Beiträge von acidsmile

    Letztes Jahr hatte ich mit Tiny öfter das Gefühl, dass meine kleine versucht ihren Platz in der Familie zu finden. Was sind ihre Aufgaben, was sind meine. Was darf sie sich erlauben, was nicht. Wo Selbstständig Entscheidungen treffen und wo ist es gut mich machen zu lassen.
    In Einzelnen Punkten ist das immer noch noch so. Aber grad nicht mehr so extrem, wie Ende letzten Jahres. Ich hab das Gefühl sie ist richtig angekommen und kennt ihren Platz in der Familie als Erwachsenerer(Zeugungsfähiger) Hund.
    Wobei Weibchen da vielleicht auch anders Ticken als Rüden. Sich mehr an der Familie zu Orientieren und am festen Sozial Verband, sorgt für 'potentiell' besser Geschützen Nachwuchs und besseren Schutz vor Angriffen, eine allgemein bessere Versorgung, was ja Sinn macht wenn es die Biologische Chance auf Nachwuchs gibt. Das sie nie Nachwuchs kriegen wird, kann sie ja nicht Wissen.
    Für eine Intakte Hündin ist das eine Kluge Entscheidung, sich sozial möglichst gut in einen festen Familienverband einzufügen entsprechend find ich das vernünftig vorher alles zu Hinterfragen und sich abzusichern :tropf: .
    Rüden sind da doch ein klein wenig anders.

    Bbylabi unterschätz den Anteil der Pubertät nicht, der bei euch noch mit rein spielt. Ich Wette vieles was ihr jetzt durchkaut, wird schon bald nicht mehr ständig Hinterfragt werden von deinem Halbstarken Teenager Hund.
    Aber jetzt muss der Halbstarke doch aller Welt zeigen, was für ein toller starker mutiger Kerl er ist. Das ihm alle Weibchen erlauben drauf zu Hüpfen und die Rüden gleich das weite suchen xD .

    Ich mein nicht, den Hund an kurzer Leine neben sich Ketten und warten bis der einschläft. Sondern da wo die wirklich Schnuppern können und was erkunden können. Wo die im Sprint Kreise um einen Drehen können. Klar, wenn der Abruf nicht sitzt, dann an der Schleppleine. Aber wenn man eine Weile auf einer Wiese oder an einem Bach, See etc. hockt, klappt irgendwann auch der Abruf ohne Leine immer zuverlässiger an diesem Ort.
    Wir Üben dann auch gerne immer mal was und Spielen.

    Kilometer Schrubben machen wir auch gerne :D . Aber nicht mit einem Hund der noch an der Leine hängt, und sich darauf Konzentrieren muss, den Arm nicht 10cm länger zu ziehen.
    Wenn die Baustelle noch offen ist + Aufregung in Fremder Umgebung, muss man ja nicht bei jedem Gassi immer an allem Gleichzeitig arbeiten.
    Bleibt man eine Weile Statisch an einem Ort, kann der Hund sich in ruhe an die Umgebung gewöhnen.

    Aber es geht doch auch, Spaziergänge Reizarm zu Gestalten und trotzdem neue Orte zu Besuchen.
    Tiny weiß nie, welche Strecke wir als Ziel haben, weil wir immer mit Öffis erst aus der Stadt raus fahren müssen.
    Als sie klein war, war einfach die Strecke an der Leine kürzer und dafür waren wir 1 bis 2 Stunden dann an einem Ort. Genug Zeit, um sich an alle Möglichen Orte ungestört zu Gewöhnen. Alle Gerüche im Umkreis zu Inspizieren und das Hirn wieder zu finden.
    Das Wetter wird ja auch immer besser. Gassi muss ja nicht immer Kilometer Strecke sein. Eine Decke und etwas Lunch mitnehmen und es sich einfach mal, wo es Schön ist, gemütlich machen für längere Zeit.
    Für Hunde ist das auch nicht Langweilig. Ich hab bisher noch keinen Hund gehabt, der sich dann einfach neben mir gelegt hat, wenn ich mich auf einer Wiese in die Sonne gesetzt hab. Die sind immer gut Beschäftigt mit ihrem Hunde kram.

    Nari137 Lieber Hungrig, wie so Liebeskrank :see_no_evil_monkey: . Die Rüden die ich bisher festhalten musste, damit die nicht auf meine kleine Hüpfen, hatten Ordentlich Power. Mir hat das schon immer die paar Momente gereicht, bis die Besitzer die wieder gescheit gesichert hatten.
    Wenn man mit sowas Gassi gehen muss, wenn grad mehrere Hündinnen Läufig sind, spart man sich bestimmt das Fitness Studio :flexed_biceps: .

