Sieht für mich nach einer Spielaufforderung aus. Nur etwas Frech und da sie keine für sie klare Ressonanz bekommt, zeigt sie Übersprungsverhalten. Sie braucht kurz etwas Führung, glaub ich.
Wenn Tiny das machen würde, würd ich sie abbrechen. Kurz nah bei mir halten. Helfen runter zu fahren und dann mal gucken. Nach Hause gehen, weil irgendwas war zu viel, oder ihr ein Freigabesignal geben. Das sie weiß, sie kann jetzt einfach etwas Schnüffeln gehen und sich mit Hunde Dingen Beschäftigen. Und in anderen Fällen, eventuell an die kurze Leine und ne Weile gemütlich Richtung Zuhause schlendern.
Beiträge von acidsmile
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Finde das Thema Rammeln wird aber auch sehr Ernst genommen
. Das manche Labis mit Hypersexualität ein Problem haben, hab ich schonmal wo gelesen. Aber wenn ein Junger Hund das Rammeln mal ausprobiert und es vermutlich auch einen Grund gibt, wie ne Läufige Hündin in der Nachbarschaft, dann muss da doch nicht immer ein ernstes Stress Problem hinter stecken. Die Labi Hündin meiner Kindheit hat während der Läufigkeiten selbst gerammelt. Tiny hatte meine Couch Kissen während der Läufigkeit auch etwas dolle Lieb. Da kamen die Kissen einfach weg und gut wars.
Schlimm wird es doch, wenn Fremde Hunde wie im Wahn versucht werden zu berammeln, oder sich das gar nicht abbrechen lässt in der Wohnung.
Einen Labi Rüden mit ca. 40Kg, der damit ein Thema hatte, haben wir auch mal kennen gelernt. War etwas unschön, als der sich sogar aus seinem Geschirr gewunden hatte um zu Tiny zu kommen. Die war da nichtmal Läufig und der kriegt sich gar nicht mehr ein. Das war schon Strange. -
Es gibt auch ein Spiel Knurren. Meine Erst Hündin hat immer mit so einem Knurren, in meine Couch gebissen und tat so, als würde sie mir die Couch zerfleddern wollen. Manchmal tat sie das selbe und Biss in meinen Arm
. Der Unterschied zum echten Drohen, ist dann das mit den Vorderbeinen ab und zu auf den Boden gehauen wird. Und auch das alles heile bleibt und keinen Kratzer abbekommt, wenn so knurrig wo rein gebissen wird. Und auch wenn die Rute dabei nicht wackelt, ist der Hintern ein wenig am wippen und alles Locker und nicht angespannt.
Meine Hündin damals hätte außer mir sonst aber auch niemanden auf die Art angeknurrt. Da gehörte bei ihr Vertrauen zu, für solche Spiele.
Und natürlich wollte die meine Aufmerksamkeit, wenn sie Knurrend in die Couch Biss. Klappte auch immer
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Aber das war ne echt Liebe und das ganze Getue war Show und Spiel. -
Vermutlich was sehr Individuelles. Bei Tiny geht Körperliches wegdrängen und auf Abstand bringen. Mittlerweile reicht ein verbales Signal. Leckerchen gehen natürlich auch. Aber ein Distanzloser Labi, der nur noch etwas Frech ist, ist auch was anderes.
Als Tiny jünger war und es mal mit auf die Lauer legen versuchen wollte, hab ich die einfach Hochgehoben und umgedreht, mit Blick in die Richtung in die ich wollte. Paar mal hat sie es noch mit Lauern versucht und dann reichte ein einfaches "Auf" und sie drehte freiwillig in die andere Richtung. Ich hätte den 30kg Frechhund sonst auch weggetragen, bevor der Hund für den sie sich auf die Lauer legte in sie reingerannt kommt und die dann noch angeleint zwischen meinen Beinen Fiddeln.
Tiny kennt nur Fiddeln und durch Übung auf Abstand gehen, als Konflikt Lösung Strategie. Das macht schon alles einfacher
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Bei anderen Kalibern bin ich auch pro Trainer.
Wir sehen ab und zu in einem Einkaufscenter einen Hundetrainer, der dort seine Einzelstunden offenbar gern abhält. Bei dem hab ich für große Hunde schon einige Interessante Methoden gesehen. Bei einem Hund bestimmt über 50Kg, hatte der dem Halter gezeigt, wie er den Hund mit Halti und Notfalls einer Wand daran hindern kann, an ihm vorbei zu kommen und gesichert bekommt.
Bei einem anderen großen Hund mit kleinem Frauchen dabei, zeigte er wie sie ihren Hund gut, doppelt gesichert vorbei bekommt.
(Wobei wir keine guten Test Objekte sind, weil Tiny in der Stadt ganz gut aufs Schau hört und sehr unauffällig an den Hunden vorbei Marschiert).
Die Hunde haben auf uns gar nicht reagiert. Aber kann ja auch daran gelegen haben, dass der Trainer so Dicht dabei war und die Stimmung dann anders für die Hunde
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Taugen Achillessehnen etwas? Ich Probiere mich etwas durch Rohfutter durch, welches auch als längerer Kausnack brauchbar sein könnte.
Die erste Achillessehne hatte ich nach ein paar Minuten weggenommen und sie lieber in kleinere Stücke zerschnitten. War mit dem Messer schon sehr schwer zu zerteilen. Die dickste Stelle ist mir zum Schlingen auch zu Dick und ich kann mir nicht Vorstellen, das ein Hund die mit den Zähnen zerteilt bekommt.
Ist das für Hunde Möglich, sich die so zu zerkauen das sie beim runterschlucken keine Gefahr mehr darstellen?
