Beiträge von acidsmile

    Naja wenn er sich tatsächlich zu dir zurück zieht, wenn der andere Hund zu dir kommt dann kannst ruhig einfach gehen und deinen Hund allein machen lassen. So wie du es hier geschildert hast müsste dein Hund dann ja zu dir rennen.

    Hab ja gestern feststellen können das mein Rüde nen Macho ist... Also der würde so nicht reagieren wie deiner. Der ist Gestern nen Doppelt so großen Hund wie er ist hinterher und wollt dem die Pfoten auf den Rücken legen und ihn mit geknurre und schnappen unterwerfen :/ . Meiner wollt eindeutig ne Prügelei anfangen und ein auf Macho machen. da war nichts mit Schwanz eingekneife und auf entfernung Pöbeln.

    Also kannst eher von Angst oder Unsicherheit ausgehen.
    Vielleicht hätte es geholfen, wenn du auf den goldi als gutes Beispiel voran zugehst und den goldi Begrüßt hättest. Nach der Begrüßung wenn deiner immernoch gepöbelt hätte dann deinen zurechtweisen.

    Musst ausprobieren wie es am besten Funktioniert. Aber Macho steckt da wohl eher nicht dahinter.

    Wenn du auf nummer sicher gehen willst, lass ihn nochmal beim Tierheim testen. Denn da rufen Menschen die einen hund finden meist als erstes an.

    Wir haben was gefunden was wir gemeinsam machen können :smile: .

    Hatte es ja schonmal geschrieben, der anfang war das gemeinsame Mäuselöcher aufspüren und Buddeln lassen. Dann kamen weitere Suchspiele dazu wo er seine Nase einsetzen musste.

    Der Durchbruch kam dadurch das ich sein Hobby mit ihm geteilt habe, das Jagen/Schnüffeln und ihm geholfen hab dabei, aber alles Kontrolliert und es war meist ein leckerlie in den Mäuselöchern die ich ihm gezeigt habe ;) .

    Dann kam eben das Fährten(Schleppfährte). Die Konditionierung durch Clicker auf nen bestimmten Gegenstand(ZOS), dann Flächensuche....

    Hat Monate alles gedauert. Mit Spielzeug und leckerlie hat ich aber keinen Erfolg. das Schnüffeln dagegen war für ihn schon selbstbelohnen und weil ich ihm ja geholfen hab dabei wurd ich und meine Leckerlies dann doch mal Interessant.

    Und weil er durch die Schleppleine ja nichts anderes mehr Jagen konnte und nur noch die Mäuselöcher blieben, konnt ich das auch Kontrollieren womit gleichzeitig viel mehr interaktion zwischen mir und ihm stattgefunden hat.

    Angefangen hats tatsächlich mit Kontrolliertem Mäusebuddeln.

    Gibts auch son 30 Seiten langen Tread wo ich mal nachfragte wie sich das auf den Jagdtrieb auswirkt, wo dann ganz viele Mäusefans dagegen waren. Aber es hat geholfen und gefressen hat er erst eine Maus, die ihm aber direkt in die Schnautze lief :tropf: (Die Maus ist wirklich direkt auf ihn zu und war mit einem haps verschlungen).
    Hat sich auch positiv auf den Jagdtrieb ausgewirkt. Konnten so auch anfangen gezielt an der Impulskontrolle zu arbeiten. Er Schnüffelt jetzt auch nicht ständig nur den Boden nach Mäusen ab.

    Unser nächster Trainings Schritt waren kleine Leckerlie Fährten. Konnte da eben auf den Boden zeigen und ihn drauf aufmerksam machen und schnell hatte er begriffen das wenn er der Spur folgt noch mehr findet. Wo eben Das Schnüffeln selbst schon eine Belohnung darstellte und die Leckerlies hatte er als Bonus.

    Aber wie gesagt es hat alles Monatelang gedauert.

    Würd Sie nochmal Chipen lassen und bei Tasso Registrieren.

