Beiträge von acidsmile

    Reste von Kabeln, Stoffen, Plastik etc. Lösten bisher weder bei Tiny, noch damals bei meiner Erst Hündin Probleme aus. Alles kam immer Problemlos wieder raus.
    Schlimmer als solche Mikro Reste von angeknabbertem Zeug, finde ich diese Seil Tau Spielzeuge.
    Das hab ich bei uns schon entsorgt. Weil Tiny sich da diese Fäden in großen Mengen rausrupfte und dann immer viele verknotete Fäden Haufen um sich liegen hatte und mit Sicherheit auch den ein oder anderen kleinen Knäul verschluckte.
    Verursachte zum Glück keine Probleme, aber als Hundespielzeug find ich die schon gefährlich. Unbeaufsichtigt würde die so ein komplettes Teil zerlegen und wahrscheinlich auch viel davon Fressen.

    Ein einzelnes kleines Stoffband wird schon wieder raus kommen. Aber behalt es im Blick. Ich könnte mir da Vorstellen, das es im Schlimmsten Fall sich im Darm ungünstig zusammen knäult und dann einen Darmverschluss auslösen kann.
    Also wären mit jedem abgesetzten Häufchen bei mir die Sorgen immer ein Stück weniger.

    So von deinen Vorstellungen her, wäre es irgendwie Schade für einen Hund. Das sind so Soziale und Lernwillige Tiere.
    Das ist nicht nur die Pflicht 3 oder 4 mal am Tag vor die Tür und ab und zu Tricks abspulen lassen.

    Aber dein Leben könnte mit kleinem Garten und direkt im Grünen, wirklich richtig gut für eine Katze passen.
    Wenn du da im Homeoffice Arbeitest, wirst du an einer Katze die neben dir liegt und Schnurrt oder mal für etwas Abwechslung sorgt, deine Freude daran haben. Wenn einer Katze Langweilig ist, wird die sich schon selbst beschäftigen.

    Ein Hund dagegen wird dich ansehen und will mit dir was Unternehmen. Dein Zeit Pensum klingt jedoch sehr wenig Flexibel. Und so wird der Hund dann in seinem Korb vor sich hin vegetieren und auf seine kurzen Tages Highlights warten, wenn du grad mal Zeit hast, für eure 30 Minuten Gassi...
    Für manche Menschen ist Hundehaltung so völlig ok. Für mich liest es sich nach einem sehr Tristen leben, welches dem Hund bei euch bevorstehen würde zum aktuellen Zeitpunkt.

    Wegen der sehr vielen und starken Unterwolle ist das Deckhaar doch meist etwas länger :ka: .

    Hab aber schon Labis gesehen, die angeblich Reinrassig waren und aussahen wie ein Flat. Die behaarten aber auch darauf, dass die 100% Reinrassig waren, da sie die Eltern ja beide gesehen hatten und hatten keinen Zuchtverband nennen können.
    Von daher Möglich das es Mixe waren.
    Oder das was die Behaupteten, dass sehr selten auch langhaarige Labis geboren werden, stimmt?
    Weiß das jemand, ob das vorkommen kann?

    Zuchttauglichkeit würden die dann wohl nicht bekommen. Aber kommt es noch vor, dass ab und an Langhaarige geboren werden?

    Ursprünglich wurden sie ja vor über 100 Jahren nach Arbeitsleistung verpaart und je nachdem, ob Langhaarig oder Kurzhaarig raus kam, dann eingeteilt, soweit ich es gelesen hatte dazu. So das Labis und Golden und Flat's ganz am Anfang ihrer Stammbäume die selben Ahnen haben können.
    Kommen da die Langhaar Gene jetzt noch so stark durch, das manche Labis wie Flat's oder Golden aussehen können?

    Als Idee, vielleicht hat die Hündin was mit den Analdrüsen?
    Bei meiner Erst Hündin sind ab Junghunde Alter Rüden regelmäßig aufdringlich geworden, auch wenn sie nicht Läufig war. Erst mit höherem Alter bekam sie dann merkbar Probleme mit den Analdrüsen. Irgendwas wird da Anatomisch nicht gestimmt haben und so bekam sie dann die Problem Seite entfernt. Danach wurde sie nie wieder von Rüden sexuell belästigt.
    :ka:
    Wenn da andere Rüden auch so bei der Hündin öfter reagieren, kann man das vielleicht im Hinterkopf behalten und eventuell mal Futter anpassen, dass das sekret besser raus kommt :ka: .

