Beiträge von acidsmile

    Wir haben unseren ersten Urlaub hinter uns, mit den ersten langen Zug Fahrten, Buddeln am Strand und Planschen im Meer:hugging_face: .

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    Die Rückfahrt im ICE wurd dann überwiegend verschlafen.

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    Der Hundestrand war auch immer ok. Hunde die nicht abrufbar waren, blieben alle an der Schleppleine und die Hunde, die andere Ignoriert haben liefen Frei bei ihren Besitzern rum.
    Die Strandpromenade war dagegen fast schon der Ultimative Labrador Junghund Hibbel Stresstest. Da lief man jede Minute an anderen Menschen mit ihren Hunden vorbei :dizzy_face: . Hat Tiny aber eigentlich super gemeistert, Tagsüber. Nur Abends, wenn der Akku leer war, fehlten ihr die Nerven für so viele Hunde Begegnungen.
    Dafür war der Hundestrand morgens und abends meist leer :smiling_face_with_hearts: .

    Beim Labi kann der Schuss schon nach hinten losgehen, wenn da jeder streicheln darf endet es schnell im gestressten fideln. Gibt genug Threads dazu hier, mit Erwachsenen Labis die sich bei Begrüßungen kaum noch einkriegen.
    Meine kleine fing auch mit 4-5 Monaten an, plötzlich in die Leine zu Hüpfen um andere Hunde oder Menschen zur Begrüßung anzuhüpfen. Seitdem wähle ich die Menschen deutlich besser aus wen sie, wenn überhaupt mal grüßen darf.
    Die meisten Hibbeln einen netten Labi einfach zu stark Hoch.
    Deine Denkweise ist da ganz richtig.
    Die kleine immer nur von der Leine lassen und zu anderen hin lassen, wenn sie entspannt ist und nach einem Freigabe Signal von dir.
    Bei uns gelingt das erst, seit dem Hundeschulen Besuch. Da dort die anderen Hunde eben auch angeleint sind und bleiben und keiner um den eigenen Hund herum hüpft, wie das häufiger bei Spaziergängen so passiert :tropf: .
    Du darfst bei der Leinenführigkeit nicht vergessen, das du später mal einen Kräftigen Hund von 25-35 KG an der Leine führst. Lieber gleich nur kleinere Strecken, irgendwo dann dafür länger sitzen bleiben und den Hund am Geschirr mit Schleppleine oder im Freilauf schnüffeln und die Welt erkunden lassen. Vielleicht mit einem Artgenossen spielen lassen und wieder zurück.

    Allein wegen des Zahnwechsels brauchen sie schon Kauartikel. Zudem hast du einen Labi und die sind eh sehr Maul Fixiert. Irgendwas zum Knabbern und tragen, haben sie schon sehr gerne.
    Was für ein Kauholz hast du?
    Ich hab mit den Kaffeehölzern nu schlechte Erfahrungen gemacht und schon ähnlich viel negatives gelesen. Die Splittern und sollen auch für Milchzähne zu hart sein.
    Auch Geweihe und große Knochen sollen für die Zähne zu hart sein und sie könnten wohl splittern.
    Olivenholz soll da wohl besser sein, ansonsten wohl eher Wurzeln.
    Ich bin derzeit auf Hartgummi Dinge, wie Kong und so Kauspielzeuge für die Zahnreinigung umgestiegen. Ein paar Tupfer Leberwurst Paste oder ein paar Leckerlies rein und die Dinger sind ein Kauspaß für Stunden.
    Andere Dinge die Essbar waren, hielten die letzte Zeit aller höchstens mal 30 Minuten. Meist wurden die einfach schon sobald es passte verschlungen nach paar Minuten.
    Die Hartgummi Teile sind wenigstens Spielzeug + Kauartikel in einem und schaden den Zähnen nicht und die klein Menge Leckerlie geht auch weniger aufs Gewicht.

    Spielsachen und Kauartikel liegen bei uns immer rum eigentlich. Das Interesse daran wird nicht weniger. Alles was nicht Niet und Nagelfest ist, wurde hier schon Apportiert.
    Auch draußen wurde alle paar Meter versucht irgendwas vom Boden zu Kratzen. Kaugummis, Masken, sonstige Krümel...

