Glaube Menschen mit 2 Hunden, wo ein Hund ein Angst Hund ist denen fehlt oft das Gespür und Feingefühl für den Ängstlichen Hund.
Weiß nicht ob man das so nach nem halben Jahr schon entwickelt hat. Zb.: Wenn ein Jäger im Wald mal geschossen hat, dann weiß ich genau, auch wenn meine kleine noch panisch an der Leine zieht, wann ich sie wieder von der leine machen kann und durch Spielen wieder "Normal" machen kann. Auch seh ich ganz genau, wann es Sinnlos ist und ich den Spaziergang beenden muss, damit die den Spaziergang nicht unnötig als schlechet Erfahrung einspeichert.
Zudem hat man ja immerwieder Fortschritte und dann gibts wieder paar Schritte zurück. Das kann schon 1-2 jahre so gehen bis man auf nem relativen "stabilen" stand ist.
So sehr spricht nichts gegen einen zweiten Hund. Nur wärs viel einfacher zu warten bis du deinen Hund nur anzusehen brauchst und genau weißt wie dein Hund sich fühlt. Vorallem Situationen die für deinen Hund schwierig sind schon vor deinem Hund erkennst.
Dann lässt sich das ganze mit nem zweiten Hund auch alles viel leichter Managen. Dann kannst du auch viel besser einschätzen, je nach Situation, welcher Hund mehr Priorität hat.
Bei der Sache mit dem Biergarten kann ich aber noch Tips geben. Nehm immer reichlich leckerlies mit und stell die auf den Tisch für deine Bekannte.
Lass deinen Hund einfach bei dir unterm Stuhl liegen, so das sie durch deine Beine etwas abgeschirmt ist und ihre ruhe hat.
Aber deine Bekannten können ja ruhig mal unterm Tisch paar Leckerlies verteilen. Rückzugsort ist ja wieder bei dir unterm Stuhl, wo dann auch keiner ausser dir dran gehen sollte.