    Aber egal was bei der Hündin so toll duftet. Für Hündinnen ist das echt unangenehm, wenn andere Hunde so aufdringlich sind.
    Ich würde den Abbruch nochmal deutlicher versuchen. Ich kann das am besten, wenn ich mich sozusagen auf die lauer lege und genau Beobachte und exakt kurz vor dem Moment, wo meine Hündin tut was sie nicht soll einmal richtig deutlich unterbreche. Danach reicht dann auch ein verbales "Lass es", als Abbruch.
    Auch das Anstarren würde ich schon abbrechen und alles andere, wie herum schnüffeln, zu mir schauen, sich abwenden, oder aufs erste kleine Signal hin sich umlenken lassen dafür mehr Belohnen.

    Weil ihr schon die 3. Besitzer seid, wäre es sehr schön, wenn ihr euch an Retriever in Not wendet.
    Am besten lasst ihr den Hund sofort abholen und zu einer Pflegestelle bringen.

    So wie ihr das mit der Tierhaltung handhabt wird euer Kaninchen mit Sicherheit auch in Gefahr sein.

    Das Kaninchen könnt ihr auch direkt abgeben. Kaninchen müssen zu Zweit gehalten werden. Zudem brauchen Kaninchen rund um die Uhr ein Gehege von 5m² bis 6m². Diese kleinen Käfige die es in Tiergeschäften zu kaufen gibt, taugen höchstens als Klo für Kaninchen etwas, nicht aber um da drin gehalten zu werden.

    Wenn ihr euer Kaninchen Artgerecht haltet, braucht es einen Artgenossen und rund um die Uhr mindestens 4m² Platz.
    In der Wohnung kann man das ganz gut mit Bsp. Welpengittern in einem Zimmer abtrennen.
    In vielen Haushalten haben Kaninchen ihr eigenes Zimmer, damit sie ausreichend Platz haben.

    Aber ein Hund bei Menschen, die nicht Wissen wie sie einen Hund erziehen können und müssen, da wird der Hund einfach über das Gitter hüpfen und dann die Kaninchen Fressen.
    Von daher ist euer Kaninchen mit Sicherheit in Gefahr. Selbst wenn ihr für eine Artgerechte Haltung des Kaninchens sorgt.


    Hunde können auch mit dem Älter werden noch mehr Trieb bekommen. Meine Retriever Hündin weiß genau, dass unsere Kaninchen Tabu für sie sind. Aber seit sie ca. 1 ist, wirft sie hin und wieder mal einen schmachtenden Blick durchs Gehege Gitter :drooling_face: . Aber die bekommt schon beim kleinsten Anzeichen von Jagdsequence von mir Feedback und lässt es dann wieder sein. Aber Unbeaufsichtigt darf sie sich nicht im Kaninchen Zimmer aufhalten. Denn ein Hüpfer übers Gitter und sie würde sich wohl Kaninchen auf den Speiseplan setzen.
    Carnivore machen das nun mal so. Völlig natürliches Verhalten.

    Und so wie du die Situation Schilderst, hättest ihr dem Junghund den Hamster auch einfach im Napf Präsentieren können.

    Mag er Spielzeug?
    Ich will nicht vorschlagen, das du da rumtobst mit deinem kleinen. Aber als meine noch Jünger war und nicht in den Schlaf gefunden hat, hab ich ein Tau Spielzeug genommen und es ganz langsam hin und her bewegt. Meine Hündin lag dann direkt neben mir und hat darauf rumgekaut und durch diese sehr leichten Bewegungen blieb das etwas spannend. Die Bewegungen waren so Langsam von mir, das sie nicht motiviert wurde aufzuspringen. Und 5 oder 10 Minuten später fielen dem Hundekind dann die Augen zu.
    Bei uns wars ein wenig dieses: "Nach Müde kommt Doof" und das kauen auf dem Tau half ihr runter zu fahren.
    PS. Daraus Entwickelte sich keine Routine. Sie lernte von selbst, durch das täglich ein Stück älter werden, abends einfacher in den Schlaf zu finden.

