Beiträge von acidsmile

    Ok, ich nehme alles zurück :dizzy_face:

    Ohje, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben :see_no_evil_monkey: .

    Irgendwann wird das alles schon. Was Sachen klauen und ins Maul nehmen angeht, ist Tiny auch eine Weltmeisterin drin :tropf: . aber grad konnte ich die Waschmaschine offen stehen lassen, sie lag praktisch direkt davor, aber hat nicht versucht ihren Kopf rein zu stecken und sich Sachen aus der Waschmaschine zu klauen :applaus: . Sonst musste ich da die letzten Monate immer aufpassen, dass sie nicht beim ausräumen und Sachen in der ganzen Wohnung verteilen "hilft" :lol: .

    Wieso ist mein Hund überfordert, wenn ich mich mit ihr nach einem ausgiebigen Spaziergang ein paar Minuten auf eine Bank am Rande eines outdoor Tennisfeldes setze?

    Der Spaziergang selbst, war schon aufregend. Ein Tennisball Feld für einen Jagdhund-Jagdhund mix, mit mehreren Menschen + einem Ball der ständig hin und her Fliegt + die Geräusche dazu + dein Mann der ebenfalls hin und her läuft und den Ball rumschießt...
    Das Thema Tennisball Platz wäre für mich etwas, das ich separat Üben würde, mit einem Entspannten Hund. Der ausgeschlafen ist und Satt. Und dann würde ich mir anschauen, wie lange das gut klappt. Wenn der Hund zu Nervös wird, würde ich mit dem Hund aufstehen und mir eine ruhige Wiese suchen, den Hund zum schnüffeln auf der Wiese freigeben, eventuell etwas angestaute Energie mit einem sehr kurzen Spiel abbauen. Und dann hätte ich weiter geschaut, ob das nochmal Sinn macht, mich wieder mit dem Hund and en Rand des Tennisplatzes zu setzen oder lieber nicht.
    Nach Müde kommt Doof. Und wenn der Hund da anfängt nur noch Mist zu bauen, dann ist ein so Junger Hund einfach drüber. Und ein Jungtier welches Ruhe und Schlaf benötigt, lässt sich in dem Moment nicht Erziehen. Dort also weiterhin sitzen zu bleiben, macht 0 Sinn.
    Wer sich ein Jungtier ins Haus holt, muss auch erst mal mit solchen Einschränkungen Leben. Sonst war die Entscheidung für ein Jungtier die falsche.

    Wieso ist mein Hund gestresst, wenn ich ihr mit viel Geduld und monatelangem Training versuche die Haare zu bürsten und Pfoten zu trocknen?

    Kein Lebewesen funktioniert auf Knopfdruck. Egal wie viel du Trainierst. In ein paar Jahren werden solche Dinge bei euch, aus dem Effeff laufen. Aber jetzt hast du noch ein Jungtier, welches eben mal nur Blödsinn im Sinn hat, aber eben manchmal auch schon sein Limit erreicht hat für den Tag und Hilfe dabei braucht runter zu fahren.
    Bürste und Handtücher oder auch Föhns, sind für Junge Hunde jedes mal eine kleine Herausforderung.
    Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Setz dir mal gedanklich, den Zeitrahmen von ca. 1-2 Jahren, bis ihr beim Thema Pflege ein absolut eingespieltes Dream Team seid. Und bis dahin Pubertiert dein Hund ja auch noch und Probiert sich aus und manchmal isser sicher auch einfach zu Müde oder zu aufgeregt dafür.
    Dann lässt man es eben sein und beim nächsten mal klappts dann wieder besser. Wegen sowas braucht man keine Machtkämpfe mit dem Junghund initiieren.

