Hilfe bekomme ich bei sowas nur von meinem Tierarzt. Von der Polizei hör ich nur, daß sie da nicht zuständig sind.
Darf ich mal fragen, in welchem Bundesland du wohnst?
Wohnst du eher sehr Ländlich?
Ich kenne es auch nur, alles über die Polizei laufen zu lassen. Ich hab bisher immer Städtisch gewohnt und da gab es immer ein Städtisches oder Privates Tierheim. Diese haben üblicherweise eine 24/7 Erreichbarkeit, oder aber einen Zwinger, der von der Polizei für Fundhunde auch mitten in der Nacht genutzt werden kann.
Mein TS Rüde war 10KG leichter wie ein DSH, aber für den haben wir im Tierheim damals schon mit 3 Personen gestanden und ihn fixiert um den MK anlegen zu können.
Darum find ich die geschilderte Situation auch insgesamt eher Suboptimal, wie da alles gelaufen ist. Glaube ich hätte den Hund, aus dem Bauch heraus im Auto hocken gelassen, bis Fachkräfte kommen, die einen um sich beißenden Hund sichern können. Unter 3 Kräftigen Erwachsenen Menschen, hätte ich vermutlich die Kofferraum Tür gar nicht geöffnet.
Grad wegen dem sich winden, wie ein Al.
Meinen TS Rüden mussten auch mit Mk noch die Vorderpfoten und der vordere Bereich Fixiert werden, weil der sonst alles daran setzte, sich den MK runter zu ziehen.
Einfach irgendeinen MK an einen Hund drum machen, der MK tragen nicht gewöhnt ist, da ist überhaupt nichts sicher. Die haben den unpassenden Mk doch schneller vom Kopf, wie man
sagen kann.
Eine Maulschlaufe binden, wäre vermutlich noch Machbar gewesen, wenn die Anwesenden Personen Erfahrung damit gehabt hätten. Für solche Fälle, hab ich auch immer gern eine Mullbinde dabei. Wenn ein Hund schmerzen hat, kann selbst der netteste Hund um sich beißen. Better safe than sorry. Aber ein Hund der schon abschnappt, dem würd ich mich auch nicht mehr nähern. Weder um die Leine zu halten, noch um eine Schlaufe drum zu machen
.
Meinem eigenen Hund schon, aber nicht einen Fremden.
Unser Tierheim hat sogar einen ganzen Beiß Schutz Anzug. Damit hätten die diesen Hund vermutlich am Fundort dann abgeholt.