Ich glaub, wir haben schon Glück das wir diese Eingezäunte Hundewiese haben, die soweit am Stadtrand ist, dass immer nur wenige Menschen mit Hunden drauf sind. Mittlerweile kennen wir auch schon einige, die da Regelmäßig Spazieren gehen.
Und wenn die Hunde auf der Wiese grad ungünstig aussehen, kann man einfach im Naturschutz gebiet drum herum einen schönen Spaziergang machen. Bei unserem letzten Besuch dort, waren 4 Hütis auf der Freilauf Wiese. War echt gut, das ein Zaun zwischen den Hunden war
. Die fanden meine Junghündin, die am Zaun rum Hüpfte nämlich so richtig Doof und Tiny hatte nach 10m am Zaun rumhüpfen, dann auch kein bock mehr, sich anpöbeln zu lassen.
Beiträge von acidsmile
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Auch für die Hündinnen Besitzerin kann so ein Lern Spaziergang Sinnvoll sein. Die Hündin abrufen zu können, in so Situationen und hinter sich halten können, um zu zeigen das man als Halter es schafft, die aufdringlichen Rüden abzublocken. Das ist auch wichtig für die Hündin, dass zu verstehen. Sonst Fiddelt die hinterher bei so aufdringlichen Rüden nur rum und das macht die Rüden noch wuschiger.
Ich Üb das mit Tiny auch, dass sie sich von angeleinten Rüden die wegen der aufdringlichen Art, dann an der Leine bleiben müssen, sich wegschicken lässt und zu denen auch nicht mehr hin soll.
Eine Hündin kann ja auch lernen, sich von Rüden wegschicken zu lassen. -
Zwei Rüden, die gerade ihre Hormone kennenlernen, plus eine nette, gutriechende Labbidame in der Mitte.
Ich hab hier so eine gut riechende Labi Dame die anderen auch nicht die Meinung sagen kann, was sie vom Aufreiten hält.
Wenn 2 Rüden sich neben ihr treffen, gibt's Kloppe. Selbst Kastrierte Rüden neigen dann mitunter zum "Haben wollen".
Ich nehme Tiny dann an die Leine, weil die sonst bei den Rüden bei ihrem Kommentkampf noch in der Mitte rum hüpft und die Situation nicht hilft zu verbessern
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Zeig dann bitte Fotos von deinem "Mal gucken Welpen"
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Meine Erst Hündin damals war schon so Erwachsen und die Gassi Gänge liefen Wortlos ab. Die war gefestigt im Charakter. Hat sich also gar nicht verändert, als der Zweite dann dazu kam. Was mir jedoch nie bewusst war, bevor der Zweite Einzog, dass meine Hündin den Kühlschrank als ihre wichtige Ressource ansah
. Die erste Zeit durften dann einfach beide Hunde die Küche nicht mehr betreten und gut wars. Nach einiger Zeit verflog der Futterneid meiner Erst Hündin dann aber und die 2 waren wie ein Kopp und ein Arsch.
Da Tiny von der Reife her, weder Fisch noch Fleisch ist, würde ich jetzt keinen Hund zu ihr dazu setzen. Ich fand das damals total angenehm, das ich mich auf meine Erst Hündin immer zu 100% verlassen konnte und mich ganz auf den Zweiten Konzentrieren konnte.
Besonders wenn Fremde Hunde in uns reinbrettern wollte, schickte ich die Hündin zum abfangen hin und brachte den Rüden auf Abstand.
Solche Späße könnt ich mit Tiny noch gar nicht machen, da ist die noch viel zu Unreif für.
Aber irgendwann in den nächsten Jahren, wird ein zweiter einziehen.
Meine 2 früher waren schon unterschiedlich, aber dennoch Profitierten sie voneinander. -
Auch wenn es nicht schön ist, aber wenn man Akut und schnell was braucht, lässt sich ein Hund im Notfall auch im Tierheim unterbringen. Viele haben das als zusätzliche Einnahme Quelle, das sie auch Stunden oder Tageweise Betreuung anbieten als Pension. Ist dann keine Luxus Unterbringung, aber bei manchen Hunden ist es besser, wie überforderte Privat Personen.
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Das Thema hatten wir ja auch letztens hier. Wenn dein Hund das angestarrt werden, nicht verträgt, ist das für mein Empfinden schon deine Baustelle
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Du könntest ja auch deinen Hund absitzen lassen und dann erst mal Reden und eine Strategie mit dem anderen Halter, dessen Hund auch grad absitzt besprechen.
Bisher fand ich mit Tiny und anderen Haltern dann noch jedes mal eine Akzeptable Lösung, wer, wie, wo am besten läuft und für wen es einfacher ist, damit alle mit Trainingserfolg aus der Situation gut raus kommen.
Das Vorbei gehen im Fuß auch mit Alltags Fuß und Schau Signal klappt ja bei jedem Unterschiedlich gut. Auch das an Leckerchen andocken lassen.
Jedenfalls würde ich dir nicht den Kopf abreißen, wenn du mir mitteilst, das dein Hund mehr Abstand und Platz braucht und das ungünstig ist, wenn meine auf dem Weg hockt. Weil es meistens die Möglichkeit gibt, sich vor den eigenen Hund zu stellen, den eigenen Hund etwas hinter ein Auto aus dem Sichtfeld zu setzen, in einen Häusereingang zu setzen, hinter einen Busch oder einen Baum, das Glotzen mit Hilfe eines Leckerchen zu unterbrechen... .