    Mal bezüglich des Box Trainings. Wie lange denkst du, könnte dein Hund dort drin sein? Die wachsen irre schnell. Egal wie groß die Box ist (Wir haben auch eine in XXL hier), schon in 2 Monaten kann sich dein Hund dort drin nicht mal mehr Seitlich hinlegen und ausstrecken. Eine Schüssel mit Wasser reinpacken, ist in spätestens 2 Monaten auch undenkbar.
    Und dann wäre ein Aufenthalt in der geschlossenen Box sogar Tierschutz relevant.
    Den Hund da drin mal "parken" und beizubringen, dies als Ruhezone zu betrachten. Sowie Übungen, das eine Box im Auto dann auch total Stressfrei akzeptiert wird, absolut nachvollziehbar.
    Alleine bleiben lassen in so einer Box, geht dagegen gar nicht.
    Ein Türgitter oder ein Welpengitter, ist ein wenig länger Nutzbar. Unser Welpengitter wurde schon nach 4 Wochen geöffnet, da alleine bleiben im ganzen Wohnzimmer deutlich besser klappte(außerdem wurde der Platz auch mit dem Welpengitter langsam zu klein). Das Gitter wird dennoch weiter genutzt und steht als Schutz vor einem Regal im Wohnzimmer. Damit ich mir keine Sorgen um den Regalinhalt machen brauche, wenn ich grad nicht Anwesend bin.
    Meine Wohnungseinrichtung muss ich auch jetzt mit der 8 Monate alten Pubertier Kröte noch schützen :tropf: . Erst vor kurzem schaute sie auf die Wand und noch bevor ich "Hey" sagen konnte, hatte sie mit den Vorderzähnen ein Stück überstehender Tapete in der Schnute und zupfte ein Stück Tapete von der Wand :see_no_evil_monkey: . War halt einfach mal ausprobiert. Zum Glück war ich da grad im Zimmer :grinning_face_with_smiling_eyes:.
    Auch Türgitter lassen sich schon gut nutzen, damit die von Anfang an schon keine Chance bekommen, sich ans hinter her laufen in der Wohnung zu gewöhnen und sind auch entsprechend länger nutzbar.

    Je nachdem wie die Wohnung so beschaffen ist, geht es auch ganz ohne Boxen, Gitter etc. Glaube das mit den Boxen wird immer verbreiteter, durch Martin Rütter. Da hat ja gefühlt jeder neue Welpen Besitzer so eine Box. Außer fürs Auto sollte man die eigentlich nicht brauchen, für die Hunde Erziehung :person_shrugging: . Für das alleine bleiben sind die Dinger zu klein.
    Warte ab, du kannst deinem Hund gefühlt beim wachsen zusehen. Die wachsen wie Unkraut.

    PS. Was Maniac mit dem Will to Please sagt, trifft auch beim Labi zu. Den kannst du kaputt Trainieren ohne ende, wenn du nicht aufpasst. Weniger ist mehr.

    Ich hab früher mit einem Dörrautomaten selber Leckerlies aus Fleischstreifen hergestellt, als ich noch gebarft hatte und einen Allergiker hatte, dem ich keine gekauften Leckerchen geben konnte.

    Beim Spielen hab ich wegen meinem Kind von Anfang an, keine Hand beiß Spiele gemacht. Gespielt wird nur mit Hundespielzeug. In Menschen oder Kleidung reinbeißen, auch im Spiel, war bei uns von Anfang an Tabu.
    Mit Spielzeug lässt sich das Spiel dann auch leicht beenden, noch bevor der Hund sich unendlich hochgepusht hat. Oder man kann den Hund mit Spielzeug auch wieder etwas runter fahren, indem man das Tempo raus nimmt.
    Ich spiele mit Junghunden nie solange, bis den Hunden irgendwann langweilig wird und sie aufhören. Ich versuch über das Beenden des Spiels den Hunden beizubringen, wie sie sich wieder runter fahren können.

    Dein Hund scheint die Leine noch nicht zu kennen. Üb das lieber Tagsüber in ruhigen Momenten. Nachts vor die Tür zu gehen in einer noch neuen Umgebung ist sicher sowieso schon aufregend. Dann noch sowas neues wie Leine und Halsband...
    Dein Welpe wird dir bestimmt nicht ewig im Garten alleine rumtoben, wenn du ihn ohne Leine nachts raus lässt. Die haben ja auch einen Folgetrieb. Ruf dein Baby einmal und geh dann wieder ins Haus. Die wird schon kommen.
    Dein Baby hat da an der Leine keine Machtkämpfe mir dir machen wollen. Da hättest du einfach nachgeben und mit ihr mitlaufen können.
    Hunde müssen das Leine laufen erst lernen und das dauert seine Zeit. Und man kann das auch mit Belohnung aufbauen, nicht nur über Sturheit.

