Beiträge von acidsmile

    Spielkontakte war bei meiner Erst Hündin schon immer schwierig. Mein Zweithund aus dem TS war dann leider auch nicht die Lösung dafür. Der wusste nicht wie Spielen geht.
    Darum wird Tiny, wenn sie mir weit genug fertig ist mit der Erziehung, einen Zweithunde Kumpel/in bekommen. Dann darf sie mir bei der Welpen Aufzucht helfen :winking_face_with_tongue: . Was es dann wird, weiß ich noch nicht sicher. Aber damit die Hunde was voneinander haben, definitiv ein Fröhlicher, verspielter Apportierhund :smiling_face_with_hearts: .

    Wir gehen derzeit auch gerne zu einer Eingezäunten Hundewiese. Unsere Baustellen sind noch, Abruf aus dem Freilauf, wenn ein anderer Hund dabei ist.... Der Abruf selbst klappt ja "Theoretisch". Aber weil ich die doofe mit der Leine bin, geht Tiny dann zum anderen Hundehalter, lässt sich da kurz Knuddeln und geht dann wieder spielen. Und bei der Eingezäunten Hundewiese, wo die Menschen stehen und nicht auf Wanderschaft grad sind, komm ich wenigstens mal dazu, abzurufen ohne direkt Anleinen zu müssen und kann auch mal fürs kommen Belohnen :nerd_face: .
    Die Wiese ist aber auch immer ziemlich leer. Mehr wie 2 andere Hundehalter gleichzeitig haben wir da noch nie erlebt.

    :smiling_face_with_hearts: Meine Tiny war gerade ganz super duper :smiling_face_with_hearts: , während wir Besuch daheim hatten. Sie fidelt sich ja gerne mal weg und hat auch keine Scheu, anderen Menschen auf den Schoß zu klettern um ihnen die Zunge durch Gesicht zu schlabbern dog-face-w-one-eye-open-blowing-heart . Aber heute war sie total easy Händelbar. Selbst mit Abstand zu mir, ließ sie sich mit "Abmarsch" vom Besuch weg schicken, wenn sie doch mal Neugierig war. Sie war weder aufdringlich, noch Respektlos. Hat sich auch selbst immer mal wo abgelegt und sich mit Kau Artikeln beschäftigt. Auch wenn ich sie mal nicht im Blick hatte (diese Gelegenheiten hat sie in der Vergangenheit dann gerne genutzt, um unseren Besuch auf den Schoß zu Krabbeln), blieb sie auf Abstand :smiling_face_with_hearts: .

    Füttre Bloß nicht ein Brustpolster bei River an. Tiny hat noch reichlich Babyspeck an der Stelle. Fast alles hat sich gut verwachsen und sie hat eine Hübsche Taille bekommen und auch das Hinterteil wird Muskeliger und Knackiger. Aber dieses Brustpolster.... Das ist die Art Fett, welches man durch eine gesunde Ernährung nie weg bekommt :see_no_evil_monkey: . Wir fangen bald, wenn es etwas kühler geworden ist, mit dem Rad fahren an. Das sollte helfen, auch die Brustmuskeln etwas aufzubauen.

    Apportieren bedeutet etwas in die Schnauze nehmen und zum Besitzer zu bringen und in die Hand abzugeben.
    Die Dinge die es zu Apportieren gilt, liegen nicht immer auf einer kurz gemähten Wiese aus, sondern liegen auch mal hinter einem Baum, im hohen Gras oder um einem Busch. Und schon muss der Hund seine Nase einsetzen.
    Eine suche ohne Apport, wäre Bsp. einen Bell Verweis aufzubauen oder den Hund als Verweis ins Platz legen zu lassen. Das was ich jedoch erklärt hatte, war Apportieren(also in die Schnute nehmen und zum Menschen tragen und ihm abgeben) und keine Suche. Das suchen nach dem Gegenstand kommt Automatisch. Spätestens wenn die Wiese im Garten mal etwas höher ist, muss der Hund tatsächlich schon die Nase einsetzen.
    Für mich ist eine suche nicht automatisch mit Ding in die Schnauze nehmen und bringen besetzt. Suche und Apport gehören nicht zwangsläufig zusammen.

    Apportieren (lat. apportare / franz. apporter „herbeibringen“).

    Apportieren bedeutet nicht immer nur Hirnlos Bällen hinterher zu Hetzen um diese dann Runde um Runde zum Besitzer zurück zu schleppen.
    Auch zu einem Apport, sollte besonders bei jungen Hunden das warten lernen, dazu gehören.

