Beiträge von acidsmile

    Welche Stadt ist das? :shocked: (damit ich mich fernhalten kann)

    Derzeit wohnen wir noch in Bayern. Aber ich denke, zur Mittags Zeit rum, hat man ähnliche Zustände in jedem größeren Stadtpark, wo sich über 30 Fremde Hunde im Freilauf tummeln.
    So extrem haben wir auch nur 1x einen Quitschen hören. Aber mit soviel Abstand und dann Minutenlanges Quitschen, ist schon heavy.
    Die Käbbelnden Hunde kriegt man nur mit, wenn man an den Freilauf Wiesen vorbei läuft. Klingt mehr wie Kommentkämpfe.
    Aber trotzdem. Für sowas schaff ich mir doch keinen Hund an. Um den Hund zur Klopperei auf die Freilauf Wiese im Park zu bringen.

    ist das wohl so ein Großstadt-Park-Ding??

    Definitiv. Und alle sollen ja sooo Sozial sein.
    Wir gehen auch gelegentlich in den Riesen Stadt Park(Der ist so groß wie 2 Stadtteile in meiner Stadt). Wir lassen die Schlepp dran und sind dann an den äußeren Wiesen des Parks, wo Anleinpflicht herrscht. Die Freilauf Fläche befindet sich in der Park Mitte. Manchmal schreien die Hunde so laut, wenn die zerbissen werden, das wir die mit unseren fast 1km Abstand noch schreien hören können.
    Hab da mal den Spruch gehört "Auf Hundewiesen haben 20 Hunde Spaß und einer rennt um sein Leben".
    Ist man da zur Mittags Zeit hört man so gut wie immer Kämpfende Hunde und Brüllende Menschen.
    Scheint was dran zu sein, an dem Spruch.

    acidsmile ich glaub da hilft echt nur lernen, wie man fremde Hunde selber wegschicken kann. 😤 Wenn Herrchen/Frauchen so beratungsresistent sind.

    Auf rutschigem Boden Block ich keine Fremden herumhüpfenden Hunde ab :tropf: . Kann mir schöneres Vorstellen, wie einen Knochen Bruch.
    Von den Hunden her war die ganze Situation eigentlich ja sogar ok. Der mittelgroße Pudel hielt einen Wohlfühlabstand und Tiny zog auch nicht in die Leine. Die 2 guckten sich mit Abstand nur an. Blöd wurde es erst, als der Halter mit seinem "Geh hin. Sag mal Hallo" seinen Pudel anfing Hochzupushen und Aktiv zu uns hinschickte.
    Damit hatte ich absolut nicht gerechnet :tropf: . Darüber reg ich mich auch am meisten auf, wie man eine eigentlich gute Situation so kaputt machen kann. Das nächste mal warte ich kein Gespräch ab, sondern hol Tiny gleich ran und wir gehen einfach. Selbst wenn der Fremde Hund ganz Kompetent erscheint xD .

    Frag mich zwar wie man auf die Idee kommt seinen Hund in 2 Malis reinschicken zu wollen aber :ka:

    Weil für manche unterschiedliche Rassen, nur unterschiedliches Aussehen bedeutet. Hab da auch schon öfter die Diskussion gehabt, warum ich Tiny an die leine nehme, weil grad jemand mit Eng geführten Schäferhund oder Mali vorbei Spaziert. Die glauben mir nicht, das es Rassen gibt, die sehr ungut auf einen Distanzlosen Hund reagieren können. Ich zitiere da mal jemanden "Liegt dann nicht an der Rasse. Dann ist der Hund nur schlecht Erzogen".