    Das Schwanz Jagen und Beine Knabbern etc. kann Übermüdung, Überforderung und Stress sein. Du darfst aber bei sowas auch eine mögliche HD im Hinterkopf behalten. Wenn das anhält, such dir einen Tierarzt der sich mit ED/HD auskennt und lass deine Hündin untersuchen. Auch wenn die Elterntiere und einige Ahnen gute Gelenke hatten, kann es trotzdem passieren, das ein Baby mit schlechteren Gelenken geboren wird.

    Meine Labi Hündin war schon 3 Monate als sie zu mir kam. Selbst sie war da noch so ein Baby, das sie oft Einschlafbegleitung durch Kontaktliegen von mir brauchte.
    Manchmal war ich mit ihr zusammen im Welpengitter, bis sie einschlief. Manchmal nahm ich sie an die Leine, damit sie keinen Unfug in der Wohnung oder mit meinem Kind macht und sie lag dann zu meinen Füßen und schlief dort dann endlich ein.
    Ich hab sie auch belohnt, wenn sie im Welpengitter zur Ruhe kam.

    Was ich von Anfang an gemacht habe, war das allein bleib Training. Das sie im Welpengitter bleiben musste und ich war kurz im Bad, Küche etc. irgendwas am machen. Schon in der ersten Woche, das ganze dann auch mal mit verschlossener Tür. Von Anfang an, hab ich öfter die Haustüre einfach kurz aufgeschlossen, geöffnet und wieder zu gemacht. Damit die Tür Geräusche etwas normales sind und sich nicht nur als "Schlüssel wird gedreht = Gassi Aktion passiert jetzt" abgespeichert werden.
    Im Laufe des allein bleib Trainings, hat meine Hündin dann auch das alleine einschlafen mit gelernt.
    Das alleine einschlafen klappte aber nur, wenn sie kein Pipi musste, nicht übermüdet war und auch nicht Hungrig war.
    Nach ein paar tagen pendelten sich bei meiner Hündin feste Schlafenszeiten ein, wo sie immer gut schlafen konnte und den Schlaf auch brauchte. Die Zeiten hab ich dafür dann genutzt. Überwiegend war ich immer in der Wohnung, aber der Hund eben entweder im Welpengitter und später dann im ganzen Wohnzimmer, mit geschlossener Tür.
    Selbst jetzt mit 8 Monaten ist das immer noch ab und zu wichtig, das sie Nachmittags mal für 2-3 Stunden alleine ins Wohnzimmer kommt, um ausreichend ungestörten Schlaf zu bekommen. Mein Kind turnt sonst an ihr rum und sie wird zum Abend hin dann Überreizt.

    Einen Tagesablauf zu etablieren, das dein Welpe ausreichend Schlaf bekommt, wäre erst mal wichtiger, wie Sitz oder andere sonstige Tricks.

    Leute, es war nur ein dummer Unfall, ein kleiner Biss. Manche tun ja so als hätte er ein Kind zerfleischt. Ich bin mir sicher das es dem Jungen gut geht und er keine bleibenden Schäden davon tragen wird!

    Von einem kleinen Abschnapper(einer uralten Senior Hündin), der nicht mal blutete, hatte meine Hündin schon mal einen Tag später Fieber und ne Golfballgroße Schwellung an der stelle. Die durfte dann eine Woche Antibiotika nehmen.
    Toitoitoi, dass sich der Biss bei dem Kind nicht entzündet.

    Ich hab jetzt das zweite mal einen Jagdhund und keiner meiner Jagdhunde hatte irgendwas in Gebüschen drin zu suchen. Keiner von beiden durfte/darf überhaupt den Weg verlassen. Und bei keinem war es schwer, das Tier an der Schleppleine zu führen.
    Mein verstorbener Jagdhund Rüde aus dem TS hat auch seine Zähne zu sehr eingesetzt, weshalb der im öffentlichen Raum immer einen Maulkorb trug. Der war irgendwann daran gewöhnt und es war für den nicht schlimm.

