Beiträge von acidsmile

    Bei meiner Labi Hündin denke ich manchmal auch über Kastration nach. Nach jeder Läufigkeit folgte Scheinschwangerschaft mit Lethargischen Zuständen, für Zusammenarbeit fehlte auch der Kopf und das dann immer von Läufigkeits beginn bis ende ca. 2 bis 3 Monate lang, die einfach Doof waren. Aber bei einer Junghündin die sich ja auch noch Entwickelt würd ich den schritt noch nicht gehen. Die letzte Läufigkeit und die Scheinschwangerschaft danach war auch deutlich milder, was die Verhaltensänderungen anging.

    Am besten Funktioniert bei uns, dass ich sie gar nicht erst mit der Nase an jeden Baum und Pfosten dran kleben und Rüden Pipi inhalieren lasse. Unsere Wege sind dazu da, von A nach B zu kommen und wenn sie Leinenfrei an unserem Ziel ist, hat sie Möglichkeiten in Ruhe zu schnüffeln.
    Sie hat auch ein Pipi mach Signal, damit schick ich sie dann vom Weg runter auf eine Wiese und dann kann sie etwas schnüffeln und Pinkeln.
    Am besten halfen auch lange Spaziergänge in der Pampa. Dazu müssen wir auch extra rausfahren. Nach 2 bis 3 km Strecke hab ich meist meine normale Hündin dann wieder, mit der ich auch was arbeiten kann.
    Löse Runden bei uns in der Stadt machen wir kürzere Runden und am besten Funktioniert es, wenn wir zu einem Ort gehen, wo meine Hündin so ziemlich nie Hundekontakte hat.
    Zu Intensives Schnüffeln an Rüden Pipi breche ich auch mal ab.
    Meine Hündin kann Rüden gegenüber auch sehr aufdringlich sein. Da bekommt sie schon Feedback von mir, wenn sie zu penetrant mit der Nase zwischen Rüden Beinen steckt. Und Rammel versuche meiner Hündin (ja, auch Hündinnen machen sowas manchmal), das wird abgebrochen. Notfalls eben angeleint. Aber bisher hat der Abbruch auf Distanz geklappt.
    Und Auslastung ist natürlich auch Wichtig. Je nachdem wie stark meine Hündin in ihrer Lethargischen Phase steckt, brauchts halt vorher mal 2 bis 3 km Spaziergang in der Pampa zum Warm werden und den Kopf klar kriegen.
    Meiner Hündin hilft auch länger Sättigendes Futter. Wenn sie sich Satt fühlt, bleibt ihr Kopf auch klarer, selbst wenn die Jugend und die Hormone grad sehr aktiv sind.
    Über Mönchpfeffer hatte ich auch schon nachgedacht. Oder andere Dinge die der TA anbieten kann.
    Aber da die Scheinschwangerschaft und die Wesensveränderungen bei der letzten Läufigkeit deutlich milder gewesen sind und wir ja auch unsere Wege gefunden haben damit klar zu kommen, hoffe ich noch dass das Älter und Reifer werden ausreicht.

    Wäre dein Rüde meiner, würd ich erst mal so gucken, ob sich was verbessern lässt im Alltag. Zur Auslastung mal raus in die Pampa fahren, wo Fremde Hunde Gerüche deutlich weniger sind und den Rüden dort ordentlich rennen und bissel was arbeiten lassen. In Ruhe mal den Abbruch vom schnüffeln üben und mehr Unterordnung und Leinenführigkeit trainieren. Könnte in der Pampa deutlich leichter sein. Und auch Quatsch mit dir darf nicht zu kurz kommen. Zergeln, Apportieren, was suchen lassen...
    Und einen tag X würde ich mir wohl auch notieren. Ein paar Wochen versuchen mit verändertem Alltag was zu verbessern. Aber wenn nichts greift, dann eben mal den Chip testen.

    Tiny konnte schon als Welpe die Nase in den Wind halten und wusste immer genau, ob gleich ein Bekannter Hund um die Ecke kommt.
    Das Interesse an anderen Hunden war schon immer ausgeprägt. Hat sich durch zusammen Spielen, Training, Erziehung und dem Älter werden aber zum glück soweit verwachsen dass es immer angenehmer wird. Bis 7 Monate klappte damals aber sogar zuverlässig der Abruf von anderen Hunden.

    Bei uns immer sehr unrund. Würde es mehr aufteilen, wenn wir zu Fuß ein richtiges Feld oder Wald erreichen könnten.
    Schafen wir es nicht aus der Stadt raus, ist's mir persönlich zu wenig und zu viel an der Leine.
    Und schaffen wir es raus, laufen wir schon immer unsere 10km als Mensch. Wie viel der Hund dann läuft und schwimmt, keine Ahnung.
    Aber so im Schnitt sind wir 1,5 std. schon täglich irgendwie draußen.
    Mit Wald meist immer 3 Std. mit Fahrtwegen dabei.

    Bei uns wurde auch schon ab Säuglingsalter vorgelesen und gemeinsam gelesen. Kinder kennen ihre Bücher ja auch Ruckzuck auswendig und dann kann man irgendwann sagen "Jetzt liest du mir vor". Und viel passiert in den Büchern für Kleinkinder ja nicht gerade. Bei uns waren Bücher beliebt, wo es nur 1 Wort, oder 1 Satz auf der Seite gab. Und die kleinen sind dann so Stolz, wenn sie auch mal "Vorlesen" dürfen. Und sie merken sich nebenbei die Satzbilder und einzelne Buchstaben. Die Bücher von Eric Carle waren alle beliebt. Aktuell ist das Neinhorn auf Platz 1.

    Meine Hündin hatte sich letzten Winter beim warten auf den Bus, immer auf die Bank drauf gesetzt. Normal liegt sie auf dem Boden. Ich seh das als Zeichen, dass ihr im Winter zu kalt ist, länger auf dem Boden zu liegen. Dieses Jahr hat sie dann einen Mantel für sowas.

    Mein verstorbener Rüde, verweigerte Sitz und Platz wenn es Kalt war. Wirkte auch gestresster und lief sehr Staksig(hatte Spondylose). Mit Mantel dann nicht mehr. Der Hundeopa brauchte aber auch mit Mantel kein Sitz und Platz mehr machen.
    Der hatte auch keine Unterwolle und nur Hauchdünnes Deckhaar an den Beinen und am Bauch. Der Bauch war sogar ziemlich kahl. Der war sehr Glücklich mit seinem Mäntelchen.

    Unser Medical Training bringt die ersten Erfolge. Hab heut morgen schon 3 Krallen an einer Heiligen Vorderpfote nacheinander in aller Ruhe abschleifen können. Mit einer Kindersocke klappts auch mit dem Pfoten Fell. Danke für die vielen Tipps.

    Wir haben auch einen Casfury. Aber ich sehe trotz dem Licht, nicht das Blutgefäß. Ich überleg das mit einem Stift vorher zu markieren, wie kurz ich die Kralle haben will. Ich hab mal gelesen, dass sich durch Schleifen, die Blutgefäße auch zurück ziehen und beim Knipsen weniger.
    Ist da was dran? Weil ich die Krallen insgesamt gerne etwas kürzer hätte, auf Dauer. Wie es beim Knipsen machbar war.
    Es klackert nämlich oft, wenn meine Tiny über Asphalt läuft.