    Da kannst du richtig Stolz auf euch sein.

    Hab erst vor paar Tagen einen Retriever einfangen müssen, der hinter meiner kleinen her war... Die Läufigkeit ist schon über einen Monat jetzt her :doh: . Leider sind es wirklich oft Retriever die da so ein komisches, mitunter gestörtes Sexual Verhalten zeigen. Und immer gerne mit Haltern, die nur daneben stehen und nichts machen.
    Vielleicht sind die Chronisch Unterfordert :ka: oder müssen immer mit jedem dahergelaufenen Hund "spielen und Hallo sagen", dass die dann so durch sind irgendwann...

    Darum darfst du dir da auch auf die Schulter Klopfen mit Smudo. Einen richtig feinen Hunde Kerl hast du da :herzen1: .

    Ein Labrador Such Bild, mit suchendem Labrador :sweet: .

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    Tiny's erster richtiger Schwimmender Apport, mit Verleitung :D

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    (Die Kanadagänse unserer Stadt Fressen Hunde zum Frühstück und jeder Stadthund hier weiß das auch, entsprechend war die Verleitung eher eine Überwindung fürs Apportieren, trotz der Anwesenheit von gefiederten Raubtieren :lol: ).

    Geschafft :applaus: 

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    Fürs Protokoll: Selbst meine Tiny kann total über drüber sein :lol: . Da brauchts dann ein Machtwort und dann funktioniert das schon, mit dem Runter fahren. Durch den Autismus vom Kind, muss ich eh täglich alle regeln wiederholen, oder aktiv durchsetzen, oder räumlich trennen.
    Sowas sollte ein Hund nicht lernen müssen, alleine zu Regeln. Weil ein Hund würde früher oder später wenn es ihm doch zu viel wird, anfangen Neurotisch zu werden oder die Zähne einzusetzen.

    Glaubst du das kann er schon lernen, wenn der Kontakt doch eher sporadisch ist?

    Das müssten die Eltern durchsetzen. Weder Kind noch Hund werden das einschätzen können, wann es genug ist.
    Es gibt ja den Spruch "Nach Müde kommt Doof" und der Punkt ab wann es reicht, muss von Erwachsenen eingeschätzt werden.
    Und wenn die den Punkt nicht schaffen einzuschätzen, dann müsste die in der Lage sein, Verantwortung für die Situation mit überdrehten Kind/Hund übernehmen zu können ohne Hysterisch oder gemein zu werden.
    Und die müssten dann schaffen ruhe rein zu kriegen.

    :thinking_face: Vielleicht wäre das kennenlernen auch besser, in einem Garten. Da kann man in Ruhe ohne Leine gucken, wo überhaupt was gemanagte werden müsste.
    Angeleinter und Aktiver Hund ist einfach ne Schwierige Kombination mit Kindern.
    Noch schwieriger ist das ganze mit Hund an der Schleppleine. Zur Schleppleinenzeit, gab es letztes Jahr auch den ein oder anderen Unfall mit umwickeltem Kind bei uns. Da muss man richtig aufpassen und richtig viele Regeln durchsetzen.
    Bis meine 2 Kleinen, so einen Leinen Quatsch zusammen machen durften, brauchte Tiny schon ne Menge Übung.

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    Rennt einer los, rennt der andere sofort mit :D .
    Ohne Leine ist es mit Kindern unterwegs im Wald und auf Wiesen deutlich angenehmer. Sonst muss der Hund den ganzen Weg durchgehend Leinen führig sein.
    Und die Leine darf auch nie zu lang sein. Bei uns war das max. 5m, die ich meist eher bei 3m länge hielt, weil man sonst gar nicht schnell genug ist, wenn der Junghund Gas gibt und das Kind steht im Weg der Leine.

    Derzeit gibt es nahezu täglich über Dogorama Meldungen zu verteilten Fleischstücken. Auf den Fotos sieht man entweder Rasierklingen, Nägel oder Bunte Flecken(Gift) an den Fleischstücken.
    Auch über Lokale Facebook Gruppen, wird derzeit das Bild einer Älteren Hundehassenden Dame geteilt, mit Fahrrad und roter Mütze, die Hundehalter anpöbeln soll und vergiftete Fleischstücke beim Marienberg Park verteilt.
    Die Hundehasser Szene scheint grad richtig Aktiv zu sein.