    Wir haben einen ganz normalen Tag, am Nachmittag kommt mein kleiner Neffe rüber und spielt friedlich auf der Terrasse. Mein Hund stürmt auf ihn zu, zwickt und rammelt ihn

    Hund an die Leine und die Leine in der Hand halten. Fertig! Oder besser noch. Hund in ein Zimmer und Tür zu. Kein Mensch hat ins Zimmer vom Hund zu gehen. Der Hund darf schlafen und Fertig.
    Dein Hund kann, aus welchen Gründen auch immer, noch nicht gut mit der Anwesenheit mit Kindern umgehen und muss deswegen permanent gesichert sein, bei einem Erwachsenen. Da dein Hund ja auch Probleme mit der Beißhemmung hat, sollte der sowieso nie Möglichkeiten haben, zu einem Kind rennen zu können.
    Wenn dein Hund Anstalten macht, sich in das Spiel des Kindes einzumischen, habt ihr den Hund ja angeleint und könnt das ganze im Ansatz sofort unterbinden. Nicht mit Rütteldose. Sowas brauchts bei einem Junghund echt nicht. Der Hund muss verstehen, das ihr ihm nicht erlaubt, an Kinder dran zu gehen. Und das geht auch, indem der Hund keinen Erfolg mehr damit hat, ans Kind zu kommen.
    Der Hund muss die Chance bekommen, das er keine Fehler machen kann, um dann das richtige Verhalten Belohnen und verstärken zu können.

    Ich bin da einen völlig anderen Weg mit meiner Hündin und meinem Kind gegangen wie du. Statt das überall Rütteldosen standen, standen bei uns überall Leckerli Dosen. Ich hab meiner Hündin Handzeichen, so wie Wort Signale beigebracht, um sie auch auf Distanz sofort unterbrechen und ablegen zu können. Dadurch konnte ich auch immer den Kontakt zwischen meiner Hündin und meinem Kind regulieren und sie schon runter fahren, bevor mein Kind sie Hochhibbelte. Jedes mal wenn sie sich vor mein Kind ins Platz legte, bekam sie sofort mein Lobwort und ich schmiss ihr Leckerchen hin.
    Und trotz Hundeerfahrung bei mir, hatte meine Hündin ein Welpengitter, als Kinderfreien Bereich und bekommt nach wie vor, auch mit bald einem Jahr regelmäßig Stunden alleine in einem Zimmer, wo mein Kind dann nicht rein darf und sie einfach mal ein paar Stunden ohne Menschen schlafen darf.

    Deinen Hund würde ich persönlich immer sichern durch eine Leine und nie frei laufen lassen in der nähe von Kindern und da auch einfach kein Kind dran lassen. Und dann jedes entspannt gezeigte Verhalten Loben. Und ansonsten den Hund in ein Zimmer bringen, Tür zu und schlafen schicken.
    Ruhigen Kontakt und ruhiges schnüffeln an der Hand von Kindern, kann man auch mit einem älteren Hund Üben, der schon gelernt hat, in Gegenwart von Kindern ruhig auf seinem Platz liegen zu bleiben und zu ruhen.
    Könnte durchaus bei deinem Hund auch 1-2 Jahre dauern, bis das mal ohne Leine oder Absperrgitter klappt.

    In der Hundeschule klappen Sitzen / Bleiben recht gut, aber da kennt er auch alle, zumindest nach kurzer Zeit. In freier Wildbahn - insbesondere in "seinem" Territorium - läuft das momentan gar nicht. Und Anbinden würde auch in fremder Gegend völlig unentspannt werden. Wäer das ein BH-Thema (also ist der Alltagsteil auch Trainingsbestandteil der BH-Vorbereitung), oder ist das ein klassisches Hundeschulenthema?

    Für mein Empfinden, wäre das sogar ein Thema für ein Einzeltraining :thinking_face: . Weil es für mich nach einem Territorialen Problem klingt und sich daran nicht auf einem Hundeplatz oder in einer Gruppe mit vielen Hunden üben lässt. Sondern das euer persönliches Alltags Problem ist und die Führung im Alltag dann eben auch an ein paar Stellschrauben gedreht, Individualisiert bei euch stattfinden müsste.
    Für mein Empfinden sprengen die möglichen Gründe für diese Alltags Probleme, den Rahmen einer Gruppenstunde :person_shrugging: .
    (Nicht falsch verstehen. Ich mein nicht, das du da Jahre in Einzeltraining mit einem Trainer dran arbeiten müsstest. Aber Hunde lernen eben Situations und Ortsbezogen und da müsste ein Trainer bei euch eben mal einen ganz genauen Blick, Situations und Ortsbezogen drauf werfen.
    Und wenn da Territoriale Probleme vorhanden sind, dann sind die ja nur an Orten die der Hund als seinen Bereich betrachtet.
    Und wenn dein Hund, den Hundeplatz mit =Arbeitsplatz generalisiert hat, an dem andere Menschen und Hunde für diese 1 Stunde geduldet werden, dann lässt sich das Training vom Hundeplatz nicht in euren Alltag übertragen.)

