Denn dieses auf andere Hunde einfach zurennen ist halt auch mal nicht sozial.
Bei uns wird es einen zwischen Schritt geben. Heißt ja nicht umsonst "Sprechenden Menschen kann geholfen werden". Unsere "Versuchskaninchen" werden über ihre Funktion aufgeklärt und wenn ich da kein gutes Gefühl bei den Menschen hab oder der Hund kein Bock auf Fidelei hat, dann lassen wir das Experimentieren einfach und die Leine bleibt dran wie bisher.
Unsere Wald Wege sind Kilometer weit Schnur gerade und man läuft anderen immer schön Frontal entgegen. Wenig Raum zum ausweichen und viel Zeit Spannungen aufzubauen
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Bei Fußgängern und Joggern im Wald ohne Hund, merk ich auch dass es viel entspannter ist, wenn wir Leinenfrei im lockeren Alltags Fuß vorbei laufen, wie wenn ich eine kurze Leine dran mache. Mit der Leine ist sofort eine Anspannung da, die es ohne Leine so nicht gibt.
Aber mal eine andere Sichtweise zum Thema Erwartungshaltung: Man liest es hier immer wieder, das Kontakt an der Leine, wenn fremde Hunde zum eigenen Hund hinrennen etc. pp. die Erwartungshaltung erhöhen und Training kaputt machen.
Bei uns ist mein Gefühl anders. Wenn Tiny mit einem Hund der spaß am spielen hat, zusammen Toben konnte, sind ihr meist mehrere Tage danach noch, andere Hunde relativ egal. Umso länger sie keinen Spielkontakt mehr hatte, umso aufmerksamer wird sie wieder in Richtung anderer Hunde und ist schneller durch andere Hunde abgelenkt.
Ich hab mehr das Gefühl das ein regelmäßiger guter Kontakt ihr Bedürfnis nach Sozial Kontakten sättigt. Und nicht die Erwartungshaltung immer weiter erhöht.
Auch Ortsbezogen merk ich nur eine geringe Erhöhung der Erwartungshaltung. Wir haben eine kleine Park Wiese, ca. 100m x 200m, wo mit den passenden bekannten Hunden Leinenfrei getobt werden darf. Da wird trotzdem nicht zu jedem Hund der da lang läuft hin gegeiert.
Wenn wir aber viele Tage keinen Spielkumpel getroffen haben, wird Bsp. selbst dem Dackel mit dem es noch niiee Kontakt gab ewig hinterher gestarrt.