    Über Google Maps hab ich 2 Eingezäunte Hundeauslaufflächen in meiner Gegend entdecken. Je nach Uhrzeit sind die Leer. Da darf meine Hündin Leinenfrei Flitzen so viel wie sie möchte. Sie ist nämlich auch in vielen Situationen noch zu unzuverlässig.

    In Gebüschen herumstöbern betrachte ich bei Jagdinteressierten Hunden schon als fortgeschrittenere Jagdsequenz. Schon am Wegrand stehen bleiben und die Nase und Ohren Richtung Wald richten, da fängt für mich schon das Jagdverhalten an...
    Vielleicht ist die Sache mit dem Ball nur die Fortführung von dem Jagdverhalten, welches du bisher beim Spazierengehen auch immer toleriert hast, wenn dein Hund in Wäldern und Gebüschen stöbert. Eichhörnchen sind ja Schnell auf dem Baum und dann kann man den Hund ja leicht abrufen. Vögel fliegen hoch, da wird nur kurz gehetzt und schon ist der Hund zurück.
    Die Kinder waren jetzt eben nicht schnell genug auf nem Baum und da gabs dann jetzt nen Biss...


    Bei Punkt 2 und 6, dem Thema Menschen respektlos anspringen, da stelle ich mich mittlerweile bei meiner Junghündin auf die Leine. Gerade wenn ich von anderen Menschen etwas bekomme oder etwas unterschreiben muss, krieg ich das nicht hin, nebenbei noch das "Sitz" durchzusetzen oder meine Junghündin am anspringen zu Hindern.
    Mit einem Fuß auf der Leine dagegen, bleiben die Erfolge meiner Junghündin aus und das Verbot andere Menschen nicht anspringen oder begrüßen zu dürfen krieg ich durchgesetzt.
    Generell erlaube ich derzeit das begrüßen gar nicht mehr. Meine Hündin Fidelt dabei auch nur und dreht nur auf.
    Mit wenigen sehr ruhigen Menschen, übe ich draußen "ruhiges" hingehen lassen, kurz an der Hand schnüffeln und ruf sie dann wieder zurück.
    Mit einem Bekannten, der öfter bei uns zu Besuch ist, halten wir es so, das er sie komplett Ignoriert. Solange wie ich dabei bin, ist auch immer alles ok. Damit sich der Besuch aber auch selbst helfen kann, haben wir getestet, das er beim angesprungen werden die Vorderpfoten festhält und dann mit ihr Rückwerts geht. Damit das anspringen möglichst unangenehm für sie wird. Sie würde da nie Grantig drauf reagieren. Darum kann das mein Bekannter mit ihr machen.
    Alternativ wäre eine Befestigung an der Wand für die Leine noch eine Lösung gewesen. Das der Hund einfach am Platz angebunden wird, wenn Besuch da ist.
    Ich hab natürlich eine sehr junge Labrador Junghündin, die einfach Frech und Distanzlos ist und mit Begrüßungen noch nicht zurecht kommt, aber bei ihr ist alles stets Freundlich.


    Ja schon. Bei Kindern ist es ja auch so. Aber unterm Strich reiht sich immer nur, eine Phase an die nächste Phase :face_with_rolling_eyes: .
    Glaube aber, immer wenn es richtig gut läuft, ist das schon ein Vorgeschmack auf später, wenn sie mal Erwachsen sind :smiling_face: .
    Derzeit Orakel ich beim aktuellen Benehmen meiner kleinen, das ihre erste Läufigkeit bestimmt pünktlich in der Ferienwohnung kommt :see_no_evil_monkey: .
    Und ich hoffe die Hinfahrt wird kein Desaster, wegen der 9 Euro Ticket's :flushed_face: . Damit wir zwischendurch lang genug Pause drin haben bei der Zug fahrt, um Gassi gehen zu können, wird der letzte Teil der Bahn fahrt mit einem RE stattfinden :frowning_face: . Anders hätten wir nie lang genug Pausen zwischen dem Umsteigen gehabt :weary_face: .
    Dafür wird die Rückfahrt gemütlich, da gab es noch genug bezahlbare Plätze ohne Umsteigen in einem ICE :beaming_face_with_smiling_eyes: .
    Wir machen hier schon regelmäßig Maulkorb Training, damit bei Bedarf das ganze im Zug dann auch Problemlos klappt.
    Und dann geht es bald ans Meer :smiling_face_with_hearts: .

