Beiträge von acidsmile

    Ich kann da eigentlich nur Fahrradanhänger empfehlen. Wir kommen mit unserem durch jeden Trampelpfad und auch mal über kurze Strecken Schlamm, ohne stecken zu bleiben.
    Außerdem gehen wir auch bei Regen, Wind und sonstigem Wetter in den Wald und da bringen Fahrradanhänger den besten Wetterschutz mit.
    Ersatzteile lassen sich auch während der gesamten Nutzzeit mit ziemlicher Sicherheit nachkaufen. Die paar Hundert Euro lohnen sich einfach.
    Und je nach Modell gehen die auch gut in einen Kofferraum.

    Mit Buggys hab ich fürs Gassi keine guten Erfahrungen im richtigen Wald auf Trampelpfaden gemacht. Da musste das Kind damals öfter für längere Strecken dann selbst gehen. Bzw von mir getragen werden, während ich den Buggy über die unwegsame Stelle bringe...
    Mit dem Fahrradanhänger hatte ich solche doofen Situationen eigentlich noch nie. Außer es liegt mal ein Baumstamm Quer. Wobei wir über kleinere tatsächlich mit den großen Luftreifen und mit etwas hier und da anheben auch gut drüber kommen.

    Ich find das Krallenschleifen ist aber viel einfacher und vielleicht auch angenehmer, wenn man beherzt zugreift. Bei uns gings relativ schnell mit dem Schleifer, weil auch unsere Methoden für die Schere sich etwas übertragen ließen.
    Meine ist durch das Gefühl an den Krallen irritiert + dem Geräusch. Und wenn ich die Kralle aber feste im Griff habe und auch etwas Druck mit bei ist auf dem Schleifer, dann wackelt die Kralle da nicht so stark mit und wahrscheinlich fühlt sich das ganze dann auch angenehmer an. Für meine funktionierts am besten, wenn ich die Kralle im Pinzettengriff an den Schleifer halte, das scheint sie am wenigstens unangenehm so zu finden.
    Bei meiner waren die Hinterpfoten anfangs weniger Problematisch, wie die heiligen Vorderkrallen :gott:. Da hab ich zügiger etwas mehr Kooperation aufbauen und Erwarten können.
    Auch wenn kleine Härchen an den Schleifer kommen, scheints zu ziepen. Da kommt dann eine Kindersocke mit kleinem Loch über die Pfote.
    Vielleicht machts das ganze auch einfacher, wenn man die Haare vorher etwas kürzt, damit es dadurch während des Aufbaus keine unangenehme Verknüpfung gibt.

    Wenn mein kleiner durch seine Lungenwurm Behandlung nicht mehr am Würmer ausscheiden ist, sondern halt sein aktueller Befall dann auch sichtbar ist, lassen wir Mikroskopieren bei einem TA. Vorher Bespreche ich es aber alles nochmal mit der Igelhilfe. Hat sich bisher bewährt vor jedem TA Besuch Rücksprache zu halten :tropf: .
    Auch Möglich das mein kleiner in 10 bis 14 Tagen nochmal die Lungenwurm Behandlung braucht. Weil er ja jetzt die Dosierung für schwache Igelchen bekommt. Zum Glück, weil selbst das ihn schon ziemlich mitnimmt. Aber erst mal werden halt jetzt viele tote Würmer ausgeschieden und da solls erst mal keinen Sinn machen. Ist schon langwieriger die ganzen Entwurmungen.

    Hab im Netz auch noch Infos gefunden, wo auch vieles über Mögliche Parasiten steht.
    https://igelzentrum.ch/images/Doc/Tierarzt-Info.pdf

    PS. Obwohl mein Erster Igel so voll mit Außenparasiten war, gab es damals in meiner Wohnung, mit Hunden und Katzen keine Floh Epidemie. Die Haustiere bekamen damals ein Spot on, alle. Also keine Ahnung, wie Geschichten entstehen das Hunde, Katzen, oder die Wohnung voll mit Flöhen wegen Igel Kontakt sind. Vielleicht gibt es das, vielleicht ist auch einfach das Mittel der eigenen Haustiere nicht so gut , oder es handelt sich um übliche Hunde/Katzen Flöhe die schon längst in der ganzen Wohnung ihre Nester haben :person_shrugging: . Will das Risiko nicht klein reden, aber bei uns gab es an den anderen Haustieren noch keinen Flohbefall, nur weil ein Verflohter Igel in die Wohnung gebracht wurde. Aber deren Mittel dagegen hab ich alle sofort aufgefrischt. Vielleicht lags dann auch daran.

