Beiträge von acidsmile

    Beim normalen Gassi bleibt Tiny sehr weg Treu. Aber es gibt Situationen, da gebe ich ihr die Erlaubnis weiter in den Wald zu gehen. Zum Häufchen machen, oder weil ich ihr Erlaube in eine Wasserstelle zu hüpfen, oder für eine Dummy Aufgabe.
    Allerdings ist ihr Radius im Wald nochmal geringer, wie auf den Wegen.
    Leinenpflicht gibt es bei uns nicht. Der Waldbereich im Stadtrand entlang, ist auch von der Wildtier Dichte her, praktisch steril.
    Der Bereich ist auch von Autobahnen umrandet. Wenn da Hunde ins Unterholz mal abdriften werden die nichts Hoch scheuchen.
    Da Werfe ich Tiny auch mal was zum suchen ins Unterholz.
    Wenn wir jedoch über die Autobahn drüber gehen ins Waldstück, da bekommt sie solche Aufgaben nicht und muss auch manchmal an die Leine. Da sie Wildtiere da durchaus mal mitbekommt und Wittert und Lauscht.
    In der Regel steht sie da gut im Gehorsam und bleibt sehr mit ihrer Konzentration bei mir und geht sofort ins Alltags Fuß. Aber man muss da ja keine Experimente dann machen, wenn der Hund schon was anzeigt.
    Bisher musste ich sie nur einmal von Enten wegpfeifen, als sie in einer Wasserstelle rumsprang. Hat sich sofort umgedreht und kam aus dem Wasser zu mir.
    Aber so viel Übungs Möglichkeiten ergeben sich für uns nicht.
    Die Wild Tiere hier sind schon sehr Scheu. Oder wir sind zu laut und Trampelig und verjagen alles frühzeitig :ka:

    Bei uns wird ein ungefährer 10m Radius eingehalten. Aber Tiny ist auch oft eher die Sorte; sich fest schnüffelnder Hund. Ich bin bei ihr meist die Vorhut und sie schließt dann auf.
    Auch wenn sie ihre 10m vorläuft, oder selten 20m, dann nur um sich durch den Vorsprung mehr Zeit zum Schnüffeln zu verschaffen.
    Ich muss da nur aufpassen, dass sie an nichts schnüffelt, was sie zum darin rum wälzen verleitet.

    Darum passt es, dass sie schon viel Freiraum und Freilauf hat. Angeleint müsste ich ja ständig stehen bleiben, damit Madam in Ruhe schnüffeln kann. Oder ihr Kommunizieren, dass ich weiter will und sie aufhören soll zu schnüffeln. Und ohne Leine muss sie da automatisch mehr selbst acht geben. Was sie ja auch gut macht :smile: .

    Beide Male konnte ich ihn nach dem Kontakt auch aus der Ferne abrufen (ich war zu langsam um den Kontakt ganz zu verhindern)

    Wäre dann recht unangenehm, wenn da jemand mit ner Läufigen Hündin an der Leine steht und du bist zu weit weg und zu Langsam :thinking_face: .
    Aber eigentlich klingt das doch echt gut.
    Du kannst solche aus versehen Kontakte sicher noch besser regulieren, wenn du bei Ecken die du nicht einsehen kannst, ihn einfach rechtzeitig näher zu dir rufst. Dann muss er eben mal eine Zeit lang im engeren Radius um dich herum trotten, an manchen Stellen.
    Schadet nicht und es ist gut, wenn der Hund es kann. Wenn du mal woanders Spazieren gehst und 100m vorlaufen nicht drin sind.
    Und alles wo du ausreichend weit sehen kannst, lass ihn halt seine 100m rennen.

    Irgendwelche Tipps? Oder mache ich mir zu viele Gedanken und ist das gar nicht so tragisch solange er dabei auf mich hört?

    Hört er denn wirklich in jeder Situation auf dich?
    Also sowas wie eine Läufige Hündin? Beute Tiere die vor ihm rum hüpfen? Anderer Hund(angeleint), der auf Krawall aus ist?
    Wenn er was Fressbares auf dem Boden findet und soweit weg ist, würde er es Fressen?

    Ich find das generell nicht schlimm, wenn Hunde doch mal nicht so gut hören und in uns rein rennen, wenn meine Angeleint ist.
    Ich find das aber Mega Lästig, wenn dann der Halter dazu komplett aus der Reichweite ist und der Hund nicht von selbst verschwindet und aufdringlich wird.