Mittlerweile brauchen wir das absitzen auch nicht mehr. Über Signal schick ich Tiny auf die Seite wo ich zwischen ihr und dem entgegen kommenden dann laufe. Andere Hundehalter nehmen ihren Hund dann meist ohne das man extra was sagen muss, ebenfalls auf die passende Seite. Und in vielen Situationen ist es sehr Höflich von anderen, dass sie ihren Hund absetzen und erst mal mich mit Hund, Kind und Buggy an denen vorbei bugsieren lassen
. Grad bei Bergauf oder ab, find ich das sehr Höflich.
Den eigenen Hund absetzen lassen, weil er dann leichter zu Managen ist, ist ja nicht immer Respektlos gemeint und wird ja auch nicht gemacht, um dem anderen das Leben schwerer zu machen.
2 Hunde die beide jeweils Keifend aneinander vorbei gezerrt werden, sind ja auch irgendwie unschön. -
Ich mach sowas auch vor allem dann, wenn es keine Reize gibt die zu aufregend sind.
Also erst mal in Langweiliger Umgebung, sich spannender machen. So das der Hund sich auch bei einer Schnüffelstelle noch ansprechen lässt und mitbekommt, dass da noch jemand dabei ist, der grad weiter laufen will.
Den Hund bei allen Reizen anfangen als Ablenkung Hoch zu pushen mit Aktion, hatte ich Gedanklich nicht gemeint
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Ich frag mich grad, ob es wirklich ein Problem der Leinenführigkeit ist oder ein Problem des zu starken Außenfokus
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Unter fehlender Leinenführigkeit, verstehe ich einen Hund der das mit dem Radius an der Leine halten einfach noch nicht geschnallt hat.
Aber Bsp. an der Schleppleine oder im Freilauf durchaus um mich rum kreisen würde und auf mich durchaus reagieren würde.
Während ein Hund mit zu starkem Außenfokus sich einfach selbst beschäftigt, egal ob an kurzer Leine, der Schlepp oder im Freilauf.
Bei zweitem, dem Außenfokus, Tendiere ich nach Bauchgefühl als Trainings Maßnahme, zu sehr viel Spiel, Spaß und Spannung.
Zusammen rennen, zwischendurch mit einem Spielzeug zusammen rumkaspern, dem Hund ne interessante Schnüffelstelle zeigen, ein paar kurze Übungen zwischendurch zur Unterordnung, oder was Tricksen, sich selbst interessanter machen.
Und wenn nur das Thema mit dem Leine laufen nicht geschnallt wurde, halt eben Bögen laufen, stehen bleiben, mit verbalen Signalen helfen oder Leckerchen. Der Hund ist ja insgesamt ansprechbar und wird dann schon mit der Zeit lernen, wozu das Theater sein soll. -
Desweiteren würde ich auch die Gassirunden verkürzen. Auslastung heißt nicht sinnloses herumballern (bitte kein Bällchen werfen etc), Auslastung ist sooo viel mehr (kognitive Auslastung zb)
Oder auch mal in Reizarme Gegenden fahren, wo man kaum auf den Hund einwirken muss. Wo man möglichst keine anderen Hunde und Menschen trifft. Damit der Hund einfach ein Gassi gang hat, wo er sich richtig entspannen darf dabei.
Weil die Gassi Gänge, wo du immer wieder an Menschen und Hunden vorbei führen musst, sind bei euch aktuell Intensives Training. -
Tiny hat da auch so einen Dickkopf. In vielen Fällen geh ich einfach Weiter und nach paar Schritten folgt sie wie immer,Bsp. wenn sie früher von weiten Hunde anglotzen und nicht mehr weiter wollte, oder sich von einem Spielpartner nicht trennen wollte.
Andere Situationen wo sie das macht, gebe ich aber immer nach. Tiny teilt mir dann nämlich mit einem Blick folgendes mit: "
Frauchen, Ich hab da was vergessen. Wir können noch nicht Heim! Ich muss doch noch mal
!"
Ist immer beim Nach Hause weg, wenn sie mit allen 4 Pfoten Blockiert. Da Hilft nur, ins Gebüsch neben uns zu zeigen und sie da rein zu schicken zum Lösen
. Irgendwie ist es schon süß.
Pubertät: Tiny bekommt mehr Beute und Jagdtrieb. Hat manchmal schon eine Erinnerung gebraucht, das sie die Stadttiere nicht Jagen darf. Ist auch nicht mehr so sehr Mimose, wenn Brennnesseln oder andere stachelige Pflanzen vor ihr sind. Im Sommer hielt sie bei solchen Pflanzen noch nen Meter Abstand und jetzt latscht sie einfach durch. Außerdem rennt sie nicht mehr Offline Frontal in fremde Hunde rein, wenn sie Kontakt mit anderen Hunden haben darf.
Wird also Vernünftiger. Abruf von anderen Hunden müssen wir aber schon Neu Üben. Vor der Pubertät klappte das immer und dann plötzlich gar nicht mehr und jetzt bessert es sich wieder.
(Vermutlich müsste ich mal in Fräulein Rottenmaier Manier ihr ins Spiel Grätschen, wenn sie meinen Abruf Ignoriert und ne Standpauke halten und das Thema wäre durch. Aber so oft trifft sie auch nicht auf Hunde, wo sie "echtes spielen" mit machen kann und wenn sie mit jemanden harmonisch spielt, ist sie nach einiger Zeit auch ohne Ärger zu bekommen, wieder Ansprechbar und auch abrufbar. Im Spiel mit dem anderen Hund findet ja auch lernen statt. Sozialisierung find ich genauso wichtig wie den Abruf
. Mit Blick darauf, das ich nen Labi an der Leine hab, die bestimmt ihr ganzes Leben Freundlich zu Artgenossen bleibt und deswegen damit umgehen lernen soll).