Und mach ich seine „Sucht“ nach zerfetzen nicht noch größer, wenn ich ihm oft was anbiete? Das ist meine Sorge.
Der Unterschied wäre dabei wohl noch. Du verwaltest die Ressource. Du gibst und erlaubst es.
Und Hunde haben halt Spaß am Rupfen, Knabbern, Zerstören, Zeug werfen und mit dem Maul Untersuchen.
Du hast die Optionen, es zu Deckeln, bis dein Hund irgendwann raus gewachsen ist(mit der kleinen Option: Verbotene Früchte schmecken besser und du machst es durchs Verbot erst recht Interessant).
Oder du Verwaltest und gibst etwas her, was Ok ist.
Ich glaube auch nicht, dass dein Hund denkt ihm gehört alles. Es ist doch erst mal total Positiv, dass dein Hund der für den Apport von Wild geboren wurde, sich nicht mit der Beute auf und davon stehlen will. Damit wäre der Hund für die Arbeit so ziemlich unbrauchbar, wenn er mit der Ente statt zum Hundeführer zu gehen, einfach auf die andere Flussseite schwimmt um sich erst mal den Bauch vollschlägt.
Es fehlt halt nur an den Details. Das es Zeug gibt, welches erlaubt ist, in den Babbel zu nehmen und Zeug welches da nicht rein soll.
Aber dazu muss ja auch Zeug da sein, um sich das in die Schnute zu nehmen und rum zu tragen.
Wenn ich Tiny manchmal so mit einem Bunten Handtuch im Wohnzimmer sitzen sehe, wie sie da sitzt und Kopf hoch, Brust raus und mir dieses Handtuch Präsentiert, da kommt mir sofort das Bild eines Labradors mit einem Fasen im Maul in den Sinn. Nur sind wir Menschen hier halt auch Vegetarier und sie wird mir nie einen Fasan bringen dürfen. Pech für sie.
Aber den Kopf kriegt sie fürs Handtuch Präsentieren halt auch nicht abgerissen.