    Das mag vielleicht für viele wie eine Kleinigkeit klingen,

    Ne tut es nicht, weil du hast 2 große Kräftige Junge Hunde und das klingt wahnsinnig gefährlich. Alles was du schreibst klingt sehr gefährlich und absolut nicht nach einer Kleinigkeit.

    Das einzige was ich mich frage: WARUM ausgerechnet 2 gleich Alte Hunde, noch dazu einer großen Rasse??? Wobei die Frage auch egal ist, weil du merkst es ja selbst und jetzt sind die Hunde ja beide da.

    Wegen dem hinhopsen wollen zu anderen Hunden, bin ich mit meiner Labradorin zur Hundeschule gegangen und bleiben da auch erst mal solang im Anfänger Kurs, bis ich mich bei Hunde Begegnungen wirklich auf meine Hündin verlassen kann.
    Zudem sind Hunde Begegnungen außerhalb der Hundeschule auch sehr Streng von mir derzeit geregelt. Es gibt kein "Leinen los und ab geht's". Meistens steht sie angeleint mit mir zusammen mit anderen Hunden und Hundehaltern herum. Wenn sie ruhig und entspannt ist, darf sie sich angeleint zwischen den anderen, meist sehr ruhigen Hunden Bewegen. Ich belobe alles was in ruhe dabei stattfindet.
    Mit anderen "wilderen" Hunden, mit denen sie auch spielt, da lasse ich sie auch erst los, wenn sie wirklich ruhig und entspannt und mir gegenüber Aufmerksam an der Leine ist. Und sollte das mit anderen Hundehaltern nicht Funktionieren und deren Hund hopst an meiner angeleinten herum, dann meide ich diese Begegnung eben lieber komplett.
    Generell Belobe ich alles was ruhig an Kommunikation mit anderen Hunden Stattfindet, wenn welche stattfindet. Und ich belohne natürlich auch ganz viel, die Aufmerksamkeit in meine Richtung. Ich belohne auch wenn keine anderen Hunde oder Reize da sind, wenn meine Hündin zu mir schaut mit Leckerlies. Da sie sehr nach außen Fokussiert ist, artet das bei ihr auch nicht aus, das sie mich non Stop angafft. Aber der Fokus nach außen hat sich dadurch schon gefühlt verringert.

    Also so Üben wir da derzeit an der Thematik. Allerdings schon seit das gehibbel losging. Meine Hündin braucht da nur noch ne kurze Ansprache und beruhigt sich dann sehr schnell. Kurze Ermahnung, mal kurz ins Sitz, den Blick und Fokus auf mich lenken und schon beginnt sie sich zu beruhigen. Dann kann ich entweder normal an anderen Hunden vorbei, auch an welchen die Terz machen oder sie kann ruhig Kontakt aufnehmen ohne den anderen Hund direkt nieder zu walzen.


    Zusätzlich haben wir ein Geschirr, welches auch vorne einen Ring hat. Manchen Hunden soll es helfen, wenn die Leine vorne am Ring oder befestigt ist. Wenn der Hund sich dann wegdreht, wird er durch die Befestigung am vorderen Ring seitlich gedreht. Soll wohl manchmal helfen.
    Eventuell könntest du aber auch besser mit einem Halti arbeiten?
    Aber mit der Anwendung solcher Hilfsmittel kenne ich mich nicht aus.
    Hundetrainer können da aber auch in der Anwendung helfen und das erklären.

    Ein wenig erinnert es mich, an meine Junghündin, die einfach noch alles lernen muss.
    Wegen meines Kindes, war und ist meine Hündin oft an der Leine. Zum Beispiel das hinter dem Kind herrennen im Spiel und versuchen festzuhalten. Wir laufen öfter zusammen auf der Wiese, aber durch die Leine kann ich jeden Ansatz von Kind anspringen oder in Kleidung oder Hände beißen sofort verbieten. Mittlerweile kann mein Kind auch so laufen und unsere Hündin würde ihn weder anspringen, noch bei ihm wo reinbeißen. Wenn sie zu ihm hinrennt, dann bleibt sie vor ihm sitzen oder stehen, mit Abstand.

    Noch weniger gefällt mir das, dass er das auch bei den Kids versucht. Kind rennt voraus, er hinterher, freudig, dann versucht er dem Kind ins Hosenbein zu schnappen. Das war bisher alles nur im Spiel, nie aus Angst oder Aggression.

