Beiträge von acidsmile

    Alles auf Entfernung wird wahrgenommen. Aber auch Töne und Gerüche, werden gescannt.
    Alles wird versucht einzuordnen und dann wird der grad der Aufregung bestimmt :ugly: .
    Ist es auf Entfernung nur ein Kind. Könnte es eine Brezel in der Hand haben? = sehr aufregend. Da muss ich schon Eng führen.
    Ein Hund auf Entfernung = Aufregend, da kommt dann besser kurz die Schleppleine dran, bis wir mehr Wissen.
    Ein sehr kleiner Hund auf Entfernung = Eher Langweilig, aber bei Frauchen gibt es Kekse abzugreifen fürs Ignorante dran vorbei laufen.
    Ein herum Hüpfender Junghund auf Entfernung = Meiner knallt's das Hirn raus. Ab Sichtkontakt ist es reinstes Impulskontroll Training.
    Hunde Gebelle aus dem Wald = Sehr Aufregend. Könnte ja ein herum Hüpfender Junghund sein.
    Jogger, Wanderer, Radfahrer = Langweilig

    Mal ne ganz dumme Frage, woran merkt ihr dass eure Hunde besonders reaktiv/reizoffen sind? Macht ihr das an der Rasse fest, oder im Vergleich zu anderen Hunden, oder macht es euch im Alltag bestimmte (größere) Probleme, und wenn ja, welche?

    An Problemen hatte ich das beim Rüden aus dem TS festgemacht. Große Probleme. Sehr sehr große :nicken: .
    War halt ein Mischling aus Jagdhunden, der offenbar nur im Zwinger gehalten wurde ohne Job oder Input. Das Tier konnte sich den ganzen Tag fiepend im Kreis drehen und hat sofort gebissen, wenn man dem mit den Händen zu nah kam.
    Das ist dann das Ergebnis, wenn ein Reizoffener Hund mit wtp und wtw in den falschen Händen landet. Die werden Gaga.

    Und wenn er Artgerecht ausgelastet war, wenig Alltag, viel Monotonie und Artgerechte Beschäftigung kam der für seine Verhältnisse gut zur Ruhe und sein dauerfiepen war oft Stunden oder auch Tage komplett verschwunden. Das im Kreis drehen sowieso.

    Das Hunde die schnell reizüberfluten schon durch den Alltag ausgelastet sein sollen und deswegen nicht noch zusätzlich Rassegerechte Auslastung machen sollen, liest man aber auch öfter hier im DF Forum. :person_shrugging:

    Hab bisher als Stressor Hund, nur meinen Rüden mit Deprivationsschaden gehabt. Dem tat das eigentlich Sau gut, das wir auf der Wiese wo wir täglich hingingen, seine Jagd Ersatz Beschäftigung gemacht haben. Der hatte zu anfangs eine Aufmerksamkeit und konzentrationsspanne von gefühlt einer Milli Sekunde. In einem Zeitraum von 2 Jahren, arbeitete der mir 15 Minuten dann am Stück hoch Konzentriert mit der Nase, Offline und reagierte auf jedes meiner Signale dabei. Die Impulskontrolle verbesserte sich auch dabei.
    Ansonsten hatte er auch, einen sehr Monotonen Alltag und Gassi Gänge täglich zur immer gleichen Wiese.
    Durch die Ersatz Beschäftigung wurde der im Alltag erst gut Führbar. Weil der nicht mehr bei jedem Wildtier Geruch komplett durchgedreht ist.
    Der Rüde brauchte Orte, wo er sich auf eine Aufgabe Fokussieren durfte.

    Mit Tiny hab ich das Gegenteil. Sie ist immer Aufmerksam und besonders in der Stadt, reagiert sie auf jede Handbewegung von mir als Signal. Im Stadtumfeld Ignoriert sie jeden Hund, jeden Lock versuch von Menschen, bleibt im Sitz oder Platz egal wo ich sie abstelle. Bietet auch selbst ganz viel an. Totaler Easy Going Hund in der Stadt.
    Nach Weihnachten hatten wir zu viele Stadttage und der erste Wald Spaziergang, wurde mir dann mit einer Stunde Purer Anarchie quittiert :ugly: .
    Tiny muss ich Regelmäßig an Orte bringen, wo Fräulein Hund ihr Hirn ausschalten kann :tropf: .

    Sich nur auf den Alltag Konzentrieren und da soll der Hund gut mitlaufen, ohne das der Hund "seins" ausleben darf fühlt sich für mich unrund an :person_shrugging: . Wie eine Waage die komplett zur einer Seite gekippt ist.

    Tiny würd mir total Hohl drehen, mit anderem Junghund in der Wohnung und sie und der andere hätten Leinenknast. Ne, das würd ich uns so auch nicht antun.

