ZitatIch übertreibe gern bei dieser Sache.
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Unser Nachbar ist Jäger. Einer seiner Jagdhunde kam komplett ausfgeschliszt am Bauch mit raushängenden Gedärmen ausm Wald. Helfen konnte man dem armen Tier nur mit Erlösung.
Meine Süße ist vor ein paar Wochen auch ab in den Wald. Nur ganz kurz, vielleicht 20 Sekunden, zwei Jauler aus der Ferne, und Ashanti kam mit ner riesen Fleischwunde wieder. Sie kuriert sich immernoch aus, und darf noch keine Treppen laufen. Wir wissen nicht ob es ein Wildschwein oder doch nur Stacheldraht war.
Das war das letzte Mal ohne Schlepp. Wir waren uns zu sicher, aber vom Trainingsstand her, haben wir uns und Ashanti überschätzt.
Ich übertreibe von daher gern mal. Ashanti hätte es auch wie dem Jagdhund unseres Nachbarn gehen können.Seit dem geb ich den Rat: Wenn der Hund jagdliche Ambitionen hat und möglicherweise schon ein paar Mal weg war, wenn auch nur kurz, dann Schleppleine ran und intensives Antijagdtraining und anderweitige Auslastung starten.
Die Gefahr, dass irgendwas passiert, ist zu groß. Es sind ja nicht nur die aggressiven Wildtiere und die schussbereiten Jäger als Gefahr zu sehen. Der Hund kann ja auch auf ne Autobahn rennen o. Ä. Ein Hund mit jagdlichen Ambitionen ist schlimmsten Falls stundenlang weg und läuft etliche Kilometer.Bin ich zu panisch?
Du hast schon recht. Es kann viel passieren. Mein Rüde hat auch für viele Monate wieder die Schlepp aufgebrumt bekommen, als er beim "Test" plötzlich weg war. Es hat ihm nicht geschadet danach noch paar Monate wieder an der Schlepp zu sein.
Aber verletzen oder passieren kann ja immer was. Mein Stinker hat sich seine Pfote auch nicht beim Jagen oder Gassi gehen verlezt sondern direkt vor der Haustür. Passsieren kann eben immer was.