    Hier war vor kurzem jemand, mit einem Foto, wo ein Blatt Papier an den Türrahmen geklebt war und da dran wurden dann die Wachstumsstriche markiert.
    Die Idee fand ich gut und will es so auch mal testen. Bei uns klappt es bisher nur, pi mal Daumen. Tiny windet sich wie ein Aal und kann die Wedelei dabei nicht lassen :person_shrugging: . "Yummi, Zollstock. Ist das Essbar? ist das für miiich?? Ich beiß mal rein grinning-dog-face "

    Kannst du es nicht vorher austesten, wie River auf Schüsse reagiert?
    Oder noch jemanden als Helfer für dich und River mitnehmen?

    Wir haben auf einer unserer Gassi Strecken einen Schießübungsplatz im Wald, der jedes Wochenende genutzt wird.
    Auch wenn ich bei Google Maps, Schießübungsplatz eingebe, werden mir mehrere umliegende angezeigt in der Region.
    Wenn die aktiv genutzt werden, hast du da alle paar Minuten Schuss Geräusche und merkst dann ja auch, ob das eine gute Idee ist, River mit solchen Geräuschen unbeaufsichtigt zu lassen, oder eben nicht.

    Seit dem Waschbär Gehege hatte ich sie sowieso schon doppelt gesichert, an Geschirr und Leine und hielt sie schön kurz bei mir

    Hatte mich verschrieben: An Geschirr und Halsband, war sie doppelt gesichert :tropf: .
    Massai wir waren im Wildpark Hundshaupten.
    Die Wolfs Rüden fand Tiny ja auch ziemlich spannend. Also sollten uns jemals im Wald heulende Wölfe verfolgen, weiß ich jetzt, dass Tiny uns damit helfen wird, das sie mit den Männchen sexen geht oder ne runde mit den Jungwölfen tobt :face_with_rolling_eyes: .

    Ich weiß nicht, ob es für alle Schwimmwesten gilt. Bei Physio im Wasser wird doch auch gerne eine Schwimmweste zur Hilfe genommen, damit der Rücken gerader ist und die Bewegungen gesünder sind.


    Wildpark mit einem Hund, während einer Spooky Phase ist ganz schön Interessant :see_no_evil_monkey:. Tiny schwankte die ersten 15 Minuten im Wildpark gestern, zwischen Euphorie und Panik. Sie reagiert ja auch stark seit einiger zeit, auf vermutlich Fuchs oder Marder Gerüche im Wald, mit Unsicherheit. Auf Waschbär Gerüchen reagiert sie offenbar auch :see_no_evil_monkey:. Zuerst hat sie mit uns die Waschbären Interessiert beobachtet und von jetzt auf gleich, zog sie den Schwanz ein und machte sich fast ins Fell dog-face-screaming-in-fear .:person_shrugging: Eine kurze Frühstückspause auf einer ruhigen Bank reichte und sie hatte sich wieder gefangen.
    Beim Wolfsgehege war zuerst nichts zu sehen von den Tieren. Aber ich glaub die Wölfe bemerkten uns auf einer Aussichtsplattform über dem Gehege. Jedenfalls Heulte es plötzlich direkt unter uns :flushed_face: . Das Gehege hatte auch nur Kastrierte Rüden und einer davon war auch ein Hybride. Vielleicht dachten die ja, ein Lecka Mädchen dog-face-w-one-eye-open-blowing-heart läuft da über ihnen lang, heulen wir die mal an :grinning_face_with_smiling_eyes: . Und Tiny reagierte sogar drauf. Zuerst blieb sie ruhig, wir machten Fotos und Filmen schön und dann wollte Tiny mit einem Satz übers Geländer ins Gehege springen :shocked: . Seit dem Waschbär Gehege hatte ich sie sowieso schon doppelt gesichert, an Geschirr und Leine und hielt sie schön kurz bei mir. Kam also nicht weit und landete nur unsanft auf dem Hintern neben mir, aber war schon überraschend.
    Als sie die Wölfe am Zaun dann richtig sehen konnte, war dann alles ok. Die 2 Wölfe spielten und tobten durch Gehege und Tiny war ganz Junghund und wollte gerne mit laufen :beaming_face_with_smiling_eyes: .
    Was ich Interessant fand, dass nach dem Wolfsgehege das Eis bei ihr gebrochen war und sie den Rest des Wildparks Besuchs der absolute Vorzeige Hund war. Keine Spooky Momente mehr. Kein Impulsives herum Hüpfen mehr. Guter Gehorsam an den Gehegen und auch sonst wie immer.

