Ich hoffe schon, das Anspringen irgendwann weniger wird. Ich schmeiß Tiny ja fast täglich irgendwo ins Wasser und so ein klitsch Nasser, teils vollgeschlammter Labrador, der an Leuten rum hüpft, die nur mal Freundlich in ihre Richtung gelächelt haben
. Meist Lein ich das tropfende, schlammige, nasse Ding lieber direkt an, wenn Menschen an uns vorbei laufen. Auch wenn die das Provozieren durch Hund ansprechen, Hand hinhalten etc... ich glaub die meisten wollen nicht Klitschnass und vollgeschlammt von ihrem Spaziergang zurück
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Und mit Tiny täuscht es auch so, wegen ihrer Steadyness. Sie wirkt Brav, sie sitzt ruhig wie eine Statue, aber manchmal ist sie auch ein wenig Irre
. Sie bekommt dann so einen Blick, wenn die Leute lobend an ihr vorbei gehen und wenn ich der dann nicht zwischen den Zähnen zuraune "Bleib sitzen
"... dann Mutiert die zu einem Pitschnassen, Wahnsinnigen, Hüpfdoing
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Beiträge von acidsmile
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Macht es überhaupt einen Unterschied, ob das Normal ist oder nicht? Aktuell braucht es Management und im Idealfall braucht es in 2 Jahren mal weniger Management. Aber vielleicht braucht es auch in 2 Jahren noch genauso viel Management wie jetzt.
Wenn sie den richtigen Trainer haben, der ihnen JETZT zeigt, wie das mit ihrem Hund aussehen muss, dann ist das in 2 Jahren eh nur noch nice to have, ob es dann weniger wird oder nicht. -
Statt Schepperflasche gehen auch Wurfsdisc. Am besten ein paar zusammen geknotet. Hab seit meinem Rüden damals, immer eine in der Tasche, falls ich mal was brauch womit es klappen kann, einen Fremdhund auf Distanz zu halten
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Bei Tinys letzter Läufigkeit, bekam das Ding auch ein Fremdhund vor den Latz. Danach blieb der wenigstens nen halben Meter auf Abstand und kroch Tiny nicht mehr zwischen den Beinen rum.
Ich frag mich, ob euch als Belohnung eventuell auch ein Clicker helfen könnte. Mein Rüde war so Reizoffen, das ich ihn nicht durch die Stimme Loben konnte. Richtiges Verhalten lies sich am besten mit dem immer gleich klingenden, Emotionslosen Clicker loben. Und dann gab es ohne ihn anzusehen, denn auch Blick Kontakt lies den sofort hochdrehen, einen Keks in die Futterlucke gestopft.
Zuhause lief der mit einer Hausleine rum.
Und ein Hund der mich beißt, bekommt sofort eine Korrektur oder läuft mit MK durch die Wohnung, wenn ich zu langsam bin um korrigieren zu können, bevor die Zähne an mir dran sind.
Selbst Tiny lag schon auf dem Rücken. Weil die Animiert von meinem Sohn, ihm als Junghündin hinterher ist und auf Labi Art auf ihn rauf gehüpft ist und an seinem Arm rumnuckelte. Griff in den Kragen und zack fliegt der Hund. Klingt schlimmer als es ist. Ich Fixier dann, bis die Energie weg ist und dann darf auch angemessen beschwichtigt werden und da passiert dann ganz viel an Körpersprache beidseitig. Sowas kann man auch nie auf andere Hunde übertragen, weil die auf sowas wieder ganz anders reagieren. Bsp. Mein Rüde hätte auf Körperliche Korrektur sofort ernsthaft zugebissen. Der hatte ein 100% sicheres Decken Kommando. Und auch Menschen sind da ja alle Unterschiedlich. Von meiner Seite aus, geht bei sowas kein Stress und keine Aggression aus. Sonst würd selbst die kleine Tiny nicht runterfahren können. -
Bin auch im Struggle bezüglich der Fleischmenge. Da gibts ja ganz unterschiedliche Ansätze. 50:50, 70:30, 80:20. Überlege zu 70/30 überzugehen.
Allein weil es noch die ganzen Fertigfutter Reste bei uns gab, war es mir mit ca. 50/50 am liebsten. Und auch im Wachstum fand ich es ganz ok, dann noch das fertige Futter täglich etwas dazu zu geben. Ich bin ja auch nicht Geizig mit Leckerchen
. Im Prinzip hatte Tiny vor allem einen guten Mix. Sie hat ein paar kleine Allergien, ist aber ansonsten ein richtiger Pizza Hund.
80:20 hatte ich nur früher bei einem Hund der gefühlt gegen alles Pflanzliche Allergisch reagierte.