    Ich hab einfach unser Welpengitter so an die Wände und Schränke gestellt, dass meine Hündin auch als Welpe und Junghündin nichts kaputt machen konnte.
    Notfalls hätte ich noch ein paar Elemente dazu kaufen können, um die Couch einzuzäunen.
    Habe jedoch dank Überwachungskamera festgestellt, dass meine Hündin besonders gut allein bleiben kann, wenn sie es sich auch auf der Couch gemütlich machen kann.

    Ich denke, wenn das Allein bleiben ohne so eine winzige Box wie du sie beschreibst nicht funktioniert, würde ich den Hund für die Tage in der Woche immer zu einem Hundesitter bringen.

    Ich guck gerne meiner Hündin unterwegs aus Langeweile beim Allein bleiben zu. Bzw. bekomm ich auch immer ne Benachrichtigung, wenn sie sich Bewegt. Sie wechselt halt in einem Zeitraum von 4Std. regelmäßig die Schlafplätze im Zimmer.

    Wir Üben beim Spaziergang ab und zu. Ich will dieses Jahr gerne mal mit einem Trainer Einzelstunden machen, weil es bei uns überwiegend nur Wald gibt. Und ich hoffe dass jemand der hier Kurse anbietet uns auch passende Übungen für die Umgebung zeigen kann.
    So schaut es bei uns aus und das sind auch die besten Optionen um längeres Voran zu Üben :ka: .

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    Wir sind auch nicht täglich im Wald, auch wenn wir es versuchen. Bei uns hat alles was ein Hund als Alltags Begleiter und Familienhund so braucht, mehr Priorität.

    Kann beides richtig sein.
    Ich nehme 2%, weil ich das Belohnungs Futter und Kausnacks nicht mit im Tagesbedarf drin haben und das noch oben drauf kommt.
    Zudem wohnen wir in der Stadt und manchmal kommt das Ausdauernde Sprinten können zu Kurz.
    Wer Ländlicher Wohnt, kann ja im Ideal Fall bei jeder Löse Runde, mal kurz den Hund von der leine lassen und er kann sich im Galopp die Beine vertreten.
    Und bei uns geht das leider nicht so :( .
    Wir machen dann eher Reck und Streck und Dehn Übungen, für den Muskelaufbau. Aber das braucht nicht so viel Energie, wie ein hund der über Stock und Stein Rast und Springt.

    Was ich auch noch bei beiden genau gleich fand, war das Möglichst schnell und mit möglichst viel Abstand am anderen Hund vorbei zu laufen, sobald es bei den Hunden Click macht, dass es keinen Kontakt geben soll.
    Mein Rüde hatte deutlich mehr Abstand immer gebraucht, aber mit passenden Abstand zog er ohne zu Pöbeln möglichst Flott am anderen Hund vorbei.
    Und meine Fiddelende Labi Hündin fing auch damit an, als ihr klar wurde, dass in die Leine Hüpfen und losfiddeln nicht erwünscht ist, möglichst Flott und mit maximal möglichen Abstand am fremden Hund vorbei zu ziehen.
    Aktuell seit der zweiten Läufigkeit jetzt, scheinen ihr andere Hunde beim vorbei gehen aber nun einfach egal geworden zu sein. Sie nutzt nun weder Fiddeln, noch Fixieren, noch Zug auf der Leine um schneller vorbei zu kommen. *Toitoitoi das es so bleibt und nicht wieder ne Phase kommt, wo es nichts aufregenderes gibt wie andere Hunde :see_no_evil_monkey: .

    So viel anders muss man mit einem Fiddelnden Hund nicht umgehen. Aber was die eigene Anspannung angeht, stimmt es.
    Und auch was den Schutz des Fremdhundes angeht, hat man mehr Verantwortung, mit einem Hund der Probleme lieber gleich mit den Zähnen löst.
    Mein früherer unverträglicher Rüde hatte bei mir ein ganz anderes Gefühl ausgelöst, wenn Fremde Hunde auf uns zulaufen, wie meine 30KG Fiddel Hündin jetzt.
    Aber was den Umgang angeht, fand ich es nicht viel anders. Für beide war/ist wichtig, dass es keine Leinen Kontakte zu Fremden Hunden gibt. Für beide galt es auf Signal um mich rum, eine Gewisse Position einzunehmen und dort zu bleiben.
    Und was die Hunde Kontakte allgemein anging, wars auch anders. Mein unverträglicher Rüde hielt Fremdhunde für überflüssig.
    Mit Hunden von Verwandten musste er klar kommen, ohne die zu Fressen. Notfalls sorgte ein MK für die Absicherung.
    Meine Fiddel Hündin jetzt hat dagegen durchaus gerne Kontakt zu Freundlichen und Verspielten Artgenossen. Würde sogar sagen, dass sie dringend Kontakte zu Artgenossen braucht, solange wie sie als Einzelhund lebt.