Beiträge von acidsmile

    Interessanters Thema, hoffentlich kommen noch ein paar Tipps.
    Ich versuch grad meine Pflegekatze mit meinen 3 Rowdys zu vergesellschaften. Sobald alles mit meiner Katze klappt, will ich auch eine art Zwangskontakt täglich einrichten, wo die Pflegekatze sich in einem Zimmer aufhalten muss, wenn beide Hunde angeleint sind.
    Ich weiß von meiner alten katze, das Versteckmöglichkeiten das wichtigste ist bei der Gewöhnung. Vor 9 Jahren musste ich deswegen extra meine Wohnung so umstellen, das meine katze sich durch die ganze Wohnung ungesehen vom Hund schleichen konnte und notfalls nur wenige Meter zum nächsten Versteck brauchte.
    Gemeinsames Kuscheln hat vor 9 Jahren auch geholfen und bei meiner Pflegekatze jetzt, sitz ich auch oft im Türrahmen und Kuschel auf der einen Seite die Katze und auf der anderen die Hunde.

    Bei meinem Rüden, als er den ersten Tag bei mir war hat eine klare deutliche laute strenge Ansage auch geholfen (besser gesagt ich war richtig auf 180). Der wollt nämlich meine Katze fressen :devil2: . Am zweiten Tag ist meine Katze zu ihm und er hat sich brav beschnuppern lassen, dann war das Thema durch :p .

    Lieber paar Tage mal richtig auf Konfrontation gehen und dafür kennt jeder seine Regeln, als Wochenlang das Problem zu meiden. Meine Katze hat es vor 9 jahren mit dem Meiden versucht und daraus gelernt, das es nichts bringt. Meine Pflegekatze wird sich dem auch stellen müssen.

    Ich mach solche extrem Konfrontationen aber auch immer nur kurz. Rückzugsmöglichkeiten sollen Rückzugsmöglichkeiten bleiben(Wenn ich merke es wird zuviel, mach ich ne Tür auf oder schließe eine Tür jenachdem). Bei der Konfrontation gibts auch immer was nettes, wie Kuscheln oder Leckerlies. Das ist mir schon wichtig das es angenommen wird, sonst fühlt sich ein Tier noch nicht wohlgenug bei der Begegnung.

    Nach welchen Kriterien habt ihr euch für den Zweit-/ Dritt- /Vierthund entschieden?
    ich hab in einer fremden Stadt gewohnt und ich hab einfach keine Hunde mehr gefunden, wo meine mit auf einer Wellenlänge ist. Sie entwickelte solangsam sogar Aggressionen gegenüber Artgenossen, weil die so extrem aufdringlich waren und ich die "(penetranten)verträglichen" dann am Halsband zu deren besitzern zurück schleppen musste.

    Wie war es, als euer neues Familienmitglied einzog? Wie hat der erste Hund reagiert?
    Anders wie bei Besuchs Hunden :smile: . Sie wusste da stimmt was nicht, so wurden dem neuen direkt klare Regeln von meiner Hündin gezeigt. Sie war richtig Frech(Aggressiv) und wollte nichts Teilen.

    Gibt es Konflikte und wenn ja, wann mischt ihr euch ein?
    Ich Misch mich sofort ein, wenn es sich um missverständnisse handelt, da meine beiden so unterschiedlich sind. Mein Rüde versteht die Konflikte aufgrund von Gegendständen nicht mit der Hündin. So wie meine Hündin die Konflikte nicht versteht wenn ein Mensch mal als Ressouce gilt für den Rüden.
    Ich dulde beides nicht, aber weiß das es eben auch deren Charackterzüge sind und ich deswegen ein Auge drauf haben muss, das es zwischen den beiden nicht knallt.