    Tiny's neuer Freund, Mister Hybrid Wolf.

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    Tiny taucht auch und ich mag das gar nicht mit ansehen, wenn nur noch ein Teil vom Rücken zu sehen ist und vorne wo der Kopf unter Wasser ist, Blubbern Luft Blasen hoch :verzweifelt: . Für unsicheres Gewässer wird sie zukünftig auch eine Schwimmweste bekommen. Und ansonsten geht es in solche Gewässer nur, an der 5m Schlepp ins Wasser. Die kann ich noch gut über ihren Rücken halten. Offline trau ich mich nur, bei kleineren oder seichteren Seen. Wo ich eine realistische Chance hätte, sie raus zu Fischen.

    Für die Zukunft trainiere ich mit Tiny schon an einer kleinen Assistenzleistung Leistung für meinen Sohn. Sie soll an jedem Straßenrand sitzen bleiben und egal was passiert, erst auf mein Signal hin aufstehen und dann zügig die Straße überqueren. Da heute ein Krankenwagen in der Zweiten Reihe Parkte(die Sanitäter kauften grad Lunch beim Bäcker), konnte ich den Straßenverkehr nicht richtig sehen.
    Tiny hatte sich schon selbstständig in korrekter Position an die Bordsteinkante gesetzt, also gab ich die Leine kurz an meinen Sohn, damit ich die paar Schritte auf die Straße gehen konnte um am Krankenwagen vorbei schauen zu können. Und dann macht mein Sohn genau das, was er nicht soll. Fängt an zu kichern und rennt mit der Leine in der Hand auf die Straße :rotekarte: . Und Tiny macht genau das was sie tun soll und bleibt stur auf ihren 4 Buchstaben hocken und wartet auf mein Signal :applaus:. Die 2 durften dann auch noch eine ganze Weile mit einer super Leinenführigkeit zusammen gehen.

    Auch im Fressnapf später wurden keine Knabberartikel angelutscht von Tiny und sogar ein Junghund Ignoriert.

    Unser Medical Training hat sich heute auch schon bezahlt gemacht. An einer Bushaltestelle hatten es Wespen auf Tiny abgesehen. Vielleicht dachten die, da hockt eine riesen Sonnenblume oder ein großer Klecks Honig steht vor ihnen. Und die sind so Penetrant an ihre Schnauze und die Augen ran geflogen.
    Vielleicht wollten die auch Sabber oder Tränenflüssigkeit trinken :person_shrugging: .
    Jedenfalls lies sich Tiny von mir die ganze Zeit die Schnauze zu halten und ihren Kopf wegdrehen oder mal an mein Bein randrücken. Wir sind so teils auch mal ausgewichen mit zugehaltener Schnauze. Als eine Wespe unter ihre Lefze landen wollte, hab ich die doch mal mit der Leine versucht wegzufächern.
    Wahnsinnig penetrant die Viecher. Und Tiny hat das super mitgemacht, obwohl unser Medical Training fürs Maul zu halten, bisher nie auf so einem Niveau gewesen ist :lol: .