Nochmal bestellen, werde ich die wohl nicht. Aber jetzt haben wir ein halbes dutzend davon
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Bbylabi wir haben ein Markerwort, ähnlich dem Clicker.
Bei meinen früheren Hunden hab ich den Effekt von Ruhe Tagen ganz gut sehen können. Meiner Hündin hab ich ihr ganzes Leben lang Zeug beigebracht, was kein Hund oder Mensch braucht, aber halt Spaß gemacht hat
. Bei der hat's nie während des Trainings Click gemacht, sondern immer erst nach paar Wochen unregelmäßigem Üben und dann mit ein bis zwei Nächten drüber Schlafen ohne Übungen. Wenn ich dann morgens Früh mal das neue Kunststück abgefragt hab, klappte es wie völlig Selbstverständlich direkt Perfekt und wurde dann auch nie wieder vergessen.
Bei meinem Rüden merkte man Ruhe Tage anders. Mit ruhe Tagen konnte der besser zur ruhe kommen Zuhause und hatte bei Wild Sichtungen Kapazitäten für die Notwendige Impulskontrolle Frei.
Und bei Tiny ist es wieder anders, aber auch ähnlich. Heute waren wir ganz viel Stadt und Stadtpark und sie hat ganz viel super "Funktioniert" und wir haben viel Üben können. Und morgen im Wald wird es nicht einfacher werden, nur weil heute die Impulskontrolle und Orientierung so Toll war, sondern das Gegenteil; Schwieriger. Weil der Kopf voll von heute ist
und der Akku Leer. -
Leider ist Ableinen hier per se kaum möglich und im Wald schon zweimal nicht,
Da hatte ich es raus gelesen
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Klang einfach nach "Jeder Gassi gang ist Anspruchsvoll".
Aber ok wenn das nur falsch rüber kam. Sorry. -
remmidemmi hast du keinen einzigen Platz, der für euch Reizarm ist?
Wenn jeder Gassi Gang 7 Tage die Woche bedeutet, es wird Trainiert und auf den Hund eingewirkt, ist das ja total anstrengend, für Mensch und Hund. Mit Pech so Anstrengend für den Hund, dass das Trainierte gar nicht richtig verarbeitet wird und gefühlt nie im Hirn ankommt
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Ich kenne es so von Tiny und meinen früheren Hunden, das die immer 1 oder 2 Tage Pause brauchen, wenn die was lernen sollen. -
(Notiz an mich: Schnee ist auch nur gefrorenes Wasser ...)
Die ersten Tage Schnee, würde ich sogar behaupten, Besser als Wasser
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Zur Schleppleine, ich hab in der 10m Schleppleine eine Schlaufe bei ca. 5m. Weil grad wenn man die Schleppleine braucht, sind 10m mit verrückten Hund dran schon anstrengend. Wenn das Ziel aber ein Ort ist, wo auch rennen Möglich ist, aber gerne die Schleppleine dran bleiben oder hinterher Schleifen soll, dann ist das schon Praktisch wenn ich die 10m dabei hab. Ansonsten nehme ich lieber gleich nur eine 5m Schleppleine mit. Bei uns klappt da ähnliches, wie beim Leinenführigkeits Training an kurzer Leine.
Richtungswechsel und als Ankündigung sag ich "Mitkommen" dabei und wenn sie sofort reagiert, gibt es ein Leckerchen auch dafür.
Es gibt auch Leckerchen, wenn nur wegen einer leichten Leinenspannung sofort reagiert wird und sie ihren Abstand zu mir verringert.
Das dauert nur ein paar mal hin und her und schon klappt es mit dem 5m Radius ohne Ziehen.
(Tiny ist aber auch an kurzer Leine Leinen führig und zieht nahezu gar nicht).
Auch wenn sie irgendwas anstarrt an der Schleppleine, dann darf sie kurz glotzen und wenn ich denke, die kriegt wieder was mit und sie Orientiert sich nach dem "mitkommen" zu mir um, gibt es eine Belohnung.
Und wenn aus irgendeinem Grund die 5m noch zu viel oder unpassend sind, dann halt eben 3m oder 1,5m und manchmal auch nur wenige cm und es wird direkt bei mir am Bein gegangen.
Ich kann Hunde aber total gut verstehen, wenn sie bei Schnee und kaltem Eisigem Wetter etwas durchdrehen. So oft gibt's son Wetter da wo ich immer Wohne leider nicht
. Ich bin Froh das Tiny schon weite Gassi Strecken gut mitmacht. Das Gassi Ziel ist dann gleich ein Ort, wo ableinen Möglich ist und wir Menschen packen uns gut ein in Schneeklamotten und das Hundetier darf mit dem Schnee auf Wolke 7 schweben
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Und wenn der Weg dahin halt anstrengend wird, ist das eben so bei Ausnahme Wetter.
Wenn ich wüsste Tiny hat nicht mehr alle Tassen im Schrank, an kalten Windigen Schneeregen Tagen, dann kann man sich auch Zuhause in eine Decke Muckeln, mit einem heißen Kakao und der Hund kommt halt mal nur zum Lösen raus.
Manches muss man nicht Trainieren .
Würde ich mit Tiny an den wenigen Schneetagen die wir haben, nur an der Orientierung oder Leinenführigkeit zu mir rumbasteln. Dann hätten wir doch gar keine Zeit mehr, für Spaß im Schnee haben
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Und bis nächsten Winter hat der Hund das doch eh wieder vergessen und Flippt mit dem ersten Schnee wieder aus
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Ich bin noch etwas zu Müde, um Informationen richtig verarbeiten zu können
. Aber bevor ich es wegklicke oder vergesse, werfe ich mal den Link hier rein. Vielleicht ist das was Interessantes. Es geht um ein Dummy Training Onlinekongress.
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