Beiträge von acidsmile

    Sagt mal, ich hatte eben gelesenen, dass die Pubertät bei den Mädels erst mit der ersten läufigkeit richtig beginnt. Bitte sagt, dass das nicht wahr ist. Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich mein pubertier schon kennenlernen durfte. Wenn das bisher nur die Spitze des Eisbergs war :headbash:

    Nach der ersten Läufigkeit hat meine kleine teilweise wieder Verhalten aus der Welpenzeit gezeigt. Hüpfte plötzlich Impulsiv in die Leine und war sehr auf alles um sie rum Fokussiert, schwer Ansprechbar. Aber hat sich alles wieder Normalisiert und könnte sogar etwas reifer wie zuvor sein. (Der Zeitrahmen in dem die Hündinnen eine kleine Scheinschwangerschaft nach der Läufigkeit haben. Wo der Hormonhaushalt noch nicht wieder ganz normal ist).

    Es geht bei den Welpen ja erst mal mehr, ums Tauschen. Die dürfen ein gutes Gefühl dafür Entwickeln, das Zeug was sie im Maul haben, zu dir zu bringen. Ob das jetzt ein leerer Futter Dummy ist. Oder die draußen aufgesammelte Maske, die du mit deinem Hund Tauschen möchtest. Oder Das Bonbonpapier und was halt sonst noch alles in der Welpen Schnauze landet, was da eigentlich nicht rein soll :tropf: .
    Wenn dein Drops dir gerne alle Sachen abgibt und Tauscht, kommt das mit dem Apportieren später mal ganz von selbst.

    Setz dich selbst auf ihren Platz und freue dich, wenn sie damit zu ihrem Nest angestapft kommt und Üb das Tauschen, mit Leckerchen.
    Eigentlich brauchst du mit einem Welpen, der seine Beute in sein Nest bringt, auch keinen Futter Dummy.

    Sind eure Hunde in der Früh auch so nervös?

    Ich muss Tiny manchmal halb aus dem Bett tragen. Grad erst aus dem Bett geworfen, schon schnarcht sie auf der Couch weiter.
    Auch wenn ich die Leine in der Hand hab, gibt es erst mal gemütliches Hunde Yoga mit Recken und Strecken und dann wird zu mir gewuselt und unser Anlein-Kuscheln veranstaltet. Muss ja bei dem verschlafenen Tier erst mal die Durchblutung etwas anregen.

    Mir tat das voll leid mit der Frau, vor allem weil sie sich etwas verletzt hatte, aber irgendwie wusste ich auch nicht ob das jetzt wirklich unsere Schuld war.

    Mach dir keinen Kopf deswegen. Tiny wird davon auch getriggert, wenn Hunde herum rennen. Also Latsch ich nicht mit ihr auf Hundewiesen rum, wo sie dann angeleint so nah an den Herumrennenden Hunden vorbei muss, das es ihr das Hirn rausknallt.
    Wir gehen auch ab und an in einen großen Stadtpark. Aber da liegen dann zwischen 100m-500m zwischen ihr und den rennenden Offline Hunde Gruppen.

    Fiddeln bei Besuch: Tiny vertuscht durch ihre Fiddelei ja gerne bei Besuch, das sie eigentlich Rotzfrech ist. Wackelt um den Besuch rum, während sie dabei versucht sich heimlich dessen Schuhe zu stibitzen :face_with_rolling_eyes: .
    Gestern waren wir auf einer abgelegenen Freilauf Wiese, dass wir auch mal wieder Offline Erfahrungen mit Hunde Kontakten sammeln. Bezüglich der Ansprechbarkeit bessert es sich stück für stück. Aber Fräulein Frechhund wuselte bei einer Halterin auch immer rum und stibitzte sich dabei jedes mal einen Handschuh der Frau aus dessen Tasche :see_no_evil_monkey: . Tiny zerkaut ja nichts und alles was im Maul landet, kommt da Heil wieder raus. Aber die hat auch so ein gewaltiges Sabber Maul, das man danach alles auswringen kann :tropf: .
    Hab auch den Tipp gegeben, doch einfach mal "Nein" zu sagen, bei Tiny muss man da nicht mal Laut werden. Selbst ein "Äh" oder "Na" reicht schon. Aber dafür konnte ich mal sehen, was bei einem Labrador so abläuft wenn man es mit Ignorieren und wegdrehen versucht, statt mit Feedback. Tiny hat als Jagdhund eben auch einen Gewissen Ehrgeiz. Zudem der "Wille zu gefallen". Also im Ergebnis führte das wegdrehen zu einer Wahnsinnigen Motivation für Tiny, an der Frau zu kleben :see_no_evil_monkey: .
    Also am meisten haben wir am Signal "Abmarsch" geübt. Da hatte ich ein paar Gelegenheit Tiny zu zeigen, das ich das Durchsetze.

