auch in der Suche noch Kontrollierbar ist.
Die Idee, eine Suche dazu zu nutzen um einen Abbruch aufzutrainieren, da fühlt sich alles falsch dran an. Ich würds mit meiner Hündin so nicht machen. Die wäre wenn es doof läuft, Wochenlang beim Suchen gehemmt.
Mit anderen Arten des Übungsaufbau könnt ich sicher mehr mit anfangen. -
gehen eure Hunde da net ins Meideverhalten euch gegenüber?
Ne, nicht mal der Wurfkette gegenüber
.Wenn ich die dann nicht Flott einsammel, wird damit höchstens gespielt und rumgekaspert.
Aber der Abbruch an den Stellen, wo ich sowas nutze SOLL ja Meideverhalten auslösen. Aber es Löst nicht Meideverhalten mir gegenüber aus. Ein Geräusch das neben meiner stattfindet lenkt grad mal die Aufmerksamkeit wieder zu mir und natürlich kann das erschrecken, wenn sie grad nicht damit gerechnet hat. Hauptsächlich will meine gefallen. Sie kann mit dem Konzept Lob und Korrektur ganz gut was anfangen, um zu Lernen wie sie am besten gefallen kann.
Meine hat andere Dinge, wo ich sensibler mit ihr umgehen muss. -
Und dann hingehen und mit Wasser Abbrechen, fühlt sich unfair an.
Wie ein Vertrauensbruch
.Es wird ja nicht mit Wasser, sondern mit Kommando abgebrochen - das Wasser soll nur beim Durchsetzen helfen, laut der Beschreibung wird nur Wasser verwendet, wenn der Hund nicht sofort abbricht.
Ja, aber zuvor wurde die Hunde doch in die Aufgabe auf die Wiese geschickt. Und dann wird denen Plötzlich erklärt, das was ihre Menschen von ihnen wollten ist jetzt falsch?
Ich mein, die Sache mit dem Wälzen bei Tiny, da bin ich dann auch um das deutlicher zu klären mit richtigem Timing und nah an ihr dran, noch ein zweites Mal an der Wälz Stelle mit Tiny vorbei spaziert. Stelle ihr damit auch eine Falle.
Aber ich schick die doch nicht aktiv dahin und hau dann druff.
Oder hab ich den Trainingsaufbau falsch verstanden? -
Soll wohl auf das Gesamt Paket ankommen.
Tiny und Wasser ist eine Liebe fürs Leben. Sie hat letztes Jahr schon bewiesen, dass es besser ist, sie bei Wasserpistolen Schlachten nicht mit raus zu nehmen
.
Wir haben ein Na in unterschiedlichen Tonlagen und wenn es wichtig ist und sofort sein muss, noch mit Ausfallschritt. Denn Stufe 2(oder 3) wird dann auch Körperlicher. Aber das brauchts eigentlich gar nicht mehr so.
Bsp. sie guckt mir zu stark Vögel um uns herum an, da gibt es dann ein ruhiges "Na, wir Jagen keine Vögelchen", das reicht schon.
Will sie sich, weil sie Schwimmen war und Kohldampf auf dem Heimweg hat, von einem Pferdehaufen nen Snack im vorbei gehen mitnehmen und es muss schnell gehen, gibt es ein "NA!" und Ausfallschritt zu ihr und zack hüpft sie von den Pferdeäpfeln weg. Thema geklärt.
Und wenn sie abschätzt, ob ich nah genug überhaupt an ihr dran bin und sie ist Offline, fliegt auch mal ne Wurfschelle als Stufe 2 neben sie. Wenn sie sich wo Festschnüffelt und schon ihre Schulter anfängt zu lockern und ich ihr ansehe, das sie sich gleich in was auch immer fallen lassen will
. -
Was meint ihr so dazu?
Meins wärs nicht. Auch dem Hund auf die Wiese aktiv zu schicken und dann auf so eine Art abzubrechen. Ich schätze meine Hunde als Klever genug ein, um sich zu merken, dass ich sie da zum schnüffeln auf die Wiese geschickt hab. Und dann hingehen und mit Wasser Abbrechen, fühlt sich unfair an.
Wie ein Vertrauensbruch
.
Wobei wir heut ähnliches hatten. Unser Dummy Air Launcher ist angekommen und Tiny war ab dem ersten abgeschossenen Dummy voll on Fire
.Also wir lieben es
. Aber das Hirn wieder in Gang zu bringen war Fingerspitzen Gefühl nötig. Dachte ich müsste mit so einem Launcher, weniger laufen und vorbereiten
. Von wegen. Mit dem Gerät sind wir 10 Schritte zurück und ich geh selber Dummys einsammeln und Tiny darf sitzen und warten Üben
. Aber trotzdem Geil. Und mein Hund kann offenbar doch Markieren 