Kennst du das laufen mit einem Dogscooter? Für mich wirkt das, wie das Zwischending von Canicross und Bikejöring. Anfängerfreundlicher wie mit dem Bike und geeigneter für unsportlichere Menschen
. Fand das früher mal Interessant. Aber hab noch nie einen Hund für sowas gehabt. Meine Tiny würd mir die Mittelkralle zeigen. Aber für Eros und dich ist das vielleicht etwas?
https://www.uwe-radant.com/epages/6443981…ooter/Fahrzeuge
Beiträge von acidsmile
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Manchmal passt es einfach nicht. Nicht jeder Hund, passt in jede Familie. Manchmal ist es auch einfach die falsche Zeit.
Mach dich bitte nicht verrückt deswegen. -
Gute Besserung an Pebbles.
Für Tiny wirken 15 Minuten mit einem Schnüffelteppich beruhigender, wie Kauartikel. Es gibt auch Robustere Varianten, nicht nur mit den Vlies Schnipseln:
Name: ToBu Line, Schnüffelteppich Hund Extreme Wiederstandfähig
(Steht wegen der Gurtbänder auf meiner Wunschliste. Persönliche Erfahrungen haben wir damit noch nicht).
Der Schwarze große Kong hat bei uns auch noch keinen Kratzer bisher.
Ansonsten liegt fast immer ein großer Rinderhaut Knochen rum. Es müssen immer die größten bei uns sein, weil die sich solang kauen lassen, das irgendwann auch die Lust aufs Kauen vergeht und die nicht einfach, ab der hälfte runter geschlungen werden.
Pferdesehnen als Kauartikel sollen sich auch länger halten.
Die ganz großen Ochszenziemer Stangen brauchen auch etwas länger.
Barfst du? Sowas wie Lammrippchen sind auch ein längerer Kausnack.
Wir haben noch Hartgummi Spielzeuge, die solche Zacken haben und gut für die Zahnreinigung asein sollen. Da schmiere ich dann was aus einer Futtertube rein und pack da ein paar wenige Leckerli Brocken rein und sollte das Spielzeug dann sauber gefuttert sein, mach ich es neu fertig. Mit so einem Spielzeug haben wir schon öfter mehrstündige Zug Fahrten gut überstanden
. Und die Futter Menge die dadurch aufgenommen wird, ist deutlich weniger, wie bei anderen Kauartikeln.
Ansonsten gibt es natürlich noch diese ganzen Intelligenz Spielsachen. Wo sie Fächer öffnen müssen, Schieber umklappen etc. pp. Die sind auch witzig, als Zwischendurch Beschäftigung.
Wenn du ein Agility Set mit Pylonen Zuhause hast, in die man auch Stangen stecken kann, die kannst du auch umfunktionieren.
Bsp 1. Du nimmst kleine Hölzer und etwas Kordel oder Seil und Bindest Leckerlis möglichst lose an die Hölzer. Die Leckerlis kommen in die Löcher des Pylon und die Hölzer bleiben draußen. Der Hund muss jetzt an den Hölzern ziehen um die Leckerli's da raus zu bekommen. (Das muss man wegen der Schnüre beaufsichtigen)
Bsp 2. Du schnibbelst dir ein Loch in eine PET-Flasche, das diese auf eine Stange passt und sich drehen kann. Mit der Stange und der PET Flasche machst du dann eine kleine Hürde und in die PET Flasche packst du Leckerli's rein. Dein Hund muss jetzt die Flasche drehen, damit die Leckerlis aus dessen Öffnung fallen.
(Das kann aber auch zu Frust führen und den Hund etwas aufputschen. Wird die Flasche nicht genug gedreht, kommt nicht raus. Dreht sie sich zu schnell, kommt auch nichts raus. Wenn sie es einmal raus haben, ist es aber sehr spaßig und eine Kurzweilige Abwechslung).
Dürfte Pebbles vielleicht auf einem Unterwasser Laufband, mit Schwimmweste zur Unterstützung laufen? Auch wenn es Teuer ist, aber wenn es Ärztlich erlaubt wäre, würd ich es dem Hund ab und zu mal gönnen.