    Und Dinge in die Hand zu Apportieren spielerisch mit Hundespielzeug aufzubauen, lohnt sich in einer Familie in der bestimmt immer wieder mal Kinderspielzeug herum liegt und ins Pubertäre Hundemaul genommen wird. Anstatt dem Hund hinterher zu Jagen und das ganze für den Hund noch mit einem Fangen Spiel zu Toppen. Braucht man einem Hund, der Apportieren schon gelernt hat, jetzt nur das Signal dafür geben und schon hat man das Spielzeug vom Hund zurück.
    (Ja, das geht wirklich so einfach, wenn der Hund das einmal gelernt hat).


    Apportieren ist das eh nicht, sondern „heiß machen auf Beute und dann so tun als würde, diese Wegrennen und der Hund soll hinterher“. Also das genaue Gegenteil, von dem, was ich draußen beim Hund haben möchte.

    Einen Gegenstand zu verstecken und den Hund warten zu lassen, bis zur Freigabe und dann danach suchen lassen, hat nicht viel mit wegrennender Beute zu tun. Für mein Empfinden sogar das Absolute Gegenteil. Es wird warten gelernt. Und gelernt das es innerhalb der Familie keine Ressourcen Konflikte gibt, da man das abgeben in die Hand mit Leckerli und das Tauschen immer wieder Übt. Ebenso wird geübt, das niemals etwas einem Menschen aus der Hand gerissen wird. Ebenso Übt man, niemals einem Menschen, mit Gegenstand in der Hand hinterher zu laufen, um sich die Beute zu klauen.

    Es tut den Hunden gut, wenn sie auch in der Wohnung lernen, mit sich selbst zu spielen. Es muss nicht immer ein Mensch den Hund bespaßen. Wenn euer Welpe zu euch mit Spielzeug kommt, dürft ihr das auch einfach Ignorieren und den Hund damit mal sich selbst überlassen.

    Ein Kinder geeigneteres Spiel mit dem Hund, ist das Apportieren.
    Bei meiner Hündin hab ich bewusst versucht, wegen meinem Kind, gar nicht erst zu zeigen, das Menschen auch Wilde Zerr und Rauf Spiele drauf haben.
    Bei Bring und Such spielen könnt ihr auch gleich das abgeben auf Kommando Üben.
    Ich hab das Anfangs so aufgebaut, das ich zuerst das Spielzeug welches geholt werden sollte, durch herum Wedeln interessant gemacht hab und es dann ein Stück geworfen hab. So 1m vor einem auf den Boden werfen reicht für so kleine Welpen eigentlich schon, das sie es unbedingt gerne haben wollen.
    Der Welpe schnappt sich also das Spielzeug und läuft damit irgendwohin. Meistens wird er Treudoof damit zu einem seiner Liege Plätze laufen. Dort kann man sich dann mit einem Leckerli, welches der Hund gerne hat dazu setzen und macht mit dem Hund ein Tausch Geschäft. Nimmt das Spielzeug aus dem Maul, gibt dem Welpen einen Keks dafür und wirft das Spielzeug wieder 1m entfernt. Die kleinen bringen Treudoof wieder und wieder das Spielzeug zu ihrem Liegeplatz. Man muss da nur mit dem Leckerli sitzen und warten.
    Man darf auch ruhig schon früh, sobald der Welpe zum Spielzeug rennt das Kommando "Apport" oder "such" nutzen und auch das abgeben mit "Gib" oder "Aus" als Wort Signal direkt üben.
    Damit daraus kein wildes Hetz Spiel wird, sollte der Welpe immer festgehalten werden und darf erst, wenn ihr mit dem ausgesuchten Wort Signal wie "Apport" oder "such", los laufen. Da muss man Konsequent sein und den Hund anfangs gut festhalten, bis das wirklich klappt.
    (Der Hund soll nicht Hetzen. Ihr wollt bestimmt keine hinter Spielzeug her hetzende Dogge).

    Jedenfalls kriegt man damit eine kurve hin, zu einem Spiel welches eure Kinder selbst mit der ausgewachsenen Dogge spielen können.
    Der ganze Aufbau sollte durch die Erwachsenen erst mal in ruhe stattfinden, bis der Hund das mit den Apport auf Signal und abgeben verstanden hat.
    Dann kann ein Erwachsener euren Jungspund noch zur Sicherheit festhalten(Dabei auf Signal sitzen bleiben ohne festgehalten zu werden, dauert bis die Junghunde das können), ein Kind kann den Gegenstand im Garten verstecken. Der Hund darf auch die kommenden Monate immer zusehen wo das Spielzeug ungefähr versteckt wird, damit er dabei auch immer ein Erfolgserlebnis hat.
    Dann schickt ihr eure Dogge auf Signal los zum suchen und lasst euch den Gegenstand in die Hand Apportieren.
    Vielleicht wird euer Hund sogar irgendwann mal den Gegenstand in die Hand eines der Kindes bringen. (Meine Hündin läuft zum abgeben draußen immer einen Bogen um mein Kind. Aber mein Kind versteckt sehr gerne und manchmal will er selbst Apportieren :tropf: . Hauptsache Kind und Hund haben was, womit sie auch gemeinsam Spaß haben können. Rauf und Zerr spiele dagegen, sind mit so großen Hunden absolut nicht geeignet).