    Terminbedingt hatten wir die letzten Tage mehr Gassi Gänge im Städtischen Umfeld. Wenn da Hunde am Horizont zu sehen sind, bleibt die Schleppleine auch dran.
    Nu hatten wir innerhalb einer Woche öfter Situationen, wo andere Hundehalter es für Klug hielten, mit ihren Leinenfreien Hunden zu meiner an der Schlepp geführten Hündin hin zu latschen.
    Gestern gab es sogar ein Gespräch mit dem anderen Hundehalter zuvor, wo ich ihm sogar noch gesagt hab "Meine ist an der Schlepp und das Verletzungsrisiko ist viel zu Hoch, um Kontakt zu erlauben". Und der Antwortet dann nur darauf, zu seinem Hund "Na los geh mal hin. Sag mal Hallo. Los geh" :doh: :doh: :doh: 
    Das Thema Stopp klappt bei Tiny ja zum Glück und ich hab die kurze Leine grad noch dran bekommen, bevor mein 30Kg Hunde Tier auf der rutschigen Schnee Wiese, mit der 10m Schlepp anfängt Gas zu geben.
    Normal geh ich gleich Rückwerts, in die Richtung aus der ich gekommen bin und wir meiden Kontakte mit Leinenfreien Hunden.
    In der Dunkelheit find ich das nochmal Verantwortungsloser, wild Fremde Hunde zueinander hin zu schicken.
    Oder sehe ich das zu Streng?
    Im Hellen kann ich mich nicht daran Erinnern, das wir mit Schleppleine und deutlich im Training, von anderen Hundehaltern quasi so übergangen werden.
    Als ob die Dunkelheit für mehr Rücksichtslosigkeit sorgt.
    Oder es Tummeln sich mehr Menschen, zu ähnlichen Uhrzeiten draußen und dadurch entstehen mehr Reibungspunkte und Konflikte :denker: .

    Wie handhabt ihr das in der Dunkelheit, mit euren Hunden?
    Besonders wenn fremde Hunde aus der Dunkelheit heraus in eure rein rennen?

    Tiny ist in der Dunkelheit deutlich angespannter bei Fremd Hunden. Die Leuchthalsbänder machen sie auch Nervös, da man oft nur den Kopf sieht und den Rest der Körpersprache des anderen Hundes nicht.
    Ich kann es auch nicht einschätzen, ob sie beim beobachten von leuchtenden Halsbändern die in Entfernung über die Wiese flitzen, Hunde erkennt oder ihre Anspannung aus einem Jagdtrieb heraus kommt.

    Bei uns gab es nie die Trennung mit Geschirr oder Halsband. Es wird nirgendwo gezogen, Punkt. Fürs Schnüffeln und Geschäft erledigen gibt es auch eine extra Freigabe. An der kurzen Leine wird der Weg nicht verlassen und auch nicht die Seite gewechselt und auch nicht in Gebüschen rumgeschnüffelt.
    Aber man muss natürlich immer die Situation betrachten. Das meiste wachsen und lernen für den Alltag, fand bei uns im Sommer statt. Da waren die Strecken bis zur Freilauf Fläche Diszipliniert an der Leine und ab dann Offline das Hund sein ausleben, mit Schnüffeln und Flitzen, auf ner Wiese mit einem Bach dabei, bei 30 Grad im Schatten. Wir selbst haben uns da dann ein paar Stunden kaum vom Bach oder der Wiese entfernt. Thema Leinenführigkeit kam dann erst wieder auf dem Rückweg, mit einem Müden und Nassen Hundekind.

    Jetzt bei der Kälte mag man natürlich keine 2 Stunden am gleichen Ort rumstehen. Selbst Offline ist das dann schon Zeitig zu kalt :cold_face: .
    Hast du nicht Orte, wo dein Hund Offline mit dir Gassi gehen kann?
    Wo du nur beim Hin und Rückweg Diszipliniert an der Leinenführigkeit arbeiten brauchst?
    Die Zeitspanne 10 bis 20 Minuten Funktionierte bei uns immer ganz gut.
    (10 bis 20 Minuten Diszipliniert an der Leine, wenn ein anderer potentieller Spielgefährte mit läuft, wäre aber durchaus eine Herausforderung. Jetzt mit dem Schnee würde ich uns das so nicht antuen :see_no_evil_monkey: . Zuerst Leinenfrei laufen lassen, bis etwas Energie weg ist und dann zum Ende hin eine Strecke angeleint, das schon eher. Das Schneeverrückte müsste aber erst mal etwas raus :tropf: ).