Es wird so ja auch nicht mehr empfohlen, mit zu hohem Fleisch Anteil. Aber da gibt es im Barf Bereich mehr Infos zu.
Es spielt ja auch manchmal eine Rolle, was es sonst noch nebenbei gibt.
Bei meiner Menge an Leckerlie würde ich einem Hund im Wachstum, der aber fast fertig ist und der eher etwas weniger haben sollte, vermutlich nur mit 3% berechnen
. Wegen dem ganzen Zeug was es noch nebenher gibt.
Und sollte 3% zu wenig sein, weil der Hund täglich viel Rennen geht, kann man immer noch auf 4% gehen.
Tiny bekommt an Tagen, wo sie viel Schwimmt und mit mir weit Wandert auch mal mehr. Aber als Großstadt Hund, mit nur 1 x großer Gassi runde am Tag, und 2x nur Leinen Gassi um den Block, langen 2%.
wenn sie irgendwann mal 3 x täglich in den Freilauf oder ans Wasser kann, würd ich es erhöhen.
Ist schon sehr Individuell alles
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Am besten man schaut immer auf die Taille und die Rippen und die Hüftknochen. Da sieht man es doch sofort, wenn es runter oder rauf geht. -
Ich sehe da einen großen Bereichen, das mit 8 Monaten das Gewicht zwischen 13Kg bis 14,5 Kg liegen sollte. Und am Ende pendelt es sich irgendwo +-1 um 16 Kg ein. Also die Dicke Linie ist nur die Mitte und die kleinen Linien bilden die dünnen und dickeren Bereiche, die noch in der Norm liegen ab.
Also wäre deiner doch, mit 8 Monaten und 14,4 am oberen Ideal Gewicht.
Und warum sollten nicht noch 3 Kg dazu kommen?
Bei meiner kleinen verändert sich die Statur immer noch und sie ist schon 1,5 Jahre Alt.
Und ein halbes Kilo mehr oder weniger auf der Waage kommen tatsächlich schon durch Futterzeiten und Löse Zeiten im Bezug auf den Zeitpunkt des Wiegens zustande
. Darum Pendelt meine kleine derzeit bei jedem Wiegen immer um 29Kg. Gut gelöst und die letzte Mahlzeit schon etwas her, ist sie irgendwo bei 28,xx und gut gefüttert und noch Output geladen irgendwo über 29,xx.
Da meine kleine schon zunimmt, wenn sie Futter bloß ansieht und ich zudem die Leckerchen nicht beim Barf mit ein rechne, hab ich ab ca. 1 Jahr nur mit 2% gerechnet.
Die Reste der Fertigfutter Packungen kamen dann noch oben drauf, als Leckerchen. Und im Verhältnis kriegt sie ihre 2% mit ca. 50/50 . Weil sie damit nicht aufgeht, wie ein Hefekloß aber trotzdem Satt ist(für einen Labrador). -
Napfcheck gibt es ja auch noch, zum berechnen.
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Wenn da eine Hündin Läufig war und noch andere Fremde Pensions Hunde anwesend waren, kann ich mir das als insgesamt sehr stressig vorstellen. Vielleicht wurde da allgemein viel Stress übers Rammeln so wie viel Markieren abgeleitet und nuja, entsprechend riecht dein Koda nun.
Um ein klareres Bild zu bekommen, würd ich da glaub ich erst wieder hinbringen, wenn die Läufige Hündin nicht mehr da ist
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Bin mit vielen Hunden aufgewachsen und wenn dann die ganze Familie noch bei der Oma war, die auch 3 Hunde hatte und meine 2 etc...
Wenn es da nach Urin und Putzmittel roch, dann weil einer grad Krank war, Blasenentzündung, oder eine Läufig war. Und die aus dem Markieren, inklusive auch mal auf die neugierigen Köpfe der anderen, kaum noch raus kamen.
Besonders wenn die Hunde alle unterschiedliche Größen haben, geht das schnell mal mit dem anpinkeln.
PS. Aber nur wiel es viele Hunde zusammen waren, roch da keiner nach Urin und Putzmittel. Da war dann schon immer irgendwas. -
Für mich ist weniger das Erste Jahr anstrengend. Mehr das was ich selbst im Ersten Jahr bei jedem Hund dazu lernen musste.
Durch meine Erst Hündin lernte ich, dass mein Hund nicht Everybody's Darling sein braucht. Sondern es nur für mich und den Hund passen muss.
Mit dem zweiten aus dem Tierschutz lernte ich, dass Hunde nicht Grenzenlos Erziehbar sind. Ein Hund wird immer seinen Grundcharakter beibehalten und lässt sich nicht, egal wie viel ich auch trainiere, für jede Alltags und Lebenssituation zurecht biegen lassen.