    Wir haben nur Haltbares Spielzeug. Stofftiere haben früher nicht mal bei meinen Erwachsenen Hunden länger als einen Monat gehalten. Dafür gebe ich kein Geld mehr aus :person_shrugging: . Auch die Stoff Dummys liegen bei uns nicht so rum. die Maus hier soll gar nicht erst rausfinden, das man die auch zerrupfen könnte.
    Aber wir haben grad wieder eine Diebstahl Phase. Alles was nicht Niet und Nagelfest ist, wird durch die Gegen getragen. Aber immerhin auch Freudig auf Aufforderung zu mir gebracht.
    Man kann in anderen Threads ja auch immer wieder was von "Hobbys" der Hunde so lesen. Neben dem Apportieren ist derzeit auch das Baden wohl Hobby von Tiny. Wenn ich nicht darauf achte, das die Tür vom Bad zu ist, dann ist Tiny in der Wanne zu finden :tropf: .
    Wenn für jemanden Badewasser rein läuft, muss man besonders gut aufpassen. Aber auch einfach so, wie selbstverständlich nach jedem Spaziergang, versucht sie sich in die Wanne zu schleichen. Oder auch zwischendurch, morgens, mittags, abends :rolling_on_the_floor_laughing: .
    Rein hüpft sie auch easy, wie ein junges Reh. Aber raus ist ihr der Boden mit Nassen Pfoten zu rutschig, selbst für Leckerlies und im trockenem zustand, hüpft sie nicht allein aus der Wanne und muss immer gehoben werden. Vielleicht gar nicht so verkehrt die Verknüpfung :thinking_face:

    Ich finde das super unangnehm. Manchmal frage ich mich, was die Leute denn machen, wenn ich auch einfach stehenbleibe? Weil ich mir und meinem Hund das nicht antun will?

    Machen auch viele :) . Ich brauch manchmal etwas Zeit, um meine Hündin auf die richtige Seite zu sortieren, um dann gescheit vorbei laufen zu können. Ich finde das Perfekt, wenn man sich vorher kurz abspricht. Das verschafft auch die Zeit, nochmal die Aufmerksamkeit vom Hund einzufordern und das Fixieren zu unterbrechen. Also Win Win Situation für alle, sofern man nicht aus Trotz stehen bleibt, sondern sich kurz bespricht.

    Meine Hündin wurde mit beginn der Junghund zeit zu einem Hüpfdoing-doingi Hund. Wenn die mir mit ihren 20+ KG vor die Beine in die Leine gesprungen ist, war das für andere Hundehalter auch nicht toll. Im Schlimmsten Fall lassen andere Hundehalter die Leine ihres Hundes locker und es kommt, wieder und wieder zu Leinen Kontakt. Die einzige Möglichkeit, wie ich das gehandelt bekam, war übers absetzen lassen, die Beine vor den Hund und dann wirklich abblocken und jeden Kontakt mit dem daran vorbei laufenden Hund verhindern.
    Mit Fortschreitendem Training, klappte es dann auch, in Bewegung an anderen Hunden vorbei zu gehen.
    Aber da muss man erst mal hinkommen, das der Hund in seiner Spur bleibt und im Besten fall auch noch ansprechbar dabei ist.
    Sonst hat man immer wieder ungewollten Nase zu Nase Kontakt an der Leine und das hilft auf Dauer auch niemanden.

    Jedenfalls sollen wir die Kinder als unsere "Beute" beanspruchen, das bedeutet wenn er auf sie zu geht sollen wir uns davor stellen und ihn abhalten. Ist natürlich schwierig zwischen drei Kindern immer hin und herzulaufen :face_with_rolling_eyes:

    Sollte euer Welpe wirklich zu Wild mit den Kindern sein, macht ihm in der Wohnung eine Hausleine dran und behaltet den Hund damit einfach bei euch. Oder besorgt euch ein Welpengitter(wegen der Hunde Größe, vielleicht lieber 2) und packt euren Welpen dahinter.
    Türgitter finden wir auch Praktisch und nutzen die noch immer. Mein Kind würde die Krise kriegen, wenn unsere Hündin in seinem Kinderzimmer seine Spielsachen Meucheln würde. Darum sind Hund und Kind sehr glücklich, mit einem selbst schließenden Kinder-Türgitter an der Kinderzimmer Tür :hugging_face: .
    Auch in der Küche kann mein Kind unsere Hündin mit so einem Gitter einfach selbstständig aussperren und aus der Küche fern halten. Das erleichtert jüngeren Kindern, das zusammen leben mit einem Jungen Hund schon sehr, finden wir.