    Dein Hund wäre da bei mir Konsequent an der Leine. Man weiß da manchmal auch nicht, ob das Spiel ist oder der Hund dein Kind Kontrollieren möchte oder dein Hund durch das Dynamische rennende Kind Stress bekommt oder das für ihn ein Jagdspiel ist. Kann alles mögliche sein.
    Das was du als "Freudig" interpretierst, kann auch einfach nur Aufregung sein.
    Für mich wäre das erst mal Grenzüberschreitung, die sich durch eine Leine verhindern lässt. Bis der Hund weiß, dass er an rennenden Kindern nicht zu suchen hat.

    Am besten wäre die Einschätzung eines Trainers. Deine Gedanke, ob das Unterbinden(besonders, wenn auch deine Kinder den Hund abblocken und das Unterbinden sollen) gefährlich ist muss jemand vor Ort einschätzen, der das Live sieht.
    Das kann nämlich wirklich gefährlich sein. Wenn das doch kein "respektloses Spiel" sondern richtig Aufregung und Stress ist, kann das durchaus mit richtigem Schnappen weiter gehen...

    Auch die dollen 5 Minuten, wo dein Hund in die Hosenbeine Schnappt, können Stressbedingt sein. Meine Junghündin macht das, wenn sie Übermüdet ist. Nicht in die Hosenbeine, aber die Leine wird dann draußen gemeuchelt und Zuhause ein Kissen. Ist dann Übersprungshandlung und der Hund braucht Ruhe und Schlaf. Bei uns in der Wohnung kann ich das oft nur Regeln, wenn wir den Hund in ein Zimmer mit Tür geschlossen schlafen legen und mein Kind darf dann da auch nicht rein.
    Achte mal darauf, ob dein Hund Schlafen kann, wenn die Kinder oder auch du im selben Zimmer sind oder ob er da eher beobachtet, statt zu schlafen.

    Ab und zu haben Hunde aber auch ihre dollen 5 Minuten. Kenne das Zuhause von Hunde bisher so, das es aber nur sehr selten vorkommt in den eigenen 4 Wänden. Bei meiner Junghündin in den letzten 5 Monaten Zuhause, vielleicht 3 mal. Oder draußen mit Sand oder Wasser unter den Pfoten, da explodiert dann die Aufregung :tropf: . Da merkt man die Freude drüber. Aber das ist dann ohne Leinebeißen oder andere Übersprungshandlungen, einfach nur rennen.

    Es ist durchaus Möglich, das der Kuschelplatz, bei dem dein Hund alles im Blick hat, deinem Hund überhaupt nicht gut tut. Zwar Menschlich gut gemeint, aber für deinen Hund eventuell viel zu viel.

    Mit Welpen, die noch nicht gelernt haben, wie spielen mit Menschen geht, verbiete ich nicht nur, sondern zeige auch Alternativen, die ok sind. Der Welpe will in meine Kleidung beißen, das wird verboten, aber ich biete dann ein Spielzeug an und spiel dann ne Weile. Dabei beende ich dann auch immer das Spiel und warte nicht bis der Hund von selbst irgendwann aufhört. Damit der Hund lernt, sich auch mal mitten aus dem Spiel und der Aktion runter zu fahren und schnell wieder beruhigen zu können.
    -Bei dir ist aber das Problem, dass dein Hund schon älter ist und du nicht weißt ob der Hund nicht nur seinen Stress derzeit an euch abreagiert.

    Meine Erst Hündin war auch eine Unsichere. Ihr andere Menschen Schön zu Füttern, hatte wunderbar geklappt. Wenn Hunde Leckerchen nicht abgeneigt sind, kann Liebe auch über den Magen gehen.
    Ihre Schlaf und Ruhe Plätze, wenn wir in turbulenter Umgebung waren, war immer mit Möglichst wenig freie Sicht über den Raum. Umso weniger sie mitbekommen hat, von allem drum herum, umso besser ging es ihr.
    Wenn wir Besuch hatten, ging sie oft von selbst in ein leeres Nebenzimmer und schlief dann da.
    -Bei einem Hund der das nicht von selbst tut, den darf man auch mal in ein ruhiges Zimmer zum schlafen rein schicken.

    Ein Hundetrainer würde die Gesamt Situation bei dir betrachten. Vielleicht ist dein Hund ein ganz lieber, aber noch sehr Frecher unerzogener und Lebensfroher kleiner Hund. Vielleicht hat er aber doch derzeit noch zu viel Stress und braucht etwas mehr Führung und Management.