Beiträge von acidsmile

    Was ich auch noch sagen kann nehme ja selbst Diazepam, teils in Dosen die andere sofort einschlafen lassen würden. Nur wenn eine Krankheit besteht, dann normalisieren solche Medikamente lediglich den Zustand. Also ich fühl mich mit meinen Medis dann lediglich wie jeder andere gesunde Mensch.

    Wenn man das etwas vom Mensch auf Hund übertragen kann. Wenn du Fussel Diazepam als Notfall medikament verabreichst, du wirst ihn nicht träge dadurch machen oder unaufmerksam. Er wird sich einfach genauso fühlen wie jeder andere gesunde Hund.
    Vielleicht etwas später dann nen tieferen Schlaf haben, aber es tritt erstmal ne entspannung ein und man fühlt sich normal. Was sehr Beruhigend wirkt.

    Darum mach dir da nicht zuviele gedanken drum.

    So schlimm sind aber die Epilepsie Medikamente auch nicht.

    Sie sind die ersten Tage wirklich schon heftig. Glaub hatte es schon geschrieben, meine Katze war die ersten Tage kaum zu sehen, hatte noch einen Anfall wo sie fast vom Tisch fiel, trotz Medikamente.

    Aber es findet zum glück eine Gewöhnung daran statt. Es wird ein gewisser Medikamenten pegel gehalten. Anfangs noch hoch Dosiert. Weil der Körper sich eben erst daran gewöhnt und die Anfälle einfach aufhören müssen. Danach wird langsam runter Dosiert auf die minimale Dosis.

    Bis man die richtige Dosierung gefunden hat dauerts leider tatsächlich etwas länger. Manchmal hat man glück und es passt sofort und manchmal dauerts auch paar Monate.

    Man darf da nicht ungeduldig sein und die ersten Tage im schlimsten Fall Wochen wird Fussel eben sehr träge sein. Doch sobald die richtige Dosierung gefunden ist, wird Fussel so sein wie sonst auch immer.

    Wird genauso aktiv sein, genauso aufmerksam, nur eben ohne Anfälle.

    Epilepsie ist schon sehr gut Behandelbar. Meine Katze rennt hier auch nicht wie ein Zombie rum seit wir die richtige Einstellung auf die Medis haben. Und die mit denen ich mich schon ausgetauscht habe, die sogar Epilepsie Freigänger katzen haben, die bekommen sogar ne noch höhere Dosis wie meine Katze und rennen natürlich auch nicht wie Zombies rum und sind völlig klar und bei vollem Bewusstsein.

    Find das sehr Individuel auf deine Hunde abgestimmt und auch sehr gut :gut: .

    Bei mir würds ja nicht klappen, weil meiner würde mich mit meiner Hündin in den Wald Marschieren lassen und den fremden Hund attackieren, oder wenns ein Mädel ist Imponieren... .

    Finds aber schön das du Lucy eine Alternative gezeigt hast mit der sie sich wohlfühlt. Finds auch schön das sich Grisu da wohl auch etwas an euch anpasst :smile: .

    Kannst da Stolz auf dich sein die richtige Methode für deine Hunde gefunden zu haben, die sogar für beide klappt :gut: .

    Habs mir auch grad angeschaut von Knut. Meine Katze ging auch so bei ihrem 10min Anfall, auch mit einem Bein so verkrampft hoch ziehen im Kreis und dann das umkippen...
    Epilepsie wird ja leider manchmal auch durch Krankheiten ausgelöst und tritt dann ganz plötzlich auf :sad2: .

    Mach dir aber erstmal keine Gedanken darum! Mein Tierarzt hat gesagt, wenns meiner Katze ansonsten gut geht, sie Gesund erscheint, keine veränderungen hat, dann wird es wahrscheinlich Epilepsie sein.
    Bei Knut wars dann doof das er im Wasser gelandet ist :sad2: .

    Wenn dann noch die Epilepsie Medikamente anschlagen ist man eigentlich aus dem gröbsten raus.

    Meine Katze hat ihre Anfälle ja immer bekommen, wenn die zu mir Kuscheln gekommen ist :verzweifelt: . Hab die auch als wir das mit den Medikamenten angefangen haben noch längere Zeit einfach weggeschoben. Der Gedanke es könnte ein Anfall kommen der hält sich leider etwas länger. Die Angst davor geht eben nicht von heut auf morgen weg.