    Weil menschen die deinen Hund dann finden sind ja auch erstmal etwas ahnungslos. Manchmal erreicht man beim Tierheim keinen und das man den "Fund" auch beim ordnungs- Vet... Amt melden kann wissen viele nicht. dann geht man zum TA und der Hund piepst nicht, oder Piepst doch und dann guckt die Azubi Tierarzthelferin nur ob ne vermisstmeldung bei Tassi bekannt ist.
    da dein Hund dort ja nicht angemeldet ist wird sie da nicht fündig und erklärt deinen Hund für Ausgesetzt...

    Wenn es da so probleme mit den lesegeräten gibt, was spricht gegen einen zweiten Chip? vorallem as spricht gegen die zusätzliche Registrierung bei Tasso?

    Das Thema mit Beziehungen gehen Ruckzuck vorbei hat ich erst letzte Woche. Zwar nur ne Trennung auf zeit, aber das hat alles umgeworfen.

    Mein Rüde muss in ne Pension, musste quasi von heut auf morgen am Fahrrad laufen können. Kosten mussten abgeklärt werden. Aussserdem weil ich 2 Hunde hab und mein Mädel nicht in die Pension kann, weil sie da absolut nicht der Typ Hund ist musst ich meine Arbeitszeiten ändern.
    Gottsei dank haben es meine Chef´s akzeptiert, sonst wär ich jetzt Arbeitslos.


    Hunde bedeuten wirklich manchmal Stress und viel aufopferung. Du kannst dich nur auf dich selbst verlassen und musst für Notfälle auch bereit sein Opfer zu bringen.

    Manchmal hat man Stress mit den Nachbarn und muss Umziehen. Manchmal passt es im Job nicht. manchmal mit dem Partner nicht.

    finde zb.: mein Rüde ist nen absoluter Glücksgriff aus nem TH gewesen und mein (ex)partner war oft nur genervt von dem, weil er auch immer ausreden hatte um bei der Hundeschule nicht mitzumachen. So tantze der Hund ihm immer auf der Nase rum und hat wirklich gestresst...

    Aber hab schon soviele Hoch´s und Tiefs gehabt. Es hat sich für die Hunde immer eine Lösung gefunden. Wenn man wirklich will und sich den Hund holt mit dem gedanken im Kopf, bis das der tod uns scheidet, dann findet man immer einen Weg.
    Selbst die "Negativen" Wege kommen einem dann nicht schlimm vor. Wie Umzug, Arbeitsplatzwechsel...

    Irgendwie trifft der Spruch doch in vielen lebenslagen zu.

    "Wenn man den Stier bei den Hörnern packt stellt es sich als Zahmes Rind heraus"

    Mal ehrlich statt sich dauernd gedanken um die Leinenaggro zu machen sollten wir auch dran denken, einfach mal so spaß mit den Hunden zu haben. Das Leinenpöbeln ist ja meist nur 1-2 Minuten, deswegen Stresst man sich manchmal so sehr das Spazierengehen garkeinen spaß mehr macht.

    Sorry ging mir nur grad so durch den kopf.


    Weil merks vorallem jetzt wo ich mit Jack durch die halbe Stadt Fahrradfahre. Uns begegnen vielleicht mal 1-5 Hunde. Aber da läuft er einfach nur so toll am Rad mit obwohl wir es nie wirklich geübt haben. Weiß halt wo ich langsamer fahren muss, kenn ja den Stinker. Auf dem Nachhause weg machen wir an nem Teich halt und er geht ne runde Schwimmen.
    Heut wollt ich noch ne bsorgung in der Stadt machen und Jack hatte nach 4km rad fahren natürlich Durst. Es war kein problem mit ihm auf ne öffentliche Toilette zu gehen im Einkaufszenter und ihn dort aus meiner Hand trinken zu lassen. Brauchte ihm nur "Hop" sagen und er verstand sofort das er mit den Pfoten auf das Waschbecken kommen sollte um aus meiner Hand trinken zu können.


    Sollte man nicht eher solche Momente mehr schätzen und weniger Fokus auf die wenigen Minuten des Pöbelns legen?

