Beiträge von acidsmile

    Stimmt das Vorurteil kleine Hunde Kleffen scheint zu stimmen.
    Aber da werf ich das Vorurteil in den Raum: Kleine Hunde werden meist nur um den Block geführt(im Notfall tuts auch das katzenklo) und als Schoßtiere gehalten.

    Hab erst 3 kleine getroffen die anders waren. Eine kleine Chi maus, die mit meiner Hündin durch den Wald flitze und meine Hündin sich von ihr fangen gelassen hatte. Heut einen kleinen Chi, dem mein Pöbler am allerwertesten vorbei ging^^. Hat meinem Pöbler direkt die lust aufs Pöbeln genommen, so desinteressiert und entspannt war der.

    Und einen Dackel von ner 13 Jährigen, der überal ohne leine laufen konnte!

    Ob ne Kastration was ändern würde, weiß ich nicht. Wahrscheinlich schon, wenn es sich um Hündinnen handelt die nur während der Läufigkeit "unverträglich" sind. Meine Hündin verträgt sich mit anderen Hündinnen, egal wie gut sie sie kennt während der Läufigkeit garnicht, wenn Ressoucen dabei sind. Jedenfals kleinigkeiten, die normal kein problem sind, werden vor anderen Hündinnen verteidigt.

    muecke auf jede deiner Antworten kann ich mit Nein antworten. Ich brauch den auch wenn er entspannt da liegt nur längere Zeit anzusehn und er würd aufstehn und zu mir kommen.
    Üb derzeit draussen auch viel ruhig sitzen/stehn/liegen. Weil wenn ich direkt neben ihm bin, wird der schnell Frustriert, wenn er keine aufmerksamkeit bekommt. Also dreh ich Däumchen und er muss lernen damit klar zu kommen.

    @DieSchweizer den ganzen stress rausnehmen und alles mal anders zu versuchen wär vielleicht nicht verkehrt.
    Grad wegen der Sache mit dem Einkaufen undso mach ich mir ja son Druck das es klappen muss! Hab einen Supermarkt hier, wo ich ihn so anbinden kann das keine Kunden dran vorbei laufen und ich ihn die ganze Zeit durch die Fenster sehn kann.
    Bei jedem Einkauf lauf ich fast durch den Supermarkt :sad2: .

    @Deliria so wie du es beschreibst ist es mit Jack auch. Ich kann Stundenlang durch die Wohnung gehen. Der wird beim verfolgen niemals müde, oder gelangweilt.
    Magst du mir nen link schicken, wo ich das mit dem Duft und son Tuch herbekomme? Wäre mal ein neuer Ansatz.

    Zitat

    dass es evtl. einfach Hunde gibt, die vom Charakter her so nervös, unruhig und klammernd sind,


    Das beschreibt Jack exakt.

    Ich weiß eh das es sicher lange dauern wird. Als ich Jack bekommen hab konnte er von 0 auf 100, hat aber bis zu 3 Stunden manchmal auch länger gebraucht um von 100 wieder auf 0 runter zu kommen. Und dabei ist da nichtmal was passiert. Jetzt braucht er, wenn er wirklich mal wieder richtig hochdreht(dann passiert aber auch wirklich was spannendes für ihn), dann nur noch so 10minuten um wieder entspannt zu sein.

    Und vor 4 Monaten war ich noch mit meinem EX zusammen und es war für Jack rund um die Uhr immer jemand da. Und von meinem Ex hat er auch bei jedem niedlichen Blick, bei jeden gefiepe ect. ... aufmerksamkeit bekommen. Wenn alles nichts geholfen hatte hat Jack dann seinen Joker gezogen. Kopf aufs Knie legen und seufzen und schon war Jack wieder im mittelpunkt und ich wurd stattdessen Konsequent von meinem Ex ignoriert :headbash: .