    Ja - bei mir wäre die Angst auch immer präsent dass irgendein böser Mensch Ida entwendet und sie verschleppt um sie als Gebärmaschine zu missbrauchen.

    Tiny bleibt auch nur da alleine sitzen, wo ich sofort wieder bei ihr sein könnte und sie auch die ganze Zeit sehe.
    Die Zieht Menschen ja auch Magisch an und ist dann zu jedem Freundlich.
    Bei meinen Rüden damals hab ich mir nie ernsthaft sorgen gemacht. Das war immer nur ein abwägen: Lieber 10 Minuten vor dem Supermarkt Bellen, wie 30 Minuten Zuhause. Den hätte selbst Geschenkt niemand mitgenommen, so wie der sich aufführte :see_no_evil_monkey: .

    Aus Neugier, wie ist es bei euren Hunden, wenn ihr sie Bsp. vor der Bäckerei anbindet?

    Ich hab Tiny gestern vor einer Bäckerei absetzen müssen. Wenn ich sie wo parke, dann sitzt sie da und sitzt und sitzt... Sie reagiert auch nicht darauf, wenn ich aus dem Sichtbereich bin. Legt sich dann höchstens ins Platz.
    Zuhause ist ihr das auch egal, ob sie mal allein im Wohnzimmer bleiben soll. Ob wir dabei Zuhause sind. Oder ob wir weg sind. Wenn ihr Langweilig wird, legt sie sich schlafen.

    Ich frag mich eben, ob man daran auch schon merkt, wie weit das Charaktereigenschaft ist.
    Oder ob das alles unabhängig voneinander eine frage des Trainings und der Erziehung ist.

    Bei meinen früheren Hunden spiegelten solche Situationen eben auch das allein bleiben, wenn ich so drüber nachdenke.
    Die Hündin die Zuhause wachsam war, war auch beim angebunden sein vorm Laden im höchstens Maße Aufmerksam. Aber ohne mich nicht Kläffig.
    Der Rüde, der auch zuhause Probleme mit dem allein sein hatte, hatte sie auch angebunden. Ja selbst wenn ich noch in Sichtweite war, war es für ihn seeeehr schwierig.

    Ich warte aktuell auf die kommenden pubertären Anwandlungen.

    Schrei nicht zu Laut danach.
    Ich vermisse die Zeit, wo Tiny sofort auf Pfiff zu mir umdrehte und absolut alles und jeden, selbst Hunde Spielpartner stehen lies.
    Abruf von Hunde Kumpels wird sicher noch längere Zeit unsere Königsdisziplin bleiben.
    Insgesamt ist die Lust auf Zusammenarbeit aber eher gestiegen.
    Das Pubertäre Alberne find ich bisher nicht Schlimm.
    Hier im Schnee, nahm sie den Dummy falsch auf und wenn der so Baumelt ist sie davon immer total abgelenkt.
    Also Nein! sie ist nicht auf dem Weg damit zur Abgabe zu mir. Sondern tollte mit dem wedelnden Dummy um mich herum, bis es ihr langweilig wurde und sie ihn endlich abgeben konnte :lol: .

    Externer Inhalt i.postimg.cc
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Aber auch ohne Schnee gibt es ab und zu so dolle 5 Minuten :roll: .

    Ich hab mir von der Spitz-Labi Hündin früher angewohnt, dass das leiseste Zimmer der Wohnung, das beste Zimmer ist. Hatte damals eine Beschwerde der Nachbarin, das meine Hündin wohl an meiner Haustüre lauert und beim kleinsten Pieps, Laut stark das ganze Haus darüber Informiert :see_no_evil_monkey: . Eingesperrt im ruhigsten Zimmer jedoch, gab es keine Beschwerden + einen Schlafenden Hund.
    Und genauso hat Tiny es auch gelernt. 1 Zimmer und dazu gibt es Musik an und das wars. Sie weiß dann immer schon, wenn die Musik angeht, dass sie nun im Zimmer bleiben soll.