    Vielleicht muss man bei manchen Hunden auch einfach nur Umdenken oder anders mit Arbeiten.

    Mein Jack hatte ja anfangs auch null "will to please", der hat mich behandelt wie Luft. Mehrere Monate lang. Hät mit Kottletes um den Hals auf der Wiese rumlaufen können und es wär dem egal gewesen. Wie oft ich dastand mit nem leckerlie in der Hand und dachte er käme tatsächlich auf den abruf und er rannte an mir vorbei....

    Und jetzt super Streber Hund hoch³ reagiert sofort wenn ich was sage und hat fast schon zuviel "will to please".

    Natürlich haben wir noch unsere Baustellen, aber er würde mich niemals mehr wie Luft behandeln.

    Bei meiner Hündin wars auch ganz normal. Verstecken spielen Bällchen werfen, auf Bänke hüpfen undsoweiter.

    Mein Rüde der ja schon Erwachsen war, da wars viel schwieriger. Erstmal rausfinden woran er Interesse hat. Schleppleinen Training. Dann Clickern zwischendurch.
    Und dann als wir endlich was gemeinsamen gefunden hatten nach Monaten, dann wurd das weiter ausgebaut.
    Vorallem mit Hilfe von Büchern und den Usern hier im Forum, weil das für mich alles Neuland war. Ein Hund der sich nur fürs Jagen/Schnüffeln begeistert.

    Die Aufmerksamkeit und der Will to Please endstand dann dadurch das mein Rüde lernte, Erfolg gibts nur in zusammenarbeit mit mir.

    Ich wollte schon als Jugendliche nen hund und als 17 Jöhrige grad fertig mit Abschluß nachholen und etwas Zeit gings dann auf Hunde suche.

    Hatte mir bestimmt 300 Hunde in Tierheimen angesehen, war aber die Zeit wo das ganze mit den kampfhunden losging, also saßen da zu 90% "Kampfhunde".

    Dann leider, weil war ja noch 17 und meine Mutter musste den Kaufvertrag unterschreiben ist sie mit mir zu nem Vermehrer Welpenhändler gefahren.
    Da sah ich dann meine Süße. Einzigster Hund der in mein Beuteschema passte und dachte mit 18 Wochen wird die ja kein Problemhund sein...

    Ein 18 Wochen alter Hund(vermutlich aber jünger gemacht) ohne Sozialisierung ist leider ein Ängstlicher Problemhund, aber behalten hab ich sie trotzdem und Sie wurd mein Traumhund.


    Bei meinem zweiten wars Unspektakulär. Der hockte im Tierheim, hatte die richtige größe, verstand sich mit meiner Hündin und war nicht ängstlich.

    Hab bei mir die Hoffnung noch nicht aufgegeben und werd sie mir durch deinen text auch nicht nehmen lassen, dass mein Rüde irgendwann einmal allein bleiben kann.

    Nur solang es eben nicht klappt(bei mir haben sich letzte woche die Lebensumstände verändert) bleibt nur die Pension.

    Manchmal findet man auch nen netten Hundesitter in seiner Umgebung. Manchmal nehmen nette Nachbarn den Hund dann für die Zeit. In manchen Städten gibt es sogar einen Tierbetreuungsservice wo Haustiere dann auch Zuhause betreut werden.

    Bei mir hat jetzt ab und zu mal nen Bekannter über Webcam geschaut wie es meinem in der Pension geht. War jetzt 2mal da und er scheint damit gut klar zu kommen.

    Glaube hab das pech das meiner wirklich so ein verkorkster Hund ist der nie allein bleiben kann. Weil obwohl er heut schon 10km radgefahren ist 6std. in der pension war liegt der trotzdem bei mir im Zimmer, anstatt sich ins ruhige Schlafzimmer zu legen um zu pennen. Eigentlich ist der total KO, aber beim Menschen sein ist ihm wichtiger :sad2: .


    Nur bei dir hats ja sogar mal geklappt. Hunde lernen ja Ortsbezogen und allein sein sogar zum teil Uhrzeit bedingt. vielleicht musst das allein bleiben nochmal neu aufbauen.