    Beachtet ihr die Rangfolge oder ist das inzwischen überholt?
    Ich achte nur auf die Dinge die für die Hunde wichtig sind, alles andere ist denen so ziemlich egal untereinander.
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    Du musst eben gucken, das "fast" alles was du dem Hund beibringst auch für die Besitzer umzusetzen ist.
    Abruf klappt dann vielleicht besser mit einer Pfeife. Kommandos wie Sitz ect. klappen dann vielleicht am besten, wenn man den Namen des Hundes sagt und dann nur ein Handzeichen gibt als Bsp.
    Da müsstest du die Besitzer schon kennenlernen und rausfinden womit die am besten zurecht kommen.
    Ist vielleicht fies, aber in eine Pfeife zu Pusten und dem Hund ein leckerlie in die Schnautze zu schieben trau ich jedem Menschen zu bei dem Kommando. Weil sich der Pfiff ja immer gleich anhört spielt es ja keine Rolle wer es Trainiert :D .

    Umweltreize Trainieren mit nem Unsicheren Hund ist so eine Sache... die wichtigste Basis finde ich, ist ein gutes Mensch Hund Team. Weil ein unsicherer Hund wird nie zu einem Selbstbewussten Hund, aber ein unsicherer Hund kann lernen seinem Menschen zu folgen und zu vertrauen das er schon weiß was er tut.

    Wenn es im Bad doch ok ist und er zur Ruhe kommt ist es doch ok. Zwing ihn zu nichts, aber Bewegung scheint ja zu helfen, also statt den Hund in den Garten zu schleifen, lieber in der Wohnung etwas Party und dann spielend mit dem Hund mal in den Garten. Oder Aufgaben geben wo sich leckerlie verdient werden können und dann so immer weiter Richtung Garten.
    Die Tür zum Bad solltest aber nicht zumachen, vielleicht hilft deinem Hund die Bewegung einfach. (Wenn ich Nervös bin brauch ich auch Bewegung, es hilft um entspannen zu können)

    Wenn beim Tierarzt abgeklärt ist das alles ok ist, also neben Blasenentzündung könnten noch Blasensteine ect. für sowas verantwortlich sein.
    Auf die Ernährung musst du auch achten und wieviel getrunken wird. Jenachdem ruhig einen Bluttest machen, wenn da was nicht stimmt, Diabetis, Nierenprobleme ... . Sowas könnte auch dafür verantwortlich sein.

    Dann muss die Blase auch etwas Trainiert werden. Also immer etwas länger einhalten von 2 Stunden auf 2:15 dann 2:30 dann mal 3 Stunden ... . Würd das immer erst nach einer Woche nen stück verlängern.
    Wenn die Hündin aus dem Tierheim ist, dann hat sie sich eventuell schon angewöhnt auch einfach mal drinnen zu machen. Eine Mischung aus schimpfen, wenn du sie in flagranti erwischt und langsam die Zeiten bis zum nächsten Gassigang steigern.
    Es gibt auch noch natürliche Mittel die die Blase unterstützen können. Da kannst du dich etwas umsehen bei den Dingen die auch beim Menschen helfen. Kürbiskerne kann man ohne schlechtes gewissen füttern, Orangen sollen wohl auch helfen. Über Googel kannst das schnell rausfinden ob man diesse natürlichen Lebensmittel auch einem Hund geben darf. Vielleicht sogar einen Blasentee ab und zu zu trinken anbieten.

    Du hast ganz viele Punkte die auch alle wichtig sind und ich finde die solltest du für dich auch alle erstmal beantworten.


    Ich find wegen den Kindern und den Arbeitszeiten, wenn du unbedingt einen Erwachsenen Hund haben möchstest, dann schau dich entweder privat um oder noch besser, es gibt Hunde die in Pflegestellen leben. Privtpersonen könnten dich eventuell belügen und nehmen den Hund vielleicht nicht zurück. Tierheime wissen nicht sehr viel über die Hunde. Bei Pflegestellen könntest du genau schauen welcher Hund auf dein Profil passt: Kinderlieb, Sozialisiert, bleibt allein, kannst den Hund sicher auch erstmal öfter besuchen vorher ... .

    Ich glaub ein Hund aus ner pflegestelle wär für dich eh ganz praktisch mit den vielen zweifeln und dem großen Hundewunsch. Du bräuchtest kein schlechtes gewissen haben, wenn du ohne den Hund gehst. Ausserdem hättest du wenn es passt direkt einen Ansprechpartner und eventuell auch einen Sitterplatz wo der Hund immer willkommen ist. 3 Sorgen weniger ;) .