Und Tiny ist eben ein toller Familienhund mit Tiefentspanntem Charakter.
Mit ihr war das erste Jahr vor allem für mein Kind im Autismus Spektrum anstrengend. Die Veränderungen im Tagesablauf. Trennungskonflikte, wenn Tiny nur zum Lösen kurz raus musste. Lösungen dafür finden und etablieren. Und noch so viel mehr.
Mit Tiny bedeutete das erste Jahr vor allem richtig viel Therapiearbeit. Und die hat dafür genau den richtigen Charakter mitgebracht.
Von daher ist das Jammern auf hohem Niveau
, wenn ich manchmal wehmütig bin, das sie etwas länger braucht um hoch zu fahren.
Sie ist keine Eierlegende Wollmilchsau, genau wie meine 2 vor ihr auch nicht.
Ihr gechillter Charakter harmoniert unheimlich gut zu meinem Power Kind. Und er lernt durch sie unheimlich viel.
Tiny ist eben ein Braver und netter Hund, genau richtig wie sie ist
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Glaube ohne meinen Privaten Stress, könnt hier ruhig noch ein Welpe einziehen
. Bei Tiny wird es Hormonell grad wieder gesitteter und sie zeigt schon wieder ihre Streber Hund Tendenzen
. Außer Löse Runde kamen wir heut noch zu nichts und trotzdem läuft die mir nicht die Wände Hoch. Dafür schmeiß ich die kleine gleich zur Belohnung in einen Fluss, damit sie ihren Inneren Wasserhund Wahnsinn raus lassen kann
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Bbylabi du darfst bei dem Trainer mit den 3 Hunden nicht vergessen und unterschätzen, das er 3 Hunde hat. DREI!!! Selbst wenn ER mit seinen 3 Hunden nur 3 x am Tag, 30 Minuten eine Runde dreht, kannst du mir glauben, dass die Hunde sich keine Picknick Decke mitnehmen und ne Runde Romme auf der Wiese bei ihren 30 Minuten spielen.
Ab 2 Hunden haben die Hunde den ganzen Tag eine Möglichkeit Artgerechten Hunde Kram miteinander zu machen.
Gleichzeitig geht viel Fokus des Menschen vom einzelnen Hund weg und teilt sich auf 2 auf.
Außerdem gehören Warte Übungen zum Alltag und geschehen ganz nebenbei.
Hunde lernen auch voneinander mit Umwelt Reizen umzugehen. Im Rudel ist das oft ein selbst Läufer für die Hunde(Kann positiv, wie negativ sein)
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Meiner Erst Hündin hat es bestimmt als Seniorin ganz gut getan, als der Zweite einzog und ich mit dem was zu tun bekam und meine Aufmerksamkeit auf 2 aufteilen musste
. Und dem zweiten tat es sowieso gut, kein Einzelhund zu sein. Der war auch so ein reaktives, dauer fiependes, nervliches Frack zu anfangs.
Weil er nur ein Zweithund war, hatte er den Luxus das ich ihn nur aktivieren brauchte, wenn ich was mit ihm machen wollte und ansonsten durfte der mit laufen. Für Kuscheln und den sonstigen Schabernack des Tages war die Hündin verantwortlich.
Aber beide zusammen waren schon süß. Der Alte Rüde hatte sich einfach ganz viel von der Erst Hündin abgeschaut. Ohne die hätte der in seinem neuen Leben gar nicht gewusst, wo oben und unten ist.
Jedes Lebensumfeld ist anders. Was bei dem einen super Funktioniert, muss nicht bei allen anderen auch klappen. Den Vergleich mit Einzelhund und Mehrhunde Haltung kann einer der Faktoren sein, warum das Konzept den Hund auf Sparflamme laufen zu lassen, bei dir nicht ganz aufgehet, weil dir der Erwachsener Hund dazu fehlt.
Meine Erfahrungen sind da jedenfalls so, dass 30 Minuten mit einem bekannten Hund rum laufen, für einen Hund so auslastend sein können, wie 3 Stunden spazieren.
Vielleicht würde DIR ein Camping Urlaub wirklich mal gut tun. Nicht nur für 3 Tage, fahr gleich 2 oder 3 Wochen. Lass das ganze Trainieren einfach mal sein und Lebt Alltag.
Sucht euch einen leeren Strand, lasst das Tier die Wellen Jagen und lacht euch abends kaputt, wenn der schläft wie ein Stein und dabei mit dem Sand zwischen den Zähnen Knirscht.
Junghunde gehen von sowas nicht kaputt.