    Natürlich könnt ihr euch auch immer zwischen Kind und Hund schieben... aber sollen Hund und Kind nicht auch Kontakt miteinander erlernen dürfen? Oder ist da der Trainings Plan, das die Kinder und der Hund sich das nächste Jahrzehnt nicht zu nahe kommen dürfen?

    Ich habe mich auch mal zwischen Kind und Welpe gestellt, als unsere Hündin als Welpe neu bei uns war. Aber als Elternteil muss man sich auch mal nur ums Kind kümmern und da muss der Welpe dann eben woanders geparkt werden, hinterm Welpengitter zum Beispiel. Damit nicht immer nur die Welpen Erziehung im Vordergrund steht, man dem Welpen ständig hinterher rennt und die Kinder kommen zu kurz.

    Zudem tat es unserer Hündin sooooo gut, wenn sie hinter einem Gitter war und dort einen Kindefreien Raum hatte, um ausreichend zu Schlafen. Welpen brauchen unheimlich viel Schlaf. Unsere kam locker täglich auf ihre 18 Stunden Schlaf, so um den dreh.
    Und hinterm Gitter können die kleinen auch nichts groß kaputt machen. So das alle, Welpe und Menschen ganz gut zur Ruhe kommen können.

    Nur wenn die Kinder mit ihm "trainieren". Was ich aber viel schlimmer finde. Dieses ständige hinter einem verstecken führt dazu das die Kinder auch unsicher

    Deine kleinen Kinder, mit ihm Trainieren? Einem Hund, der bald schon mit der Rückenhöhe die Köpfe deiner Kinder überragt und dem die Pubertät noch bevor steht? Na Holla die Waldfee :face_with_rolling_eyes: .
    Nicht falsch verstehen. Mein Kind Trainiert auch mit unserer Hündin, von Anfang an schon. Aber zum Glück dürfen wir ja Handzeichen und Wörter etc. nutzen :winking_face_with_tongue: . Und dann sah das die ersten Monate ungefähr so aus: Kind gibt ein Kommando. Ich stehe hinter meinem Kind und helfe mit dem richtigen Handzeichen aus. Kind freut sich riesig, das der Hund das jetzt wirklich auf sein Kommando mach :winking_face: . Und ich lob den Hund mit dem richtigen Timing mit unserem Lobwort und stopf das Leckli ins Hunde Maul. Hund und Kind freuen sich :smiling_face_with_heart_eyes: .

    Vielleicht magst du für dich und die Kinder ja ein Buch aus dieser Buchreihe: "Verstehen, Staunen, Trainieren, Entdecken" Das hat 3 Bände, die jeweils dann für unterschiedliche Alter gedacht sind. Über Hunde Körpersprache und auch kleine Übungen, die Kinder mit dem Hund schon machen können. Wir kennen nur Band 2, da dies für mein Kind die richtige Altersstufe hatte. Aber Band 1 ist schon für 3-6 Jährige Kinder. Alles mit Bildern und mit einer Körpersprache Ampel. Auch Regeln im Umgang mit dem Hund, die ich als Erfahrene Hundehalterin so auch alle empfehlen würde. Da steht dann bei vielen Regeln zum Beispiel "Frage deine Eltern ob du jetzt mit dem Hund ...... darfst."
    Es wird viel erklärt. Aber gleichzeitig werden die Kinder nicht zum leichtsinnigen Umgang verleitet, nur weil sie mit dem Buch den Hund etwas besser verstehen können.



    Wenn ihr eurem Hund Chemiekeulen wie Entwurmungs Mittel nicht antun wollt, aus Überzeugung oder was auch immer. (Ich glaube Welpen sind da anfälliger und darum ist das schon Ratsam zu Entwurmen). Bei meinen früheren Erwachsenen Hunden hab ich Kotproben beim Tierarzt abgegeben und diese wurden dann in einem Labor auf Wurmbefall untersucht. Jenachdem gab es dann Entwurmung oder nicht. So kann man das bei älteren Hunden jedenfalls lösen, ohne ständig prophylaktisch zu Entwurmen.
    Wenn ich für einen Welpen aber schon eine Wurmkur begonnen hätte und das Mittel in einem bestimmten Zeitraum gegeben werden soll, dann würde ich das so tun, wie es der Tierarzt empfohlen hat. (Und nur wie es der Tierarzt empfohlen hat und nicht danach was mir ein Hundeguru Predigt).