Beiträge von acidsmile

    Und als ich sie auf Distanz ja sah, konnte man ihr die Angst/Unsicherheit förmlich ansehen, aus dem Schutz des Waldes heraus zu kommen. Sie sah mich, wedelte und versuchte sichtlich sich zu überwinden zu mir zu kommen. Aber sie traute sich nicht aus dem Wald, wie eine unsichtbare Barriere.

    Ich hab im Dummytraining mit meiner Hündin gelernt, das Gelände Übergänge auch immer Barrieren sind.
    Trampelpfade, oder Wald zu Wiesen Übergänge und manchmal auch Schatten, können wie eine Unsichtbare Wand wirken.
    Hab mit meiner Hündin jeden Gelände Übergang Üben müssen :tropf: .
    Wenn dein Trainer sich mit Dummytraining gut auskennt, dann kann er dir da ja auch Übungen zu dem Bereich zeigen. Vielleicht hilft es euch ja, dass dein Hund dann nicht so Hilflos da steht, wie bestellt und nicht abgeholt.
    Und wenn dein Hund so Kopflos los rennt, dann vielleicht auch lieber nicht mit geworfenen Dummys arbeiten. Sonst kriegt deine Hündin das ja gar nicht mit wo sie lang läuft :denker: .

    Eure antworten werde ich heute Abend alle Mal meinem Hundekind vorlesen, damit sie merkt, wie gut sie es hier hat :lachtot:

    Hier gibt es nun ja - Bubeck Pansenkekse der zählt aber eher zu großem Leckerli. Sollte es mal länger halten, ein Rinderohr für die Dame (joar so 3 Stück die Woche). Das ist allerdings nach 20-30 Minuten weg. Also nichts mit zeitlicher Begrenzung :pfeif: Getrockneter Pansen ist keine Herausforderung und auch ruckzuck weg wie der Keks. :skeptisch2: Gleiches gilt für Hasenohren. :tropf:

    Und um an die Linie zu denken liegt hier immer noch eine Kauwurzel zur freien Verfügung rum.

    :thinking_face: Das meint ich mit der Suche, nach der Nadel im Heuhaufen. Kaum etwas davon zählt bei uns als "Kausnack".
    Ist bei Hunden eben schon recht Individuell.
    Früher bei meinen Hunden lagen Rinderhautknochen fast 1 Monat rum. Meine kleine Tiny knabbert an sowas jedoch unermüdlich. Selbst 1m Ochsenziemer wird in einem Rutsch weggefuttert. Sowas hält dann auch mal länger. Aber Rinderohren sind eigentlich nur noch ein besseres Leckerlie.
    Und Ochsenziemer etc, wo meine dann wirklich ne Stunde dran hängt, ist mir dann eher was für Feiertage, als was Besonderes.

    Kausnacks waren wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Also Kalbshufe überleben Halbwegs lange mittlerweile. Aber üblicherweise gibt es aus einer Snackpaste etwas in ein Hartgummi Teil gequetscht und das darf meine Hündin dann bearbeiten. Ist die kalorienärmste Variante, mit der längsten Lebensdauer.
    Statt Rinderhautstreifen zu kaufen, kauf ich neuerdings lieber ein Stofftier und werfe das hin. Eher was günstiges. Grad hat meine kleine einen Obi Bieber für 5€. Könnte ne Woche halten und Freude bringen und ist damit jedem Kausnack im Preis Leistungs Verhältnis überlegen. Wenn ich ihn hier und da zwischendurch zusammen Nähe, kann der für 5€ als Kauspielzeug sogar 1 Monat halten, Optimistisch gedacht :hugging_face: . Und hat dann gar keine Kalorien :bindafür:

    Er wird wohl mein einziger Hund bleiben.

    Carlo hat hier bei meinem Mann und mir einen zukünftigen Hundewunsch auch sehr stark negativ beeinflusst. Bei mir schwankt es, je nach aktueller Carlo-Verfassung, auch ganz stark zwischen "nie wieder einen Hund" und "ich kann mir ein Leben ohne Hund nicht mehr vorstellen". Wobei es sich mit den Jahren doch langsam eher in letztere Richtung verschiebt.

    Gleichzeitig hab ich aber auch ein bisschen Angst davor, einen zukünftigen Hund immer mit Carlo zu vergleichen - denn wenn wir ehrlich sind, wird Carlo da immer schlechter abschneiden. Ich will nicht im Nachhinein noch so oft denken müssen "Ja, das wär mit Carlo nie gegangen" oder "So einfach kann also ein Leben mit Hund sein"...

    Was wäre denn so schlimm daran? Mein schwieriger Rüde aus dem TS ist nu auch schon 9 Jahre über die Regenbogen Brücke. Nach dem hab ich erst mal einige Jahre Hundepause genossen/gebraucht.
    Und jetzt genieße ich das Leben mit meiner Hündin als Familienhund :smiling_face_with_hearts: .
    Selbstverständlich denk ich oft an den Knallknopf. Aber nie im schlimmen. Mein Kind hat auch gelegentlich schon zu hören bekommen "Wäre mein Jackyli noch am Leben, der hät dich schon drei mal gefressen :rolling_on_the_floor_laughing: . "
    Aber ich denk dabei gar nicht an das Beißpotential, weil das war ja durch Management Maßnahmen soweit gut im Griff und bei mir hat der nie wen beißen können. Sondern ich hab sofort alles was Toll war in Erinnerung. Die verschmustheit, den WTP, die tollen Jagdhund Gene :smiling_face_with_hearts: .
    Ich denke gern an den verrückten zurück.

