Terminbedingt hatten wir die letzten Tage mehr Gassi Gänge im Städtischen Umfeld. Wenn da Hunde am Horizont zu sehen sind, bleibt die Schleppleine auch dran.
Nu hatten wir innerhalb einer Woche öfter Situationen, wo andere Hundehalter es für Klug hielten, mit ihren Leinenfreien Hunden zu meiner an der Schlepp geführten Hündin hin zu latschen.
Gestern gab es sogar ein Gespräch mit dem anderen Hundehalter zuvor, wo ich ihm sogar noch gesagt hab "Meine ist an der Schlepp und das Verletzungsrisiko ist viel zu Hoch, um Kontakt zu erlauben". Und der Antwortet dann nur darauf, zu seinem Hund "Na los geh mal hin. Sag mal Hallo. Los geh"
Das Thema Stopp klappt bei Tiny ja zum Glück und ich hab die kurze Leine grad noch dran bekommen, bevor mein 30Kg Hunde Tier auf der rutschigen Schnee Wiese, mit der 10m Schlepp anfängt Gas zu geben.
Normal geh ich gleich Rückwerts, in die Richtung aus der ich gekommen bin und wir meiden Kontakte mit Leinenfreien Hunden.
In der Dunkelheit find ich das nochmal Verantwortungsloser, wild Fremde Hunde zueinander hin zu schicken.
Oder sehe ich das zu Streng?
Im Hellen kann ich mich nicht daran Erinnern, das wir mit Schleppleine und deutlich im Training, von anderen Hundehaltern quasi so übergangen werden.
Als ob die Dunkelheit für mehr Rücksichtslosigkeit sorgt.
Oder es Tummeln sich mehr Menschen, zu ähnlichen Uhrzeiten draußen und dadurch entstehen mehr Reibungspunkte und Konflikte
.
Wie handhabt ihr das in der Dunkelheit, mit euren Hunden?
Besonders wenn fremde Hunde aus der Dunkelheit heraus in eure rein rennen?
Tiny ist in der Dunkelheit deutlich angespannter bei Fremd Hunden. Die Leuchthalsbänder machen sie auch Nervös, da man oft nur den Kopf sieht und den Rest der Körpersprache des anderen Hundes nicht.
Ich kann es auch nicht einschätzen, ob sie beim beobachten von leuchtenden Halsbändern die in Entfernung über die Wiese flitzen, Hunde erkennt oder ihre Anspannung aus einem Jagdtrieb heraus kommt.