Durch Lernen?
Du lässt ein Kind doch auch nicht vor ein Auto rennen, damit es die Regeln im Straßenverkehr lernt.
Das wird mitunter aber schon als Schützende Gewalt bezeichnet.
Und das man darauf kein Echo zurück bekommt, hat für mich schon etwas mit einer Autoritären Beziehung zu tun. Nicht mit einer Kooperativen.
Genauso wie ich mein Kind an Bordsteinen mitunter festhalte, weil er auf Grund Schwerbehinderung keine Gefahreneinschätzung besitzt. Packe ich auch meine Hund mitunter Unsanft an der Schnauze oder am Kragen, wenn die irgendwas vom Boden Fressen will.
Und ich glaube nicht, das dann ein Lernen durch Kooperation Stattfindet. Sondern zuerst mal ein Lernen, durch Vermeidung. Später dann auch gerne durch Kooperation, da es sich auch Lohnt, schon auf ein "Na" zu hören bei mir.
Mein Kind dagegen wird irgendwann durch Logik verstehen, warum es wichtig ist sich an Regeln im Straßenverkehr zu halten.
Menschen mit Schwerbehinderung, die auch als Erwachsene nicht in der Lage sind, über Logik zu Kompensieren, brauchen als Erwachsene dann manchmal Menschen als Betreuer, die größer und Stärker sind, wie sie. Damit der Pfleger Notfalls Schützende Gewalt anwenden kann.
Und auch im Bezug auf Hunde, gibt es Charaktere, ganz gut bei Menschen aufgehoben sind, die sich Notfalls auch Körperlich schaffen durchzusetzen, wenn der Hund zusätzlich mit Maulkorb gesichert ist.
Auf Kooperation zu setzen, Funktioniert nur für Bestimmte Typen.
Auch die Typen für die das nicht Funktioniert, sollten die Chance auf die Teilnahme am Leben haben. Nur der Umgang muss in manchen Situationen dann eben anders sein.
Autoritärer, Klarer.
Und hat man ein Individuum vor sich, das auf Schützende Gewalt angewiesen ist um Gefahrlos durchs Leben zu kommen, dann braucht es auch einen Funken Dominanz beim Verantwortlichen für denjenigen.