    Ich wunder mich wieso soviele so dagegen sind, das dem Hund Maulkorb tragen vernünftig beigebracht wird. Ein Hund der das vernünftig gelernt hat findet das nicht schlimm. Leckerlies geben und auch Knurren ect. ist mit vielen Maulkörben auch noch möglich. Man kann sich nur in ruhe auf seine Aktion konzentrieren und der Hund hat es schneller hinter sich. Vorallem kann selbst der liebste Hund, wenn er schmerzen hat zubeißen.
    Was auch vergessen wird, das selbst mit Maulkorb ein Hund nicht leichter Behandelbar wird, wenn das Vertrauen nicht da ist. Kann mich noch an die Anfangszeit mit meinem Rüden errinern wo ich den mit 2 anderen bei Tierarzt besuchen bändigen musste und der Tierarzt nur mit viel mühe seine Untersuchungen machen konnte (noch bevor die Untersuchung angefangen hatte, war der schon auf 180). Mittlerweile wird immernoch ein Maulkorb getragen bei solchen Dingen, aber am ende springt ein fröhlicher Hund vom Untersuchungstisch der sich über die Aufmerksamkeit und Leckerlies gefreut hat, selbst wenns zwischendurch kurz mal wehgetan hat.

    Hat dir der Trainer denn schon gesagt wie das Training weiter gehen soll nachdem der Hund ans Maulkorb tragen gewöhnt ist?
    Also wie hat er vor das sich das Vertrauensverhältniss zwischen euch bessert? Vielleicht soll der Maulkorb ja nur zur Sicherheit getragen werden, damit ihr euch wieder an den Hund ran traut und nicht so ängstlich seid.
    Wie sieht es aus mit eventuellen Schmerzen? Das sollte aufjedenfall abgeklärt werden, sonst bringt dir das beste Training der Welt nichts.

    Hoffentlich ändert sich bei den Behörden endlich was. Über solche Fälle sollten mehrere Instanzen Urteilen. Nicht nur irgendwelche Landesräte oder Ordnungsämter oder sogar Nachbarn auch Psychologen sollten bevor so ein Eingriff in das Leben eines Menschen stattfindet hinzugezogen werden. Aus diesem Grund sollte über diesen Fall nicht aufgrund von Trauer zuviel geschwiegen werden!

    Ich wurde auch schon gemeuchelt von Tierhaltern weil ich zu einer Verwandten noch kein Fernseh Team oder die Polizei geschickt hab aufgrund schlechter Tierhaltung. Der Mensch der dahinter steckt wird zu gern und zu schnell vergessen in unserer Gesellschaft. Gleichzeitig ist es total schwer sich für so einen Menschen einzusetzen und noch schwerer vernünftige Hilfe zu bekommen. Leichter ist es Tiere wegnehmen zu lassen.

    Ein Freund der Jura Studiert hat mir auch schonmal gesagt das es gut ist, das alles nicht so leicht ist. Weil sonst könnte jeder kommen und irgendetwas behaupten und plötzlich stehen Beamte vor der Tür.

    Aus den Berichten konnte man nicht viele Informationen entnehmen. Die einzige die mir aufgefallen ist, der Mensch der dahinter stand wurde mal wieder garnicht berücksichtigt. So sollte es nicht sein! So darf es in Zukunft nicht mehr sein! :.(

    RIP und mein Beileid für die Angehörigen.

    Achja neben dem Training brauchst du bei so weiten Strecken auch ein vernünftiges Geschirr, ausser du kannst den Hund nackig nebenher laufen lassen. Hab die Erfahrung gemacht zwischen 5-10km fängts an zu scheuern auf der Haut mit dem falschen Geschirr (Wundgescheuerte Haut schaut echt Böse aus und du kannst Radfahren oder das Geschirr anlegen erstmal 2Tage vergessen). Das Geschirr musst du bei 23km aufjedenfall vorher öfter beim Radfahren getestet haben. Ein Geschirr welches für eine 10km Wanderung taugt, taugt noch lange nicht unbedingt für 10km Radfahren. Maulkorb für eventuell Bus fahren noch einpacken, wenn der Hund nicht mehr kann. So kommt man gut von A nach B :D .