    Für die Sozialisierung hab ich mit der Großstadt wohl schon Glück. Wir sind zwar täglich ca. 1std. Unterwegs, um überhaupt aus dem Stadt Bereich raus und wieder rein zu kommen. Aber dafür gibt es überall sehr Unterschiedliche Treffpunkte. Vom Weg her macht es für uns keinen Unterschied, ob wir mit Öffis 30 Minuten Richtung Norden, Osten oder Süden Unterwegs sind zum Stadtrand. Aber die Hundemenschen Unterscheiden sich je nach Ort riesig. Im Norden haben wir eine große Hundewiese, wo große Gruppen von Hunden zusammen rennen und völlige Narrenfreiheit haben. Wo wir super auf Distanz, angeleint Üben können, Fremde rennende Hunde zu Ignorieren.
    Im Osten haben wir Strecken, wo wir Stundenlang laufen können ohne jemanden zu begegnen.
    Und im Süden haben wir weit vom Stadtzentrum entfernt eine eingezäunte Hundwiese, wo kaum was Los ist und wenn man dort jemanden mit Hund trifft, die sich auch sehr lange miteinander Beschäftigen können und dürfen. Die Wiese hat Tiny auch am meisten bezüglich der Sozialisierung gebracht. Wir haben da schon unheimlich viele gute Kontakte gehabt, mit Hunden aller Größen, Formen und Farben.
    Ich kann Tiny viel besser Korrigieren, wenn klar ist, dass wir länger an einem Ort bleiben und auch der andere mit seinem Hund länger dort bleiben möchte. Und Tiny kann mit Korrekturen ja auch ganz gut umgehen und versucht sich dann immer mehr anzupassen.
    Eher schwierig finde ich die Bekanntschaften in unserem direkten Wohnumfeld. Die Wiesenflächen haben eine Größe von ca. 100mx100/200m und wenn jemand nur eine Löse Runde macht, ist das ableinen für ein stop and go Spiel eher Blödsinn. Dann rennen die 5 Minuten und müssen dann schon wieder an die Leine, weil die Zeit fehlt oder es kommt grad jemand anderes mit angeleinten Hund.
    Entsprechend ist die Erwartungshaltung der Hunde Bekanntschaften hoch, wenn sie sich sehen. Das ganze Frustriert mehr, als es nutzt.
    (Bin total Froh das Tiny mittlerweile nur noch die üblichen 3x zum Lösen raus muss und nicht mehr alle paar Stunden. Die treffen mit ihren Hunde Bekanntschaften bleiben so ganz gut überschaubar).

    Okay, dann machen wir es so. Ich hatte Bedenken, dass ihre Unsicherheit größer wird, wenn wir allem aus dem Weg gehen, aber ich denke, dass sie das wirklich erstmal so braucht.

    Keine Sorge. Sie wird größer, wenn du versucht so zu tun, als würdest du es Ignorieren.
    Ihr werdet ja auch nicht ewig Bögen laufen und anderen Ausweichen. Es ist eher so, das es irgendwann bei Emma "click" macht und sie merkt, "Das Frauchen lässt mich nicht in die offenen Reißzähne laufen. Die weiß was sie tut." Und über dieses Vertrauen heraus, wird euer Abstand irgendwann wieder kleiner. Bzw. sie wird anfangen sich aktiv hinter dir einzuordnen und bei dir aktiv Schutz suchen. Und den wirst du ihr geben und zwar immer. Und aus diesem Vertrauen zu dir heraus, wird sie lernen wieder entspannter mit der Welt umzugehen.
    Du merkst auch gut am Fressverhalten, ob alles noch ok ist oder nicht. wenn sie bei 10m noch Fressen kann, dann hat sie auch noch den Kopf frei um Positives aus der Situation lernen zu können.

    Wenn sie aber auf dem Boden kauert und auch nichts mehr frisst, dann hat sie Stress und lernt einfach gar nichts. Außer das du mit ihr Wege gehst, nicht genug ausweichst und sie sich ständig auf den Boden kauern muss. Die Steigerung davon ist dann das Flight, von den 4F's. Dann wars das mit Leinenfreiheit, weil die dir auf und davon läuft, wenn nur ein Hund am Horizont auftaucht. Über Flucht vergrößert der Hund dann eben von selbst seinen Abstand.