    Wir hatten heute im eingezäunten Hundefreilauf mal ein Erlebnis, wo ich beinah schon dachte die Pubertät wäre vorbei :lol: .
    Eine RR Junghündin und noch ein älterer Rüde hielten sich dort auf. Die RR Hündin konnte mit Tinys Fiddelei so gar nicht anfangen und hat ihr auch deutliche Ansagen dazu gemacht. Der Hunde Opa saß sowieso einfach da, wie eine Statue.
    Und Tiny schaltete dann um, in den absoluten Streber Modus :star_struck: :star_struck: :star_struck: . Super an mir Orientiert. Reagierte aufs kleinste Handzeichen. Ab und zu Probierte sie es noch bei den beiden, mit Spielaufforderungen. Lies sich aber auch sofort wegrufen.
    Das ganze komplett offline. Ein richtiges Träumchen.
    Ja und dann kam Krümel.
    Und Krümel fand spielen auch so richtig Toll und für Tiny existierte dann nichts mehr außer ihr neuer bester Freund :face_with_rolling_eyes: .

    Aber fand es trotzdem Toll. Weil wir solche Begegnungen mit nicht an Spiel Interessierten Hunden bisher nur angeleint, bzw. mindestens an der Schleppleine hatten. An der Schleppleine klappt die Umorientierung zwar auch, wenn ein Hund plötzlich halb in uns drin steht und Tiny da ein paar mal drum hüpfen kann.
    Ich freu mich, dass das sogar Offline klappt und nicht nur der Schleppleinen Effekt ist :smiling_face_with_hearts: .

    Wir haben sogar 3 mal das Futter gewechselt, weil immer irgendwas nicht passte.
    Josera fiel auch durch, weil hinten mehr raus kam, wie vorne reinging. Und weich waren die halbes dutzend Haufen am Tag auch. Vielleicht hat sie mehr trinken müssen, um das Futter durch die Verdauung gespült zu bekommen :tropf: .
    Am Ende wurde es dann bei uns auch wieder Barf. Eine kleine Lebensmittelallergie liegt auch vor.

    Manchmal wird etwas vielleicht auch einfach so, nicht gut vertragen. Aber mit Allergien sind häufig noch andere Symptome dabei, auf die du zusätzlich achten kannst. Durchfall oder weicher Stuhl, häufiges Kratzen, häufiges lecken, Hautreizungen, dem Fell fehlt der Glanz und die Geschmeidigkeit, der Hund riecht öfter unangenehm, das Futter wird verweigert, Bauchgrummeln ist zu hören, der Hund pupst täglich und durchaus sehr übelriechend...

    Bis sich eine Allergie bei neuem Futter bemerkbar macht, kann es auch ein paar Tage dauern. zuerst muss der Hund mit dem Allergen das erste mal in kontakt kommen und bis zu 2 Wochen kann es dann dauern, bis das Immunsystem anfängt darauf zu reagiert und dann ist die Allergie da und macht sich irgendwie bemerkbar.

    Darum ist es wichtig, nicht zu viel durcheinander zu Füttern, wenn man grad nicht sicher ist, was da los ist. Grad bei Leckerlies kann man darauf achten, das es die selbe Fleischsorte ist, wie das Hauptfutter. Oder du Fütterst erstmal das Trockenfutter als Leckerli und erst wenn das ein paar Wochen vertragen wurde, testest du ein Leckerlie welches aus der selben Fleisch Sorte besteht, wie das Hauptfutter.
    Es ist besser, dem Hund nicht querbeet durch alle Möglichen Fleisch Sorten durch zu Füttern, sondern Konsequent bei einer zu bleiben.
    Bsp. Ist in deinem Hauptfutter Rind, dann Fütter auch Nass und als Leckerli erst mal nur Zeug mit Rind.
    Und sollte es damit weiterhin Probleme geben, könnte man dann konsequent die gesamte Fleischquelle auf Huhn ändern,... und so weiter.

    Aber manchmal ist es auch keine Allergie, sondern wird nur so schlecht vertragen für eine Weile. Und manchmal liegts auch an den Vegetarischen Bestandteilen. Oder die Gesamt Kombination...
    Oder doch Giardien, oder andere Viren/Bakterien.
    Oder auch was Organisches.

    Wenn du beim Futter möglichst Monoton bleibst und keine exotischen Experimente machst, hast du wenigstens bei dem möglichen Durchfall Verursacher im Bereich des Futters, einen gewissen Überblick.

    Tiny hatte sich das Feuerwerk mit uns am Fenster angesehen. Dadurch hat sie die Nacht zu wenig gepennt und ist heute total verschlafen :tropf: . Hatte sie heute morgen auch kaum aus dem Bett bekommen. Selbst der Weihnachtsfuchs zum spielen half nichts.
    War aber dieses Jahr schon sehr extrem, mit dem Feuerwerk. Zwar auch schön, weil viele Raketen und diese Batterien hatten. Aber es war wirklich viel dieses Jahr.
    Draußen wird auch immer noch geknallt aus allen Richtungen. Aber ist ja meist 1 bis 2 Wochen nach Silvester noch üblich so...