    Aber Menschen die es nicht schaffen "Nein" zu sagen und die passende Körpersprache dazu haben, sind wirklich noch eine Baustelle. Das haben wir manchmal auch bei Besuch. Die sagen "Nein" und halten dann doch die Hand hin. Solang ich in der nähe bin, ist alles ok :smiling_face_with_halo: . Sobald ich aus dem Sichtfeld bin :smiling_face_with_horns: .

    Wow. Deshalb bin ich bei Kindern immer sehr vorsichtig (weil man sich auf deren Eltern oftmals nicht verlassen kann)

    Eltern können Kinder ja auch nicht immer anketten. Nicht Bös gemeint. Mein Sohn versteht durch seinen Autismus nur mäßig, das andere Hunde keine Tiny's mit anderem Aussehen sind. Da bin ich durchaus auch darauf angewiesen, dass andere Hundehalter Notfalls meinem Kind gegenüber Deutlich werden und Schützend handeln.
    Wenn ich Laut werde, dreht mein Sohn dann auch ab und lässt andere Hunde dann auch in ruhe. Aber grad anfangs lief er einfach, wie mit Schollklappen zu fremden Hunden hin.

    Meist erbarmt sich eine Tierarzthelferin und knuddelt sie mal durch, dann geht es erstmal wieder für ein paar Minuten.

    Und wenn du sie Knuddelst oder auf den Schoß setzt und Knuddelst?

    Ich lass Tiny immer unter meinem sitz zwischen meine Füße ablegen. Dann Kraul ich sie etwas, bis sie sich entspannt und ruht.
    Bisher war noch niemand so dreist, wenn wir so sitzen, mir zwischen die Beine zu greifen um den Hund unterm Stuhl zu Streicheln :lol: . Gab früher immer sehr viel Leckerchen noch dazu, wenn lockende Menschen Ignoriert wurden.
    Aber das schwierigste sind ja wirklich die Menschen, bei dem Thema. Die Aufdringlichste Begegnung war bei uns eine Frau, die im vorbei gehen, plötzlich einen Ausfall Schritt vor Tiny machte. Auf die Knie ging. Tinys Gesicht in ihre Hände nahm und ihren Kopf an Tinys drückt. :person_shrugging: Glück für die Frau, dass meine kleine tatsächlich so nett ist wie sie aussieht.
    Bei Kindern find ich den Umgang mit Hunden immer viel einfacher zu Managen. Die Fragen vorher, ob sie streicheln dürfen. Die geben sich Mühe, sich an die Anweisungen zu halten. Wenn der Hund doch mal aufdreht, gehen die Intuitiv einen Schritt Rückwerts und fangen nicht an den Hund für das drollige Hochgehüpfe zu betüddeln.

    Vielleicht ist es auch ein Frusttolleranz Ding. Tiny mag auch zu anderen Hunden hin und hat ihr Thema mit dem starken Außenfokus. Aber Themen mit Impulskontrolle und Frust Tolleranz hatten wir auch noch nie ernsthaft und Feedback wird schnell akzeptiert. Im Alltag ist das sehr praktisch und macht die Erziehung auch einfacher.
    Im Vergleich dazu wenn sie was arbeiten soll, beim Dummy zum Beispiel, wenn sich da diese Grund Mentalität zeigt "Klappt grad nicht. Dann lass mer's eben", ist das natürlich schwieriger :tropf: .
    Hat alles irgendwo vor und Nachteile.