    Wenn man aber erstmal die gewissheit hat das das Tier gesund ist und da keine Krankheit hinter steckt, dann kann dir schonmal ein Stein vom Herzen fallen. Weil jedenfalls für katzen und bestimmt auch für Hunde, die Medikamente wirken richtig gut. Katzen können bei richtiger Medikamenten einstellung sogar wieder Freigänger werden und ein völlig normales Leben weiter führen.

    Ausser jeden Tag um die selbe Uhrzeit eben das Medikament kriegen. Schon ist der Spuk vorbei und auch dein Fussel würde wieder ein völlig normales Leben führen.

    Fühl dich gedrückt :hug: wenn die Ergebnisse alle gut ausfallen, dann musst halt täglich ne Tablette unters Futter Mischen und euer Leben wird ganz normal weiter gehen, sogar dank Medikamente ohne Angst vor Anfällen.

    Bei so großen Hundegruppen spielt glaub ich auch eine gewisse Massendynamik eine Rolle.

    Am Samstag waren auch mehr Hunde als sonst bei mir auf dem HuPla. Bei jedem gepöbel/gezicke was Jack hörte, drehte er sich sofort in die richtung und drehte auf. konnte sich kaum Konzentrieren und weil hier Zuhause schon Stress ist war ich eh genervt.

    Auch wenn ja mein Jack nen Pöbler ist, aber bei meiner Hündin steht der sowas von unterm Pantoffel. Die hat ja die offene Analdrüse, die ja am Dienstag raus operiert wird. Da will Jack immer Schnüffeln und meine Hündin hat den gestern sogar getackert, weil die deswegen schon auf 180 ist.
    Aber das lässt der sich alles gefallen. Glaub der würd sich sogar den Kopf abreißen lassen von ihr. Nur bei fremden Hunden auf voll Aggro Obermacker Pöbeler machen, versteh einer die Hunde :???: .

    Zitat

    Muss ehrlich sagen, dass ich so was noch nie mitbekommen habe und etwas geschockt bin....Dachte es wäre selbstverständlich seinen Hund da bei sich zu halten...Aber ich glaube ich bin da immer etwas zu naiv...Ich denke ja auch das wäre bei entgegenkommenden Pferden, Radfahrern, Jogger usw., normal...

    War in Wuppertal auch regelmäßig an ner Schafherde vorbeigegangen und das da Menschen ihre Hunde die Tiere hetzen lassen find ich total irreal.
    Aber scheint ja ein richtiges Problem zu sein.

    Meine Hündin macht auf andere Tiere son netten Eindruck das die Schafe immer am Zaun zum Beschnüffeln zu uns gekommen sind :???: .

    Aber das ist ja einfach nur Assozial hoch³ wenn HH ihre Hunde die Tiere jagen lassen :explode: .

    Huhu,

    hab ja auch so meine Problemchen und Therpien ect.

    Aus meiner Erfahrung. Fang erstmal deine Therapie an, warte ab wie dich dein Therapeut einschätzt. Wenn er sagt Klinik wäre besser, dann steht ein Hund im weg. Deine Gesundheit geht vor!
    Wenn er aber sagt, das ist alles so bei dir hinzukriegen dann spricht da garnichts gegen.

    Meine Hündin war überhaupt der Grund wieso meine erste Therapie ein Erfolg war. Vorallem bei Depressionen. Wenn man seinen Hund liebt überwindet man sich einen Regelmässigen Tagesablauf zu Strukturieren. Mit Hund bleibt dir ja nichts anderes übrig ;) .

    Vorallem mein Zweithund, der ja nen kleines Problemhündchen ist, ist für mich genau richtig :D . Mich baut jeder Erfolg den ich mit dem Hund hab unheimlich auf, auch wenns bei manchen problemen Monate dauert. Das sind Glücksgefühle Pur.

    Nur ein Klinik aufenthalt ist halt für mich unmöglich. Obwohl das die schnellste möglichkeit wäre alles auf die reihe zu kriegen.
    Gibt noch als Alternative die Tiefenpsychologie und den Psychoanalytiker wenn man nicht die möglichkeit zur Klinik hat.