Ist ja noch ein Junger und aktiver Hund und 39 Tage sind ja noch lang
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Ich kenne die größten Unterschiede weniger bei den Rassen, sondern eher zum größeren Teil abhängig vom Wohnumfeld
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Meine Ersthündin wuchs in einem Umfeld auf, das war eher Ländlich. Jeder kannte jeden. Wenn man sich im Waldgebiet traf, lief man zusammen. Die Erziehung war leicht, denn ich konnte mich auch auf die anderen Menschen dort verlassen. Ab und zu ging man auch mit Kindern zusammen, die ihren Familienhund ausführten. Denn auch auf die Kinder passten dort alle älteren selbstverständlich mit auf. 2x am Tag lief auch eine Kuhherde durch den Wald. Sehr Idyllisch, obwohl es der äußerste Stadtrand einer Großstadt war. Alles gut sozialisierte Hunde.
Wenn dort mal eine Beißerei stattfand, waren das Hunde von Menschen die dort nicht wohnten.
Nach einem Umzug in eine sehr kleine Kleinstadt änderte sich alles. Die Hunde lebten dort in den Gärten und wurden vielleicht am Wochenende bei Schön Wetter mal Gassi geführt. Die Hunde waren durch die Bank weg Arschkrampen(Rasseunabhängig. Selbst Rassen die Freundlich und Fröhlich in der Beschreibung hatten, waren noch mindestens Unsicher oder Angstaggressiv). Die Besitzer sprachen sich auch nicht miteinander ab. Also genauer genommen, man sprach als Hundehalter nicht mit anderen Hundehaltern, außer um sich vielleicht Anzupampen. Das gute war natürlich, das man manchmal auch 1-2 Monate bei den Gassi Gängen nicht auf andere Hunde traf. Auch wenn ich Stundenlang mit meinen Hunden auf einer Wiese am Damm hockte, war die ganze Zeit kein einziger Mensch mit Hund zu sehen. Ab und zu sah man mal wen, mit dem Auto langfahren. Der Hund wurde dann aus dem Auto gelassen, durfte die Fasane Wildern ohne jegliche Reaktion des Halters und dann wieder ins Auto hüpfen und nach Hause fahren...
Auto Gassigänger sahen wir da auch ab und an. Dann liefen die Hunde hinter dem Auto des Besitzers her...
Fand die Menschen da auch Strange und Unsympathisch. Die Hunde waren egal welche Rasse unsozial und nicht erzogen.
Jetzt wohn ich wieder in einer Großstadt und es wird sich abgesprochen und die meisten Hunde sind nett. Die meisten Hunde hier können durchaus auch wechseln, zwischen, mal hinwollen und spielen, oder einfach weiter gehen. Es sind eh so viele Hunde hier. Ohne den Hunden beizubringen, das sie nur mit Erlaubnis Kontakt haben dürfen, würd man hier keine 10m Weit kommen ohne das der Hund sich sonst in die Leine schmeißt.
Selbst meine Labrador Hündin konnte vor der Läufigkeit relativ Offline mit uns durchs Wohngebiet spazieren. Schaffte es, mal kurz für einen Nasenstupser zu einem Hundekumpel zu gehen und dann wieder Brav an meiner Seite mit zu laufen.
Wer hier natürlich grobe Fehler in der Erziehung macht und mit einem Pöbler unterwegs ist, hat hier natürlich die Arschkarte gezogen. Es gibt hier schlicht keine Möglichkeit, mit dem Hund Gassi zu gehen ohne das man ab und an, mal auf einem 1m Breiten Weg an jemand anderen mit Hund vorbei muss(Wobei man auf die Spielstraßen vielleicht noch ausweichen kann und die Autofahrer dann eben warten müssten). -
Durch die Schwerbehinderung meines Kindes, ist das Thema Management zwischen Kind und Hund bei uns der normal zustand und wird es auch die nächsten Jahre noch sein.
