Beiträge von acidsmile

    Meine Hündin ist halber labrador und ich schieb die verfressenheit gern auf diese Rasse. Bzw. es erklärt meinem Besuch, wieso die mit ner aus dem Mülleimer geklauten Klopapierrolle ankommt und diese auffressen will. Das erklärt für meinen Besuch schon alles.

    Hier im Forum hab ich aber auch von Spitz Haltern schon gelesen, das Spitze auch so verfressen sind.

    Im grunde gehör ich mit zu den Menschen die Klischees aufrecht erhalten. Weil wenn eines passt, dann erklärt das auch für Nicht Hundemenschen ohne viel erklären zu müssen ein Verhalten.

    Womit ich aber nicht konfrom gehe ist das Klischee das Spitze falsch und link sein sollen. Das hab ich schon öfter gehört.
    Selbstständig und klug genug, die richtigen entscheidungen selbst zu treffen, finde ich passender.

    Ich üb das schon seit 4 Monaten. Und es geht noch nichtmal ums richtige allein bleiben, der weiß genau das ich noch in der Wohnung bin. Das richtige allein bleiben mit Wohnung verlassen üb ich extra im Minuten Tackt, seit es halbwegs klappt auch innerhalb der Wohnung ne Tür zu schließen.

    Meine Geduld ist langsam erschöpft. Jack ist schon Erwachsen ca. 3-5 Jahre alt.

    Gestern hab ich ihn mit "bleib" im Wohnzimmer gelassen, nach paar minuten legte er sich bequemer hin und da hab ich die Tür zu gemacht und er hat ne halbe stunde gepennt.
    An solchen Tagen denk ich es wird!

    Und heut waren schon 10 Minuten fast zuviel :sad2: .

    Wie hast du es mit deiner Hündin hinbekommen, das sie entspannter wurde?

    Huhu,

    Kann Jack neuerdings per Webcam ganz gut beobachten, wenn er mal allein ist. Was ich schonmal gut finde ist das er sich nach der großen Gassi runde dann auch mal von selbst hin legt, aber man hört immernoch ein fiepen dabei.
    Also richtig entspannt ist er nicht und lange liegen tut er dann auch nicht. Der hat auch die ganze Zeit die Tür im Blick.

    Was tatsächlich klappt ihn mit Bleib auf seinem Platz liegen zu lassen. Dann frisst der sogar, wenn ich dann mal wieder kurz ins Zimmer geh und dem nen Kausnack fürs brave liegen bleiben gebe. Kaut auch immernoch dadrauf rum, wenn ich das Zimmer wieder verlasse und die Tür wieder zu mache.

    Tja was mach ich nun also mit diesen Infos. Ist das in ordnung, wenn ich zwischendurch ihm den befehl Bleib gebe, das er dann auch irgendwann ohne Befehl dort liegen bleibt?

    Ist ja schon ein trauerspiel, wenn ich mir meine beiden im vergleich dann so angucke. Angie schnarcht gemütlich vor sich hin und Jack wandert rum, legt sich auf seinen Platz fiept, steht wieder auf, geht zur Tür und schnüffelt mal hier mal dort. Und das macht der auch wenn der Todmüde ist und dem sobald ich bei dem bin die Augen zufallen.

    Nagut dann muss ich nochmal was dazu schreiben. Die 5er Hundegruppe war über Jahre hinweg die selbe und wir sind täglich zusammen unsere Runden gegangen. Vom Althund der vormachte wie man auf fremde Hunde reagiert, bis hin zum aufmüpfigem Junghund :D . Und das man ca. alle 10Minuten jemandem mit Hund begegnet ist lag daran das es soviele Hunde gab. Da war die Kommunikation zwischen den Hundehaltern aber auch ganz klar. Bevor die Hunde zueinander gingen wurd von weitem schon bequatscht ob das in Ordnung ist.
    Die anderen Hundehalter haben ja genau wie ich alle 10minuten andere Hundehalter getroffen. Alle Hunde die regelmäßig in den Wald kamen hatten eine super Kommunikation und man kannte seine pappenheimer ;) .