    Also für Jack hat sich in den letzten 4 Monaten fast alles verändert.
    Die Fortschritte sind: Ich kann nen Türgriff in die Hand nehmen und die Tür schließen und werd nicht mehr panisch besprungen und festgehalten. Er hatte schon vor mehreren Wochen das dauerkleffen eingestellt, wenn ich ihn im Wohnzimmer allein gelassen hab um ins Badezimmer zu gehn. Er legt sich seit diesen Monat sogar ab und zu hin, wenn er allein im Zimmer ist. Und er legt sich ab und zu zum schlafen allein ins Wohnzimmer. Draussen bleibt er bis zu 10minuten schon neben mir sitzen, ohne mich anzubellen.
    Also das sind bisher so die Fortschritte die er in den letzten 4 Monaten gemacht hat.

    Jack einfach Jaulen und Bellen lassen, bis er aufhört Funktioniert nicht. Der hört von allein nicht auf, der beruhigt sich auch nicht von allein, wenn er einmal angefangen hat.
    Und gegen das rumwandern generell hab ich nichts. Nur hab ich das Gefühl das er dadurch eher noch Nervöser wird.

    Bleib hört er von mir jeden Tag, weil er mir sonst immernoch viel zu oft hinterher wandern würde. Da sind dann auch die Türen offen. Hatte es zum versuchszweck halt eben mal mit geschlossener Tür getestet.

    Mir hilft das mit der Webcam schon sehr, das ich selbst entspannter bin. Hatte vorher bei jedem Beller gedacht das Training ist gelaufen :fear: . Dabei Bellt er innerhalb der zeit die schon gut klappt nur bei Geräuschen von draussen und ist nach 1-2 Minuten wieder so wie vorher.

    @Deliria mit aufbruch Signale abtrainieren. Meinst du da sowas wie Jacke vom Kleiderständer nehmen, Schuhe anziehn ect...?
    Soweit bin ich noch nicht :D. Erstmal Wohnungstür auf und zuschließen, soll richtig klappen. Dann werd ich das ganze mal mit Schuhen probieren durch den Hausflur zu gehen.
    Meinst du mit Konditionierte entspannung sowas wie eine CD einlegen die er vorher immer gehört hat, wenn er entspannt war oderso? So richtig empfänglich isser für sowas nicht. Auch mit dem wort "Jack Schlafen" was ich lange versucht hab, klappts bis heute nicht wirklich.

    Meine Hündin ist halber labrador und ich schieb die verfressenheit gern auf diese Rasse. Bzw. es erklärt meinem Besuch, wieso die mit ner aus dem Mülleimer geklauten Klopapierrolle ankommt und diese auffressen will. Das erklärt für meinen Besuch schon alles.

    Hier im Forum hab ich aber auch von Spitz Haltern schon gelesen, das Spitze auch so verfressen sind.

    Im grunde gehör ich mit zu den Menschen die Klischees aufrecht erhalten. Weil wenn eines passt, dann erklärt das auch für Nicht Hundemenschen ohne viel erklären zu müssen ein Verhalten.

    Womit ich aber nicht konfrom gehe ist das Klischee das Spitze falsch und link sein sollen. Das hab ich schon öfter gehört.
    Selbstständig und klug genug, die richtigen entscheidungen selbst zu treffen, finde ich passender.

    Ich üb das schon seit 4 Monaten. Und es geht noch nichtmal ums richtige allein bleiben, der weiß genau das ich noch in der Wohnung bin. Das richtige allein bleiben mit Wohnung verlassen üb ich extra im Minuten Tackt, seit es halbwegs klappt auch innerhalb der Wohnung ne Tür zu schließen.

    Meine Geduld ist langsam erschöpft. Jack ist schon Erwachsen ca. 3-5 Jahre alt.

    Gestern hab ich ihn mit "bleib" im Wohnzimmer gelassen, nach paar minuten legte er sich bequemer hin und da hab ich die Tür zu gemacht und er hat ne halbe stunde gepennt.
    An solchen Tagen denk ich es wird!

    Und heut waren schon 10 Minuten fast zuviel :sad2: .

    Wie hast du es mit deiner Hündin hinbekommen, das sie entspannter wurde?

    Huhu,

    Kann Jack neuerdings per Webcam ganz gut beobachten, wenn er mal allein ist. Was ich schonmal gut finde ist das er sich nach der großen Gassi runde dann auch mal von selbst hin legt, aber man hört immernoch ein fiepen dabei.
    Also richtig entspannt ist er nicht und lange liegen tut er dann auch nicht. Der hat auch die ganze Zeit die Tür im Blick.