    Kann ich was machen, damit sich Emma nicht immer hinlegte oder auf den Rücken dreht, wenn uns Hunde entgegen kommen? Ich möchte ja gerne zügig dran vorbei und das wird schwierig, wenn sie liegt. Sie ist dann auch nicht wirklich ansprechbar und ich kann eigentlich nur mit Gewalt ziehen.

    Bei meiner Unsicheren Erst Hündin, war das hinter mir laufen auch wichtig für sie. Dazu alle Hunde Konsequent abblocken, wenn sie hinter mir war.
    Du kannst auch darüber nachdenken, sie auf den Arm zu nehmen und erst mal ein Stück wegzutragen, wenn sie sich hinlegt und nicht mehr aufstehen will. Und dann mit mehr Abstand nochmal mit eurem Alternativ Verhalten wieder weiter laufen. Sie hat ja gute Gründe für ihre Angst.
    Das einfach weiter ziehen, würde ich nur machen, wenn du selber Selbstsicher bist und die Entscheidung getroffen hast zügig einen Weg zu gehen, ohne anzuhalten. (Das ist schwierig zu erklären und macht nur Sinn, wenn du weißt das dir dein Hund Folgen wird).
    Die Körperhaltung und die Blickrichtung muss dann auch alles dazu passen, um zu Signalisieren das alles ok ist. Ablenken braucht man dann auch nicht, weil das die Situation nur unnötig aufbauscht. Und wenn du als Halter die Situation als ok einschätzt, braucht es auch kein Ablenken.
    Das kommt aber vermutlich irgendwann mal Automatisch bei euch, wenn Emma eine stärkere Bindung und Vertrauen zu dir hat.

    Vertrauensaufbau lässt sich mit unsicheren Hunden auch übers Bögen laufen aufbauen. Ähnlich, wie bei Pöblern sozusagen. Viele Hunde haben einfach keinen Bock Frontal auf einen Fremden Hund zuzulaufen. Für die ist das völlig Absurd, das wir Menschen sowas von ihnen Erwarten und mit Pech hält ein Hund seinen Menschen dann auch für inkompetent. Und einem Inkompetenten Menschen Vertraut man in den Situationen nicht. Dann klärt der Hund eben selbst, durch Fideln, Unterwerfen, weglaufen oder Pöbeln.

    Schon früher mit Emma an den Rand zu gehen und den möglichst größten Abstand aufzubauen, kann helfen Vertrauen aufzubauen, dass Emma merkt, du lässt sie nicht Frontal in Fremde Hunde reinlaufen, sondern DU kümmerst dich mit darum auszuweichen. Und DU kümmerst dich darum, dass ihr Konflikten aus dem Weg geht.

    :see_no_evil_monkey: Du wohnst aber wirklich schwierig, von den anderen Hundehaltern her :see_no_evil_monkey: .

    Ich mag auch jammern :headbash: .
    Lässt heute eine Frau ihren Intakten Rüden, fröhlich zu uns hin latschen. Ich sag der noch, "Meine ist in der Standhitze". Sagt die "Ja, wenn es die Hündin stört, würde sie sich schon wehren. Der gefällt das doch. Was mach ich denn fürn Stress". Hab der dann erst mal erklärt, "Dass an meine Hündin niemand ran darf, wenn die angeleint ist und sollte es zu nem Deckakt kommen, wird's richtig teuer für sie."
    Irgendwann hat sie ihren Hund dann mal an die Leine bekommen. Wir gehen also weiter. Kurze Zeit später ruft es auch schon hinter uns her. Herr Casanova Hund, hat sich aus dem Halsband gewunden :doh: . Beim zweiten mal bekam der Rüde von mir dann ein ordentliches Feedback und die Frau sicherte ihren Hund dann endlich gescheit.

    Ansonsten war meine kleine heute an der Schlepp schön Ansprechbar und nur einmal sprang sie auf und wollte doch zu einem anderen Hund. Hat aber auf den ersten Abruf sofort reagiert und drehte wieder zu mir um.
    Hoffe das es so bleibt und noch einen Tick besser wird, wenn die Läufigkeit dann endlich vorbei ist.