    In meiner jetzigen Stadt haben alle Hunde eine richtig schlechte Kommunikation und die Halter eine noch schlechtere. Man trifft aber auch nur 1-2 mal in der Woche auf andere Hunde. Die Hunde begreifen hier nichtmal das die sich vom acker machen sollen, wenn meine Hündin die schon anknurrt.
    Und noch deutlicher finde ich geht es garnicht mehr, ausser beißen.

    Ich denke es ist wichtig das Hunde so früh wie möglich mit allen möglichen Hunden Kontakt kriegen. Egal ob die zum begrüßen hindürfen, oder eben nicht hindürfen, wiel der andere gard senkrecht kleffend in der leine steht.

    Bei Angie seh ich es, das die von weitem erkennt, mit wem sie sympathisiert und bei wem abstand zu halten ist. Seit die 18 Wochen alt war und bei mir lebt hatte Sie jeden Tag andere Hunde um sich rum. Mal in der 5er Gruppe, mal nur Hunde an denen wir vorbei gegangen sind, oder einzelne Hunde zum Spielen. Andere Welpen sowie Erwachsene. Man begegnete im Schnitt alle 10Minuten einem anderen Hund.
    Die ist super verträglich geworden, kann sich auf jede Hundespielart einlassen und kann auch auseinander setzungen super souverän meistern, wenn ein anderer Hund ne klopperei anfangen will.
    Aber auch ich musste lernen wie ich ihr bei Ängstlichkeit Sicherheit gebe.

    Mein Rüde den ich aus dem TH hab, der hat ne menge Defiziete. Der kann auch nicht Spielen mit Hunden. Der Pöbelt andere Hunde an, egal ob Männchen oder Weibchen. Mit meiner Hündin ist der manchmal überfordert und das geht auch nur gut, weil meine Hündin dann richtig darauf reagiert.

    Ich schätz den auf 3 - 5, Hundesprache kann der nicht wirklich und wird er auch nicht mehr lernen.

    Also ich glaub das hat viel mehr damit zu tun, wie oft ein Hund von Welpenalter bis ins Erwachsene Alter generell Kontakt zu anderen Hunden hat. Egal ob beschnüffeln, spielen, oder einfach nur ruhig und desinteressiert dran vorbei gehen. Auch mal ein kleiner Streit mit anderen Hunden gehört dazu.

    Also bei mir rannte mein Hund nicht mehr in die leine als es mir erklärt wurde, wie das mit richtungswechel funktioniert.
    Aber ich musste ja auch erstmal an nem Zaun entlang gehen (weil meiner etwas schwer von begriff war).

    Ne aber mit schmackes in die Leine rennen, das gabs nicht. War auch vom aufbau her klar das es sowas nicht gibt. Sondern das ich vorher reagiere, bevor das passiert. Ich brauchte nach nur 30minuten "Jack" zu sagen bei nem richtungswechsel und schon wurd ich angeguckt.

    Werd ich immernoch, weil ich es immernoch so mache wie auf dem Platz vom Verein. Ich brauch auch so nur sagen "Jack" oder "Fuß" und schon werd ich von ihm angeguckt, ganz ohne jemals geruckelt zu haben.

    Edith: und mein Hund war sicher nicht einfach weil der die ganze Zeit die anderen Hunde beißen wollte.

    Blickkontakt bei Wildsichtung abbrechen geht ja teilweise noch recht leicht. Da ein Hund der stark auf Wildtiere reagiert ja eh nicht frei läuft, sondern nur mit Schleppleine.

    Und ich wüsste da auch nicht wieso ein Hund massivst in der leine hängen sollte, wenn das Wild noch weit entfernt ist. Da man als Mensch ja auch in der lage ist es zu sehen.