Gleich Vorweg: Es geht nicht darum, den Hund oder das Kind auf ein Podest zu stellen. Der Hund gehört jetzt zu eurer Familie und hat ebenso Rechte und Persönliche Grenzen, wie die Kinder. Es schadet Kindern nicht, das sie lernen Grenzen anderer, auch die eines Hundes zu Respektieren und sich an Umgangs Regeln zu halten.
Aber das ganze ist natürlich ein Lernprozess und wird nun mal dauern.
Vielleicht helfen dir Tipps, wie du das Management besser Organisiert bekommst?
Der einfachste Tipp ist natürlich:
-Nimm den Hund einfach überall in der Wohnung mit dir mit. (Vorteil: Du hast den Hund immer im Blick. Nachteil: Der Hund kommt dadurch schlechter zur ruhe und ihm wird beigebracht dich ständig zu verfolgen.)Entsprechend nutz ich das eher für Situationen, wo es grad Trubelig bei uns ist. Vor dem rausgehen zum Beispiel. Oder wenn ich in ruhe Kochen möchte, dann soll meine Hündin bei mir in der Küche liegen.
- Wir haben eine Überwachungskamera für die Wohnung. Die ich auch fürs Allein bleiben Training gerne genutzt hab. So kann ich Kind und Hund einfach mal zusammen im Wohnzimmer alleine lassen. Besonders wenn mein Kind nur mit unserer Hündin auf der Couch Kuschelt, kann man das ja laufen lassen. Aber solche Situationen können eben auch kippen, wenn das Kind unbeaufsichtigt ist und darum hab ich das zur Sicherheit gerne im Blick.
-Wir haben Türgitter und ein Welpengitter. Manchmal verbiete ich meinem Kind einfach ins Wohnzimmer zu gehen und da bleibt dann das Türgitter zu oder auch die Tür. Wenn ich nicht aufpassen kann, wird unsere Hündin einfach Räumlich getrennt und das Zimmer ist dann solang wie ich es sage, Tabu. (Vorteil: Der Hund lernt gleichzeitig, auch ohne den Menschen im Blick zu haben, entspannen zu können)
-Damit das Kind nicht heimlich an den Hund geht, weil sich das Kind mehr Kontakt wünscht, bringe ich meinem Kind alles mögliche bei, was er mit unserer Hündin alles machen kann. Unsere Hündin konnte schon ab Woche 2 ungefähr, Pfötchen geben. Kinder lieben es wenn Hunde Pfötchen auf Kommando geben. Das Kommando hatte auch den Vorteil, das mein Kind eine Interaktion hatte, für die Abstand zum Hund nötig ist
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Im Buch: "Verstehen, Staunen, Trainieren, Entdecken" Band 1, hast du viele Ideen und Anleitungen für Kinder ab 3 Jahren, im Umgang mit dem Hund. Das Buch ist Kindgerecht mit tollen Bildern und es kann auch Abends vor dem einschlafen draus vorgelesen werden.
Zum Offtopic der anderen Hundebesitzer: Ja manche haben wirklich den Schuss nicht gehört. Bei dir schwingt glaube ich auch etwas die Angst vor großen Hunden mit, die rüpelig mit deinem kleinen umgehen. Find ich absolut verständlich. Meine stürmische größere Junghündin, lasse ich auch nicht über kleine bollern und sie bleibt an der Leine.
Du musst deine Umgebung im Blick behalten. Meist tummeln sich diese Hundehalter alle auf den selben Plätzen. Auf Hunde Freilauf Wiesen tummeln sich meist viele Hundehalter, deren Hunde Narrenfreiheit genießen, während die Menschen daneben stehen und Kaffeekränzchen mit den anderen Haltern führen.
Meide diese Orte einfach. Mit der Zeit wirst du in deiner Region Wissen, wo du auf vernünftige Hundehalter triffst und welche Orte du besser meidest. Besonders mit Kindern im Schlepptau, solltest du Hunde Freilauf Wiesen und solche Sammelorte von Hunde und Menschen Gruppen sich zum zusammen rumstehen treffen, lieber meiden.
