Huhu,
super Thema
. Schön das es auch so oft vorkommt, das Hunde in der anfangs Zeit im neuen Zuhause so Problemlos sind.
Am meisten vermiss ich bei meinem Rüden, das er die ersten Wochen so gut allein bleiben konnte. Bis zu dem Tag wo ich schon von draussen ein Bellen hörte und mir auch sofort ein Nachbar entgegenkam und von 2 Stunden dauer Bellen berichtete
.
Seit dem hat sich das erledigt einfach so spontan ohne an die Hunde zu denken aus zu gehen
.
Naja dafür war zu diesem Zeitpunkt auch schon eine kleine aufkeimende Bindung.
Als die Bindung auch endlich draussen beim Spazierengehen zu spüren war. Ich also nicht mehr wie Luft behandelt wurde, war der Kerl leider schon ein 1A Leinenpöbler :/ .
Bei Fremden hat er wieder seine individual Distanz von 2metern. Die behandelt er allerdings auch wie Luft und interessiert sich nur fürs Jagen.
Aber damit er wieder kleine Brötchen backt muss ich auch komplett ausser Sichtweite sein.
Meine Trainerin nahm ihn auch mal und wollte mir was zeigen, nur Pöbelte er munter weiter und behandelte sie wie Luft
.
Naja hat nicht nur was mit frechem unsozialen Verhalten zu tun, sondern auch wegen mangelnder Frusttoleranz. Die sich leider nicht von heut auf morgen aufbauen lässt. Oder dadurch das man von anfang an Konsequent ist und Regeln aufstellt. Die hatte der Kerl nämlich mehr als genug
Beim nächsten Second Hand Hund erlaub ich erst Hundekontakt, wenn schon eine Bindung da ist. Manchmal schadet es sicher auch dem Menschen nicht, wenn man erstmal kleine Brötchen backt mit nem neuen fremden Hund.
Wenn ich von anfang an nicht soviel vertrauen und selbstverständlichkeit in sein Verhalten gesetzt hätte, dann wären meine Nachbarn sicher nicht 2 Stunden durchgehend beschalt worden...