    Tiny hat derzeit den Keks Blick, wenn wir an irgendwen vorbei müssen. Sie wird von Menschen im vorbei gehen angesprochen, zack Blick zu mir und Keks abholen.
    Sie Glotzt einen anderen Hund an und würde gerne an der Leine dahin. Ich raunz sie mit "Lass es" an und zack krieg ich den Keks Blick.
    Sie läuft an einem Hund vorbei, der sie nur mäßig interessiert, sobald wir vorbei sind, Keks Blick.
    Derzeit lässt sie sich gut mit Keksen bezahlen :hugging_face: .

    Doch, er kennt „aus“ um etwas aus dem Maul zu geben und „nein“ als abbruchsignal. Beide positiv aufgebaut. Er kann es in den Momenten wo er komplett drüber ist lediglich nicht abrufen.

    Ist nicht ganz das, was ich meine.
    Ein Abbruch soll ja nicht Hinterfragt werden und der Hund solls ganz sein lassen. Also ein Spiel mit einem Abbruch beenden, wäre unpassend. Du willst ja irgendwann mal wieder mit dem Hund und dem Spielzeug spielen.
    Während du zu 100% nicht möchtest, das dein Hund Bsp. draußen einen Pferdeapfel ins Maul nimmt. Das willst du nicht nur für den Moment nicht, sondern niemals.
    Während "Aus" eben nur ein Abgabe Signal ist. Kein Spielende oder komm zur ruhe Signal.


    Ich bring ein "Sendepause" Signal im Spiel bei. Es wird gespielt, nicht bis der Hund Hochdreht, sondern nur soweit, wie der Hund noch schnell runter fahren kann. Dann gibt es ein "Schluss" Oder "Stopp" je nachdem welches Wort ich haben will dafür, ich nehme das Spielzeug kurz aus dem Sichtbereich und aus der Reichweite und es passiert kurz gar nichts. Ich warte bis mein Hund etwas zur ruhe gekommen ist, was man an der Körperanspannung ganz gut sieht. Dann gibt es eine Verbale Bestätigung und eventuell wird dann nochmal kurz gespielt und dann wieder rechtzeitig beendet. Der Hund soll nie so Hochgepusht werden, das er mit Übersprungshandlungen auf das Spielende reagiert.
    Er soll nach dem "Schluss" und wenn das Spielzeug aus dem Sichtbereich ist lernen schnell wieder runter zu fahren und dass das Spiel nun vorbei ist.
    Später kann man auch ruhig das Spielzeug auf dem Schoß behalten und es sollte ein "Schluss" reichen und der Hund weiß, das Spiel ist nun beendet und er darf nicht mehr an mir rumhampeln!
    Aber Anfangs sollte man es dem Hund einfach machen und es aus dem Sichtfeld packen. Der Hund soll ja zur ruhe kommen und die Körperanspannung soll ja weg sein. Wenn der Hund sich ablegt und den Kopf ablegt, oder anfängt sich umzusehen, dass zeigt meist dass sie verstanden haben, dass das Spiel jetzt vorbei ist.
    Und sollte ein Spielende nicht akzeptiert werden, dann war vermutlich das Spiel schon zu lang. Aber da schick ich dann eben auch mal Körperlich weg von mir mit einem verbalen Signal. Hab dafür "Abmarsch" genommen.
    Also ICH Bewege den Hund, nicht der Hund bewegt mich... soweit kommt's noch, das ich wegen einem Frechen Hund das Zimmer verlassen :rolling_on_the_floor_laughing: . Kann Anfangs durchaus Gröber sein. Aber irgendwann reicht dann nur noch ein Verbales Signal aus und der Hund weiß, das er jetzt Abstand halten soll und sich irgendwo ruhig hinlegen darf. Was dann durchaus auch mit Leckerchen belohnt wird bei mir.

    Dein Junghund ist ja noch nicht mal so richtig in der Pubertät vermutlich. Sondern grad mehr in der Pflegelphase. Es wäre wirklich Zeit, das der Hund weiß wann DU ihm Signalisiert, das grad niemand Bock hat für den Hund den Entertainer zu spielen und er sich runter fahren soll.