Deine derzeitige Vermutung, das die Hundehalter im DF Forum jedoch ihren Hund auf ein Podest stellen und die User hier, zu diesem Klientel gehören, Teile ich absolut nicht. Ich Lese bei den Beiträgen eher die Sorge heraus, dass dein bisher noch netter Welpe irgendwann Kinder Blöd finden könnte und das dann auch zeigt. Jeder Hund ist anders. Manche haben einen dicken Geduldsfaden, andere eher nicht. Und Aggression gehört zum natürlichen Verhalten eines jeden Hundes dazu. Wenn alle Warnungen Ignoriert werden, wird absolut jeder Hund irgendwann die Zähne zur Hilfe einsetzen um sich selbst zu schützen.
Ein Hund muss in der Familie lernen, das die Erwachsenen ihn schützen und Situationen regeln.
Selbst meine Labrador Hündin, die alles mit sich machen lässt, hol ich öfter aus Situationen mit meinem Kind raus. Sie soll nämlich gar nicht die Erfahrung machen, das Kinder sich manchmal auch Übergriffig und Blöd Verhalten können.
Und wenn mein Kind dann schimpft und Zetert, muss er lernen damit klar zu kommen, das wir Umgangsregeln mit allen Familien Mitgliedern haben und Haustiere keine Stofftiere sind. Aber das bring ich ihm bei und nicht unsere Haustiere. -
Tiny hat eine Neigung zur Bockigkeit. Kommt und geht immer mal Phasenweise. Sie hatte sich eine Zeitlang immer hingelegt, an immer den gleichen Stellen, wenn sie noch keine Lust hatte, nach Hause zu gehen. Weil es eh nur eine Phase war, hat auch geholfen, einfach über andere für uns ungewöhnlichere Wege nach Hause zu gehen. Am besten klappte aber, deutlich zu zeigen, dass ich nicht mit mir Diskutieren lasse, wann es nach hause geht. Indem ich einfach die Leine kurz gehalten hab und stur und stoisch ohne auf Tiny zu achten im etwas schnellerem Tempo an diesen Stellen Richtung nach hause gelatscht bin. Sobald sie merkt, ich werde 100% nicht stehen bleiben, folgt sie normal. Die Phase war nach kurzer Zeit dann auch wieder vorbei.
Wenn sie einen Hundekumpel sieht, versucht sie es manchmal an den Stellen dann noch mit hinlegen, damit wir länger auf den Wiesen bleiben und sie vielleicht noch spielen gehen kann... Darum machen wir an den Stellen öfter auch mal UO oder spielen und tricksen etwas. Damit sie merkt, das es auch toll ist, mit mir nach Hause zu gehen und sie da nicht Bockig liegen und wegen des Hundekumpels zu lauern braucht. -
Bei Eros hätte ich nicht gedacht, dass der mal in so eine Phase kommt
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Bei uns lief das Thema die letzte Zeit richtig gut. Tiny konnte ich ganz viel in Freifolge bei mir, gemütlich an anderen Hunden vorbei spazieren lassen. Und jetzt ist es vorbei
. Der aktuelle starke Entwicklungsschub, brachte nu tatsächlich die erste Läufigkeit. Aber bisher klappt's mit dem Gehorsam noch ganz gut. Sie ist eher total kuschelig und weich. Kann sie sogar mit Streicheln draußen Belohnen und sie schmiegt sich dabei richtig an mich ran.
Französische Bulldoggen kennt Tiny auch 2. Eine davon macht auch so gewöhnungsbedürftige Geräusche. Und ein Mops, der unser Bus Buddy zur Hundeschule war, hat ihr beigebracht im liegen zu spielen. Sie soll beim Bus fahren ja im Platz bleiben und nicht mit einem Artgenossen rumtoben. Also blieb sie Streberhaft im Platz und schob einfach ihren Bollerkopf unter dem Mops, damit der auf ihr rumklettern konnte
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Aber in einer Großstadt gibt's an Rassen auch alles. Ich hoffe meine Nachbarn mit dem Bernhardiner haben den gut unter Kontrolle, wenn der mitkriegt, das seine kleine Freundin Heiß ist. Die Option, einfach Wege zu gehen, wo weniger los ist, existiert bei der Hundedichte aber auch nicht.