    Bei uns klappt ein deutlicher Abbruch für den Außenfokus zu anderen Hunden manchmal deutlich besser, wie Alltags Fuß oder andere Ablenkung.
    Aber das ganze ist sehr Tagesform, bzw. Entwicklungsphasen abhängig bei meiner Junghündin. Wenn du dich mit anderen vergleichst, mach dir klar, dass du immer nur Momentaufnahmen von anderen siehst. An manchen Tagen würdest du bei uns denken "Wow, ist der Labi ein Streber Hund", an anderen "schaut ja aus, wie bei uns" und an anderen "Hui, ist das Frauchen aber Streng" :tropf: . Bei dir gibt es ja auch, gute und schlechte Tage. Wenn es mal Doof läuft, wird sich eben entschuldigt, Krone gerichtet und das Thema im Hinterkopf notiert, als noch ausbaufähig :lol: .

    Wir nutzen die Schleppleine auch als Hilfsmittel. Aber ich mag unser Training nicht "nur" mit Schleppleine aufbauen, sondern mag eher die Abwechslung.
    Bsp. In unserem Wohnviertel und generell Städtischer Umgebung ist das Thema Leinenführigkeit erledigt, an kurzer Leine. Um zu überprüfen, wie das ganze auch mit mehr Freiraum ist, hab ich sie ne Weile, an einer 5m Schlepp laufen lassen. Als klar war, das dies auch klappte, befestige ich die Leine jetzt so am Geschirr, das sie wie ein Kurzführer ist, der normalerweise nur am Hund hängt und sie läuft in Freifolge.
    Ich Überprüf da einfach mit Unterschiedlichen Hilfsmitteln, wie der Radius, die Aufmerksamkeit und die Ansprechbarkeit zu mir ist. Da Lauf ich dann aber keine 30m einfach vor :winking_face_with_tongue: , sondern hab da sehr engbemessene Regeln und greif sofort ein, sobald was nicht funktioniert. Und dann bleibe ich auch erst mal auf dem Trainingsstand oder gehe nochmal zur Sicherheit zurück. Auch mit der 5m Leine, war der einzuhaltende Radius zu mir höchstens 1m an meiner Seite auf den Fußgänger Wegen.
    Man ist vom Kopf her, anders dabei, wenn man an schwierigen Situationen, wie andere Hunde oder sogar Hundekumpels vorbei muss und der Hund hat Theoretisch 5m zur Verfügung, soll aber im alltags Fuß gemütlich am anderen vorbei.
    Im Wald haben wir auch feste Regeln. Auch da läuft sie abwechselnd, an der kurzen Leine, an der Schleppleine oder im Freilauf. Im Freilauf/Schleppleine gelten Regeln wie: 1. Ran rufen und im Alltags Fuß bei mir bleiben, wenn ich sehe, dass es nicht weit einsehbare Abzweigungen gibt. Da könnte ja immer mal ein Radfahrer oder anderer Hunde Halter auftauchen. 2. Auch, schnelles absetzen auf Distanz, wenn ein Radfahrer an einem vorbei Rasen möchte. Der Hund kann da sonst vors Rad laufen und Radfahrer nehmen meist keine Rücksicht aufs 2 oder 4 Beinige Fußvolk. 3.Es muss auch sitzen, das der Hund weiß, dass er sich bei Abzweigungen am Menschen orientieren muss und nicht einfach den Weg geht, wo er Lust drauf hat. 4. Der Weg wird nicht verlassen. Auf Signal "Raus da", sollte sofort reagiert werden, das sie wieder auf den Weg läuft. 5. Andere Signale, wie "Weiter", "Nein", "mitkommen" was du so brauchst etc. sollten auch auf Distanz ohne Leine Möglich sein. Das man auf Distanz das schnüffeln auch kurz abbrechen kann und der Hund wieder aufschließt und im Radius bleibt.