    Balu läuft mir viel in der Wohnung hinterher. Er findet zwar selbstständig Ruhe, aber nur, wenn ich mich nicht bewege.

    Aktuell habe ich ihn öfter in einem anderen Raum, wenn Besuch da ist. Das nimmt er gelassen hin und schläft dann.

    Wenn er in einem anderen Zimmer entspannt schläft und allein bleibt. Warum bringst du ihn dann nicht einfach so, ab und zu am Tag in ein anderes Zimmer und lässt ihn ne Runde schlafen?

    Wozu tust du dir diese Kämpfe da, mit auf die Decke zerren an, wenn du einfach die Tür schließen brauchst und der pennt?

    Wir waren vorgestern beim Arzt, gestern kam die Meldung dass keine Parasiten im Kot gefunden wurde.

    Bisher gab es glaub einen ganzen Tag an dem der Stuhlgang zu 90% fest war. Sonst hat er meist Durchfall, zumindest würde ich es so einordnen.

    Ja, nachts winselt er, wir gehen raus und es hört sich dann an wie ein feuchter Furz (sorry :upside_down_face:), hat die Konsistenz wie aus einer Ketchupflasche aber ist ganz normal braun.

    Ich werde morgen nochmals den Tierarzt anrufen. :frowning_face:

    Oder machst dir heute noch einen Termin in einer Klinik?
    Wärs mein 9 Wochen alter Drops, wär ich da definitiv heute noch.

    Jede Stunde Nachts so ein Durchfall? Das geht nicht.

    Das Trockenfutter sofort wechseln und nicht mehr als Leckerlie Füttern. Wenn er eine Allergie dagegen hat, dann haltet ihr die schön aufrecht, wenn ihr das weiter als Leckerlie verfüttert.
    Das macht so keinen Sinn. Und offenbar mag er es ja auch nicht. Hunde können Futter durchaus auch mit Bauchweh verknüpfen und den Zusammenhang erkennen...
    Es spricht nichts dafür, dem Hund nochmal einen Krümel davon weiter zu geben.

    Schluckauf ist normal, bei Hunden im Wachstum. Meine 1 Jährige hat derzeit sogar wieder Schluckauf. Die hat auch grad wieder einen Wachstumsschub.
    -Kann aber natürlich auch, mit Bauchweh im Zusammenhang sein, da ja die Verdauung auch grad nicht rund läuft bei euch.
    Das Laufen im Schlaf und auch mal Wuffen, ist auch völlig normal. Auch Hunde Träumen. Du darfst den schlafenden Hund auch berühren und Streicheln, wenn es auf dich wirkt wie ein Alptraum.

    Vor kurzem gab es erst einen Beitrag, von einer Welpen Besitzerin, der nie zur Ruhe kam und immer Durchfall hatte. Der Verstarb dann mit 10 Wochen :loudly_crying_face: .
    Lass deinen Welpen ruhig nochmal in einer Tierklinik gründlich Untersuchen.
    Auch nochmal den Stuhl Untersuchen lassen. Am besten von 3 tagen gesammelte Proben. Da Giardien nicht in jedem Stuhlgang immer nachweisbar sind.

    Wie schaut denn euer Tagesablauf aus?
    Vielleicht braucht der auch mehr Schlaf und Erholung. Grad wenn du selbst schon immer gestresster wirst und ständig um den Hund rumschwirrst und bei der kleinsten Bewegung zuckst.

    Meine Hündin hat sehr lange mit der Stubenreinheit gebraucht. Obwohl sie gut gemeldet hat. Trotzdem gab es immer wieder mal Unfälle in der Wohnung, weit übers erste halbe Jahr hinaus.
    Natürlich ist ein Stubenreiner Hund toll. Aber dein Hund ist noch dazu derzeit Krank und ihm geht es nicht gut. Nimm dir bitte selbst den Stress weg, das du beim Thema Stubenreinheit irgendein Zeitfenster verpasst, wenn jetzt zu Anfang nicht immer alles draußen landet.
    Dein Hund wird auch Stubenrein werden, selbst wenn du nicht bei jedem zucken des Welpens vor der Tür mit ihm stehst und öfter mal was in der Wohnung landet.

    Dein Beitrag klingt so, als hätte dich der Tierarzt mit dem Durchfall Problem nun allein gelassen. Da er ja nichts gefunden hat.
    Darum wäre mein erster gang, an deiner Stelle in eine Tierklinik. Und selbst wenn du am ende nur mit einer Packung Hypoallergenen Futter da raus gehst, ist das wenigstens etwas was du Aktiv tun und verändern kannst.
    Deinen Tierarzt würde ich wohl generell wechseln.

    Morosche Suppe kann helfen, wenn dein Tier einen Magendarm Infekt hat, als Schonkost. Aber das hat dein Hund nicht, wenn das seit einer Woche unverändert ist, also wird euch das auch nicht helfen.
    Deine Unsicherheit ist berechtigt.