Schwieriger ist das Thema andere Tiere kennen zu lernen, in der Stadt. Wir waren mit Tiny nun schon im Wildpark Hundshaupten, so wie im Münchner Zoo. Bei beiden waren die Waschbären der absolute Erzfeind. Alle anderen Tiere waren kein großes Thema. Und zum Glück waren wir die letzte Zeit so viel Tiere gucken. Vor 2 tagen stand bei einem Tagesausflug eine Schafherde direkt vor uns auf dem Weg
. Zur Sicherheit bekam Tiny unseren Zug fahr Maulkorb drum, als wir da durch die Herde mussten. Wir sind dann feige einem Radfahrer nachgestiefelt, der vor uns die Herde teilte. Tiny blieb sowieso ganz brav und ganz Dicht bei mir. Für Stadtmenschen und einen Stadthund ist das schon ein Abenteuer
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vielleicht lege ich meiner Hundetrainerin mal den tagesplan vor und frage, ob es zu viel oder zu wenig ist
Und vielleicht auch, ob es Sinn macht, Einzelne Themen erst Mal zu Priorisieren und andere dagegen erst später anzugehen. Mit Blick auf deine Themen die letzten Wochen, Trainierst du derzeit, am Alleine bleiben. Am Abruf auf Distanz. An der Umorientierung zu dir, bei Hundesichtung. An eurem Radius. Ihr seit im Dummy Training aktiv.
Jetzt ist dein Hund abends unruhig und bei dir geht das Gedanken Karussell direkt los: was kannst du tun? Was musst du tun?...
Ich hab mir angewöhnt, mir lieber 1-2 Sachen auf die Prio Liste nach oben zu setzen die ich verbessert haben möchte und bei den anderen Dingen guck ich nur, das wir im Rahmen Üben, den meine Hündin schon gut beherrscht.
Sonst Trainiert man am ende an dutzend Baustellen gleichzeitig und kommt doch bei keiner wirklich weiter. Und ohne es zu merken, wird der Hund dabei Überfordert.
Unsere derzeitige Priorität liegt zum Beispiel, im entspannten Alltags Fuß an anderen Hunden vorbei gehen.
Und bevor das auf meiner Prio Liste oben gelandet ist, hatten wir Monatelang die Baustelle oben: Umorientierung bei Hundesichtungen zu mir. Wo dann anfangs eben auch mal 10-50m Abstand zu anderen Hunden nötig gewesen sind.
(Vorher wäre die Baustelle, im lockeren Alltags Fuß vorbei, sowieso nicht umsetzbar gewesen und die Erwartungshaltung und Ansprüche an den Hund zu Hoch. Mit dem Ergebnis, man kommt nicht vorwärts im Training.)
Mit dem Fokus auf nur 1-2 Baustellen braucht man auch nicht mehr täglich den Hund zu bespaßen. Lieber alle paar Tage mal gezieltes Üben und Fördern und Fordern. Man freut sich, das der Übungs Tag toll geklappt hat und kann sich nen ruhigen Tag dazwischen gönnen um das neu gelernte auch mal sacken zu lassen. -
Ich frag mich bei dir, ob du insgesamt zu viel hin und her springst, um sie beschäftigt zu kriegen? Ich hab in Erinnerung, das du ja auch noch, nach einem Hobby für Tara suchst und ihr derzeit gar nichts habt, wo du sie gezielt Förderst und für sie passend auslastest?
Da du Tara ja eher als Sportlich und Aktiv beschreibst, schwebt dir ja mitunter Agility oder Hoopers sogar vor.
(Nicht falsch verstehen. Möglich das diese Sport Arten für euch sogar etwas sind, wenn sie gezielt im Verein geleitet stattfinden und der Rest der Woche dann mehr Entspannung auf dem Plan steht. keine Ahnung
, manches muss man auch ausprobieren.)