    Aber wenn das alles auch an Kurzer Leine schon nicht klappt, hat das hinlaufen zu anderen Hunden auch nichts mit dem Abruf zu tun :tropf: .
    Wenn mein Pubertier nur Knete im Kopf hat und gar nichts klappt, hab ich die kurze Leine immer Griff bereit und häng die zusätzlich zur Schleppleine dran, um sie dann besser Händeln zu können wird sie dann kurz gehalten in den schwierigen Situationen.
    Vor kurzem hatten wir das Spielchen, das mein Pubertier das lauern versuchte. Hab ihr dann durch anheben aufgeholfen, sie auf eine Seite gebracht, so das ich zwischen ihr und dem anderen Hund war und wenn sie sich zum anderen Hund versuchte umzudrehen, bin ich auch einfach mal in sie reingelaufen und hab sie vorwärts gedrängt in die Richtung in die ich gehen wollte, mit nem strengen "Abmarsch" oder "Weiter", was sie als Signal kennt, wenn sie von was weggehen soll. Glaub der Entwicklungssprung und der deutliche Abbruch, haben im Hundehirn dieses "Klick" ausgelöst, dass sie bei Hundesichtung nichts zu klären hat, sondern nur auf der Seite, die ich ihr zuweise laufen braucht und auch fixieren absolut unerwünscht ist. Sie kann sich derzeit unheimlich leicht von anderen Hunden und dem Außenfokus lösen und sich besser auf ihre Familie Konzentrieren.
    Auch das abblocken von fremden Freilaufenden Hunden ist easy geworden, weil sie mich einfach machen lässt. So als würde sie denken "Die ist zu mir so streng. Dann kriegt mein Mensch das auch bei den fremden hin und ich brauch nicht reagieren".

    Manche Hunde gewöhnen sich auch sehr an die Hilfsmittel. Hören an der Leine oder Schleppleine wie eine 1 mit * und sobald das Hilfsmittel weg ist und sie merken, der Mensch ist so Lahm, der hat keinen Einfluss mehr auf sie, drehen sie frei.
    Wenn der Gehorsam mit Tara an der Schleppleine ja eigentlich immer gut funktioniert und du vielleicht auch, weil dir die passende Umgebung fehlt, noch keinen Freilauf ohne Leine geben kannst und willst. Wäre eine Möglichkeit zu variieren, statt einer Schleppleine aus Stoff, eine leichtere Biothane Schleppleine zu verwenden. Und dann ruhig auch innerhalb eines Spaziergangs diese ab und zu zu wechseln.

    Manchmal, gerade wenn sie sich versteift wenn sie einen Hund sieht, denke ich, sie will eigentlich eher keinen Kontakt, aber das heute hat mich jetzt wieder umdenken lassen.

    sie wird aber sehr aufgeregt wenn wir Hunde treffen. Gut heute war, dass beide Hunde sich nachher schnell beruhigten und der Schäferhundehalter und ich ein paar Meter gemeinsam mit den angeleinten Hunden weitergingen (während ich mich entschuldigte).

    Sie Löst Konflikte mit Fideln, dem Flirten und spielen. Ist eine sehr nette Konflikt Löse Strategie :hugging_face: "Bitte tu mich nichts, ich spiel ja nur und mein es nicht Ernst". Sehr nett, aber auch anstrengend wenn sie das bei jeder Begegnung als einzige Lösung Strategie bisher kennt. Das weiß man auch nie so richtig, ist das Fideln, weil der Hund grad einen Konflikt vermeiden möchte oder ist das echtes spielen, weil sie den anderen wirklich mag.
    Sie kann mit deiner Hilfe auch andere Strategien erlernen. Zum Beispiel das Bögen laufen, das Ignorieren, dich ansehen... .
    Vielleicht wird sie bei anderen Hunden immer Unterstützung und Management durch Kommandos brauchen. Vielleicht wird sie andere Strategien auch irgendwann mal selbst Anwenden können. Da ist jeder Hund anders.

    Ja, das versuche ich. Mit Betonung auf Versuchen. Denn wenn sie ihre Hundefreunde sieht wird sie noch aufgeregter als wenn sie Fremdhunde sieht und meine Worte scheinen in einer Dunstwolke in ihrem Hirn unterzugehen. Wenn sie dann mühsam den zitternden Popo auf dem Boden hat und ich das Frei-Zeichen gebe/sie freilasse, gibt es kein Halten mehr und sie rast drauflos. Also sie geht nicht in Bögen auf einen Hund zu, sie rennt frontal drauf los

    Ja, finde ich auch bedenklich, bisher hat sie Gottseidank noch nicht auf die Mütze bekommen. Ich weiss nur nicht, wie ich das richtig Trainieren soll

    Bis sie wirklich ruhig ist, bleibt sie einfach angeleint. Wenn das zusammen Spazieren gehen an der Leine funktioniert, dann spaziert angeleint. Das Zittern zeigt schon, dass sie sehr drüber ist.