    Was mir aber am meisten zugesetzt hatte, war das Allein Bleiben Thema. Ein Hund mit Konflikt Potential den man nicht einfach nem Gassigänger in die Hand drücken kann und auch nicht in irgendwelche Pensionen rein werfen kann, der aber immer mit muss....
    Sowas will ich wirklich nicht wieder haben. Irgendwann als Rentnerin vielleicht, mit eigenem freistehenden Haus und dreifach gesicherten Zaun :lol: . Weil eigentlich hat die Arbeit mit dem Knallkopf ja auch irgendwo Spaß gemacht. Man lernt viel und hat ein sehr intensives Hobby xD .

    :thinking_face: Hätte ich damals meine Spitz-Labi Hündin in den Wohnungsflur platziert, hätte die den Job angenommen und alles was im Hausflur passiert gelauscht und gemeldet. Jedenfalls wurde mir das so von Nachbarn damals mitgeteilt :ops: . Danach wurde sie im Wohnzimmer begrenzt, da schlief sie dann auf der Couch.
    Bei dir jedoch, scheint es ja irgendwie, irgendwo zu passen mit dem Flur, dass dein Hund da in den Schlaf findet und never change a running System :ka: .
    Mit unserer Labi Hündin mussten wir auch etwas Kreativ sein, weil wir 24/7 praktisch Zuhause sind. Meine Hündin musste das ganze erste Jahr alleine in einem Zimmer schlafen, damit sie mit dem alleine einschlafen generell erst mal keine Probleme entwickelte. Wir hatten an den Türen Türgitter. So konnte sie sich auch in den Flur legen und uns sehen, bei Bedarf. Oder halt auf die gemütlichere Couch gehen zum schlafen. Ich fand die Türgitter auch so immer praktisch, dass der Hund nicht ständig hinterher latschen konnte. Und vor allem, dass es keine Kommandos braucht.
    Ob meine Hündin sich irgendwo bequem ablegte, oder sich ans Türgitter quetschte und auf dem nackten Boden schlief, war ihr dabei überlassen. Wenn sie im Flur lag und ich das Gefühl bekam, sie stalkt uns durch diese Türgitter, ging im Zweifelsfall einfach Kommentarlos die Tür zu :tropf: .
    Insgesamt hab ich versucht, so wenig wie Möglich den Hund bei allem in meinen Fokus zu setzen. Wenig Blickkontakt, wenig Ansprache, keine Signale. Weil darum geht es ja eigentlich. Der Hund hat Sendepause und ich hab anderes zu tun, als mich um den Hund zu kreiseln. Authentisch. Notfalls hab ich mir irgendwas gesucht, womit ich mich beschäftige und die Konzentration vom Hund weg krieg.
    Manchmal hab ich sie auch von mir Fortgeschickt und damit da kein ewiges hin und her stattfand, Türgitter hinterm Hund zu und das Thema war erledigt.

    Wir waren heut mit Tiny im TH, da ich mich Schock Verliebt hatte in eine Cocker Spaniel Omi :smiling_face_with_hearts: . Bin nachdem ich sie vor Ort gesehen habe, noch ne Ecke mehr verliebt. Aber leider sehe ich sie mit ihrem Thema nicht bei uns :loudly_crying_face: . Denke sie hat echten Stress beim Allein bleiben und auch durch den Verlust ihrer vorherigen Familie noch. Da fehlt mir einfach der Zweite Erwachsene im Haushalt, um 24/7 Notfalls abdecken zu können, an Betreuung :frowning_face: .

    Mit Tiny hatte ich schon öfter den Gedanken, sollte mir irgendwas passieren, würd ein Hund wie sie vermutlich grad mal bis zum Anmelde Zimmer im TH kommen und Zack, wär sie vermittelt.
    Und offenbar stimmt das sogar :headbash: .
    Als wir grad auf dem Weg nach draußen waren, wurde ich prompt von einer Familie angesprochen, "ob die aus dem TH ist und vermittelt wird?"
    10 Minuten TH Aufenthalt, schon die ersten Interessenten :thumbs_up: :lol: .

    Aber ich hoffe für die süße Cocker Omi finden sich bald die richtigen:smiling_face_with_hearts: .

    Bei uns wird leider der meiste Dreck aus dem Bus mit genommen. "Sauberer", aber Nasser Hund der in einen Bus steigt, ergibt hinterher einen halb geschwärzten Hund. Das ist Zeug das mag ich nicht für lange Zeit am Hund haben. Aber durch das Kurze Fell reicht ein Bademantel und ruckzuck ist das Fell trocken. Find es auch praktisch, das wir gleich die Lose Haare raus streichen können. Dadurch fliegt nie so viel in der Wohnung rum.

    Maevan oder du brauchst mehr Kekse?
    Beim Dummytraining dürfen sich Hunde, wenn sie Nass sind nicht schütteln, mit dem Dummy im Maul. Am einfachsten find ich es, das Gefühl des nassen Fells schön zu Füttern. Wenn das Fell Nass ist und alles runter läuft und tropft, werden non stopp Kekse in den Hund gestopft. Irgendwann finden die das Nasse tropfende Fell gar nicht mehr so komisch.
    In der Wanne lässt sich das Konzept mit einer Schleckmatte, die du mit Saugnäpfen an die Fliesen befestigen kannst, ja auch gut einbauen. Würde etwas wählen, was es nur in der Wanne gibt und die Freigabe gibt es sobald du mit der Duschbrause am Hund bist.