Der Punkt auf den ich hinaus will, da ich es öfter hier bei Erst Hunde Haltern so Lese im Forum. Das aktivere Hunde dann gerne, mehr und mehr und noch mehr ständig bespaßt und beschäftigt werden, um sie vermeintlich Artgerecht ausgelastet zu kriegen. Dann wird der Aktive Hund, der schon die Wände auf und ab läuft, noch on Top in den Agility Kurs gepackt. Man will ihm ja gerecht werden und auslasten und täglich immer alles richtig machen.
Und Zuhause läuft er dann trotzdem noch die Wände auf und ab...
Darum frag ich mal ganz Plump. Machst du regelmäßig an manchen Tagen auch mal gar nichts? Tara reagiert ja auch auf andere Hunde stark. Gehst du öfter unter der Woche auch mal Gassi, an Orten wo du weißt, dir wird niemand begegnen und das einzige was du tun musst, ist die Schlepp in der Hand zu halten und ansonsten trottet ihr gemütlich eurer Wege, oder sitzt auf ner Wiese und lasst mal die Seele baumeln?
Du liest dich immer wahnsinnig bemüht und engagiert. Nur wenn man täglich trainiert und macht und tut, kann das manchmal auch zu viel des guten sein. -
slow es gibt ja die unterschiedlichsten Trainings Ansätze mit Hunden. Vielleicht hat der Trainer für dich noch gute Ansätze, die du bisher noch nicht kennst und im Blick hat. Wenn irgendwas bei mir mit Hunden sich nur noch anstrengend anfühlt, setz ich meist zuerst auf höhere Leckerli Intervalle und viel mehr Positive Erlebnisse, mehr Kuscheln, mehr spielen. Wo der Hund einfach mal nichts bei falsch machen kann. Weil immer erziehen und streng oder Konsequent sein, löst ja auch nochmal Stress aus, wenn der Hund offenbar gar nicht versteht: wozu? Würden sie verstehen, warum man sich grad ärgert, würden sie es sicher sein lassen.
Also statt mich über Dinge zu Ärgern, die ich dann sowieso nicht ändern kann, weil es irgendwo Kommunikations Probleme gibt, mach ich lieber was schönes mit dem Hund
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Hast du beim Allein bleiben schon versucht, Musik laufen zu lassen für deinen Hund? Ich hab mir das von meiner früheren Spitz-Labi Mix Hündin so angewöhnt. Sie hat auch Spitz Typisch Ordentlich gemeldet, was es zu melden gab! Und eine Geräusch Angst hatte sie noch dazu. Für sie gehörte das Musik anschalten, vor dem Allein bleiben auch mit zum Ritual. Und es überdeckte eben einen Großteil, der Geräusche von außen und sie konnte gut alleine entspannen.
Selbst bei Tiny mach ich es so, obwohl sie kein Thema mit Melden oder Geräuschen hat. Aber es kann ja immer mal ein Gruseliges Geräusch draußen sein und mit einer Ritualisierten Musik zum allein bleiben, gehen solche Töne viel leichter unter. Und auch Rituale, die das allein sein ankündigen, find ich auch Hilfreich.
Du hast auch das Getrappel von der oberen Wohnung erwähnt. Wir wohnen auch in so einem hellhörigen Haus. Ich hab für eine Wand mittlerweile 9cm dicke Schall Absorber Schaumstoffe angebracht. Derzeit steht die Wohnung über mir leer, aber je nachdem, was da für neue Nachbarn einziehen. Ziehen wir entweder aus oder ich Besorg noch Selbst Klebende Schall Absorber Schaumstoffe, für die Decke und Isoliere da nach.
Lärm durch die Nachbar Wohnungen ist ein Faktor, an dem könntest du soviel Trainieren wie du willst und es könnte dennoch ein Kampf gegen Windmühlen sein. Für einen Geräusch Empfindlichen Hund, kann das, grad wenn du nicht da bist, immer der Faktor sein, der ihm "zu viel" ist.