    Was tatsächlich klappt ihn mit Bleib auf seinem Platz liegen zu lassen. Dann frisst der sogar, wenn ich dann mal wieder kurz ins Zimmer geh und dem nen Kausnack fürs brave liegen bleiben gebe. Kaut auch immernoch dadrauf rum, wenn ich das Zimmer wieder verlasse und die Tür wieder zu mache.

    Tja was mach ich nun also mit diesen Infos. Ist das in ordnung, wenn ich zwischendurch ihm den befehl Bleib gebe, das er dann auch irgendwann ohne Befehl dort liegen bleibt?

    Ist ja schon ein trauerspiel, wenn ich mir meine beiden im vergleich dann so angucke. Angie schnarcht gemütlich vor sich hin und Jack wandert rum, legt sich auf seinen Platz fiept, steht wieder auf, geht zur Tür und schnüffelt mal hier mal dort. Und das macht der auch wenn der Todmüde ist und dem sobald ich bei dem bin die Augen zufallen.

    Nagut dann muss ich nochmal was dazu schreiben. Die 5er Hundegruppe war über Jahre hinweg die selbe und wir sind täglich zusammen unsere Runden gegangen. Vom Althund der vormachte wie man auf fremde Hunde reagiert, bis hin zum aufmüpfigem Junghund :D . Und das man ca. alle 10Minuten jemandem mit Hund begegnet ist lag daran das es soviele Hunde gab. Da war die Kommunikation zwischen den Hundehaltern aber auch ganz klar. Bevor die Hunde zueinander gingen wurd von weitem schon bequatscht ob das in Ordnung ist.
    Die anderen Hundehalter haben ja genau wie ich alle 10minuten andere Hundehalter getroffen. Alle Hunde die regelmäßig in den Wald kamen hatten eine super Kommunikation und man kannte seine pappenheimer ;) .

    In meiner jetzigen Stadt haben alle Hunde eine richtig schlechte Kommunikation und die Halter eine noch schlechtere. Man trifft aber auch nur 1-2 mal in der Woche auf andere Hunde. Die Hunde begreifen hier nichtmal das die sich vom acker machen sollen, wenn meine Hündin die schon anknurrt.
    Und noch deutlicher finde ich geht es garnicht mehr, ausser beißen.

    Ich denke es ist wichtig das Hunde so früh wie möglich mit allen möglichen Hunden Kontakt kriegen. Egal ob die zum begrüßen hindürfen, oder eben nicht hindürfen, wiel der andere gard senkrecht kleffend in der leine steht.

    Bei Angie seh ich es, das die von weitem erkennt, mit wem sie sympathisiert und bei wem abstand zu halten ist. Seit die 18 Wochen alt war und bei mir lebt hatte Sie jeden Tag andere Hunde um sich rum. Mal in der 5er Gruppe, mal nur Hunde an denen wir vorbei gegangen sind, oder einzelne Hunde zum Spielen. Andere Welpen sowie Erwachsene. Man begegnete im Schnitt alle 10Minuten einem anderen Hund.
    Die ist super verträglich geworden, kann sich auf jede Hundespielart einlassen und kann auch auseinander setzungen super souverän meistern, wenn ein anderer Hund ne klopperei anfangen will.
    Aber auch ich musste lernen wie ich ihr bei Ängstlichkeit Sicherheit gebe.

    Mein Rüde den ich aus dem TH hab, der hat ne menge Defiziete. Der kann auch nicht Spielen mit Hunden. Der Pöbelt andere Hunde an, egal ob Männchen oder Weibchen. Mit meiner Hündin ist der manchmal überfordert und das geht auch nur gut, weil meine Hündin dann richtig darauf reagiert.

    Ich schätz den auf 3 - 5, Hundesprache kann der nicht wirklich und wird er auch nicht mehr lernen.

    Also ich glaub das hat viel mehr damit zu tun, wie oft ein Hund von Welpenalter bis ins Erwachsene Alter generell Kontakt zu anderen Hunden hat. Egal ob beschnüffeln, spielen, oder einfach nur ruhig und desinteressiert dran vorbei gehen. Auch mal ein kleiner Streit mit anderen Hunden gehört dazu.