    Was es mit diesen Öl Behandlungen auch noch zu beachten gibt, ist die Tatsache dass damit ja nicht nur Flöhe mit Öl Behandelt werden, sondern auch die Zecken. Eigentlich weiß man ja, dass man sowas nicht machen soll, Zecken mit Öl zu ersticken, auf dass sie im Todeskampf ihren ganzen Rotz in ihren Wirt pumpen. Aber bei Igel liest und hört man es dann anders und dann denkt man daran gar nicht mehr.
    Mein kleiner kam nach einigen Tagen, in ein Öl Bad, was ich ihn in einer Tupperdose vorbereitet hatte. Es waren nirgendwo Zecken zu sehen. 3 Tote Flöhe schwammen dann rum. Obs das jetzt so wirklich gebracht hat :person_shrugging: . Ein wenig sauberer war er dafür dann immerhin.
    Fürs Aufwärmen lag er auf einem Kirschkernkissen, welches in eine Tüte eingewickelt war, weil die da auch mal drauf Pinkeln und darum dann Zewa gewickelt. Beim Kissen tauschen, lag da anfangs dann manchmal 1 Floh drauf, der wurd zerquetscht und weggesammelt. Auch kann man durch die Stacheln gehen und Flöhe mit ner Pinzette wegsammeln. Aber bei meinem kleinen gabs da auch gar nicht so einen starken Befall, dass ich da Angst wegen Blutanämie hatte oder so.
    Mein Erster Igel war in ein Zeckennest gefallen. Der bekam auf die Stacheln was dagegen drauf + Tagelanges absammeln mit ner Zeckenzange.
    Bei dem waren die Außenparasiten schon Lebensbedrohlich. Der war mit dem Blutverlust durch die Biester ganz Schwach und Blühte sofort auf, als die weg waren.

    SabineAC69 da braucht jemand noch dringend Hilfe.

    syrinx ich schick dir auch mal eine PN von den Daten meiner Igelhilfe und Beratung. Da bekommst du Informationen satt.

    Wir haben Flöhe tatsächlich vor allem mit täglicher Reinigung und Wasser beseitigt bekommen. Die sind nicht sehr Langlebig. Am ersten Tag wurde der kleine etwas abgeduscht und da sind schon ein paar den Abfluss runter gespült worden.
    Als Unterlage kommt in die Igelbox Zeitungspapier und das wird täglich gewechselt. Bei uns manchmal auch mehrmals, damit das kleine bloß nicht wieder durch Wurmkot läuft, oder in den Napf shitet und dann mit der Nase wieder dran ist...
    Also ganz viel Hygiene in der Box und die Flöhe sind bald Geschichte. Die Flöhe sind für den Igel halt auch vor allem lästig, aber schicken ihn nicht über die Regenbogenbrücke, im Gegensatz zu vielleicht unpassenden Mitteln.
    Meine Hündin bekam aber ne Tablette gegen Flöhe. Das übern Hund nicht doch welche fröhlich bei uns in der Wohnung rumgetragen werden, fand ich schon wichtig. Die lebt ja nicht in einer Box, sondern chillt auf der Couch :lol: .

    Wie ich mittlerweile gelernt habe, gibt es Unterschiedliche Mittel, gegen Unterschiedliche Wurmarten und alle sind irgendwo unterschiedlich schädlich. Und da ist SabineAC69 ja auch sehr Erfahren.
    Meine ersten Fundigel wurden nur 1x beim Tierarzt behandelt. Mittlerweile weiß ich, dass die dann definitiv nicht Wurmfrei waren, aber zum Glück offenbar stark genug um damit Leben und wachsen zu können.

    Klasse, es gibt viel zu wenig Päppler.

    Ja und da ist ja auch viel drüber zu Wissen.
    Bei meinem ersten Fundigel ging ich Vertrauensvoll zum Tierarzt. Dieser jagte erst mal 3 Spritzen ins Tier. Zuhause las ich dann, dass das vermutlich gar nicht gut war. Aber zum Glück war er zufällig etwas Erfahren mit Igeln und die Igelchen die ich zu ihm brachte, gediehen wunderbar.
    Jetzt wohnen wir woanders und ich bin ja schon leicht schockiert, dass ich in der Großstadt praktisch keine Erfahrenen Tierärzte finden kann.
    Ohne schon etwas Vorwissen, wäre ich vielleicht am Fundtag am Wochenende zur offenen Tierklinik gefahren, wo sie dann Statt L. als Ersatz was anderes genommen hätten :shocked: . Dann wär der am gleichen Tag noch Hops gegangen. Die hatten am Telefon nämlich ein Ersatzmittel vorgeschlagen, wo man sofort als erste Sucheinträge nur Warnungen zu findet :no: . Die Igelstationen sind mit denen wohl auch etwas auf Kriegsfuß, weil kein Austausch zur richtigen Behandlung angenommen wird.
    Sind alles so Dinge, da rechnet man ja erst Mal nicht mit.
    Bei einer anderen Stelle, des Tierschutzvereins die auch Wildtiere dann aufnehmen, hat mir mein Bauchgefühl schon gesagt "Besser nicht. Da heißt es Friss oder Stirb". Weil da krieg ich öfter Angestellte mit und die machen da einen Job. Zugegeben, denen kann man nicht Vorwerfen, dass sie nicht um jedes Tier mit aller Fürsorge Kreisen. Aber glaub auch da wärs der sichere Tod gewesen, für so einen kleinen.

    Den Schleimlöser bekam er schon vor dem L. und bekommt er regelmäßig. Hab nun eine Menge hier für die Igel Notapotheke nach Empfehlungen der Igelhilfe. Weil er hier entspannt ist, einen guten Eindruck machte und seine Tagesroutinen hat, blieb er für die Behandlung hier. Wenn sich was ändert, dann zieht er zur Station um.
    Und ich lern nebenbei noch ganz viel durch das Mentoring zur Igelpflege, weil es ja auch nicht der erste Igel bei mir ist und wahrscheinlich auch nicht der letzte sein wird.